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Forum - BDSMler unter sich - Aller Anfang

Wie habt Ihr Euch am Anfang gefühlt

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Gelöscht.

03.01.2012 um 19:29 Uhr

Liebe Serdlem,

bei mir war bei manchen Sachen, die wir ausprobiert haben, am Anfang schon ein wenig Angst dabei; wenn aber die Lust, das auszuprobieren, größer war als die Angst, bin ich ins kalte Wasser gesprungen und habe es nie bereut. Aber das geht natürlich nur mit dem entsprechenden Partner, den Du ja hast.

Manchmal möchte man in einem bestimmten Moment etwas noch nicht ausprobieren, weil man noch nicht so weit ist oder einfach die Situation gerade nicht passt, aber dann kann man immer noch darüber reden oder lesen, z.B. hier! Wie oben schon gesagt, Kommunikation ist alles! Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Und wer weiß, wenn er Dir ausführlich schildert, was er gerne mit Dir machen möchte, kommst Du vielleicht doch noch in die entsprechende Stimmung.

Ich finde auch, man muss nicht alles auf einmal ausprobieren, sonst bleibt ja gar nichts mehr übrig!

Alles Gute für Dich, viel Spass bei Deinen Entdeckungsreisen.

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Gelöscht.

09.04.2013 um 13:41 Uhr

Hallo Mädels,

ich bin seit heut hier angemeldet und froh darüber, diese Seite gefunden zu haben.

Ich besitze noch kaum Erfahrung in sachen BDSM und bin mir halt auch nicht

sicher, ob das wirklich das richtige für mich und meinen Freund ist.

Ich selbst bin schon immer lieber der passive Teil in vielerlei Hinsicht gewesen und

als ich in einem Buch gesehen habe, wie eine Frau gefesselt wurde, wusste ich das ich das auch wollte.

Ich mag es mich dominieren zu lassen, also hab ich mit meinem Partner gesprochen und

so haben wir das Fesseln ausprobiert.

Es lief sehr unbeholfen ab, da wir beide einfach null Erfahrung mit soetwas haben und er normalerweise

nicht so der Dominante Typ ist, jedenfalls nicht in jeder Hinsicht.

Er ist sehr sensibel mit mir umgegangen, und das Seil auf meiner Haut war etwas schmerzhaft, aber auch aufregend. An diesem Abend wusste ich im Grunde, dass ich anders war.

Nur befürchte ich, das mein Partner mit mir diese Dinge nicht ausleben will oder vielleicht auch nicht kann.

Und auch weiß ich nicht, ob ich wirklich die "harten" sachen über mich ergehen lassen kann, sprich peitsche

und ähnliches. Hattet ihr diese Angst am Anfang auch? Das das ganze vielleicht ne Nummer zu hoch für euch ist?

Liebe grüße

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Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied.

09.04.2013 um 14:02 Uhr

Hallo Sabine,

wie schön, dass Du uns gefunden hast. Sei willkommen.

also hab ich mit meinem Partner gesprochen und so haben wir das Fesseln ausprobiert.

Das ist prima und auch richtig, dass Du Dich Deinem Partner gegenüber "offenbart" hast. Leider ist das Leben meist anders als viele Wundergeschichten, in denen der Partner natürlich schon immer genau das passende Gegenstück gewesen ist, es aber nie zu sagen traute, und so lebten sie glücklich und zufrieden bis dass der Tod... Du verstehst. Real ist meist anders. Darum um so besser, dass Ihr es sogar probiert habt.

An diesem Abend wusste ich im Grunde, dass ich anders war.

Nur befürchte ich, das mein Partner mit mir diese Dinge nicht ausleben will oder vielleicht auch nicht kann.

Redet weiter miteinander. Je nachdem, wie stark Dein Bedürfnis ist, müsst Ihr einen Weg finden. Zu diesem Thema sind im Forum auch schon einige Gedanken geäußert worden, vielleicht suchst Du einfach mal. Es dauerhaft ausschalten und unterdrücken wirst Du nicht können. Jetzt schon gar nicht mehr.

Und auch weiß ich nicht, ob ich wirklich die "harten" sachen über mich ergehen lassen kann, sprich peitsche und ähnliches.

Ich glaube, darüber solltest Du Dir zunächst keine Gedanken machen - wenn Dein Partner ohnehin nicht so der dominante Typ ist, warum sollte er darauf bestehen? Und: Es geht nicht darum, etwas über sich ergehen zu lassen, um zu gefallen. Wie groß Deine "Nummer" ist, liegt doch ganz allein bei Euch selbst...

Aber wie geschrieben... Kläre lieber erstmal die grundsätzlichen Dinge. Hier findest Du bestimmt viele, die Deine Gedanken teilen.

Viele Grüße

Jona

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Gelöscht.

10.04.2013 um 10:28 Uhr

Hallo Jona,

vielen Dank für deine ehrlichen und tröstenden Worte,

ich werde mich hier auf jeden Fall noch weiter kundig machen, was

dieses Thema betrifft.

Ich bin wirklich überrascht, wie wenig ich oder auch andere

ausenstehende über BDSM wissen.

Ich war sehr fasziniert von den Bildern und Worten auf dieser Seite.

Und vor allem fühle ich mich hier definitiv verstanden. :)

Liebe Grüße

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dienerin

Autorin. Förderer.

10.04.2013 um 14:51 Uhr

Hallo Sabine,

Jona hat ja schon gut geantwortet.

Mir half auch das Lesen von der einen oder anderen Geschichte, oder Infos im Internet oder entsprechende Bücher

oder aber ich habe beispielsweise mit meinem Gebieter zusammen, einen "Spanking-Kurs" mitgemacht, da erfuhr man alles wichtige und es war spannend das zusammen zu tun. Wir haben die verschiedenen Spankingmöglichkeiten und Geräte dazu vorgeführt bekommen und konnten viel fragen, haben viel erfahren und hätten auch probieren können.

So was gibt es beispielsweise auf für Bondage und es hilft vielleicht mehr über sich und seine Neigungen zu erfahren.

Wichtig finde ich auch, das ihr im Gespräch bleibt und schaut was euch gut tut.

Und die Peitsche muss ich auch nur im übertragenen (Wort-)Sinn haben, real und wirklich weiß ich nicht, ob sie ausprobieren möchte. Und dann muss ich es aben auch nicht (aber auch das sind gegenseitige Absprachen).

Probiert euch aus, redet darüber und entdeckt eure Möglichkeiten

Gutes gemeinsames Finden

Dienerin

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hanne lotte

Autorin. Lektorin. Förderer.

18.01.2017 um 19:09 Uhr

Hallo,

ich hab jetzt bier schon mehrmals "Spanking Kurs" gelesen. Kann uns jemand einen guten solchen Kurs empfehlen? Im Idealfall eher im Osten, aber das lässt sich sicher auch mit einem Kurzurlaub verbinden.

Danke schonmal und Gruß

hanne

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Gelöscht.

19.01.2017 um 20:35 Uhr

Hallo,

also ich habe da am Anfang einen ziemlichen Kampf mit mir selbst geführt. Ähnlich wie bei dir war ich in fasziniert und hatte den sehnlichen Wunsch es auszutesten, aber andererseits hielt mich "vermeintlicher" Anstand und Angst zurück. Hinzu kam noch das ich (ohne hier irgendwem zu nahe zu treten, meine Freunde ) das ich so jung bin. Angefeuert von meiner Fantasie konnte ich dann doch mal den Entschluss treffen es mit meinem Partner zu probieren. Die ersten Male haben sich mein Verlangen danach und mein Kopf ziemlich in den Haaren gehabt. Dann habe ich mir für eine Weile eingeredet "Ach... ich brauch das nicht.... so ein Blödsinn" was aber eigentlich nur eine Lüge an mich selbst war. Irgendwann war das Verlangen unaufhaltsam... ich fand diese wunderbare Seite und genauso wunderbare Menschen die mich auf der Reise begleitet und beraten haben. Aber auch heute. 2 Jahre (gut... davon 6 Monate Pause) nach meinem Einstieg in diese sinnliche Welt beschleicht mich manchmal der Gedanke "Omg... das machst du niemals!" oder "Was tust du hier...?" aber viel überzeugender ist die Tatsache sich trotz 20 m Seil um dem Körper und nem ziemlich roten Po, frei und im Reinen mit sich zu sein. 

Viele Grüße 

Sarah

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Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied.

19.01.2017 um 23:13 Uhr

Sarahlein

aber viel überzeugender ist die Tatsache sich trotz 20 m Seil um dem Körper und nem ziemlich roten Po, frei und im Reinen mit sich zu sein.

Schön beschrieben!

Ich kann mir vorstellen, dass es sich wie eine Art Erlösung anfühlen muss, endlich ausleben zu können, was man zuvor unterdrückt oder gar selbstverleugnet hat.

Viele Grüße

Jona

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Gelöscht.

21.03.2017 um 14:15 Uhr

Ich fühle genauso. Für mich ist das ganze Thema auch noch recht neu !

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Gelöscht.

09.08.2017 um 17:44 Uhr

Liebe Serdiem,

aller Anfang ist schwer. Oft braucht man auch mal Zeit etwas für sich selbst zuzulassen.

Man verunsichert sich sehr gerne in dem man darauf bedacht ist, was der andere von einem halten mag.

Oftmals aber auch ganz ohne Grund über was man später mitunter gemeinsam schmunzeln kann.

Sich selbst zu akzeptieren ist der erste Schritt eines Weges.

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