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Forum - Schreiben - Übungen

Blitzlicht (Staffel 5-2): Instrumente

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Sesemie

Autorin.

22.03.2020 um 15:23 Uhr

geändert am 28.03.2020 um 21:56 Uhr

Und weiter geht's! Weg mit dem ARD Lifeticker, her mit dem neuen Blitzlicht.

Es handelt sich hierbei um eine Schreibübung. Jede Woche gibt es ein neues Thema und jeder, der mitmachen will, darf sich jeweils mit maximal 300 Wörtern in Form einer Sequenz beteiligen. Das erste ist schon durch, aber Du kannst immer noch mitmachen.

Diejenigen, die einfach nur mitlesen, dürfen ihre konstruktive Kritik gerne äußern.

 Wichtig:

- Bitte kennzeichne Nicht jugendfreie Beiträge.

- Kritik muss konstruktiv – nicht persönlich geäußert werden.

- Überschreite nicht die 300 – Wortgrenze, sonst muss ich löschen.

- Keine Geschichten. Nur Szenen. (Du brauchst weder Einleitung, noch Schluss. Nur den Hauptteil. Nichteinmal einen Titel brauchst Du.)

- Keine Fortsetzungsgeschichten. Gebastelt wird später. Versprochen.

Viel Spaß!!

Wer spielt die erste Geige? Welches Instrument zu welchem Anlass? Mit welchem Instrument erzeugt man welche Frequenzen?

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Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied. Förderer.

29.03.2020 um 00:31 Uhr

Auf gehts zum nächsten Blitzlicht dieser Staffel.

Bitte daran denken: Szenen! Keine Kurzgeschichten. Verzichtet daher bitte auch auf Titel und Überschriften. Die Geschichte soll schließlich erst zum Schluss entstehen.

Viel Spaß!

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Knurrwolf

Autor.

29.03.2020 um 09:34 Uhr

Dann mach ich mal den Anfang ...

Die Dachterrasse überragte die umliegenden Häuser und bot einen eindrucksvollen Blick auf die Stadt samt ihren Parks. In der Mitte des hölzernen Decks stand ein gewaltiger Topf, aus dessen Mitte sich ein Apfelbaum erhob. Natürlich kein massiver Stamm aber groß genug, um erkennen zu lassen, was er einmal werden sollte und zugleich der Ruhepol weitab des üblichen Alltagsstresses.

Zu seinen Füßen war eine schwarze Decke ausgebreitet worden, auf dem eine junge Frau kniete. Auf ihren Fersen ruhend bot sie ein Bild schlichter Eleganz, dass durch die Kombination aus dunkelgrünem Rock im Tartanmuster sowie weißer Rüschenbluse vervollständigt wurde. In ihren Händen lag eine schmucklose Querflöte aus hellem Holz, die sie an ihre Lippen presste und der sie mit scheinbar selbstverständlicher Eleganz eine wunderbare Melodie entlockte. Als diese schließlich verklang blickte sie zu dem hölzernen Lehnstuhl auf, der ein Stück entfernt neben der gläsernen Front der Terrassentüre stand.

"Das war wirklich wundervoll Canorita", lobte der Mann darin lächelnd. "Du bist wirklich gut."

"Aber bin ich auch gut genug für das Konzert?", fragte sie selbstkritisch.

"Wenn du dir darüber sorgen machst, dann wiederhole es einfach noch einmal", forderte er sie auf, bevor er zu seinem Handy griff. "Und ich werde die Schwierigkeit etwas erhöhen."

Damit blickte er kurz auf die aufgerufene App und regelte dort eine Einstellung um zwei Stufen nach oben. Die Reaktion erfolgte sofort, als sie scharf die Luft einsog und ihn aus großen Augen anblickte. Nach einem Moment des Zögerns hatte sie sich jedoch gefangen, um die Flöte erneut an die Lippen zu heben. Langsam schloss sie die Augen und begann erneut zu spielen, dabei das sanfte Summen ignorierend, das unter ihrem Rock hervor drang. Insgeheim ahnend, dass ihr das Konzert vielleicht sogar besser gelingen würde, wenn sie den kleinen Störenfried in ihrer puerta trasera mitnehmen durfte.

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29.03.2020 um 14:24 Uhr

nicht verifiziert

Der Inhalt dieses Beitrags ist aus Gründen des Jugendschutzes nicht frei einsehbar.

Bitte melde Dich zunächst am Altersverifikationssystem an.

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29.03.2020 um 14:35 Uhr

Lieber Knurrwolf , Du hast eine wunderschöne Szene beschrieben. Einfühlsam, erregend und zudem voller Musik.

Ich freue mich immer sehr auf Deine Texte, vielleicht blitzt es bei Dir ja noch einmal...

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Knurrwolf

Autor.

29.03.2020 um 15:06 Uhr

Katika Danke, mir gefällt dein Zugang zum Thema auch sehr gut und welche Musik da produziert wird

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Knurrwolf

Autor.

29.03.2020 um 17:26 Uhr

Ein leises Piepen erfüllte das Cockpit des Leichters, als diese über kargen Mondoberfläche entlang glitt. Mit einem leisen Seufzer wandte Ilia den Kopf und ihre Augen glitten über die holographische Instrumentenanzeige neben sich. Einen Moment lang zog sie kritisch die fein geschwungenen Augenbrauen zusammen, dann hob sie die Hand und ihre Finger berührten den berührungsempfindlichen Teil des Hologramms. Im nächsten Moment verklang das Geräusch und eine der Anzeigen veränderte die Farbe von einem warnenden gelb zu einem neutralen Blauton.

"Ich weiß nicht woran es liegt?", brummte eine männliche Stimme hinter hier. "Aber es lässt mich einfach nicht kalt?"

"Was lässt dich nicht kalt?", wollte Ilia wissen, ohne den Blick von ihren Instrumenten abzuwenden. "Die wundervolle Aussicht, die man auf einem langweiligen Transportflug wie diesem hat? Oder doch etwas anderes?"

Bei der letzten Frage waren ihre Worte von einem erwartungsvollen Unterton erfüllt worden und wie sich zeigte, wurde sie nicht enttäuschte. Denn im nächsten Moment ließ sie ein wohliges Summen hören, als sich seine Finger um ihren Nacken legten, um diesen zu massieren.

"Ich meinte damit eigentlich den Anblick einer hübschen Frau in einem Pilotensessel. Unnachgiebig an Ort und Stelle gehalten von ein paar Gurten. Stramm um ihren Körper gespannt, bis dieser sich ganz in ihrer Gewalt befindet", Raouls Stimme war zu einem verführerischen Raunen geworden, bei dem er sich schließlich hinab beugte und ihr sanft das Ohr küsste. "Bei so einer Aussicht wird selbst die Routine erträglich."

"Du darfst so lange träumen, wie du mich nicht von der Arbeit abhältst", erwiderte Ilia mit einer Strenge, die durch den sinnlichen Unterton einiges an Schärfe verlor. "Und solange du den Gedanken bis zu unserer Rückkehr behältst. Denn wenn es eines gibt, was ich auf meiner Wache ganz und gar nicht dulde, dann sind es leere Versprechen."

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Meister Y

Autor. Förderer.

29.03.2020 um 19:24 Uhr

Liebe Sesemie , liebe Katika , lieber Knurrwolf , Ihr legt ja alle miteinander ein Höllentempo vor . Hier schneit es seit Stunden, ich habe Katika nachgeeifert, und es mir mal auf dem Sofa bequem gemacht  .

„Du willst das wirklich probieren?“, fragte Uwe Peter am Telefon. „Ja, unbedingt!“ antwortete dieser.

„Weiß Britta schon von ihrem Glück?“

„Sie ahnt nichts, kann weder etwas sehen noch hören, was wir besprechen.“

„Du hast alles so vorbereitet, wie ich es Dir geschrieben habe? Die Nadeln liegen bereit?“

„Alles genau so, wie Du geschrieben hast. Weißt Du es ist das erste Mal und da will ich nicht wirklich was falsch machen! Ich stelle Dich mal auf laut, meine Hände werde ich ja brauchen.“

„Okay, dann lass uns anfangen. Am Besten ist, wenn Du die Stelle, in die die Nadel kommt, zwischen Daumen und Zeigefinger fixierst. Dann setzt Du die Nadel an und stichst sie durch. Genau so, wie ich es Dir geschrieben habe. Am Anfang geht es ein bisschen schwer, aber dann…“

„Okay..“

„Gut ist, wenn Du sie wieder nach außen durchstichst und ein kleines Stück dahinter neu ansetzt. Das geht dann wieder ein bisschen schwerer.“

„Habe ich gemacht.“

„Wie schaut es aus?“

„Mit gefällt es und für das erste Mal…“

„Okay, dann machst Du das Gleiche jetzt von der anderen Seite aus ein Stückchen weiter unten noch mal.“

„Fertig!“

„So jetzt bei der Anderen genau das Gleiche, wie es geht, weißt Du ja jetzt.“

„Geschafft!“

„Und, zufrieden?“

Peter nahm einen Schluck aus dem Weinglas, wischte sich mit dem Handrücken über die Stirn.

„Jepp, zufrieden, ein toller Anblick!“

„Okay, pass auf, Karla kommt gleich heim, die muss das nicht mitbekommen. Den Rest machst Du jetzt genau so, wie ich es Dir im Rezept geschrieben habe. Ab mit den Rouladen in die Pfanne! Bis Britta ihren Nachtschichtschlaf ausgeschlafen hat, sollte alles fertig sein."

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Knurrwolf

Autor.

29.03.2020 um 20:53 Uhr

Meister Y Ein wirklich netter Trick mit dem Kopfkino muss ich sagen, nur hoffe ich, dass du nicht gegen Jonas Vorlage verstoßen hast

Kommt es mir eigentlich nur so vor oder wurden die Überschriften der Texte entfernt ?

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Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied. Förderer.

29.03.2020 um 21:00 Uhr

Jona Mondlicht

Bitte daran denken: Szenen! Keine Kurzgeschichten. Verzichtet daher bitte auch auf Titel und Überschriften. Die Geschichte soll schließlich erst zum Schluss entstehen.

Knurrwolf

Kommt es mir eigentlich nur so vor oder wurden die Überschriften der Texte entfernt ?

Ich mag es einfach nicht immer und immer wieder schreiben.

Viele Grüße

Jona

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