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BDSM: Fluch oder Segen?

In unregelmäßigen Abständen bitten wir um die Meinung der Nutzer zu verschiedenen Themen. Deine Teilnahme ist kein Zwang, aber vielleicht hast Du eine Minute Zeit, um das Meinungsbild gemeinsam mit der Community zu vervollständigen.

Umfrage

BDSMler zu sein, kann unter anderem bedeuten:
Eine tiefe Leidenschaft zu leben. Eine ganz besondere Beziehung mit seinem Partner zu führen. Das Ausleben besonders intensiver erotischer Fantasien und sexueller Wünsche. Das Gefühl, etwas Besonders in sich zu tragen. Austausch mit einer Gruppe gleichgesinnter Menschen pflegen zu können, die offen über sexuelle Neigungen sprechen.

BDSMler zu sein, kann unter anderem aber auch bedeuten:
Unerfüllte Träume in sich zu tragen. Schwierigkeiten bei der Partnersuche oder in der Beziehung überwinden zu müssen. Einen Verzicht auf sexuelle Erfüllung hinzunehmen. Von Anderen nicht verstanden oder anerkannt zu werden. Eine Neigung verstecken zu müssen. Angst vor einem Outing zu haben.

Empfindest Du BDSM und Deine Neigung eher als Fluch oder Segen in Deinem Leben? Was denkst Du, wenn Du alle Vor- und Nachteile gegeneinander abwägst? Belastet Dich Deine Neigung oder bist Du froh, so zu sein, wie Du bist? Oder glaubst Du, dass sich die Vor- und Nachteile gegeneinander aufwiegen?

Unsere Frage an Dich:

BDSM: Fluch oder Segen?

Du kannst die Ergebnisse der Kurzumfrage erst dann einsehen, wenn Du abgestimmt hast oder die Umfrage beendet ist. Also, worauf wartest Du?

Deine Auswahl wird übrigens anonymisiert gespeichert. Weder wir noch andere Nutzer können anhand des Ergebnisses erkennen, für welche Antwort Du Dich entschieden hast.

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Kommentare zu dieser Abstimmung

23.12.2019 um 14:45 Uhr

Oh-!Angeblich habe ich mich etwas unmissverständlich ausgedrückt(Bitte um Gnade und Entschuldigung erhabene Lady-"!Ich hoffe jetzt mit diesen Zeilen das Missverständnis endgültig auszuräumen können 

-!

Auf Seiten des Sub heisst es bekanntlich im Gegensatz zu einen Ehevertrag,nur 1 Seite hat Rechte(Pflichten zwar auch bezüglich der Unversehrtheit gegenüber Sub),Sub hingegen nur Pflichten(das "einzige Recht",der weiblichen/männlichen Herrschaft zu dienen).

Im Ehevertrag hingegen habe beide Seiten "Rechte und Pflichten und ist von "beiden Seiten" via Scheidung auflösbar-!

Im BDSM "im Allgemeinen nur von Dom/se-"!

(anderweitige Vereinbarungen,relativ von Fall zu Fall )

Dom/se kann auf keinen Fall,Sub zu Einverständniserklärung bzw.darüber hinaus sogar zum Sklavenvertrag zwingen-!

"Sklavenverträge haben vor einem Gericht eh keine

Zustimmung ,bzw.rechtl.Grundlage-!(egal welcher Art).Da es im BDSM gegenüber Vanillasex "schneller und eher zu Gesetzesverstössen kommen kann,ist und wird es immer eine Art Gradwanderung zwischen Fluch und Segen sein und bleiben-"! Ärger öffentlichen Rechtes kann's zwar ebenso seitens auch von Vanillasex geben-"!

Eine Vertragsunterzeichnung egal welcher Art(Arbeits,Ehe,Kauf,Mietvertrag) ist immer eine Art Gradwanderung für beide Seiten-,daher alles relativ-!

Im BDSM-Fall ist es von Seiten des Sub nach Unterschrift eine immense Einschränkung(extemste Form "TPE") in seiner gesamten Persönlickeit,"wenn's aus Sicht des Sub passt/stimmig ein Segen sein,aber auch Fluch im Nachhinein-!?

Für Dom/se kann's eine neue Form der Machtau sübung sein,jedoch verpflichtet er sich gegenüber 

Sub der Verantwortung bezügl. Unversehrtheit-!

Kurzum,im BDSM ist es natürlich von beiden Seiten die beste Lösung,keine Vereinbarungen/Verträge egal welcher Art zu unterschreiben-!

Vertrauen ist und kann in jeglicher Art zwischen 

Frau/Mann,Frau/Frau,Mann/Mann,AG/AN,Verkäufer /Käufer,Vermieter/Mieter etc...)Fluch oder Segen sein- Ich hoffe,sehr verehrte Lady,jegliche Missverständnisse nun beseitigt zu haben-!

Alles kann und ist relativ , alles eine Sache der Perspektive(Vogelperspektive kontra Sub ,kniend,von unten vor seiner Herrschaft)

"Der beste Vertrag ist wohl der,der "nicht unterschriebene

Vertrag-"!?

Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied. Förderer.

23.12.2019 um 11:40 Uhr

Nsfetisch

("ohne schriftl.Einverständniserklärung von Sub für

Dom bezüglich Straffreiheit-!)

Ohne. "diese Vereinbarungen","kann&wird es zum Fluch für Dom+Sub sein/werden.

Da habe ich Einsprüche. So eine "schriftliche Vereinbarung zur Straffreiheit" hat - glücklicherweise - keine rechtliche Relevanz. Und ich hoffe, dass kein Dom je auf die Idee kommt, sowas zu verfassen, um sich von Verantwortung auszunehmen. Genauso, wie ich hoffe, dass kein Sub so blöd ist, das auch noch zu unterschreiben.

Danke für die Weihnachtsgrüße, die erwidere ich gerne.

Viele Grüße

Jona

23.12.2019 um 10:27 Uhr

geändert am 23.12.2019 um 11:06 Uhr

Selbstverständlich,kann BDSM Fluch oder Segen sein,wie viele Autoren vor mir schon geschrieben ,

gibt es in Leben eines Menschen ein "Sowohl als auch-,alles relativ"-!Das BDSM eine andere Nummer,im Vergleich zu Vanillasex nun aber "aller Wahrscheinlickeit nur BDSM'ler(Dom+Sub) bestätigen,bestimmt keine/er aus der Vanillaszene

berichten-,dafür ist BDSM zu komplex+intensiver-!

Da es im BDSM bekanntlich sowohl körperlich,ebenso aber auch geistig+seelisch aber vorallem geprägt ist und kann,so kann es durchaus bei falschen Ausführungen/Ansätzen irrreparable Schäden verursachen und daher mehr Fluch als Segen sein-!Es kann durchaus aber auch Segen bedeuten und Erfüllung sein,wenn einerseits für Doms/en , Vorlieben/ Tabu's Ihrer Sub/s bekannt sind und eingehalten werden sollten/müssten um nicht gesundheitliche Schäden an Sub zu verursachen und strafrechtlich verfolgt werden

("ohne schriftl.Einverständniserklärung von Sub für

Dom bezüglich Straffreiheit-!)

Ohne. "diese Vereinbarungen","kann&wird es zum Fluch für Dom+Sub sein/werden.Es kann aber für Dom+Sub ein Segen sein,wenn vorab alles bisher erwähntes wie Vorlieben/Tabu,anderweitige gesundheitl Einschränkungen(Herzkatheter,notwendigeTabletteneinnahmen etc...).bekannt sind-!?Wenn Dom's diese "durchaus wichtige Info's erhalten haben , können sie sich anderst öffnen und Sub geben,wovon sie träumen,ausleben,insbesondere absolut Devotlinge/Maso's.

Wenn letztgenannte Personengruppe den Kick durch Schläge/Tritte seitens Dom bekommen ,kann es für Sub Erfüllung,somit ein Segen sein,wenns zu deftig (aufgrund auch einer Selbstübershätzung bezügl.der Schmerzgrenze)ein "Fluch" sein.

Die Kehrseite der Medaille für Dom,somit zum Fluch werden,wenn(keine Einverständniserklärung)

die Erwartungshaltung "on Sub an 

om zu gross wird,"im schlimmsten Fall Dom/se

in einen regeltrechten "Blutrausch verfällt-?

Die wichtigste Form. der Liebe/Bekanntschaft etc..dürfte sowohl BDSM als auch Vanilla das Wort

"Vertrauen sein",dort geht's 

schon los mit Fluch oder Segen-!?

Ich hoffe in meinem 1.Beitrag,keinen Müll verfasst zu haben.,Ansonsten Korrigiert mich-!

Hatte in den 90'er Jahre eine wunderschöne,prof.

gewerbliche Herrin. Aus meiner Sicht als Sub war's

 zu 80-90%ein Segen-!Unsere Grenzen waren abgesteckt,es gab auch ein (BDSM)Leben auf "Augenhöhe"-! Es war auch mehr auf klassische Erziehung mir gegenüber ausgerichtet(nichts brutales,kein Cbt,Kv,Vomit etc ..)

Frohe +gutes neues neues Jahr 20'ans Team+Mitglieder

Nsfetisch grüsst-!

Wiking

Autor.

21.12.2019 um 19:40 Uhr

Die Frage ist für mich eigentlich schwer zu beantworten, ein Fluch ist es auf keinen Fall, aber ein Segen? Ich bin einfach, wie ich bin, und ich weiß nicht, wie sich das Leben ohne meine BDSM-Neigung anfühlen würde - genauso wenig wie ich weiß, wie es sich anfühlen würde, größer oder kleiner zu sein als ich bin. Es ist sicherlich schwieriger, eine erfüllte Beziehung aufzubauen, wenn man die Erfüllung aus einer Neigung abseits des Mainstreams zieht. Andererseits kann man aus einer Beziehung, in der sich zwei Partner gefunden haben, deren Neigungen wie Schloss und Schlüssel zueinander passen, sicherlich eine besonders tiefe Befriedigung ziehen. Für mich wiegen sich die Vor- und Nachteile auf, ich möchte BDSM aber auf keinen Fall missen.

Wiking

hanne lotte

Autorin. Lektorin. Förderer.

20.12.2019 um 21:46 Uhr

Ich weiß es nicht.

Das hängt auch von derTagesform ab. Manchmal ist es gut, und dann ist das so.

An anderen Tagen ist es zum Verzweifeln und es lässt sich auch nichts aufwiegen. Guten Sex gäbe es vielleicht auch ohne Dornen. Da sind die guten Tage ein schwacher Trost.

Ja, doch, ich bin mit mir zufrieden, Jammern hat noch nie geholfen und Neigungen sind vom Umtausch ausgeschlossen. Da kann man nichts machen, also muss man damit leben.

Außerdem macht es Falten, wenn man immerzu unzufrieden ist. Falten will ich nicht, jedenfalls nicht mehr, als unbedingt nötig.

hanne

† Betty

Gelöscht.

10.12.2019 um 21:52 Uhr

Für mich eher ein Segen.

Das "eher" deswegen, weil es zum Fluch wird, wenn man es nicht ausleben kann.

Viele Grüße

Betty

Nachtasou

Autor.

20.08.2019 um 03:58 Uhr

Beste Drachenlady,

ein Herzchen wäre zu wenig für Deinen Beitrag, deshalb noch eine Anmerkung.

Ich las gestern in einem einigermaßen seriösen bdsm-Ratgeber den Hinweis, welche Chancen Neigungen in etablierten, auch festgefahrenen Beziehungen bieten. Da ich mich selbst zu denen zählen muss, die über Spät-Entdecker gelegentlich die Nase rümpften, muss ich nun umdenken.

Deshalb ist es wohltuend für mich tags darauf Deinen Beitrag zu lesen.

Vielleicht ist es weniger eine Neigung selbst, als vielmehr die späte Selbstbestimmung, die sich Bahn bricht. Von Frauen. Und von Männern. Verschieden.

Und vielleicht liegt auch der Segen weniger auf der Neigung selbst, als auf den Umständen, die das kulturell und wirtschaftlich ermöglichen.

"Spielen" mit sich, der eigenen Identität und Rollen, und der des Partners setzt ein Mindestmaß an Sorglosigkeit in existentielleren Dingen voraus (relative Sicherheit, Wärme, Nahrung, Frieden, Toleranz). Soweit ich mich erinnere, gab es die Vokabel Spiel in meiner Elterngeneration nur im Zusammenhang mit Kindern. Dass Spielen für Kinder tierisch ernst ist, hatten sie übersehen oder nie gelernt oder nie die Muße dazu; außer in der Kunst, die viele ausschloss.

Drachenlady

Autorin. Förderer.

20.08.2019 um 00:03 Uhr

Bis vor kurzem wusste ich noch gar nichts davon, also dass das Thema BDSM jemals etwas mit mir zu tun haben könnte. Da gab es keine geheime Wünsche oder gar unerfüllte Sehnsüchte. War mehr so ein "jedem Tierchen sein Pläsierchen", wer Gefallen daran findet, ok, warum nicht. Sex als "Stino", nach heutigem Wissenstand also komplett Vanilla, war (allerdings nur mit meinem jetzigen Partner) dennoch immer sehr erfüllend und glücklich, für beide. Ansonsten galt - vor allem für meinen Lebensgefährten und jetzigen Ehemann - das Motto "never change a running system". Nachdem wir beide gebrannte Kinder mit langjährigen gescheiterten Beziehungen waren, will man lieber nichts riskieren. Als wir dann das Thema für uns  b e i d e  entdeckt haben, hat es sich als wirklicher Segen herausgestellt! Es ist eine absolute Bereicherung und - neben der viel umfangreicheren Gefühlswelt - meiner Meinung nach vor allem ein gigantischer Vertrauensbeweis, der die Beziehung in jeglicher Hinsicht stärkt. Wir fühlen uns jetzt noch viel mehr einander verbunden, auch wenn wir vorher dachten, eine Steigerung dahingehend würde überhaupt nicht mehr möglich sein.

Gregor

Autor.

04.07.2019 um 22:30 Uhr

Fluch? Dann wäre es etwas negativ besetztes. Segen? Dann wäre es etwas Göttliches. Beides ziehe ich mir nicht an. BDSM ist völlig normal und ich gehe mit dem Schreiben darüber auch normal um, sachlich, wie mit einem Einkaufszettel, nur nicht ganz so unemotional.

Wodin

Förderer.

03.07.2019 um 02:38 Uhr

Fluch oder Segen, leichte Frage aber keine leichte Antwort.

Heute sage ich, es ist ein Segen für mich. Heute weiß ich einiges darüber, es ist für mich eine spannende Reise und freue mich auf das was noch kommt.

Das war aber nicht immer so. Als junger Mensch in der Pubertät habe ich gemerkt, daß ich anders empfinde. Internet gab es noch nicht und ich habe auch nicht die richtigen Leute kennen gelernt. Damals empfand ich mein Anderssein als Belastung und konnte nicht damit umgehen. 

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Abstimmung.

 

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