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Schattenzeilen

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Forum - Veröffentlichungen auf den Schattenzeilen - Geschichten und Gedichte

'Brittas Fotos' von Hans Bergmann

Bezieht sich auf die BDSM-Geschichte 'Brittas Fotos'.

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

Brittas Fotos

von Hans Bergmann

Britta sagt, dass ich ein Drecksack bin. Das bin ich nicht. Ich habe viel über Grenzen nachgedacht. Über Einvernehmlichkeit und Grenzüberschreitungen. Ob diese unter einen Hut zu bringen sind. Und wie. Welche Regeln sind dabei unbedingt zu beachten und welche sind Regeln, die gebrochen werden wollen. Ich habe aufgepasst, was Britta sagt, nicht nur beim Drecksack, sondern auch bei den Zwischentönen.

Die BDSM-Geschichte lesen: Brittas Fotos von Hans Bergmann

Tek Wolf

Autor.

22.02.2020 um 17:52 Uhr

Ein paar schöne Gedanken zu Grenzüberschreitungen, ihr Reiz, die Gefahr, der Reiz der Gefahr. Nicht ganz ohne, dies ohne klare Absprache zu tun, aber ich verstehe den Nervenkitzel dabei. Ein schönes Kopfkino, aber es spielt ausserhalb meiner Grenzen. Jenseits von gut und böse allerdings der Mord. Kein Graubereich, einfach nur abscheulich. Zum Glück träg Justizia eine Augenbinde. Nicht zum Vergnügen, sondern weil sie nicht auf Äusserlichkeiten und Sympathien schauen darf. Die Fakten zählen, müssen zählen, sonst ist es nur noch ein kleiner Schritt in sehr finstere Zeiten. Aber es ist nur eine Geschichte und ich verstehe den Anteil daran. Hier eine Grenzüberschreitung, die verwerflich ist und dort eine, die gelungen scheint. Klick, eine spannende Momentaufnahme. Danke für deine Geschichte. Sie ist wie immer besonders und besonders gut.

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Ronja

Autorin.

22.02.2020 um 18:51 Uhr

Dieser Art der Grenzüberschreitung in der Beziehung zwischen Sina und Ralf kann ich viel abgewinnen. Wunderbar fesselnd geschrieben und schön von Ralf inszeniert, der ja wirklich nur ()das Fortführen der langen Partnerschaft im Sinn hatte.

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Mirador

Profil unsichtbar.

24.02.2020 um 19:40 Uhr

Eigenwillige Geschichte, eine echte Grenzbeschreibung

Der Mann in mir will der Frau  das Problem "Nachbar " vom Hals schaffen 

Erpresser finden sich  am besten in der Nachruf spalte  einer Zeitung wieder.

Aber es als Fetisch zu  nutzen im Netz zu  stehen , auf die  Idee muss man erstmal  kommen.

 Glückwunsch,  habe ich  gerne gelesen.

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Nachtasou

Autor.

24.02.2020 um 22:30 Uhr

Bester Hans,

ich mahle immer noch an den Inhalten (Mehrzahl!) der Geschichte. Sie ist reichhaltig und schwierig auszuloten. Ich finde bei jedem Lesen neue Grotten. Das Thema Grenzen hast Du gedanklich auf knappem Raum ausgeleuchtet. Darüber könnte man viel sagen, was aber gerade zu weit führt. Sie streift ja nicht nur Kernfragen, die sich im BDSM stellen können. Das ist mehr als ein Erbauungstext zur guten Unterhaltung.

Wieder ist Dein Nick "Bergmann" ein Omen *g.

Beim ersten Lesen war ich fasziniert vom Stil, der durch den minimalistischen Satzbau so authentisch wirkt. Wann spricht ein Mensch so, wenn er auch anders könnte: Wenn er ein Geständnis ablegt. Das war meine Assoziation dabei. Wenn ihm ein Vorgang über Jahre und immer wieder unverdaut fast zwingend in den Sinn kommt. Und er den Vorgang in Gedanken schon viele Male erzählt hat. Dann zerfällt alles in kleinste Bausteine, dann lösen sich alle Schnörkel auf, ... dann löst sich die Grammatik auf, die ja bestimmte Lesarten festlegt. Und wenn sich die Affekte abtrennen von den Inhalten, dann wird die Stimme monoton, obwohl dahinter ein Drama liegt. Das wird forensischer Grusel.

So gut ich den Einfall fand, wurde mein inneres Ohr davon irgendwann überreizt. Aber ich wüsste auch nicht, wie man da raus kommt, ohne einen stilistischen Bruch zu begehen. Keine Ahnung. Normalerweise würde ich das dann auf die wörtliche Rede beschränken, aber der ganze Text ist ja wie direkt an den Leser gesprochen; also wörtlich.

Wie auch immer, dieser Text fordert heraus und ist damit ein besonderer. Dass er auch das bildliche Vorstellungsvermögen bedient, ist dann noch das i-Tüpfelchen.

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Meister Y

Autor. Förderer.

06.03.2020 um 13:20 Uhr

Lieber Hans Bergmann , Du hast mich wirklich überrascht. Eine tatsächlich starke Geschichte in einem Stil, der mich fasziniert hat, der Spaß beim Lesen gemacht hat, vielleicht gerade, weil er in vielen Bereichen so minimalistisch daher kommt.

Du spielst tatsächlich mit Grenzen, mit deren Überschreitung, von gewollt bis bösartig, von einvernehmlich bis strafbar. Du spielst mit vielem, was BDSM und Beziehung ausmachen kann und zeigst uns am Ende, dass es doch ein Spiel ist, bei dem sich Grenzen verschieben können.

Danke für Zeilen, die ich gern gelesen habe.

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08.03.2020 um 07:57 Uhr

Ich danke für euer Lesen und Nachdenken und Schreiben über meine Geschichte, Tek Wolf, Ronja, Mirador, Nachtasou und Meister Y, freue mich über eure Gedanken, die meine Geschichte aus anderen Köpfen reflektieren, denn das Mitnehmen von Kritiken ist für mich wesentliche Substanz für weitere Schreiberei.

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Sesemie

Autorin.

29.03.2020 um 17:21 Uhr

Das ist nicht nur eine schöne Geschichte sondern eine komplette Analyse mit Erläuterung und Beispielen. Verpackt in einer wirklich guten Geschichte, die zwei Geschichten erzählt und dann auch noch einen Dom- Kurs liefert, wie man mit einer submissiven Frau, die aufbegehrt richtig umgeht. (Also ihr zeigen, dass sie es doch auch will... und sie das Szepter ganz offiziell aus der Hand geben lässt.) Wirklich toll!

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17.05.2020 um 23:32 Uhr

Ich finde die Geschichte klasse. Wirft für mich aber eine Frage auf. Ist der Hauptprotaginist zu weit gegangen oder nicht. Stellte ihr Kommentar, nicht vielleicht sogar, eine Verschleierte Drohung da. Ist sie vielleicht nur weiter auf ihn eingegangen, weil sie bei Gegenwehr sowieso in ihren Augen chancenlos gewesen wäre? Ich meine nämlich das er eigentlich zu weit gegangen ist. Er hat eine verbotene Grenze überschritten. Spätestens als er eine Drohung aussprach.Immerhin gab sie ihm davor ein neues Handy. Vielleicht sagte er nach dem Vorfall ja, er hätte sie doch eh gelöscht und eben was Grenzüberschreitungswunsch. Wäre er damit zu weit gegangen? Gute Frage! Gleichzeitig was bedeutet Grenzüberschreitung? 

Die Geschichte bringt einen in meinen Augen, auf eine klevere Konstruierte Weise, sich dieses Themas anzunehmen und lässt einen Fragen, sollte man nicht bei diesem Thema massiv nachfragen, was gemeint ist. Super geschrieben.

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24.12.2020 um 01:22 Uhr

Für mich passt Erziehung am besten zu deiner Geschichte. Grenzen überschreiten aus Sympathie.

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