BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

Social Bondage: Facebook | Twitter

Forum - Schwatz - BDSM-Beziehungen

Die Verantwortung des Dom

zurück 1 2 3 zurück

nach unten, letzter, zurück

Devana

Autorin. Teammitglied.

24.10.2011 um 23:32 Uhr

Also wenn ich mich nun in diese Situation hineinversetze, dann kann ich nina sehr gut verstehen.

Angenommen, ich wäre gezwungen, meine Neigung in einer außerehelichen Zweitbeziehung auszuleben, dann würde für mich nur ein Dom in Frage kommen, mit dem ich auch ganz alltägliches besprechen kann. Erst recht würden dazu Probleme zählen, die durch die heimliche Beziehung entstehen. Umgekehrt würde das aber ebenso gelten.

Anders ausgedrückt, möchte ich primär als Mensch gesehen und behandelt werden.

So wäre es jedenfalls bei mir.

Das muss aber vorab klar gestellt werden. Beide Partner müssen das so sehen.

Liebe Grüße

Devana

Antworten, Zitieren, Kontaktieren, nach oben

25.10.2011 um 11:16 Uhr

Moin Devana

Angenommen, ich wäre gezwungen, meine Neigung in einer außerehelichen Zweitbeziehung auszuleben, dann würde für mich nur ein Dom in Frage kommen, mit dem ich auch ganz alltägliches besprechen kann. Erst recht würden dazu Probleme zählen, die durch die heimliche Beziehung entstehen. Umgekehrt würde das aber ebenso gelten.

Anders ausgedrückt, möchte ich primär als Mensch gesehen und behandelt werden.

Ist dies nicht völlig normal im Sinne von normal? Wäre etwas anderes nicht nur ein gegenseitiges Benutzen?

Gruß Bernd

Signatur

" Freiheit liegt jenseits der Mauern, die wir uns selbst errichten . Nichts ist so wie es scheint und doch ist alles so wie es ist. "

Antworten, Zitieren, Kontaktieren, nach oben

hexlein

Autorin.

25.10.2011 um 11:43 Uhr

@ homo-ludens

wieso?

wenn Beide sich einig darüber sind, dass die Beziehung eine reine "Spielbeziehung" ist, und nur dem Zweck dien gegenseitige Bedürfnisse zu stillen, warum sollte dies dann "unnormal" sein?

P.S.: wobei für mich so etwas auch nicht in Frage kommen würde

Signatur

das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

Antworten, Zitieren, Kontaktieren, nach oben

25.10.2011 um 12:04 Uhr

Moin hexlein

Nun, wenn es so ist , ist es so ... eine gegenseitige Absprache dieser Art ist ja ok ... jede/r nach ihrem/seinem Gusto ....... wie Du aber schon schreibst : Würde für mich niemals in Frage kommen .... mir fehlt da die Tiefe - die "echte" Bindung an und in die Partnerin.

Gruß Bernd

Signatur

" Freiheit liegt jenseits der Mauern, die wir uns selbst errichten . Nichts ist so wie es scheint und doch ist alles so wie es ist. "

Antworten, Zitieren, Kontaktieren, nach oben

hexlein

Autorin.

25.10.2011 um 14:06 Uhr

Hallo homo-ludens,

was mir ja auch so "aufgestossen" ist an Deinem Beitrag war eher der Beriff des gegenseitigen "benutzens".

Wenn sich doch beide einig sind, und da sind wir uns ja soweit auch einig , wieso dann benutzen?

Benutzen setze ich mit "ausnutzen" gleich. Und das ist doch wieder etwas ganz anderes?

oder siehst Du das nicht so?

oder habe ich einfach eine andere Bedeutung des Wortes als Du?

Signatur

das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

Antworten, Zitieren, Kontaktieren, nach oben

25.10.2011 um 14:39 Uhr

Moin hexlein

Hmmm ... ja, dieses "Benutzen" ist für ein rotes Tuch - es ist ein ausnutzen - in meinen Augen.

Es ging ja um das :

Angenommen, ich wäre gezwungen, meine Neigung in einer außerehelichen Zweitbeziehung auszuleben, dann würde für mich nur ein Dom in Frage kommen, mit dem ich auch ganz alltägliches besprechen kann. Erst recht würden dazu Probleme zählen, die durch die heimliche Beziehung entstehen. Umgekehrt würde das aber ebenso gelten.

Wenn also die Beziehung so ausfällt, das ein miteinander wie im Zitat nicht möglich ist - es also nur auf die Belange des einen hinausläuft - dann ist es für mich ein Be/Ausnutzen ... wenn es so für beide ok ist - dann ist es ok !

Das gilt im übrigen für alle Dinge , die unter dieser Präambel - gegenseitige Absprache - ablaufen !

Leider habe ich sehr oft im Netz erleben müssen , das es zu oft anders läuft - das nur die Belange des dominanten Part berücksichtigt werden - die andere Seite nur zu funktionieren hat ... für mich undenkbar ... sehe dieses Verhalten als Menschenverachtend an.

Er benutzt sie, um sich abzureagieren - sie benutzt ihn, um ihre Vorliebe "überhaupt " zu bekommen ... für mich einfach ein no go.

Gruß Bernd

Signatur

" Freiheit liegt jenseits der Mauern, die wir uns selbst errichten . Nichts ist so wie es scheint und doch ist alles so wie es ist. "

Antworten, Zitieren, Kontaktieren, nach oben

hexlein

Autorin.

25.10.2011 um 16:06 Uhr

Hallo homo-Ludens,

[quote]Wenn also die Beziehung so ausfällt, das ein miteinander wie im Zitat nicht möglich ist - es also nur auf die Belange des einen hinausläuft - dann ist es für mich ein Be/Ausnutzen ... wenn es so für beide ok ist - dann ist es ok ![quote]

hier gehe ich mit Dir absolut konform

[quote]Leider habe ich sehr oft im Netz erleben müssen , das es zu oft anders läuft - das nur die Belange des dominanten Part berücksichtigt werden - die andere Seite nur zu funktionieren hat ... für mich undenkbar ... sehe dieses Verhalten als Menschenverachtend an.[quote]

hier bin ich ebenfalls mit Dir einer Meinung

[quote]Er benutzt sie, um sich abzureagieren - sie benutzt ihn, um ihre Vorliebe "überhaupt " zu bekommen ... für mich einfach ein no go. [quote]

und hier scheiden uns die Geister...

so, wie Du es schreibst, finde ich eben genau NICHT, dass das nicht geht.

wenn einer auf Kosten des anderen etwas nur zu seinem Eigennutz tut, hast Du Recht.

aber so, ist es doch nur eine andere Form des Gebens und Nehmens.

Sie gibt ihren Körper, um dafür ihre Befriedigung zu erhalten.

Er gibt die Schläge, um dafür seine Befriedigung zu erhalten.

Meiner Meinung nach ist das, nüchtern betrachtet, ein Geschäft.

P.S.: das mit dem Zitieren, das übe ich noch...*grins*

Signatur

das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

Antworten, Zitieren, Kontaktieren, nach oben

25.10.2011 um 19:07 Uhr

Moin hexlein

und hier scheiden uns die Geister...

so, wie Du es schreibst, finde ich eben genau NICHT, dass das nicht geht.

wenn einer auf Kosten des anderen etwas nur zu seinem Eigennutz tut, hast Du Recht.

aber so, ist es doch nur eine andere Form des Gebens und Nehmens.

Sie gibt ihren Körper, um dafür ihre Befriedigung zu erhalten.

Er gibt die Schläge, um dafür seine Befriedigung zu erhalten.

Meiner Meinung nach ist das, nüchtern betrachtet, ein Geschäft.

Deine Ansicht darüber ist für mich schon ok - das muss jede/r ja so sehen und fühlen, wie es in den persönlichen Rahmen passt.

Für mich ist es etwas, was unter diesen Umständen nicht funktionieren kann - sei aus persönlicher Erfahrung oder aus sonst was für Gründen ... für mich dreht sich bei der Partnerin alles um sie - sie öffnet sich mir in einer so großen Art und Weise, das es ohne diese persönliche Tiefe - ich weiß jetzt nicht, wie ich es anders betiteln sollte - nicht geht.

Alle Ihre Belange sind dadurch auch die meinen - sie muss ständig das Gefühl haben, das sie in Sicherheit ist - das sie Verstanden wird - das sie mit allem kommen kann.

Eine Verbindung, wie Du sie beschreibst, wäre für mich nicht machbar ... ich würde mir da nicht mehr selbst in die Augen sehen können.

Aber das sind eben nur Aspekte, die für mich zutreffen - würde nie eine andere Sicht darum verurteilen ... hoffe ich jedenfalls.

Gruß Bernd

PS. Hmmm ... das mit dem üben ... der Teufel steckt oft im Detail.

Signatur

" Freiheit liegt jenseits der Mauern, die wir uns selbst errichten . Nichts ist so wie es scheint und doch ist alles so wie es ist. "

Antworten, Zitieren, Kontaktieren, nach oben

donna

Autorin. Vereinsmitglied.

26.10.2011 um 16:26 Uhr

Alles eine Sache der Vereinbarung!

Oder wie die Beziehung ist.

Wenn es nur eine "Spiel/Spass/Spannung" ist, dann ist es nicht nötig. Warum auch?

Sobald Gefühle entgegengebracht werden, ist jedem der Beiden daran gelegen zu erfahren, was den anderen beschäftigt und berührt. Was für mich persönlich wichtig ist.

LG donna

Signatur

Man muss erleben, was falsch war, um zu wissen, was das Richtige ist!

Antworten, Zitieren, Kontaktieren, nach oben

Gelöscht.

27.10.2011 um 10:46 Uhr

Ich sehe es genauso, wie Donna.

Alles eine Sache der Absprache, solange beide damit glücklich und zufrieden sind. Wer welche Verantwortung trägt und andere Eckpunkte sollten eben in einer reinen Spielbeziehung vorab geklärt werden.

Ich persönlich, würde für mich nur einen Dom akzeptieren, der sich in der Verantwortung sieht mit mir über Gedanken, Ängste und Probleme zu reden.

Antworten, Zitieren, Kontaktieren, nach oben

Hinweis

Gäste können keine Beiträge abgeben. Links in den Beiträgen sind nur angemeldeten Nutzern sichtbar.

Nach oben, zurück.

zurück 1 2 3 zurück

 
 

Die Anzahl und Sortierung der darzustellenden Beiträge kannst Du in Deinen Profileinstellungen ändern.

Du kannst einen Bereich für Deine Freunde nutzen.

Smilies, Statistik, Verhaltensregeln

 

Diese Seite als Lesezeichen

Lesezeichen

Hier gelangst Du zu Deinen Lesezeichen.

 

Diese Webseite verwendet Cookies. Bitte beachte unsere Datenschutzerklärung.

Um das BDSM-Forum, den Chat und mehr nutzen zu können, kannst Du Dich kostenlos registrieren.