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Forum - Schreiben - Übungen

Übung: Ich-Erzähler

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Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied.

09.01.2021 um 13:10 Uhr

schwarzer Schmetterling

Ich freue mich über jede Beteiligung an den Übungen, vor allem dann, wenn sich auch Schreibende daran beteiligen, von denen bislang nichts zu lesen war. Und für einen der ersten Versuche ist das doch gar nicht schlecht, finde ich! Danke!

Schau Dir nochmal Deinen Text an und stell Dir vor, Du würdest der Protagonist sein. Würdest Du tatsächlich denken "Ein riesiges Kreuz an der gegenüberliegenden Wand springt mir sofort ins Auge" - oder denkst Du nicht eher: "Oh, was für ein riesiges Kreuz an der gegenüberliegenden Wand!" Das ist es, worauf ich abzielen wollte. Es geht darum, was der Protagonist denkt, nicht, was er dem Leser erzählen will.

Viele Grüße

Jona

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Katika

Autorin. Förderer.

09.01.2021 um 13:10 Uhr

Jona Mondlicht, Danke für deinen Kommentar. Es ist wirklich schwierig und ich probiere es gerne ein weiteres Mal. Es ist schließlich eine Übung! Und Spaß macht es allemal.

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09.01.2021 um 13:19 Uhr

Stimmt. :D Da hast du vollkommen recht! So weit habe ich gar nicht gedacht. Aber echt eine colle Idee mit den Übungen. Dann kommt man mal aus dem eigenen "Schreibstil heraus" und findet vielleicht neue Wege.

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Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied.

09.01.2021 um 13:19 Uhr

schwarzer Schmetterling:

Um das noch etwas besser zu erklären, habe ich mal Deinen ersten Absatz umgeschrieben - ich hoffe, das ist in Ordnung für Dich.

Aus:

Obwohl ich nicht weiß, was mich erwartet, scheinen meine Beine unendlich schwer. Alleine der Schritt in den Raum herein, kostet mich einiges an Bemühungen und starr ist mein Blick auf den Boden geheftet. Ich bin mir nicht sicher, ob ich sehen will, was für Geheimnisse dieser Raum birgt. Es könnte dafür sorgen, dass ich es mir anders überlege - dass ich Tobi doch nicht das geben kann, was er sich sehnlichst wünscht.

... wird das:

Ich weiß gar nicht, was mich jetzt erwartet. Himmel, fühlen sich meine Beine schwer an! Möchte ich wirklich die Geheimnisse dieses Raumes wissen? Aber ich kann doch nicht die ganze Zeit den Boden anstarren ... Was, wenn ich es mir dann anders überlege und Tobi doch nicht das geben kann, was er sich so sehnlich wünscht?

Damit bist Du komplett in den Gedanken des Protagonisten und heraus aus der erzählenden Perspektive.

Viele Grüße

Jona

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09.01.2021 um 13:24 Uhr

Jona Mondlicht:

Komisch, irgendwie bist du bei meiner Antwort nicht verlinkt? Aber ja, danke. Ich weiß, was du meinst. Ich habe noch den "Erzählstil" drin. :) Bei der nächsten Übung bin ich dann hoffentlich mehr am Thema dran!

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Knurrwolf

Autor.

09.01.2021 um 14:11 Uhr

So mein zweiter Versuch ...

Mir gefällt die schlichte, aber zweckgebundene Einrichtung des Raumes. Aber was soll ich auch sagen, schließlich habe ich sie selbst ausgewählt. Weder fehlt mir der große Schnickschnack noch brauche ihn, lenkt er mich doch nur vom wesentlichen ab. Also wozu Platz verschwenden, ich mag die Einfachheit, denn die hilft mir meine Gedanken zu ordnen. Das wichtigste Sexualorgan ist doch schließlich der Verstand und ich habe ihn immer noch gefangen. Und da hängen meine Spielzeuge für diesen Zweck, sauber aufgereiht und frisch gepflegt. Wie gerne würde ich sie alle nutzen, aber diesmal geht das leider nicht.

Ich bin ja auch nicht zum Vergnügen hier, nein das folgt erst morgen. Heute aber hab ich einen anderen Job. Ich beschwere mich sicher nicht darüber, wäre ja noch schöner. Sie kann nichts dafür und es hat mich niemand gezwungen, meinen kleinen Dungeon für die Therapie zur Verfügung zu stellen. Die Kleine sah schon verängstigt aus, als wir nur darüber gesprochen haben. Hätte nicht gedacht, dass sie noch blasser werden könnte und ihre Augen waren groß wie Teller. Glaube ich würde gerne ein paar Worte mit dem Kerl sprechen, der dafür verantwortlich ist. Wobei es sicher nicht beim Reden bleiben würde, verdammter Bastard.

Genug damit, ich hab immer noch eine Aufgabe, also ab ans Werk. Bin kein Fan von Peitschen, aber ich schätze die Flogger müssen auch weg. Das könnte sie triggern, ebenso wie die Knebel, hab ja zum Glück ohnehin nur zwei davon. Die Messer sind verschlossen und werden es auch bleiben, nicht auszudenken, wenn sie wüsste, wie gerne ich mein Sensualplay damit würze. Kreuz und Tisch bleiben wie sie sind, aber vielleicht lege ich ein Tuch über den Bock. Aber genügt das schon oder sollte ich ihn doch besser rausschaffen? Möglicherweise rufe ich nachher Shannon an, als Counselor kann sie mir sicherlich helfen.

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Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied.

09.01.2021 um 14:47 Uhr

Knurrwolf: Großartig, so passt das. Man sieht auch schön, wie spannend und lebhaft die Ich-Erzählperspektive wirken kann, wenn man dicht am Protagonisten bleibt.

Viele Grüße

Jona

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Knurrwolf

Autor.

09.01.2021 um 14:57 Uhr

Jona Mondlicht Danke. Wie gesagt fällt mir die Ich-Perspektive nicht gerade leicht und ich hab den zweiten Versuch glaube ich fünf Mal neu angefangen, bis ich zufrieden war. Daher bin ich umso erleichterter, dass es mir gelungen ist.

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09.01.2021 um 21:58 Uhr

Ich versuche mal mein Glück, ob euch das wohl gefällt?

.

Einatmen, Ausatmen – Wo bin ich denn hier gelandet? Sowas habe ich noch nicht gesehen, ich glaube die Tür hatten sie nicht gemeint. Aber warum ist hier nicht abgeschlossen. Ich wollte doch nur schnell aufs Klo. Ich muss mal!

Ich kann mir gar nicht erklären was und besonders für was das alles ist. Ok den Dildo erkenne ich und so eine Gerte habe ich auch im Reitstall, die wird hier aber bestimmt anders eingesetzt. Puh, das wird ihnen nicht recht sein das ich das sehe. Hätte nie gedacht das sowas zu Ihnen passt. Aber wer weiß das schon, zu wem was passt? Lust es auszuprobieren hätte ich ja auch aber das kann man ja keinem sagen. Die Halten einen doch für bekloppt, obwohl die 2 wohl eher nicht.

Ich kann doch jetzt nicht mit Ihnen ins Restaurant gehen und dann sagen: ach übrigens habe eben die falsche Tür erwischt, hat wohl einer vergessen ab zu schließen, ihr steht also auf … wie sagt man dazu?

Würde mich ja mal interessieren wie das funktioniert, von der Größe her kann ich mich davorstellen und wenn ich die Arme ausbreite passen die genau da in die Manschetten aber da sind ja Schnallen dran, wenn da ein Arm links und einer rechts fest ist bin ich ja wehrlos und unfähig mich zu bewegen.

Ok mein Körper findet es gut, den Gedanken das ich so ausgeliefert bin. Vielleicht sollte ich es doch mal ansprechen wird bestimmt interessant, hihi.

Niemals, das ist mir viel zu unangenehm. Aber wenn ich die 2 nicht frage werde ich nie was darüber erfahren. Mit ihr arbeite ich erst seit kurzem zusammen, das könnt auch unangenehm werden.

Verdammt da kommt jemand, wie erkläre ich denn jetzt das ich genau hier stehe und nicht einfach rückwärts wieder raus bin. Ist ja schon sehr offensichtlich das das nicht das Klo ist...

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Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied.

09.01.2021 um 22:07 Uhr

Hallo Lady Scarabus,

Du hast Dich an die Vorgaben der Übung gehalten und die Situation, in der Deine Protagonistin steckt, lebhaft dargestellt. Es stecken zwar sehr viele Fehler im Text, aber wie schon erwähnt, es ist nur eine Übung.

Viele Grüße

Jona

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