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Pia

Schön, wenn man früh herausfindet, worin man gut ist. Karl kann hervorragend demütig sein, aber reicht das, um glücklich zu werden?

Eine BDSM-Geschichte von Eisvogel.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Eisvogel

Autor. Förderer.

02.08.2026 um 19:10 Uhr

Liebe Leo Me,

vielen Dank für Deine lieben Worte, die mir wirklich sehr viel bedeuten! Ich lese Dich auch unheimlich gern - von daher stimmt es mich natürlich besonders froh, dass ich Dich abholen konnte. 

Manchmal glaube ich auch, es müssten mehrere Enden möglich sein... Amelie Nothomb hat mal einen Roman geschrieben, in dem sie zwei alternative Schlüsse präsentiert hat, weil, wie sie schrieb, weder sie noch ihr Verlag sich letztlich auf ein Ende festlegen wollten... und natürlich war sie damit auch nicht die Erste (ist mir halt nur in den Sinn gekommen...) Ich wollte immer schon mal ein "Spielbuch" schreiben, bei dem der Leser nach eigenem Ermessen die Handlung durch Entscheidungen selbstständig weiterführt... das stelle ich mir gerade auch im BSDM-Kontext ziemlich lustig vor, und dann hätte man nicht das Problem, eine bestimmte Handlung aufzwingen zu müssen: Oft gibt es ja tatsächlich unterschiedliche Möglichkeiten, und manchmal ist es fast schade, dass man sich für eine Sache entscheiden muss (und ich hab dann manchmal so´n bisschen Panik davor, als verkniffener Spaßverderber dazustehen, wenn es nicht auf ein Happy-End hinausläuft, aber das ergibt sich halt meistens einfach beim Schreiben von selbst...)

Ich habe mich jedenfalls sehr darüber gefreut, dass Dir die Geschichte gefallen hat ((-: und dass Du mir eine so unheimlich liebe Kritik geschrieben hast.

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Leo Me

Autorin.

02.08.2026 um 18:08 Uhr

Lieber Eisvogel,

 

Ich mag deine Art zu Schreiben einfach. Das alleine reicht für mich als Grund dir die volle Punktzahl zu geben. Ich muss deine Geschichte nicht mit anderen vergleichen, sie muss nicht meinen eigenen Vorstellungen entsprechen, ich kann mich einfach in sie hineinfallen lassen. Manchmal wünsche ich mir gedanklich anders abzubiegen, aber du führst mich lesend konsequent zu deinem Ende.

 

Danke für eine weitere tolle Geschichte.

 

Leo

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Natty

Autorin. Förderer.

01.08.2026 um 08:43 Uhr

Lieber Eisvogel

Allerdings eine Sache: Wahrscheinlich ist das in meinem Text nicht so klar geworden, aber die letzte Begegnung mit Pia soll reine Einbildung gewesen sein

 

Ach? Hab ich gedacht 🤔 und dann nochmal die Geschichte gelesen. Diesmal mit etwas mehr Ruhe und weniger gehetzt durch das dringende Bedürfnis, wissen zu wollen, wie es weiterging und ja, jetzt habe ich es auch kapiert

 

Ich vermute, mein Gehirn hat sich eine Art Happy End gewünscht und alles nicht passende einfach ausgeblendet.

 

Ich packe also meinen vorangegangenen Kommentar ins Konjunktiv und danke dir, für deinen lieben Worte

Die Geschichte bleibt für mich genauso schön, nur etwas trauriger.

 

VG Natty

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Eisvogel

Autor. Förderer.

31.07.2026 um 19:26 Uhr

Liebe Onmymind,

 

vielen Dank für Deine sehr netten Worte, über die ich mich sehr gefreut habe! 

 

Lieber Gregor, 

 

danke für Dein freundliches Urteil. Was Deinen Tipp für Karl angeht – auch dafür danke (ich nehme es jetzt einfach mal als Tipp für mich, weil ich – psychologisch geschult – denke, es war auch so gemeint...). Tatsächlich habe ich wirklich längere Zeit mit dem Gedanken gespielt, es einfach mal auszuprobieren... aber solange ich Single war, fehlte mir ganz entschieden der Mut, und  sobald ich mit jemandem zusammen war (wenn auch nur  “normal”), wäre es mir immer wie ein Verrat vorgekommen, zu jemand anderem zu gehen, um sie anzubeten... (und ist ja irgendwie dann auch nicht im Sinn des Erfinders, denke ich). Das letzte Mal längere Zeit allein war ich vor rund zehn Jahren, und damals habe ich dann tatsächlich beschlossen, wenigstens mal zu einer Prostituierten zu gehen... (ich wollte mich langsam an das Thema herantasten), aber das ist, schätze ich, Stoff für eine eigene Geschichte (man muss ja haushälterisch mit seinen Ideen umgehen... (-: ) . 

 

Lieber Meister Y, 

 

auch Dir vielen Dank für Dein Urteil. Mir  geht das natürlich häufig sehr ähnlich wie Dir (spiegelverkehrt) - ich lese eben lieber Geschichten über devote als über dominante Männer, aber es freut mich sehr, dass ich Dich zum Lachen bringen konnte. 

 

Liebe Yuria,

 

ehrlich,  ich weiß gar nicht, was ich sagen soll: Ganz vielen lieben Dank! Ich musste lachen, als Du von Schleimspur geredet hast – aber Du bist ja auch eine wunderbare Autorin, und ich schätze mal, da ticken wir alle gleich... es kann im Urteil gar nicht schleimig genug sein... nein, im Ernst: Ich hab mich unglaublich darüber gefreut, dass Dir die Geschichte gut gefallen hat, wenngleich mir persönlich Olla tausendmal wichtiger ist (weil ich mich da wirklich sehr bemüht habe, allen Personen gerecht zu werden, während Pia ja von vorneherein als Projektion angelegt war – und die Obsession Karls mir selbst  auch nicht gerade normal vorkommt). 

 

Ganz liebe Grüße! (-:

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Yuria

Autorin. Förderer.

31.07.2026 um 18:39 Uhr

Lieber Eisvogel,

 

herzlichen Glückwunsch auch von mir zu deiner Platzierung!

 

Nach Olla im letzten Jahr ist dir mit Pia hier ein weiterer herausragender Text gelungen. Der Fokus lag dieses Mal weniger auf Pia, vielmehr auf Geschichte und Gedankenwelt rund um Karl. Dass Pia eher eindimensional bleibt, empfinde ich nicht als Schwäche der Geschichte. Für mich unterstreicht es eher, dass auch Karl ja in erster Linie Pias äußerem Erscheinungsbild (und natürlich den Stiefeln) verfällt und sie eigentlich an keiner Stelle wirklich als Mensch mit Charakter kennenlernt.

Tatsächlich habe ich auch den Schluss erst missverstanden und dachte, dass es nach dem Treffen im Cafe keinen weiteren Kontakt mehr gab. Aber so oder so blieb ein rosarotes Happy End aus, das ich aber auch nicht vermisse, sondern was eher in die Tragikomik der Geschichte passt. Zu happy wäre irgendwie seltsam gewesen.

 

Der feine Humor, treffsichere Formulierung und diese vielen kleinen Spitzfindigkeiten überzeugen mich vollends, wie es auch schon bei Olla der Fall war. Ich glaube fast, dass ich dir diesen Text auch richtig zugeordnet hätte, hätte ich nicht gewusst, wer der Autor ist. Der Stil ist schon irgendwie besonders.

 

Was ich aber wirklich feiere -und jetzt muss ich aufpassen, dass die Schleimspur nicht zu rutschig wird- ist deine Umsetzung des Themas Obsession. Dieses Wort ist so schön und so groß und so verführerisch gefährlich und trotzdem schmeckte es für mich persönlich von Beginn an zu sehr nach etwas Pathologischem, weshalb ich einfach selbst keinen Zugang zu der Thematik gefunden habe. Du aber hast diesen Grenzgang nahezu meisterlich und formschön vollbracht. Karls Obsession für Pia samt Stiefeln hat sich immer genau richtig nach „etwas mehr als nur ein Fetisch“ angefühlt und wirkte trotzdem zu keiner Zeit „krank“. Zugegebenermaßen lese ich mich gerade erst nach und nach durch die Wettbewerbstexte und habe noch nicht so viel Vergleich, aber ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster, dass ich sagen kann, ich wüsste nicht, wie man es noch besser hinkriegen sollte. Hut ab dafür!

 

Grüßchen

Yuria

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Meister Y

Autor. Förderer.

30.07.2026 um 14:45 Uhr

Grüß Dich Eisvogel, ich hänge ein bisschen hinterher, daher erst heute Gratulation zu Platz 2!

Ich gestehe gern, dass Du es in meiner persönlichen Jurywertung nicht unter die ersten drei geschafft hast. Das lag sicher nicht an Deiner Art zu schreiben, sondern an meinem persönlichem Empfinden.

Du hast einen wirklich tollen Stiefelfetisch beschrieben, einen Karl, mit dem man ab und an Mitleid haben konnte  und eine Pia in der Du (aus meiner Sicht) viel Potential liegenlassen hast. Ein bisschen schade war, dass es die Schlussszene nicht wirklich gab, dass sie aus Karls Gedanken entsprungen ist. 

Ich habe mich beim Lesen gefragt, ob dieser Fetisch wirklich obsessiv wurde, oder ob es bei Karl tatsächlich "nur" das ewige Anhimmeln der ersten großen Begegnung war.

 

Vier Sterne bekommst Du dennoch, Du hast mich nämlich nicht nur zum Nachdenken, sondern damit:

 

Die Psyche sagt ja, der Bewegungsapparat fragt nach Ibu.

 auch zum Lachen gebracht!

 

Danke für sehr lesenswerte Zeilen!

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Gregor

Autor. Förderer.

29.07.2026 um 13:35 Uhr

Ich habe eine gelungene charakterliche und emotionale Darstellung deines Protagonisten Karl gelesen. Für mich war das ein Beispiel, wie eine warmherzige Geschichte geschrieben werden kann, bei der die Antagonistin Pia zwar reizvoll, kühl und dominant, letztendlich aber negativ, dumpf ist. Sie wirkt verstärkend in der Darstellung deines Protagonisten. Karl lebt. Seine Emotionen konnte ich gut nachempfinden. Das ist ein Zeichen für mich, dass deine Geschichte gelungen ist, unabhängig davon, ob es einen Entwicklungsprozess bei Karl, unabhängig vom "normalen Leben" gibt, oder nicht. Das Ende zeigt mir, dass es ihn nicht gibt, und genau das macht für mich die Geschichte. Es geht um einen Menschen mit seinen Sehnsüchten und Hoffnungen, die sich nicht erfüllen.

 

Eine Sache hätte ich noch. Autoren erwarten nicht, dass Leser Ihren Protagonisten kluge Ratschläge erteilen. Es wäre Unfug, Thomas Mann beispielsweise zu erklären, was man von Tonio Kröger hält und wie er doch glücklich werden könnte, aber für deinen Protagonisten habe ich dennoch einen Rat. Er soll mal ein bisschen Geld in die Hand nehmen und sich seine Leidenschaft erfüllen, ohne schlechtes Gewissen. Ich meine, wir gehen doch auch ins Theater, wissen, dass die Vorstellung nicht echt ist, und haben trotzdem Freude.

 

Ich gratuliere dir zum mehr als verdienten zweiten Platz.

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Onmymind

Autorin.

24.07.2026 um 22:13 Uhr

Kein Wunder, dass diese Szenen zwischen Karl und Pia ihren Weg auf's Treppchen gefunden haben. Der Monolog und Dialog hat mich unaufdringlich gefesselt. Da es mir seit Jahren schwer fällt konzentriert zu lesen, geschweige denn zu schreiben, soll das was heißen. Gratulation!

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Eisvogel

Autor. Förderer.

21.07.2026 um 18:10 Uhr

Liebe Ambiente,

 

vielen Dank für Deine sehr freundlichen Worte (und natürlich auch für Dein Urteil als Kritikerin (-; ). Etwas zu genießen gehört für mich zu den schönsten Dingen, die man überhaupt machen kann – von daher bin ich jetzt gerade mächtig stolz, Dir zu einem Genuss verholfen zu haben. (-:   

 

Liebe Natty,

 

ganz vielen lieben Dank für Deine Worte. Du schreibst immer so einfühlsam und vor allem so unglaublich lebendig, dass man sich immer total in den Arm genommen fühlt - ich liebe es, Deine Texte zu lesen und zu hören (von wegen unglaubliche Stimme und so... (-: ), ich gebe zu, wenn Du Dich persönlich zu welchen Themen auch immer äußerst, mag ich das noch mehr als Deine Storys – weil Deine Geschichten zwar immer absolut ehrlich, aber  manchmal eben auch überraschend hart (fast zu hart) sind... aber jedenfalls weiß man immer, wenn man Dich liest, dass man Menschlichkeit pur und satt bekommt und Du schaffst es, zumindest in mir grundsätzlich ein totales Wärmegefühl zu kreieren, deshalb freue ich mich, Dich zu lesen, ganz egal, worüber Du jetzt schreibst. 

 

Allerdings eine Sache: Wahrscheinlich ist das in meinem Text nicht so klar geworden, aber die letzte Begegnung mit Pia soll reine Einbildung gewesen sein, nicht etwa tatsächlich passiert. Ich hoffe, das nimmt Dir jetzt nicht Dein gutes Gefühl... (ich glaube, Du neigst manchmal dazu, auch da ein Happyend zu sehen, wo keines ist, was an sich supererfreulich ist, schätze ich, aber in dieser Geschichte echt nicht intendiert war). 

 

Ganz vielen lieben Dank für Dein Urteil jedenfalls, Du hast in mir einen absoluten Fan! (-: 

 

Lieber skl lo,

 

danke für Dein freundliches Urteil. 

 

Lieber Kirschbluete, 

 

danke für Deine nette Kritik. Das Ende ist nicht offen, weil dadurch meiner Meinung nach der Fetisch der Obsession viel besser zum Tragen kommt als nach einem offenen Schluss. In meinen Augen ist der fünfte Teil außerdem sowieso so unrealistisch angelegt, dass man ihn nur als Traum akzeptieren kann, aber ich verstehe natürlich, wenn es unbefriedigend ist, dass der Held Pia nicht mehr wiedersieht und sich trotzdem stets nach ihr sehnt. 

 

Lieber Tek Wolf,

 

vielen Dank für Deine erneuten so einfühlsamen Worte. Terry Pratchett ist genial – ich kenne auch wirklich keinen, der sich auf die Scheibenwelt eingelassen hat und da nicht mit einem Lächeln herausgeht, ein unglaublich guter Schriftsteller! 

 

Was meine eigene Karriere als Autor angeht... was heißt da schon trauen? Ich schreibe vergleichsweise viel, aber nur ein Bruchteil davon wird gedruckt, und wenn ich davon leben müsste, wäre ich seit rund zwanzig Jahren verhungert, also von daher... ((-; 

 

Aber nach den Sternen zu greifen, kann ja nicht schaden, deshalb werde ich es auch immer weiter probieren. (-: (Auch wenn Napoleon meiner Ansicht nach nicht unbedingt die beste Figur ist, um ihn sich als Vorbild zu nehmen... obgleich in Frankreich ja ein echter Kult besteht – ich darf das beurteilen, ich habe Geschichte bilingual gehabt und dabei Napoleon und die Französische Revolution jeweils fünfmal durchgekaut, weil französische Geschichtsbücher offensichtlich keine anderen Ereignisse aus der Geschichte berücksichtigen... - , war er am Schluss ja doch eher auf der Verliererseite.)

 

Liebe Rote Blume, 

 

ganz vielen lieben Dank für Deine sehr ausführlich und liebe Kritik!  Selbst bin ich ja leider viel zu häufig kurz angebunden, selbst wenn ich etwas toll fand, und verfluche mich dann im Nachhinein dafür, nicht ausführlich genug geantwortet zu haben, deshalb weiß ich es umso mehr zu schätzen, dass Du Dir die Zeit genommen und mir so viel geschrieben hast. (-: 

 

Pia kommt, glaube ich, wirklich nicht so nett rüber, sie ist eben vor allem eine Projektionsfläche, wobei sie dann tatsächlich ein wenig mehr Profil gewinnt, hoffe ich, wenn sie auch mal als sie selbst in Erscheinung tritt. Ich schätze, es dürfte für die meisten auch wirklich nicht so einfach sein, sich damit herumzuschlagen, was andere Leute in ihnen sehen, ist vermutlich bei Herrinnen nicht anders als bei normalen Leuten, und es ist wahrscheinlich ein ziemlich unverzeihlicher Fehler, im anderen nicht den Menschen, sondern nur seine Rolle zu sehen, zumindest ist es jedenfalls ziemlich egoistisch. 

 

Ich habe mich jedenfalls unheimlich gefreut, von Dir zu lesen! (-: 

 

Lieber Don Blech, 

 

danke für Deine Kritik! Wie gerade schon gesagt: Ich glaube, die Obsession wird deutlicher, wenn sie nicht erfüllt wird.

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21.07.2026 um 15:30 Uhr

Ok, nicht mein Fetisch aber schön geschrieben und sicher der Traum von so manchem. Allerdings auch ein Traum, den die meisten tatsächlich in der Öffentlichkeit erleben wollen.

Teil 6 desillusioniert, hätte ich nicht gebraucht

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