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Forum - Schwatz: BDSMler unter sich - BDSM-Beziehungen

Die Verantwortung des Dom

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Gelöscht.

28.10.2011 um 02:11 Uhr

Dom sein oder Herr oder Meister.....bedeutet immer eine hohe Verantwortung zu übernehmen und zu tragen. Aber dies darf doch niemals einseitig sein.Lebenswert wird doch eine D/s Beziehung erst mit gegenseitigem Respekt, tiefer Zuneigung, unerschütterlichem Vertrauen...worauf sich alles aufbaut. Auch ein Dom hat Gefühle, wie schön wenn sub daran teilhaben darf....so kann die Beziehung wachsen. Wie sollen sich Seelen berühren können ohne Liebe. Wer kann sich öffnen , wirklich öffnen ohne Liebe. Wie kann Dom Grenzen berühren, verschieben, überschreiten , ohne gegenseitige Liebe.Hinter jedem Dom, Herrn, Meister.....steht doch ein Mensch, den es gilt zu akzeptieren, zu respektieren und zu lieben. Und dies beinhaltet automatisch...sub hat Verantwortung für Ihren Dom, geht es ihm gut, geht es auch sub gut und beide können ihre Träume ausleben, tief verbunden.

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Gelöscht.

28.10.2011 um 09:48 Uhr

@sehnsucht

Auch diese Seite sollte man natürlich nicht vergessen, klar. Wenn aber Dom diese Nähe nicht zulässt? Muss sub dann diese Oberflächlichkeit akzeptieren?

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Gelöscht.

28.10.2011 um 10:26 Uhr

Hallo Nina,

wenn Dom diese Nähe nicht zulässt, Sub sie aber braucht, sollte sie sich auf lang oder kurz von ihm trennen.

Sie MUSS gar nichts akzeptieren.

Wenn Dom diese Nähe nicht geben kann oder will – oder diese Nähe vielleicht gar nicht spürt, kann Sub ihn dazu auch nicht zwingen. Wenn es für Sub aber wichtig ist, diese Nähe zu spüren (bei mir eine Grundvoraussetzung) und sie diese Nähe nicht bekommt, dann wird es auf Dauer nicht funktionieren. Sub wird sich immer unwohler fühlen. Es - auf die Dauer hinnehmen, wird auch nicht funktionieren, weil ihr was fehlt, sie sich vielleicht ausgenutzt fühlt und sie sich dann nicht mehr so hingeben kann, nicht so tief vertrauen kann. Das ist allerdings nur meine persönliche Ansicht, für mich ist Nähe zu meinem Herrn unabdingbar.

Vielleicht sollten Dom und Sub auch nochmal darüber reden, warum er das nicht kann...es wird vielleicht nicht besser, aber es trägt zur Verständlichkeit bei, warum er so reagiert.

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Gelöscht.

28.10.2011 um 10:42 Uhr

@DragonSub 13

Danke für deine Punktlandung!

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donna

Autorin. Vereinsmitglied.

28.10.2011 um 11:48 Uhr

hallo Sehnsucht

Das sehe ich in einer Beziehung als elementar!

Dom sein oder Herr oder Meister...bedeutet immer eine hohe Verantwortung zu übernehmen und zu tragen. Aber dies darf doch niemals einseitig sein.Lebenswert wird doch eine D/s Beziehung erst mit gegenseitigem Respekt, tiefer Zuneigung, unerschütterlichem Vertrauen...worauf sich alles aufbaut...

Aber es gibt nicht nur Herzensbeziehungen, sondern auch reine "Spiele" Beziehungen.

Man trifft sich nur um Spaß zu haben.

Da muss nichts persöhnliches mit einfließen. Nicht im tieferen Sinne.

Dann muss sich keiner der beiden mit den Problemen behaften. Vielleicht will man das ja auch gar nicht.

Sondern entfliehen, mit einem Gleichgesinnten.

Auch diese Art des Zusammenseins muss ich tolerieren. Auch wenn ich selber nichts mehr damit anfangen kann.

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Gelöscht.

28.10.2011 um 23:06 Uhr

Hallo, Donna,

natürlich toleriere ich jegliche Art von "Beziehungen" anderer, doch eben nicht für mich selbst.

Ich für mich selbst kann in einer Beziehung nur leben, die auf gegenseitigem Vertrauen, gegenseitigem Zulassen von Gefühlen, Verständnis , Offenheit, Toleranz und innerer Freiheit beruht. Dies gilt nicht nur für SM Beziehungen. Aber ich habe inzwischen erfahren dürfen, SM richtig gelebt bietet eine Chance unglaublich tiefer Empfindungen, viel mehr Bereitschaft zuzulassen, es schenkt Ausgeglichenheit, tiefes Verstehen, Ruhe, innere langersehnte Ruhe. Neigungen zu erkennen ist oftmals schwer, diese für sich selbst zu akzeptieren und zuzulassen ein langer Prozess, aber sie ausleben zu dürfen in beiderseitigem Geben und Nehmen ist ein Geschenk des Himmels. Einen Dom gefunden zu haben, mit mehr Mut als Gottvertrauen durch selbst anschreiben, einen Dom, der erkannt hat was da im Verborgenen schlummert, tief vergraben, einen Dom , der behutsam step by step diese "dunklen" Seiten geweckt und hervorgeholt hat, mit unendlicher Geduld, eigenem Zurücknehmen, um nicht zu früh Grenzen zu berühren oder zu überschreiten, so ein Dom ist ebenfalls ein Geschenk des Himmels. Das Schönste, was alles vervollkommnet ist ein Dom, der Augenkontakt zulässt, sogar wünscht, um lesen zu können,ein Dom, der eigene Gefühle zulässt....ja, das ist ist unbeschreiblich und nach dem, was ich durch viel lesen , schreiben erfahren konnte, nicht selbstverständlich und eher selten. Ich bin wirklich dankbar, unendlich dankbar so leben zu können , geniessen zu dürfen. Meine Sehnsüchte werden erfüllt genauso wie im umgekehrten Sinne. sub sehnt sich nach Dominanz, Macht, Ausgeliefert sein, Unterwerfung, Hingabe....sub schenkt ihrem Dom die Macht über sie und liebt es , das Blitzen in seinen Augen, seine Lust und Leidenschaft zu "spielen", sub liebt es ihm zu gehören, wie wunderbar wenn beide Neigungen sich ergänzen, zu einem Verschmelzen und beide glücklich macht.Und deshalb noch einmal zum Ausgangspunkt....Verantwortung liegt bei beiden, sicher nicht immer ausgeglichen, Dom hat mehr zu tragen....und sub sollte dies wissen, es sich bewusst machen und damit umgehen können. sub sollte wissen, Schmerzen zufügen, weil gewollt und ersehnt ist das eine, aber Dom muss selbst ertragen können, zu sehen, wie sub leidet, muss ja immer abwägen können, wo ist die Grenze dessen, was sie schenken kann und auch verkraften kann, muss selbst die Gefühle aushalten können. Schmerz ist der Anfang, diesen in Lust umwandeln zu können geht nur mit Vertrauen, hohem Einfühlungsvermögen, Willen zur Annahme.....dann bleibt für beide das "Fliegen" in die Unendlichkeit. Und dazu braucht es Verantwortung....von beiden.

Ich wünsche den Schattenzeilenfreunden , so viel Glück erleben zu dürfen, wie ich es gefunden habe mit Hilfe dieser vielen Menschen in diesem Forum, die Mut zur Offenheit zeigen und dazu stehen und darüber sprechen oder schreiben. DANKE

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