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Der Sinn von BDSM aus der Sicht des Unterwürfigen

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18.03.2021 um 14:27 Uhr

Danke Jona, aber das Schulterzucken bezog sich darauf, dass Lanika sich mißverstanden fühlte. Ich gelobe Besserung beim Zitieren. Liebe Grüße!

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Drachenlady

Autorin. Förderer.

18.03.2021 um 17:50 Uhr

Hallo Grappadura,

Als erstes die „Auflösung" mit den Sonderbuchstaben (es sind keine Sonderzeichen, aber haben sicher einen bestimmten Namen, der mir nur gerade nicht einfällt): bei mir auf den Apfelgeräten - für andere Hersteller kann ich nicht sprechen - erscheinen diese, wenn ich einfach länger auf den entsprechenden Buchstaben drücke, dann ploppen alle vorhandenen Versionen in einem Pop-up-Feld auf und man kann dann auswählen: das ñ, ç, æ, å, ë, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Die nicht ganz so elegante zweite Variante ist simpel, hat aber einen zusätzlichen Vorteil => das Wort online in einem zweiten Fenster suchen, mit Suchmaschine, Thesaurus oder was auch immer und dann ganz einfach rauskopieren. Der Vorteil dabei: man kann gleichzeitig die richtige Schreibweise überprüfen.

Jetzt zu dem eigentlichen Thema: der Ausdruck „in epischer Breite“ bezog sich nicht auf Deinen Beitrag, sondern war ganz allgemein gedacht.

Gebieter Sascha

Ich habe immer grundsätzliche Probleme wenn man Zugehörige eines Sammelbegriffes inhaltlich über einen Kamm schert. Daher würde ich persönlich in Deinem Beitrag anstelle von „den“ christlichen Glauben eher „Deinen“ schreiben und nach dem Komma „anscheinend für Dich“ ergänzen. Dann würde der Satz wie folgt lauten:

„Du bringst auf eine gewisse Weise Deinen christlichen Glauben mit der, anscheinend für Dich im Gegensatz stehenden, fleischlichen Lust zusammen.“

Dann könnte ich mich dem Gesagten durchaus anschließen.

Meiner Meinung nach sind nicht die Christen als solche lustfeindlich, sondern deren Glaubensgemeinschaften, und das betrifft nicht nur die katholische Kirche. Die Christentum ist keine homogene Gemeinschaft, sondern eine heterogene Ansammlung von verschiedensten Vereinigungen von Gläubigen, die alle nur eines eint: jede dieser Vertretungen erhebt den Anspruch auf die einzig richtige Interpretation und die alleinig wahren Christen zu sein. Von extremistischen Evangelikalen über die weltweiten Amtskirchen bis hin zu irgendwelchen Splittergruppen und Sekten.

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Robert S

Autor.

25.03.2021 um 18:52 Uhr

Aus meiner Sicht gibt es keinen Sinn. Unterwürfigkeit und Masochismus sind eine sexuelle Präferenz und damit Teil der Maslowschen Bedürfnispyramide, Stufe 1 - Essen, Trinken, Schlafen, Sex.

Wenn der Sexualparter submissiv erhöht wird, ist das okay, Teil des Spiels. Ich würde da nichts Göttliches hineininterpretieren.

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Sena

Autorin.

25.03.2021 um 21:04 Uhr

Ich kann dir versichern, dass es viele starke Männer unter den Devotisten gibt. Sie haben oft verantwortungsvolle Berufe, leisten viel und suchen in einer dominanten Frau einen Ankerpunkt für ihr Leben. Sie können nach außen hin durchaus Alphas sein, das widerspricht sich überhaupt nicht. Von daher könnte ich mir einen Sean Connery durchaus auch als Sub oder Sklaven vorstellen. Und tatsächlich hatte er ja auch mit etlichen Schurkinnen etwas, auch wenn diese sich, völlig unrealistisch die Zähne an ihm ausbissen. 

Für mich ist wichtig, dass ich einen Mann als solchen fühlen kann. Das ich auf ihn zählen kann, das er für mich einsteht, wenn ich ihn brauche. Er soll mich respektieren, mich wertschätzen, mich in meiner Sicht und meinen Wünschen akzeptieren und respektieren. Gerade ein devoter Mann wird damit kein Problem haben, mich in dieser Hinsicht glücklich zu machen. 

Dennoch wünsche ich mir natürlich auch von ihm eine Meinung und in manchen Situationen Führung, vor allem dann wenn ich selbst in einen Moment überfordert bin. 

Dir rate ich, suche dir eine Frau, umwerbe sie, erobere sie und zeige ihr, behutsam und vorsichtig, welche Vorteil es für sie hat, dir im Liebesspiel und darüber hinaus, eine Gebieterin zu sein. 

Gott? Ich bin Pantheistin, von daher kann ich mit ihm, im Sinne eines christlichen Glaubens nicht viel anfangen. 

Lieben Gruß

Sena

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oldwife

Gelöscht.

29.11.2021 um 16:01 Uhr

Zunächst möchte ich nur auf den Eingangsbeitrag eingehen, die nachfolgenden Beiträge lese ich zu einem späteren Zeitpunkt. 

Beim ersten Lesen mußte ich an einen Dokumentarfilm über Nasenaffen denken, eine Tierart, die in Gruppen zusammenlebt und von einem dominanten Männchen angeführt wird. In dem Film wurde so eine Gruppe gezeigt, das Männchen war aggressiv und grausam. Bis sich die Weibchen zusammenrotteten, ihn mit Bissen und Prügeln vertrieben und ein friedlicheres Männchen zum neuen Beschützer der Gruppe nachrücken konnte. 

Die Tierwelt ist ebenso vielfältig in ihren Möglichkeiten, wie wir Menschen es sind. :)

Ich bin sehr christlich erzogen worden und habe viele Jahre gebraucht, mich von verinnerlichten Glaubenssätzen freizumachen. Dem entsprechend kann ich mit der Vorstellung von Dankbarkeit gegenüber den Schlägen eines göttlichen Wesens so gar nicht anfreunden. Sinnhaftigkeit erlebe ich nicht auf spiritueller Ebene, obwohl die mir durchaus auch als überzeugter Atheistin vertraut ist als Raum, den ich als privaten Rückzugsort nutze - "Sinn" in Bezug auf BDSM verstehe und erlebe ich vielmehr als wechselseitige Ursache/Wirkung auf emotionalen/geistigen Niveau. 

Vereinfacht ausgedrückt: ich lebe keinem übergeordneten Sinn, aber Interaktion mit anderen Menschen fügt meinem So-Sein Sinn hinzu, den es ohne Resonanz nicht hätte. Als Mensch, der sich nach Führung sehnt, wäre ich als Einzelwesen irgendwo auf einer einsamen Insel ziemlich "sinn-los". 

Alles, was ich erleben, fühlen, ertragen oder erwidern kann, ist sinnvoll. Jedes noch so exotische Spiel auf der gesamten Bandbreite von Unterwerfung bis Beherrschung zeigt etwas zutiefst Natürliches: Gefühle. Nichts weiter. Gefühle sind. Und sie verlangen nach Resonanz, anders ergeben sie keinen Sinn. 

Wenn es um die Frage des "Warum" geht: warum möchte ich geführt oder bestraft werden, warum möchte ich unterworfen werden oder warum werde ich jemanden, der mich zu unterwerfen versucht, immer bis auf's Blut bekämpfen und was es da so an Fragen geben mag: die beinhalten für mich weniger die Suche nach "Sinn" sondern vielmehr das Bedürfnis nach Selbsterkenntnis. Der "Sinn" dahinter ergibt sich aus dem Verständnis meiner Impulse und dem Wechselspiel zwischen dem, was mein Gegenüber mir entgegensetzt.

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