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Forum - BDSMler unter sich - Umfragen

Was hältst du vom Covern?

Bezieht sich auf die Abstimmung 'Was hältst du vom Covern?'.

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

Was hältst du vom Covern?

Irgendwann steht man sich zum ersten Mal gegenüber, wagt den ersten Schritt, begibt sich in fremde Hände oder übernimmt Verantwortung für sein Gegenüber. Aber: Kennt man sich denn schon wirklich so gut?

Zur Abstimmung: Link

Gelöscht.

19.10.2017 um 07:54 Uhr

Da ich lieber vor einem Date einen intensiven Kontkat per Chat oder Mail pflege finde ich covern nicht ganz so wichtig, kann aber hlfreich sein.

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Meister Y

Autor. Förderer.

19.10.2017 um 12:20 Uhr

Gutes Thema!

Für mich ist covern beim "ersten Mal" ein Muss. Egal wie intensiv, ausführlich, innig und vertrauenerweckend der vorherige Kontakt in der digitalen Welt war. Sich Auge in Auge gegenüberzustehen ist etwas völlig anderes. Gerade und besonders in unserer Welt, der Welt des BDSM. Es ist eben kein "normales" erstes Date sondern meist mehr, weil beide Seiten es so wollen. Gerade deswegen plädiere ich dafür, sich covern zu lassen. Ich gehe sogar so weit, dass ein Dom darauf bestehen sollte, dass Sub sich covern lässt.

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hexlein

Autorin.

19.10.2017 um 12:23 Uhr

beim ersten Mal für mich ein "muss"..aber nicht immer reicht ein Covern nur beim ersten Mal

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Gelöscht.

19.10.2017 um 12:49 Uhr

Vorsicht ist da immer angebracht

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Devana

Autorin. Lektorin. Teammitglied.

20.10.2017 um 21:17 Uhr

Auch wenn ich ausgewählt habe, dass ein man nie auf ein Covern verzichten sollte, kann die Frage nicht so pauschal beantwortet werden. Es hängt auch immer von der Vorgeschichte ab. Hat man sich bisher nur im Chat kennengelernt und noch nie real gesehen? Dann ist covern sicher wichtig und richtig. Kennt man sich schon seit Jahren, hat sich vielleicht auch schon auf neutralem Boden getroffen, kennt vielleicht auch noch Freunde des neuen (BDSM-)Partners, dann kann auch durchaus der gesunde Menschenverstand helfen.

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Gelöscht.

24.10.2017 um 18:47 Uhr

Ich würde mich nicht auf einen Mann einlassen, den ich so schlecht kenne, dass ich mich covern lassen muss.

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hanne lotte

Autorin. Lektorin. Förderer.

24.10.2017 um 19:17 Uhr

geändert am 24.10.2017 um 19:19 Uhr

Das kann ich so pauschal nicht beantworten und das ist für mich auch keine Frage von Vorsicht vs. Leichtsinn.

Was heißt denn Covern. Ist es tatsächlich sinnvoll, jemanden mitzunehmen, der dann hinter der Tür oder im Nebenzimmer oder wo auch immer wartet ... worauf eigentlich? Was mache ich, wenn ich neu in der Szene bin und keinen kenne? Frag ich meine Mutter oder eine nette Kollegin?

Ich würde andererseits beim ersten Kontakt auch nicht "scharf" spielen. Ob das Verhältnis von Dominanz und Submission passt, kann ich anders feststellen und ob der potentielle Partner den Unterschied zwischen Lustschmerz und Folter kennt, lässt sich auch ohne Fixierung ermitteln.

Wenn der andere sich so perfekt verstellt, dass ich die Abgründe erst erkenne, wenn es zu spät ist, dann kann mir sowieso keiner helfen, weil so lange lässt man sich nicht covern.

Ich würde für ein erstes Treffen auch nicht in irgendeine versteckte Hütte im Wald fahren. Und selbst wenn es stimmt, dass Interessenten, die sich beim ersten Mal nur unverbindlich auf einen Kaffee treffen, selten später spielen - man kann sich auch in der Schattenöffentlichkeit eines Clubs beschnuppern.

Fazit: Wenn Covern funktionierte, wäre das eine empfehlenswerte Maßnahme. Aber daran glaube ich nicht.

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Schattenwölfin

Autorin. Lektorin. Förderer.

25.10.2017 um 07:05 Uhr

hanne lotte

Fazit: Wenn Covern funktionierte, wäre das eine empfehlenswerte Maßnahme. Aber daran glaube ich nicht.

Das ist ernüchternd, aber alle Deine Argumente sprechen sehr stark dafür, dass Deine Einschätzung es auf den Punkt bringt.

Natürlich würde ich mich nicht mit jemandem in einer einsamen Waldhütte treffen wollen, den ich zuvor nur aus der virtuellen Welt kenne. Den müsste ich auch nicht bei sich zu Hause besuchen oder zu mir einladen, sondern wollte ihn lieber zunächst auf neutralem Boden beschnuppern. Das gilt aber doch nicht nur für BDSMer, oder?

Gerettet ist damit aber noch nichts. Selbst wenn man sich zehnmal und mehr getroffen hat und denkt, jetzt könne man den Schritt wagen und ein privates Treffen "riskieren", lasse ich mir dann erst einmal den Personalausweis zeigen, um im Zweifel auch den richtigen Übeltäter überführen zu können?

Und vor den denkbaren körperlichen und seelischen Verletzungen kann mich doch sowieso niemand schützen, den ich nicht quasi als Bodyguard zu so einem Treffen mitschleppe ...

Wölfin

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Cayt

Profil unsichtbar.

25.10.2017 um 08:36 Uhr

Warum geht man Thema nicht mal von einer anderen Seite an? Diese Frage, Covern ja oder nein - in all den Jahren mag ich sie nicht mehr zählen wollen, wie oft sie immer wieder aufkam. Die Antworten darauf, ob nun pro oder contra, änderten sich nicht wirklich groß dabei. Erzählt doch mal über Erfahrungen. Was denen wichtig war, die das wirklich taten. Ging es auch mal schief? Wenn ja, warum ging es schief? Und was war denjenigen wichtig dabei? Endete die Verantwortung des Covers immer bei einem Anruf, beispielsweise? Ich denke, dass auch das wichtig ist für die, für die das Thema Covern neu oder noch immer aktuell ist.

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hexlein

Autorin.

25.10.2017 um 08:50 Uhr

Eine Gute Idee Cayt..und deshalb mal hier mein "Covern".

Ich war neu in der Szene und absolut unerfahren und hatte ein Treffen auf neutralem Boden mit einem Dom, den ich nur aus langen Mails, Telefonaten und dem Chat kannte, vereinbart.

Als ich aus dem Auto ausstieg..überkam mich ein "komisches Gefühl". Wir hatten nicht über Covern gesprochen, ich hatte auch mit niemandem etwas vereinbart. Und meine leichte Panikatacke, was denn wäre, wenn der sensible einfühlsame Mensch jetzt faulige Zähne hätte, oder ich nicht wüsste, wie ich ihn loslassen sollte...wie ich aus der Situation kommen sollte..liess mich kurz meine Schwester anrufen..erklärte ihr, dass ich mich mit einem Mann treffe und sie mich nach 15 Minuten anrufen solle. Wenn ich ein bestimmtes Wort gebrauchen würde..würde Sie mich aus der Situation mit einem "Notfall" in der Familie holen...bei einem anderen Wort würde ich mich alle 20 - 30 Minuten bei ihr melden per SMS mit einem Code...*lach*..boah, was habe ich das alles kompliziert gemacht...

Aber es hat mir geholfen. Hat mir Selbstvertrauen gegeben. 

Und später, bei den ersten weiteren Treffen, dann auch bei ihm zuhause, auch da habe ich immer meiner Schwester gesagt, wo ich wie lange bin.

Und ja, dank Handy habe ich mir den Ausweis zeigen lassen und meiner Schwester ein Foto davon geschickt.

Wäre er damit nicht einverstanden gewesen, ich glaube, dann hätte ich abgebrochen.

Vor einer Türe oder einem Haus, das hätte ich mir nie vorstellen können. Aber ein gewisses Risiko ist immer dabei.

Aber nicht nur im Reich der bunten Schatten. 

Das Leben ist nun mal Risiko.

Trotzdem plädiere ich für, ich nenne es nun mal "Kontrollanrufe" oder "Meldepflicht" bei einer vertrauten Person.

Und das auch außerhalb der "Szene".

Idioten gibt es viele auf der Welt.

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