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'"Secretary" von Steven Shainberg' von Schattenzeilen

Bezieht sich auf den Blogbeitrag '"Secretary" von Steven Shainberg'.

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

"Secretary" von Steven Shainberg

von Schattenzeilen

Eine sadomasochistische Beziehung bettet sich in eine ebenso mitreißende und tief bewegende wie auch absolut schräge und groteske Liebesgeschichte einbettet. Ein Kunstgriff, der den Film sogar für nicht SM-Begeisterte zum Erlebnis werden lässt.

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Wolke Safini

Autorin.

11.10.2006 um 18:34 Uhr

Ich hatte mir unter dem Film ehrlich gesagt mehr erwartet. Sicherlich werden die Macher keinen wirklich "harten" SM-Film in die Kinos bringen, aber die Handlung bezog sich ja eher auf Lees Kampf mit sich selbst und die Bewältigung ihrer Krankheit und Schüchternheit, wobei sie nur als zufälliges Nebenprodukt ihre devoten Neigungen und die Liebe zu ihrem Chef entdeckt.

Mein Urteil: 3.

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"Das Herz stirbt einen langsamen Tod. Wirft Hoffnung auf Hoffnung, bis nichts mehr übrig ist. Keine Liebe - nichts." (Die Geisha)

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Cata Bina

Autorin.

29.04.2007 um 16:49 Uhr

Erst vor kurzem habe ich den Film zum ersten Mal gesehen. Die erste halbe Stunde zog sich sehr in die Länge, und ich fragte mich, warum meine TV-Zeitschrift das Werk so hoch bewertet hatte.

Im weiteren Verlauf wurde es mir klar, ich fand das Geschehen zunehmend interessanter und amüsanter, besonders dann die Szene, in der sich der Anwalt in einem Brief an Lee fragt, warum er so ist, wie er ist. Ich musste sehr schmunzeln und fand diesen Film bei weitem besser als z.B. "9 1/2 Wochen".

Er steht auf meiner Favoriten-Liste und ich würde ihn jederzeit wieder ansehen. Klar geht's nicht um "hartes" BDSM, aber wer das will, kann sich ja in der Videothek entsprechendes Material besorgen. Mir gefallen solche subtilen Dinge sehr.

Je begrenzter eines Menschen Geist, desto beharrlicher seine Behauptungen.

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Gelöscht.

20.08.2007 um 00:48 Uhr

Von mir erhält der Film eine glatte 1. Eigentlich sogar mit Sternchen.

Er hat alles, was eine gute Geschichte braucht: interessante und vielschichtige Charaktere, eine kurzweilige Erzählweile und etwas, was viele andere Filme nicht haben, einen Spannungsbogen, der bis zuletzt immer wieder überrascht.

Die Protagonisten Lee und Mr. Grey haben sich alleine unglücklich in ihren Leben gefühlt. Beide bemerkten, das ihnen etwas fehlt, um vollständig zu sein.

Wolke Safini spricht hier von Krankheit und Schüchternheit, die die Hauptfigur überwindet.

Ich denke, ohne ihr zunahetreten zu wollen, das sie die Story nicht verstanden hat.

Es geht nicht um eine Krankheit, die überwunden werden will, sondern um das Gefühl, komplett zu sein!

Auch die andere Hauptfigur, Mr. Grey, hat mit seinen Dämonen zu kämpfen, denn aus eigener Erfahrung kenne ich auch dieses Gefühl,als Dominant-Sadistischer Part nicht zu wissen, ob das wirklich richtig ist, was man will.

Beide KOnflikte waren stimmig und nahezu perfekt erzählt. Diese vielen feine Zwischentöne, die schauspielerische Leistung der Akteure - von denen ich zwischenzeitlich den Eindruck hatte, das die GENAU WISSEN, was da in Menschen mit diesen Neigungen vorgeht ;) - war sehr gut und sogar das Happy End, welches ich eigentlich bei Filmen oft nicht mag, weil zu konstruiert ist, hat mir bei diesem Film, bei dieser Geschichte, sehr gefallen - ja, ich gebe zu, ich hatte es sogar erhofft.

Alles in allem finde ich, das dieser Film sehr empfehlenswert ist, weil er einen Einblick bietet, ohne zu reisserisch und explizit ist.

Eine Geschichte, die auch Neugierige Laien fesseln kann...um im Bild zu bleiben ;)!

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Gelöscht.

23.08.2007 um 22:52 Uhr

Hallo Wolke!

Also, Deine Einschätzung einer Krankheit finde ich richtig, als ich den Film gesehen hatte, habe ich mir erstmal gedacht: Verwegen, eine SM-Beziehung als Heilung/Ausweg aus einem Borderline-Syndrom zu nehmen. Aber der Film hat dann ungemein gewonnen, wie ich finde, weil die angebliche Sub ihren Dom dahin bringt, unter Leiden das zu tun, was sie will, sie ist die eigentlich Bestimmende geworden. Sehr hübsch fand ich das.

Lesen bildet. Echt!

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Gelöscht.

30.01.2008 um 12:37 Uhr

Hach, ich bin zerflossen, mit welcher Ruhe und doch inneren Unruhe der männliche Akteur agierte. Sehr bildschön und charismatisch der Film, auch wenn der Rahmen sicher nicht unbedingt glaubwürdig und jedermanns Sache war. Ich liebe diesen Film!

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Wolke Safini

Autorin.

01.02.2008 um 13:01 Uhr

geändert am 01.02.2008 um 13:02 Uhr

Hallo Wolke!

Also, Deine Einschätzung einer Krankheit finde ich richtig, als ich den Film gesehen hatte, habe ich mir erstmal gedacht: Verwegen, eine SM-Beziehung als Heilung/Ausweg aus einem Borderline-Syndrom zu nehmen. Aber der Film hat dann ungemein gewonnen, wie ich finde, weil die angebliche Sub ihren Dom dahin bringt, unter Leiden das zu tun, was sie will, sie ist die eigentlich Bestimmende geworden. Sehr hübsch fand ich das.

Lesen bildet. Echt!

Da hast du Recht, der Film ist auf hohem Niveau angesiedelt. Aber vielleicht bin ich durch meine Klinische Psychologie- & Psychiatrie-Vorlesungen der Medizin (und nicht zuletzt durch persönliche Betroffenheit) so sehr verfachsimpelt, dass ich nur noch auf den Krankheitsaspekt schaue. SM ist und bleibt keine Lösung für Borderline-Persönlichkeitsstörungen. Man stelle sich mal vor, ein Allheilmittel für die am schwersten zu therapierenden Störungen.

Am meisten störte mich die Szene, als sie ihr Werkzeug in den Fluss warf, die Bemerkung ihres Chefs im Kopf: "Ab heute brauchst du das nicht mehr." Soso. Er bestimmt, ob sie es braucht. Der Regisseur und der Drehbuchschreiber hätten vielleicht vorher mal ein Buch über PSK- und/oder dissoziative Störungen lesen sollen.

Für mich also (Fachidiot ) leidet der ganze Film unter der Verharmlosung der Krankheit.

_______________

"If I could just hide - The sinner inside - And keep him denied - How sweet life would be - If I could be free - From the sinner in me (Depeche Mode)"

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Marcia

Autorin.

23.04.2008 um 21:07 Uhr

Ich stimme Wolke zu, ich habe mir den Film bisher ein Mal angesehen und ich fand ihn zwar gut, aber für mich war auch der Zusammenhang zwischen Selbstverletzung und dem Weg zu SM sehr kritisch.

Da ich auch eine Betroffene bin weiß ich dass diese Neigung auch gut als "Ausgleich" herhalten kann, aber nicht darf.

Ich denke der Film ist sehr schön gemacht und für Personen die mit SM vertraut sind ist er auch gut geeignet aber ich denke wenn ihn jemand sieht der mit SM nichts zu tun hat ist leider der Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung zu leicht herzustellen.

Marcia

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Baroness

Autorin.

14.05.2008 um 15:09 Uhr

Das subtile in diesem Film ist es, was mich an Secretary fesselt. Der Weg zweier Suchender zueinander, vor allem aber der Weg zu ihrem eigentlichen Sein, den sie beschreiten, für mich hervorragend inszeniert. Die beiden Schauspieler extrem glaubwürdig in ihrer Darstellung. Ich persönlich liebe es zwischen den Zeilen zu lesen, dies ermöglicht mir meine ureigenste Interpretation und diese hat mir der Film ermöglicht. Auch der Mut von James Spader, immer mal wieder Wege zu beschreiten abseits der Konventionen, hebt ihn für mich aus der Flut der Schauspieler hervor. Lieber James, gerne mehr davon

DarkBaroness

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DarkBaroness

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Gelöscht.

08.03.2009 um 18:25 Uhr

Eine interessante Story mit Witz und guter schauspielerischer Leistung. Leider ein wenig amerikanisch "weichgespült".

- Durchaus sehenswert!

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Sklavin Sisa

Autorin.

12.01.2011 um 21:42 Uhr

mei, was soll ich dazu sagen.. ich liebe ihn. er gefällt mir. und ich mochte ihn von anfang an. und wenn ich ihn mir noch 10 mal anschaue, werde ich ihn immer noch lieben.

einer meiner absoluten lieblingsfilme und ich kann noch nicht mal wirklich sagen warum und wieso

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Die Gedanken sind frei - grenzenlos, wie die Phantasie - und wenn ihnen Flügel wachsen, dann fliegen sie, wohin sie wollen, frei wie der Wind... Gedanken eben - und Phantasie!

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