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Hast du jemals mit deinem Kink gehadert?

Kinks weichen von der gesellschaftlichen Normalvorstellung ab. Allein dieser Umstand kann sie problematisch erscheinen lassen.

Eine Umfrage in der BDSM-Community.

  • Info: Gestartet am 02.05.2026. Noch nicht beendet.

  • Teilnahme: Du hast noch nicht teilgenommen.

© KI-generiert, Midjourney (2025)

Diese Umfrage ist Teil des »Podcast: Mit dem Kink hadern« von Jona Mondlicht und Devana.

Kinks weichen von der gesellschaftlichen Normalvorstellung ab. Allein dieser Umstand kann sie problematisch erscheinen lassen. Schnell stellt sich die Frage, ob das eine Fehlprägung ist, etwas Kaputtes oder Perverses. Findet man darauf keine Antwort, kann man schon mal mit der eigenen Neigung hadern.

Wie ist das bei dir? Hast du das bereits erlebt?

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Kommentare zu dieser Abstimmung

Cid

Förderer.

03.05.2026 um 11:20 Uhr

Da ich schon ewig und drei Tage mit meiner Liebsten zusammen bin und sich unsere Sexualität irgendwie wie von selbst in die Kinky-Richtung entwickelt hat, hatte ich eigentlich nie ein Problem lit meinen Kinks. Hinzukommt, dass ich dabei immer die aktive vorantreibende Rolle inne hatte/habe und somit alles ausprobieren konnte/kann was mich reizt und aufgrund der Reaktion, die nie verurteilend war, erfahren habe, wie sie dazu steht. Allerdings haben wir über zwei Jahrzehnte nie wirklich über das Thema gesprochen, weshalb ich mich für Antwort 1 entschieden habe. Es war selbst zwischen uns schambehaftet und erst seit einigen Jahren hat sich dies geändert. Nun bin ich an dem Punkt, dass ich mich gern weiter öffnen und vernetzen würde, meine Liebste sich da aber nicht so sicher ist, weshalb wir uns auch hier gerade miteinander arrangieren, aber jetzt im offenen Gespräch darüber stehen und auch schon kleine Schritte gegangen sind.

03.05.2026 um 06:16 Uhr

Ja - das hatte ich und zwischendurch kommt es immer wieder mal hoch. 

Aber nicht weil ich meine Kinks nicht normal finde vielmehr ist mein Problem - eine passende Partnerin dafür zu finden.

Damals in den späten 90er und vor allem in den 10er Jahren war es ein Gewinn, andere Menschen online Kennenzulernen. 

Heute ist es immer mehr ein Problem geworden weil es auch Menschen einen Weg öffnet die nichts gutes Vorhaben. 

 

Das ich anders bin, war mir früh bewusst geworden, hatte ich schon immer die Phantasie als Sklave zu leben. Dann ab 18 spürte ich, daß es mit meiner Männlichkeit ein Problem gibt. 

Selbstbefriedigung war nie das Problem aber sobald eine Partnerin dabei war, ging nichts mehr.

Damit hadere ich oft. 

Wünscht man sich doch "normal" zu sein. Aber nicht weil ich damit ein Problem hätte. Nein, ich empfinde mich als emotionaler Mensch, einfühlsam und liebevoll, ehrlich und weltoffen aber viel mehr ist es dabei so, daß ich glaube, es würde andere Menschen abschrecken. 

Das andere mit Asexualität nichts anfangen können, es schwer greifbar ist. 

 

Aber ich bin wie ich bin und wie sagt ein Arbeitskollege immer so schön wenn er über die Menschen spricht die ihm für seine Art absprechen "ich komme mit meinen Spezialeffekten gut zurecht - nur die Gesellschaft hat ein Problem damit"

Und so sehe ich das auch. 

 

In dem Sinne, wünsche ich Euch einen Sonnigen Sonntag - liebe Grüße Thorsten

Ruby

Förderer.

02.05.2026 um 20:54 Uhr

Naja was soll ich sagen, wie schon öfters erwähnt habe ich früher meine kinks, meine Sexualität und meine sexuellen Fantasien in eine Schublade gepackt und weggeschlossen.

Ich dachte das wäre nicht normal, und in meinem Kopf hat sich das so verankert, es ist abartig, pervers unter anderem verboten. 

Heute habe ich mich so akzeptieren wie ich bin, ja vielleicht bin ich abartig, verrückt oder pervers aber ich bin fein damit und mittlerweile weiß ich das ich damit nicht alleine bin und wenn es einvernehmlich passiert auch nicht verboten.

 

Ich bin unglaublich froh das ich mich so akzeptiert habe wie ich bin, es gibt mir Selbstvertrauen und ein Gefühl der Freiheit, mich nicht mehr verstecken zu müssen.

 

Liebe Grüße Ruby

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