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Forum - BDSM - Umfragen

Hast du jemals mit deinem Kink gehadert?

Bezieht sich auf die Abstimmung »Hast du jemals mit deinem Kink gehadert?«.

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

Hast du jemals mit deinem Kink gehadert?

 

Kinks weichen von der gesellschaftlichen Normalvorstellung ab. Allein dieser Umstand kann sie problematisch erscheinen lassen.

 

 

Zur Abstimmung: »Hast du jemals mit deinem Kink gehadert?«

Ruby

Förderer.

02.05.2026 um 20:54 Uhr

Naja was soll ich sagen, wie schon öfters erwähnt habe ich früher meine kinks, meine Sexualität und meine sexuellen Fantasien in eine Schublade gepackt und weggeschlossen.

Ich dachte das wäre nicht normal, und in meinem Kopf hat sich das so verankert, es ist abartig, pervers unter anderem verboten. 

Heute habe ich mich so akzeptieren wie ich bin, ja vielleicht bin ich abartig, verrückt oder pervers aber ich bin fein damit und mittlerweile weiß ich das ich damit nicht alleine bin und wenn es einvernehmlich passiert auch nicht verboten.

 

Ich bin unglaublich froh das ich mich so akzeptiert habe wie ich bin, es gibt mir Selbstvertrauen und ein Gefühl der Freiheit, mich nicht mehr verstecken zu müssen.

 

Liebe Grüße Ruby

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03.05.2026 um 06:16 Uhr

Ja - das hatte ich und zwischendurch kommt es immer wieder mal hoch. 

Aber nicht weil ich meine Kinks nicht normal finde vielmehr ist mein Problem - eine passende Partnerin dafür zu finden.

Damals in den späten 90er und vor allem in den 10er Jahren war es ein Gewinn, andere Menschen online Kennenzulernen. 

Heute ist es immer mehr ein Problem geworden weil es auch Menschen einen Weg öffnet die nichts gutes Vorhaben. 

 

Das ich anders bin, war mir früh bewusst geworden, hatte ich schon immer die Phantasie als Sklave zu leben. Dann ab 18 spürte ich, daß es mit meiner Männlichkeit ein Problem gibt. 

Selbstbefriedigung war nie das Problem aber sobald eine Partnerin dabei war, ging nichts mehr.

Damit hadere ich oft. 

Wünscht man sich doch "normal" zu sein. Aber nicht weil ich damit ein Problem hätte. Nein, ich empfinde mich als emotionaler Mensch, einfühlsam und liebevoll, ehrlich und weltoffen aber viel mehr ist es dabei so, daß ich glaube, es würde andere Menschen abschrecken. 

Das andere mit Asexualität nichts anfangen können, es schwer greifbar ist. 

 

Aber ich bin wie ich bin und wie sagt ein Arbeitskollege immer so schön wenn er über die Menschen spricht die ihm für seine Art absprechen "ich komme mit meinen Spezialeffekten gut zurecht - nur die Gesellschaft hat ein Problem damit"

Und so sehe ich das auch. 

 

In dem Sinne, wünsche ich Euch einen Sonnigen Sonntag - liebe Grüße Thorsten

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Cid

Förderer.

03.05.2026 um 11:20 Uhr

Da ich schon ewig und drei Tage mit meiner Liebsten zusammen bin und sich unsere Sexualität irgendwie wie von selbst in die Kinky-Richtung entwickelt hat, hatte ich eigentlich nie ein Problem lit meinen Kinks. Hinzukommt, dass ich dabei immer die aktive vorantreibende Rolle inne hatte/habe und somit alles ausprobieren konnte/kann was mich reizt und aufgrund der Reaktion, die nie verurteilend war, erfahren habe, wie sie dazu steht. Allerdings haben wir über zwei Jahrzehnte nie wirklich über das Thema gesprochen, weshalb ich mich für Antwort 1 entschieden habe. Es war selbst zwischen uns schambehaftet und erst seit einigen Jahren hat sich dies geändert. Nun bin ich an dem Punkt, dass ich mich gern weiter öffnen und vernetzen würde, meine Liebste sich da aber nicht so sicher ist, weshalb wir uns auch hier gerade miteinander arrangieren, aber jetzt im offenen Gespräch darüber stehen und auch schon kleine Schritte gegangen sind.

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Meister Y

Autor. Förderer.

03.05.2026 um 16:14 Uhr

Natürlich habe ich mit meinem Kink, der Dominanz, gehadert. Lange habe ich es als falsch, als ungehörig empfunden, obwohl es mich quasi seit meiner Kindheit begleitet. Oft habe ich Führungspositionen eingenommen, angeleitet, Richtungen vorgegeben, Aufgaben verteilt, es aber nie mit Partnerschaft und/oder Sexualität verbunden. Sicher lag das an meiner Erziehung an meinem familiären Umfeld, weil dort immer Gleichberechtigung an vorderster Stelle stand. Glücklicherweise gab es dann die Erkenntnis, dass das was in mir steckt, eben nicht falsch und ungehörig ist sondern einfach nur zu mir gehört und ausgelebt werden will. Glücklicherweise gibt es mittlerweile, nach vielen kurzen Episoden davor, seit fast zehn Jahren Katika an meiner Seite, die mir immer wieder zeigt, wie wunderbar es ist, den Kink zu leben!

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Katika

Autorin. Förderer.

03.05.2026 um 17:13 Uhr

Oh ja, das hatte ich auf alle Fälle. 

Ich habe sehr mit mir gehadert und mit meinen Fantasien.

Mit Mitte 50 habe ich mich überhaupt erst mit meinem Kink auseinandergesetzt. 

Zum Glück bin ich dabei auf die Schattenzeilen gestoßen.

 

Es ist genau gewesen, wie du gesagt hast, liebe Devana. Als emanzipierte Frau kann man doch nicht „devot sein und sich jemandem unterwerfen?…Jemand anderen über sich bestimmen lassen…“

 

Doch genau darin liegt meine Erfüllung und seit ich mich so akzeptiere, wie ich bin, fühle ich mich wohl in meiner Haut. Im wahrsten Sinne des Wortes. 

Dabei trägt zum großen Teil Mein Meister bei.

 Durch ihn und mit ihm habe ich meinen Weg gefunden.

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

03.05.2026 um 17:13 Uhr

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03.05.2026 um 18:54 Uhr

Nein, habe ich nicht. Jedenfalls nicht in einem Maß, dass ich das als ernsthaftes Hadern empfunden hätte.

 

Viele Grüße

Braves Mädchen

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03.05.2026 um 19:15 Uhr

Sagen wir mal so. Ich zweifle oft noch innerlich an meiner Rolle als Dominus Nox. Aber ich zweifle nicht am Kink selbst, da bin ich komischerweise auf Events etc. sehr selbstbewusst und habe ein Auftreten, wo die Leute sagen wenn ich entgegne, dass ich erst seit knapp 2 Jahren in der Szene bin "Waaaaas, das kann ja nicht sein.". Warum auch immer sie das meinen, ich weiss es nicht.

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03.05.2026 um 19:41 Uhr

Es gab sicher Zeiten in jungen Jahren, in denen mich manche Fantasien verstört hatten oder ich auch niemanden hatte, mit dem ich das hätte sinnvoll teilen können. Aber durch die Entwicklung, die ich über die vielen Jahre in meiner Beziehung erlebt habe, habe ich da nie wieder damit gehadert. Ich empfinde es eher als eine Bereicherung, da ich das Gefühl habe, dass auch durch den Austausch mit anderen Menschen sich hier eine viel offener Kommunikation zum Thema Sexualität etabliert hat als wenn ich nicht in die Kink- oder BDSM-Ecke tendieren würde. Neben dem, dass ich da einige tolle Menschen wohl nicht kennen gelernt hätte.

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