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Begriffe wie Kreidequietschen auf der Schiefertafel

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lucyinthesky

Autorin.

12.01.2013 um 00:18 Uhr

Immer wieder mal treffe ich auf einen Begriff, welcher bei mir das gleiche unselige Gefühl auslöst wie auf einer Schiefertafel quietschende Kreide.

Schon lange nicht mehr gesehen, aber immer noch in lebhaft schlechter Erinnerung: Lustgrotte.

Ich weiss nicht warum, aber wenn ich das Wort lese (aber zum Glück noch nie habe hören müssen), dann kommen mir unweigerlich die bleichwurmigen Grottenolme in den Sinn, welche ich mal in Slowenien in einer Höhle gesehen habe.

Habt ihr auch solche Wörter, bei welchen es euch kalt den Rücken hinunter läuft?

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If it makes me happy, it can't be that bad.

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Jona Mondlicht

Autor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

12.01.2013 um 00:40 Uhr

Hallo lucyinthesky,

ja, freilich. Und zwar so ziemlich alle Vulgärworte, die ich hier nicht schreiben will, da ich sonst meinen Beitrag hinter das AVS stellen müsste. Ich finde, Sprache ist eine sehr wichtige Sache, und in Texten sollte man sich nicht auf solche niederverbalen Begriffe herablassen. Jedenfalls nicht ohne zwingende Gründe.

Aber ich habe trotzdem noch Wörter, die mich beim Lesen sehr schütteln, und die sind ganz jugendfrei (jedenfalls in geschriebener Form): "Aaaah" und "Jaaa". Furchtbar.

Viele Grüße

Jona

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hexlein

Autorin.

12.01.2013 um 10:33 Uhr

Die meisten Begriffe, bei denen es mir so geht, wie euch beiden, sind ebenfalls nicht hugendfrei.

Aber einen gibt es, den ich zwar hier noch nicht lesen musste, aber der für mich schrecklich ist (*g* und jugenfrei)

das ist "Schniedelwutz"

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das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

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Devana

Autorin. Teammitglied.

12.01.2013 um 11:28 Uhr

geändert am 12.01.2013 um 11:37 Uhr

Liebes hexlein,

das ist "Schniedelwutz"

Gut, dass Du das gesagt hast. Dann vermeide ich künftig dieses Wort in meinen Geschichten und schreibe stattdessen lieber "Pipimann".

Liebe Grüße

Devana

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hexlein

Autorin.

12.01.2013 um 12:14 Uhr

@devana

nicht vielleicht lieber "Dödel"?

*sfg*

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das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

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Gryphon

Autor. Vereinsmitglied.

12.01.2013 um 13:00 Uhr

Babiiiiiiiiieeeeee!

Grüße von Gryphon

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Ein Gentleman sollte alles ausprobiert haben - außer Inzest und Volkstanz.

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12.01.2013 um 13:15 Uhr

Oha ja! Solche Begriffe kenne ich auch ...

Worte, bei denen es ob dem eigenen Sprachempfinden das kalte Grausen über den Rücken jagt.

Die empfundene Unbehaglichkeit hat dabei für zwei "gefühlte" Ursprungsarten.

Einmal kann es der Begriff sein, der vom Kontext her gar nicht zu dem passt, was er ausdrücken soll. Das besagte wird dabei mit Attributen belegt, die dem ästhetischen Empfinden einen dicken Hammer in die Magengrube verpassen. Zum anderen kann es der phonetische Wirkung sein, die krude klingt, wenn der Begriff gesprochen wird.

Dabei denke ich nicht nur an Begriffe mit erotischem Bezug. Wenn ich neudeutsche Kunstbegriffe wie "Verunfallt" oder "Beziehungsarbeit" oder "Gewinnwarnung" höre, kriege ich einen Magenkrampf. . Man kanns auch emotional, bzw. inhaltlich treffender ausdrücken.

Wobei mir eben ein ehemaliger Kollege einfällt, der immer von seinem "Prügel" oder "Riemen" sprach ...

Ich weiß nicht, was manche Jungs für eine Jugend hatten ....

Habitus

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hexlein

Autorin.

12.01.2013 um 13:16 Uhr

@ Gryphon

*tztztz*

ich weiss ja, dass Du eigentlich ein Freund der gepflegten Sprache bist, aber Dein Ausbruch hilft mir nicht so wirklich weiter

meinst Du denn damit jetzt das urfränkische Kleinkind, das seinen Vater ruft?

das Mädchen, dass quer durch die Wohnung seine Hungerhakenpuppe sucht?

den Touristen, der in Unkenntnis der Landessprache in Sevilla einen Frisör sucht?

oder eine Frau, die laut verkündet, dass sie Nachwuchs erwartet?

oder einfach nur einen Dummdödeldom, der seine sub als "sein nochnichtkleinkind" den Anwesenden präsentiert?

*schallend lacht die *

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das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

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Devana

Autorin. Teammitglied.

12.01.2013 um 13:39 Uhr

geändert am 12.01.2013 um 13:41 Uhr

Liebes Hexlein!

Man kann ja Pipimann und Dödel abwechseln, damit es nicht langweilig wird.

Und in den ganz heißen Szenen wird er dann zum Lust- oder Liebesstab.

Aber schon lustig, welch seltsame Begriffe wir für unsere Geschlechtsorgane haben...

Liebe Grüße

Devana

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Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

12.01.2013 um 14:55 Uhr

Weil hier schon ab und an mal der vulgärsprachliche Bereich angesprochen wurde – mich würde interessieren, wo der anfängt?

Ich nehme mal an, dass das F-Wort schon dazu gehört, das ich zugegebenermaßen nur bedingt schätze. Es gibt allerdings Situationen (real oder in Geschichten) in denen es in seiner derben Eindeutigkeit besser passt als andere Begriffe. Man stelle sich eine leidenschaftliche Knutscherei vor oder ein schönes SM-Szenario und statt einem „Bitte f… mich“ kommt: „Bitte sei so lieb und versenke Deinen PrügelRiemenDödel in meiner Lustgrotte!“

Worauf ich hinaus will ist, dass die Verwendung eines Wortes je nach Handlungszusammenhang sehr unterschiedlich wirkt und eben auch so eingesetzt werden kann. So können auch Begriffe aus der Vulgärsprache wohldosiert ihren Reiz haben.

Die Benennung der Geschlechtsorgane und des Geschlechtsakts ist immer eine Gratwanderung: jeder Form der Verniedlichung, jedes Abdriften in Ausdrücke, die eher der Kindersprache zuzuordnen sind, bereiten mir im besten Fall einen Lacher, im schlimmsten Fall eine Kreidequietschen-Reaktion.

Meine Nackenhaare stellen sich darüber hinaus bei jedem „Schatz“ und „Liebling“, beides Worte die ich nur im Ironiemodus wirklich gut ertrage.

Außerdem stimme ich Habitus zu, dass es immer häufiger Begriffskonstruktionen gibt, die geradezu unerträglich sind, auch und gerade, weil sie eine Entwicklung des Gesellschaftsbildes spiegeln, die ich zutiefst verabscheue z.B. menschliche Ressourcen. Das passt zu meinem Menschenbild so wenig wie Arbeit in mein Bild von einer Beziehung.

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Wo Liebe ist, ist Lachen.

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