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Forum - Schreiben - Schreibtisch

Der unsichtbare Autor

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Devana

Autorin. Lektorin. Teammitglied.

22.12.2015 um 15:40 Uhr

Oh ja, ein wirklich schönes Thema!

Mein Schreibtisch also...

Dazu muss ich sagen, dass ich zwei Schreibtische habe. Was wie purer Luxus klingt ist leider aber eher die Folge schwieriger Lebensumstände, da ich eine Woche in Thüringen und eine Woche in Bayern weile.

Beginnen wir mit dem Schreibtisch, an dem ich für gewöhnlich keinen meiner Texte schreibe. Dazu fehlt die Zeit und Muße, da ich mich meist erst gegen 21-22 Uhr dort niederlassen kann, wenn ich in München bin. Daher beschreibe ich ihn auch nicht näher und er beschränkt sich in seiner Funktion meist darauf, dass ich abends noch mit Jona skypen und die nötigsten Dinge erledigen kann.

An meinem eigentlichen Schreibtisch sitze ich gerade und wer den Beitrag von Jona Mondlicht gelesen hat, ahnt schon, dass er sich im selben Raum befindet wie der seine. Wir haben unsere Schreibtische so gestellt, dass wir uns ansehen können, wenn wir beide am arbeiten / schreiben / spielen / surfen sind. Das war uns sehr wichtig (und ja, ich beobachte ihn auch immer mal wieder "heimlich", wenn er seinerseits konzentriert arbeitet). Dahinter ist eine Wand die von einer grün-weißen Tapete bedeckt ist. Apfelgrün, wie ich letztens gelernt habe. Sie macht den Raum wohnlich und sieht doch modern aus.

Mein Schreibtisch ist aus hellem Holz. Nein, leider kein Vollholz, aber immerhin ganz helles Furnier, ich denke Birke oder Ahorn. Das schöne an ihm ist seine außergewöhnliche Form. Ich sitze vor einer gebogenen Tischplatte an der seitlich ein Auszug angebracht ist, der sich nach Bedarf verkleinern oder vergrößern lässt. Der Bedarf ergibt sich das eine oder andere Mal, wenn ich Platz für die Buchhaltung oder ähnliches benötige. Links vom Schreibtisch steht ein kleines Schränkchen mit fünf Schubladen. Diese sind größtenteils noch recht leer, da das Büro noch relativ neu ist. Das wird sich mit der Zeit ändern. Auf diesem Schubladenschränkchen stehen zwei Ablagefächer in die ich alle herumfliegenden Papiere werfe. Na gut, nicht alle, aber fast alle. Ebenso stehen da nach eine Taschentücherbox, eine Lampe, zwei Stifteständer (und ich glaube, ein Großteil der sich darin befindlichen Stifte gehen sogar noch), ein kleiner Block für meine Notizen (leider nicht für meine Texte sondern meistens festgehaltene Gedanken, was ich für meine Arbeit noch tun muss), ein Locher (der gehört eigentlich in eine Schublade - schwupps, jetzt steht er nicht mehr dort) einen gelben Umschlag der Post, in dem ich meine Briefmarken aufbewahre und  weiße Umschläge. Ach ja, eine Halskette liegt dort noch, warum weiß ich nicht so genau. Die Briefmarken und die Umschläge gehören eigentlich in den Büroschrank, liegen dort aber noch, da ich gestern meine geschäftliche Weihnachtspost fertig gemacht und heute versendet habe. Ich weiß, ich bin spät dran...

Jetzt kommt der Übergang zum eigentlichen Schreibtisch (der nur eine kleine Schublade besitzt in der ich Handcreme, Büroklammern, Taschentücher und ähnliches aufbewahre). Hier stehen in der hinteren Reihe von links nach rechts: linker Lautsprecher, eine Zettelbox, ein Telefon, eine Bouleskugel, ein Funkwecker, ein Monitor, rechter Lautsprecher, noch ein Monitor und dahinter eine Lampe, die eigentlich eine Stehlampe aus Papier ist, die wir aber einfach hinter meine beiden Monitore auf den Schreibtisch gestellt haben und die uns von dort beiden Licht gibt.

In der vorderen Reihe verteilen sich von links nach rechts: diverse kleine Zettelchen mit Notizen, eine Salbe, einen Kugelschreiber in Geschenkverpackung (Weihnachtsgeschenk für meine Schwester - mit individueller Gravur), eine leere Teetasse, eine Dose mit Pfefferminzbonbons, eine Salbe, ein Glas und eine Flasche Wasser, ein Umschlag mit zwei ausgeliehenen DVDs (mit den sehr weihnachtlichen Filmen "Alien" und "Ich.Darf.Nicht.Schlafen." - wir haben sie noch nicht gesehen, aber ich dachte für die kommenden Tage...), ein vertrocknetes Rosenblatt, eine Schere, eine leere Verpackung, eine Haarklammer, ein Rezept für Deckelplätzchen, eine Rabattmarke von Douglas, eine Rabattkarte vom nächsten Baumarkt, meine Tastatur samt Handballenauflage, die Maus, ein Pflaster (neu), ein Haargummi (ja, ich lasse diese Teile überall rumliegen), zwei Wäscheklammern, ein Firmenstempel, zwei Kugelschreiber, ein Bleistift, ein Lineal und ein Gummiband.

Und auf dem Auszug: Eine kleine Tasse, die ich immer als Abfallbehälter für Teebeutel verwende, ein Ottokatalog (unangesehen), ein paar Papiere, die restlichen Weihnachtskarten (für nächstes Jahr), eine leere Dose (in der ein sehr schönes Geschenk war), mein Smartphone und mein Geldbeutel.

Wenn ich meinen Blick über den rechten Monitor richte, steht dort auf einem weiteren Schränkchen eine ganze Schale voller Plätzchen. Sehr gemein. Ihr könnt selbst entscheiden, ob es gemein ist, dass sie überhaupt dort stehen und mich ständig in Versuchung führen oder ob es gemein ist, dass ich, um mir eines zu holen, jedes Mal aufstehen muss...

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Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied.

22.12.2015 um 19:29 Uhr

Devana

dass ich, um mir eines zu holen, jedes Mal aufstehen muss...

Brav!

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Schattenwölfin

Autorin. Lektorin. Förderer.

23.12.2015 um 09:53 Uhr

Devana

Oh ja, ein wirklich schönes Thema!

... zwei Wäscheklammern ...

Soso

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Gregor

Autor.

25.01.2018 um 17:22 Uhr

Im Moment dritte Etage, Bürohaus. Überall stehen Ordner. Schreckliche weißgraue Tische. Völlig verdreckte Kaffeetasse. Eine Schüssel "Dicke Bohnen mit Frühlingsgemüse". Wenn ich den Löffel senkrecht in die Leckerei stecke, braucht er zehn Sekunden, bis er den Schüsselrand erreicht. Papierstapel mit ödem Arbeitskram. Vierteiliger Monatskalender an der Wand. Herrlich trüb.

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Schattenwölfin

Autorin. Lektorin. Förderer.

26.01.2018 um 06:49 Uhr

Geschätzter Gregor,

an so einem Ort sollte man sich in das Reich der Phantasie begeben ... am Ende haben wir vielleicht alle etwas davon.

Wölfin, für die der Gipfel der von Dir geschilderten Trübheit die "Dicken Bohnen" sind ...

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Meister Y

Autor. Förderer.

26.01.2018 um 11:47 Uhr

Hallo Gregor,

was soll man denn da sagen? Augen zu und durch, oder wie Wölfin meint, ab ins Reich der Phantasie? Bei mir ist es tagsüber zwar auch ein Büro, glücklicherweise aber nicht wirklich trüb. Eher hell und individuell, soweit es möglich war. 

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