Liebe Natty ,
ich habe mich köstlich amüsiert über dein herlich geschriebenen innerer Twist.
Nicht über Dich, nein weil ich das auch ständig mit mir habe.
Ich geb ja zu, das ich zuerst überlegt habe, wer Person A und Person B wohl ist.
In meinen Gedanken spielte sich die Szene ab in der sich zwei Frauen (Freundinnen) unterhalten.
Dann aber - jedoch spätestens ab der Szene auf der Couch war mir klar, das es um den innen Twist handelt.
.....und ja, leider ist es wirklich so.
Freunde? Tja? Ja aber niemand kennt einen richtig.
Das ist wie - braucht man jemanden der einen mal Hilfe (Möbel schleppen oder Tapezieren) hat keiner Zeit und selber versucht man immer für andere da zu sein.
Gerade jetzt wieder da ich renoviere und die Küche erneuer.......und doch steht man alleine da.
Mit vielen Spricht man täglich und doch nur oberflächlich.
Mit einen krazt man an der eigenen Oberfläche und doch ist da etwas was man für sich behält.
Man denkt so oft: <Mensch........werd doch mal normal> oder <bitte......las diesen Blödsinn doch mal sein> aber irgendwo verleugnet man sich nur selbst......und doch ist man absolut normal.
Auch wenn man darauf reagiert wie der Teufel....wenn man in die Nippel gekniffen wird.
Ich kann da auch nur als Mann sprechen und weiß von was Du sprichst. Mich macht es nämlich auch verrückt.
Nun aber wieder zu deiner Geschichte liebe Natty,
Ich fand diese innere Auseinandersetzung absolut realistisch und glaubhaft geschrieben.
Es war lustig und gleichzeitig doch auch absolut ehrlich geschrieben so das man jegliche Gedanken nachvollziehen konnte.
Gerade als Frau, glaube ich war es oft so als Kind und Jugendliche, das man so erzogen wurde. Das man sich nicht berührt, das man zurückhaltend ist, das Sex nur in der ehr gut ist, das .........aber auch für Männer ist es so.
Man muß stark sein, der Mann hat das sagen.
Wie, du hast keine Frau, Haus und Kinder? Gerade wenn man Beruflich vielleicht doch etwas ansehen genießt bzw vertrauen erarbeitet hat, wird man oft angesehen wenn man auf all die Fragen mit Nein antwortet.
Danke für deine Zeilen, die mich sehr zum Denken anregen.
Keine Geschichte - viel mehr ein Bericht oder Protokoll und doch auch lustig geschrieben.
Ich glaube das hast Du sehr gut umgesetzt, gerade diese Szene mit den wechselnden Perspektiven - das Innere ich und Du als Person.
Ich fand es spannend geschrieben und mein lesefluss war nicht unterbrochen. Manchmal hat man es ja, das man über ein Wort oder einen Satz stolpert und man gedanklich abdriftet aber nicht hier.
Das einzige was bei mir war, waren die aufkommenden Erkenntnisse die mich zum Nachdenken anregten beim Lesen.
Danke schön 
Viele liebe Grüße Thorsten



»Ich und ich oder die zwei Seiten einer Medaille«
von Natty
Was fänden wir für Dinge in uns, wenn wir nur zuhörten. Und wie wären wir zu uns selbst, würden wir besser mit uns umgehen.
Die BDSM-Geschichte aufrufen: »Ich und ich oder die zwei Seiten einer Medaille« von Natty