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Schattenzeilen

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Forum - BDSMler unter sich - Geben und Nehmen: BDSM-Flohmarkt

Wohnung

nach unten, letzter, zurück

Gregor

Autor.

23.07.2020 um 19:38 Uhr

Mir ist da was passiert, und ich möchte freundlich in die Runde fragen, ob jemand aus unserer künstlerischen Community eine Idee hat. Wir können doch alle fabulieren, haben Fantasie, Ideen, Inspiration. Nur mir fehlt das im Moment.

Passt mal auf.

Da komme ich aus der Fremde zurück ins schöne Deutschland und habe plötzlich eine Wohnung an der Backe, die ich nicht brauche, weil ich gut wohne.

Ich mag jetzt nicht hören, dass ich Geld reinstecken und eine SM-Ferienwohnung als Geschäft zur Vermietung machen soll. Das Ding liegt im ersten OG, ein Mieter drüber, ein Mieter drunter. Und immer nur Selbstbeherrschung oder Knebel? Und wie läuft das mit dem Codewort bei verschlossenem Mund und Mumifizierung? Das ist, randbemerkt, eine Frage, die ich mir schon lange stelle.

Vielleicht sollte ich meine Wohnung als Literaturwohnung ambitionierten Schreibern zur Verfügung stellen, oder den Schattenzeilen zu Treffen vermieten? Hm, ich möchte niemandem zu nahe treten, fürchte jedoch, da bekomme ich nicht mal die Betriebskosten rein. Ich würde mich schon sehr gern in in der Rolle des großherzigen Förderers sehen, habe aber zu wenig Kohle.

Ganz heiß ist die Vorstellung der privaten Domina als Mieterin. Welcher Submissive kann das Kribbeln im Unterleib bei folgender Ansage nicht nachvollziehen?

„Vermieter, hierher! Was denkst du, wer du bist? Wann, bitte, hast du mein Bad zum letzten Mal gereinigt? Glaubst du, der Zustand deiner Schmutzbude bleibt ohne Konsequenzen? Worauf wartest du? Saubermachen! Nimm deine Zahnbürste! In einer halben Stunde erwartest du mich im Korridor!  Grundstellung, nackt! ich werde den passenden Rohrstock für dich wählen und wir beide unterhalten uns in aller Ruhe über die folgerichtige Mietminderung. Was stehst du und glotzt? Fang endlich an, los!“

Meine Erfahrungen sagen mir, so etwas läuft nicht über Immoscout und Kleinanzeigen.

Was geht noch? Ich habe keine Ahnung, bin verzweifelt.

Vielleicht hat jemand eine Idee oder kennt einen musisch veranlagten Menschen, der für einen kleinen Taler langfristig eine Dreizimmerwohnung (65 m2) im guten Altbau mit Balkon, schönem Grünblick, verkehrsgünstig und gleichzeitig ruhig bei einem sehr toleranten Vermieter (ich!) mieten möchte? Neu renoviert, kleine Küche baue ich maßgenau ein.

Wo? Erste ostdeutsche Großstadt von Westen kommend, rechts an der A2.

Meldet euch für Beschimpfungen zum öffentlichen Schlagabtausch gegen mich oder schreibt mir bei Interesse eine Nachricht. Ich warte.

Gregor

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dienerin

Autorin. Förderer.

23.07.2020 um 22:00 Uhr

Hallo Gregor

Was für ein tolles Angebot.

Für mich hat sie leider die falsche Lage.

Sollte ich jemanden wissen, google ich mal wo die Wohnung liegt und melde mich dann.

Ich wünsche dir gutes Vermieten

Dienerin

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Gregor

Autor.

24.07.2020 um 08:05 Uhr

Dank für dein Feedback, Dienerin!

Magdeburg, westlich der Elbe.

Wenn jemand interessiert ist, schicke ich gern ein Exposee.

Ich wollte erst mal in unseren Kreisen nach Interessenten schauen, habe keine Eile.

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26.07.2020 um 10:58 Uhr

Ach je...

Da wird mir ganz schwindlig, wenn ich versuche, mir das "Problem" vorzustellen...

Derartiges kann einem in Bayern (speziell München/Augsburg) wohl nicht passieren... dort stehen gleich am ersten Morgen ab 6:00h 100 Leute im Treppenhaus Schlange, wenn jemand wittert, dass irgendwo auch nur ein Wohnklo für 800 € kalt frei wird...

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hanne lotte

Autorin. Lektorin.

26.07.2020 um 12:20 Uhr

Ich suche keine Wohnung und kenne auch gerade keinen, der eine sucht, aber ich kann Werbung für Magdeburg machen.

Das ist ein sehr schöne Stadt mit viel Grün und Dom und Kloster und Hundertwasser. Verkehrstechnisch gibt es auch deutlich schlechtere Orte.

Wenn ich die Wahl hätte zwischen München und Magdeburg - ich müsste nicht lange überlegen und würde mich glatt für Magdeburg entscheiden.

Gruß

hanne

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Gregor

Autor.

26.07.2020 um 12:39 Uhr

Danke für den Zuspruch hanne lotte Du bist freundlich und was du sagst, sehe ich ebenso.

Ich habe über die Perversion des Wohnens nachgedacht.

Wir BDSM-Freunde sind nicht pervers. Pervers ist, wenn Polizisten und Krankenschwestern sich ein Leben in den Großstädten, die sie versorgen, nicht mehr leisten können und Anfahrtswege von mehr als einer Stunde haben.

Pervers ist, wenn 15 Euro kalt pro Quadratmeter für Wohnklos genommen werden.

Pervers sind diese mondänen Großstädte, die so freiheitlich daherkommen, so voller Möglichkeiten, und letztlich nur ein Moloch sind, der ihre Bewohner in sinnfreier Bewegung hält und aussaugt.

Der Masochismus, in diesen metropolitanischen Welten zu leben, ist mir nicht erklärbar. Das muss ein ganz abgefahrener Fetisch sein.

Aber, Rene Raimann, In zehn Minuten bist du mit dem Rad an der Elbe, fünf Minuten zu Fuß sinds zur Straßenbahn, Einkauf, Ärzte, alles in der Nähe, Pelzhunde sind kein Problem. Ich kenne Magdeburg, die Stadt hat was, ist nicht so abgehoben wie die auf wichtig machenden Metropolen Deutschlands, in denen die Hipster in Straßencafés täglich neu ihren Wettbewerb um das arrogant-dümmlichste Gesicht auskämpfen.

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