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Forum - Veröffentlichungen auf den Schattenzeilen - Geschichten und Gedichte

'Begegnung in drei Akten' von Toda Tuya

Bezieht sich auf die BDSM-Geschichte 'Begegnung in drei Akten'.

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

Begegnung in drei Akten

von Toda Tuya

Der Raum ist schwarz ausgemalt, das Licht schummrig, der Holzboden knarrt unter den Schritten der Tänzer, aber ich nehme sie schon lange nicht mehr wahr, die Welt um uns ist verschwommen. Ich muss nicht, soll nicht. Darf nicht. Heute Abend kann ich sein,  dich spüren, mich dir geben.

Die BDSM-Geschichte lesen: Begegnung in drei Akten von Toda Tuya

Tek Wolf

Autor. Förderer.

03.11.2018 um 08:33 Uhr

Eine schöne Geschichte mit viel Sinnlichkeit. Dominanz und Unterwerfung blitzen nur kurz auf, sind in Metaphern verborgen. Leider bin ich mit zu großen Erwartungen hineingegangen, deshalb habe ich die Feinheit der Erzählung erst beim zweiten und dritten Mal richtig erfasst. Auf jeden Fall regt es die Phantasie an. Man fragt sich, wie sich der Tanz fortführt, daheim, zu dem Klingeln der Schnallen, beim Schimmer schwarzen Leders, zu spitzen Dingen, die über weiche Haut gleiten… Danke für diese Erzählung liebe Toda

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Treibholz

Autor.

03.11.2018 um 16:08 Uhr

Eine sinnliche Geschichte, in der zwei verbunden sind, aber Distanz gewahrt werden muss. Die Beschreibung der Empfindungen ist gut gelungen, man kann sich gut in die Stimmung hineinversetzen.

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Gelöscht.

03.11.2018 um 20:05 Uhr

sehr schöner text ich habe es gefühlt beim Lessen

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Meister Y

Autor. Förderer.

04.11.2018 um 10:17 Uhr

geändert am 04.11.2018 um 10:39 Uhr

Liebe Toda Tuya,

eine ganz kurze aber inhaltlich sehr feine Erzählung voller Innigkeit, voller Sehnsucht und einem Hauch Wehmut am Ende. Ein Wiedersehen zweier Liebender, die einander nicht oft haben können. Die dann wenn es so weit ist, jeden Hauch an Zeit nutzen um einander nah zu sein. Vieles steht zwischen den Zeilen, regt den Kopf von Leserinnen und Lesern an, lässt mit den Beiden fühlen.

Ein paar kritische Worte zum Stil seien mir erlaubt. Die vielen "und" in einigen Sätzen (drei im zweiten Satz zum Beispiel) müssen nicht sein. Sie stören das Lesevergnügen ein wenig. Sätze, die aus zwei Worten bestehen, so wie einige Male am Ende des zweiten Aktes, sollte es eigentlich nicht geben.

Es bleibt für mich aber dabei, eine inhaltlich schöne Geschichte, die wirklich lesenswert ist.  

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Schattenwölfin

Autorin. Lektorin. Förderer.

04.11.2018 um 12:30 Uhr

Meister Y

Ein paar kritische Worte zum Stil seien mir erlaubt. Die vielen "und" in einigen Sätzen (drei im zweiten Satz zum Beispiel) müssen nicht sein. Sie stören das Lesevergnügen ein wenig.

 

Das habe ich auch so empfunden.Kurz darauf war es ein "nur", d.h. zwei davon, was ich gerade bei einem so kurzen Text sehr schade finde.

Meister Y

Sätze, die aus zwei Worten bestehen, so wie einige Male am Ende des zweiten Aktes, sollte es eigentlich nicht geben.

 

Hier möchte ich energisch widersprechen: Ich weiß diese Sätze als Stilmittel sehr zu schätzen; sie reduzieren formell auf etwas Wesentliches und unterstreichen damit das Gesagte bzw. Geschriebene. Und diese Sätze können einen Rhythmus durchbrechen und damit eine "neue" Aufmerksamkeit fordern.

Darüber hinaus: Ein schöner Text. Gefällt mir sehr.

Wölfin

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Knurrwolf

Profil unsichtbar.

04.11.2018 um 17:50 Uhr

Inhaltlich eine sehr interessante und mehr mit Worten als mit anderen Dingen spielende Geschichte, die sehr auf Eindrücke basiert. Man kann gut hinein tauchen, um die Tiefen zu erforschen, aber eine kleine Kritik sei auch mir vergönnt.

Das du die einzelnen Abschnitte in einer Wurscht schreibst, ohne Absatz oder andere Trennungen, macht den Text einerseits etwas ermüdend zu lesen. Auf der anderen Seite raubt es deinen eigenen Sätzen ein wenig an Gehalt, denn ohne solche "aufgezwungene" Pausen, liest man einfach weiter und kommt gar nicht dazu, den vorherigen Satz mit einer kurzen Reflektion zu würdigen.

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Meister Y

Autor. Förderer.

05.11.2018 um 08:12 Uhr

geändert am 05.11.2018 um 14:22 Uhr

Schattenwölfin

Meister Y

Sätze, die aus zwei Worten bestehen, so wie einige Male am Ende des zweiten Aktes, sollte es eigentlich nicht geben.

 

Hier möchte ich energisch widersprechen: Ich weiß diese Sätze als Stilmittel sehr zu schätzen; sie reduzieren formell auf etwas Wesentliches und unterstreichen damit das Gesagte bzw. Geschriebene. Und diese Sätze können einen Rhythmus durchbrechen und damit eine "neue" Aufmerksamkeit fordern.

Darüber hinaus: Ein schöner Text. Gefällt mir sehr.

Wölfin

Guten Morgen,

hiermit ziehe ich meine anmerkende Kritik in Sachen Satz offiziell zurück und stelle fest, dass ich wohl nicht mit der Zeit schritthalten konnte. Ich werde alt  und durfte gerade lesen, dass die Zeiten in denen ein Satz mindestens aus Subjekt, Prädikat und Objekt bestehen musste offenbar vorbei sind. Im modernen Deutsch kann ein Satz neuerdings sogar nur noch aus einem Wort bestehen.

Also liebe Toda Tuya, sorry, es lag an meiner altersbedingten Unwissenheit.

Gerne wiederhole ich, dass die Geschichte inhaltlich ganz fein erzählt ist.

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09.11.2018 um 12:05 Uhr

So schön um- und beschrieben.

Aber ich mag grad keine Geschichten, wo man sich trennt...irgendwie unerfüllt und ohne happy End.

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Söldner

Autor. Lektor.

09.11.2018 um 15:21 Uhr

Drei kurze Texte, hinter denen sich drei Stimmungen ausbreiten wie Welten, flüchtig, schnell, im Moment des Erlebens jedoch allumfassend. Bilder mit Worten malen - gut ist das.

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Quälgeist

Autor.

11.11.2018 um 10:24 Uhr

Puh, so viel Gefühl in so wenig Sätzen, der Text hat mich sehr berührt.

Ich hätte es noch besser gefunden, wenn die ersten zwei Akte in vielen Absätzen sozusagen als Gedicht geschrieben wären. So gerät man in Gefahr, den Text so 'durchzulesen'. Denn eigentlich ist das mehr ein Gedicht als eine Erzählung. Einfach toll! Da sind die Zweiwortsätze für mich überall an der richtigen Stelle.

Den Schluss mit dem abschließenden Gedicht (!) sollte man als Ausklang so belassen.

So oder so, eine außergewöhnliche Beschreibung von Begegnung.

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