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Forum - Schreiben - Übungen

Inspirationsübung: Was wäre, wenn

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Katika

Autorin. Förderer.

13.09.2023 um 21:28 Uhr

Aushalten müssen ist bei mir auch aushalten wollen. 

Wenn mein Meister mir eine Aufgabe zum Erfüllen gibt oder mich fordert, halte ich es gerne für ihn aus.

Meine größte Erfüllung ist, dass er stolz auf mich ist. 

Er weiß genau, was er mir Zumuten kann und ich genieße es, an Grenzen zu gehen und diese auch mit seiner Hilfe zu überschreiten.

Ich weiß mich jederzeit in guten Händen bei meinem Meister, kann ihm voll vertrauen.

 

Was würdet ihr als Sub machen, wenn Euch Euer Dom nach einem Absturz nicht auffangen kann und völlig aus seiner Rolle als dominanter Part fällt?

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Sisa

Autorin. Förderer.

18.10.2023 um 11:31 Uhr

Was würde ich machen? Mich selbst sortieren, mich selbst aus dem Sumpf ziehen. Ist das eine oder andere Mal passiert, es ist dann einfach eine Notwendigkeit. Man kann ja nicht ewig in dem Loch bleiben.

Allerdings kann es schon passieren, dass das der Beziehung zueinander gewaltigen Schaden zufügt. Bei mir war es jedes Mal so, dass es kurz danach in die Brüche ging. Ich selbst hatte das Problem damit gar nicht, weil ich der Meinung bin, auch ein Dom ist nur ein Mensch und muss kein Supermann sein.

Aber sie selbst konnten sich das irgendwie nicht verzeihen.

 

Was mich auf die Frage bringt, wie geht ihr damit um, wenn nicht ihr als Sub den Absturz habt, sondern der Dom während der Session?

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hexlein

Autorin.

26.10.2023 um 11:48 Uhr

Jetzt habe ich eine ganze Zeit darauf gewartet, dass vielleicht jemand, der selbst dom ist, diese Frage beantwortet.

 

Leider nein, deshalb ich.

 

Ich habe es noch nicht erlebt und weiss deshalb auch gar nicht, wie ich mich dann verhalten würde. Ich kann nur aus meinem Empfinden heraus diese Frage beantworten. Auch ich als Sub kann doch auffangen und, wenn nötig, Trost spenden. Kann beruhigend auf jemanden einwirken und Halt geben.

 

Ich frage mich nur, wie ich das bewerkstelligen soll, wenn ich genau in diesem Moment im wahrsten Sinne des Wortes mundtod und gebunden bin? 

 

Was wäre also, wenn Dom vor lauter Verzweiflung mich völlig vergisst und sich auch nicht um mich kümmern kann?

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

26.10.2023 um 11:48 Uhr

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hanne lotte

Autorin. Korrektorin. Förderer.

27.10.2023 um 20:31 Uhr

Gute FRage. Ich ahbe das auch noch nicht erlebt, aber ausschließen kann man das nicht.

 

Im Idealfall ist die Sub-Intallation solcherart, dass sie/er sich mit ein bisschen guten Willen und Mühe selbst befreien kann. Das würde ich dann auch tun, sobald ich sicher bin, dass von Dom gerade nichts mehr zu erwarten ist.

 

Außerhalb von Idealfall - das will ich mir gerade nicht vorstellen, hatten wir auch noch nicht.

 

Was mich auf die nächste Frage bringt:

Was wäre, wenn sub auffällt, dass sie bei den Sessions keine Chance hätte, sich selbst zu befreien und sie dieses Thema ansprechen möchte, aber nicht weiß, wie?

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Katika

Autorin. Förderer.

14.11.2023 um 20:23 Uhr

Zwischen Sub und Dom sollte Vertrauen herrschen. Dazu gehört auch und ganz besonders, dass Bedürfnisse und Wünsche sowie insbesondere Grenzen ganz deutlich gesprochen werden.

Sonst ist das Verhältnis der beiden von vorn herein zum Scheitern verurteilt.

 

Wenn also Sub immer die Möglichkeit haben möchte, sich befreien zu können, dann ist das ihr persönliches Spiel und ihr Dom sollte sich in Absprache mit ihr an ihre Grenzen herantasten.

 Sollte sie es aber ablehnen fixiert zu werden, weil sie kein Vertrauen in ihren Dom hat, dann ist das eine ganz ungesunde Grundlage für ein Miteinander.

Ohne Vertrauen kein „Spiel“.

 

Was wäre, wenn Dom kein Vertrauen mehr in seine Fähigkeiten als Dom mehr hat und gar nicht mehr spielen möchte.  Sub jedoch erst durch ihn ihre Devotion überhaupt entdeckt hat, Blut geleckt hat und nun völlig unbefriedigt ist?

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bladin

Gelöscht.

17.11.2023 um 15:06 Uhr

denkbar aus meiner spontanen Sicht sind zwei Möglichkeiten: a) pausieren b) beenden

zu Fall a) zunächst sollte Dom in sich gehen und versuchen die Ursachen für seine Selbstzweifel ergründen und fairerweise seiner Sub dies offen mitteilen und um Verständnis für eine Art begrenzter Auszeit bitten; wenn die Beziehung auf Vertrauen und Respekt gegründet ist, kann ich mir schlecht vorstellen, dass Sub hierfür kein Verständnis aufbringen würde - so etwas könnte ihr schließlich ja auch passieren. Nach Ablauf dierer Auszeit muss allerdings eine Entscheidung gefällt werden, die dann nur heißen kann gemeinsam einen neuen Anlauf mit neuer Zielsetzung, neuen Ideen wagen oder vorbehaltlose Freigabe der Sub damit diese sich ggfs in einer neuen Beziehung weiterentwickeln kann.

zu Fall b): Je nach Befindlichkeit, Persönlichkeit und Charakter der Protagonisten insbesondere aber der Sub, sowie spezifischen Rahmenbedingungen und der Historie der bisherigen D/S-Beziehung kann auch ein harter Schnitt durchaus sinnvoll sein und die Beziehung im gegenseitigen Einvernehmen respektvoll beeendet werden. Auch hier gilt, wie immer , offene und aufrichtige Kommunikation der Partner führt in der Regel zu den besten und am wenigsten schmerzvollen Resultaten.

 

Was wäre, wenn aber der Gesprächskanal nicht aufrechterhalten werden könnte und die Emotionen derart verhärtete Positionen geschaffen hätten, dass eine Verständigung nicht mehr möglich scheint?

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Nora

Profil unsichtbar.

24.11.2023 um 08:04 Uhr

geändert am 24.11.2023 um 08:07 Uhr

"Worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen", orakelte schon Ludwig Wittgenstein im Tractatus Philosophicus. Und ja, solche Situationen gibts auch in der Beziehung von Dom*me und Sub. 

Wo ist aber das Problem, wenn wir aufhören zu reden, weil einfach keine Worte mehr gefunden werden können? Sprache ist nicht die einzige Form, zu kommunizieren (= sich mitzuteilen).

 

Was wäre also, wenn du einfach herkommst zu mir und wir gemeinsam (!) schweigen? Wenigstens solange bis uns die Worte wiederfinden. Falls das dann noch notwendig ist.

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Leo Me

Autorin.

31.03.2024 um 15:29 Uhr

geändert am 31.03.2024 um 19:14 Uhr

Schweigen ist manchmal eine besondere Form, um Schmerz zu zeigen. Diesen gemeinsam zu ertragen und auszuhalten bedarf einer ganz besonderen Form von Vertrauen. Lass uns den Schmerz gemeinsam spüren, uns halten und heilen.

Was wäre, wenn die Tränen langsam versiegen und wir Hunger verspüren?

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Sisa

Autorin. Förderer.

04.04.2024 um 15:08 Uhr

dann ist das in meinen augen der idealfall. dann habe ich mich über den schmerz, der diese tränen ausgelöst hat und den ich nicht zeigen wollte, hinwegsetzen können. ihn gewandelt, in etwas, das doch schön ist. denn hunger kann ich nur spüren, wenn ich danach giere. wenn ich mehr davon will, und nicht genug davon haben kann.

dann bin ich dort angekommen, wo ich immer hinwollte.

 

aber was, wenn er das gar nicht will?

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Christina Saphir

Förderer.

08.04.2024 um 18:15 Uhr

Dann bitte ich denn Hunger um ein klein wenig Appetit. Denn der Appetit ist das Sahnehäubchen der Nahrungsaufnahme.

Und was wäre, wenn es auch noch gut schmeckt?

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