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Forum - Schreiben - Übungen

Blitzlicht (Staffel 2): Hinter dem Vorhang

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hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

01.08.2018 um 06:57 Uhr

geändert am 01.08.2018 um 06:59 Uhr

Das Wetter spielt in dieser Aufgabe eher eine untergeordnete Rolle. Dafür spielen wir jetzt  Ich sehe was, was du nicht siehst … oder eben nicht sofort.

Hinter dem Vorhang

Vielleicht ein Windstoß, der den Stoff bewegt, raschelnder Stoff, seltsame Geräusche hinter dem Sichtschutz. Lustig geht natürlich auch. Lasst euch etwas einfallen.

Die Regeln sollten inzwischen bekannt sein:

maximal 300 Wörter

keine Geschichte, nur eine kurze Szene

Eure Texte schreibt ihr hier in diesem Thread. Es geht auch diesmal nicht um Perfektion, eher um Ausprobieren und Warmschreiben. Eine Fingerübung zur Kreativitätsförderung.

Es wird natürlich gerne gesehen, wenn aus der Übung später eine richtige Geschichte wird.

Ich freue mich auf eure Ideen.

Neugierige Grüße

hanne

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Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

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Meister Y

Autor.

01.08.2018 um 10:45 Uhr

Traurig geht bestimmt auch...

Der Schatten der Jagd

Musik hörte Karla aus dem Autoradio, als Uwe mit dem Jeep auf den Hof fuhr. Karla lehnte entspannt, mit Blick auf den Sonnenaufgang, am Küchentisch, hielt den ersten Kaffee des Tages in den Händen. Nur leicht bewegten sich die Vorhänge der beiden Küchenfenster obwohl Karla versuchte, der angestauten Hitze im Haus mit Durchzug am Morgen zu begegnen.

 

Uwe hielt an, Karla sah durch das offene Fenster auf dem Anhänger einen stattlichen, aufgebrochenen Keiler mit imposanten, blutverschmierten Waffen liegen. Uwe stieg aus dem Jeep, kam in Richtung Haustür. Karl, der auf dem Beifahrersitz saß, blieb im Auto sitzen. Uwe stellte den Drilling neben der Haustür ab. Als er die Haustür öffnete, ließ der Durchzug die Vorhänge kurz aufwehen. Uwe kam in die Küche und küsste Karla wortlos auf die Stirn. Irgendetwas stimmte nicht, das spürte Karla sofort.

„Guten Morgen, Du musst jetzt sehr tapfer sein!“, sagte Uwe leise, nahm Karla trotz verschwitztem, mit Blutflecken übersätem Hemd, dreckigen Armen und Händen kurz in den Arm. Karla ahnte nichts Gutes. Dann nahm er sie an der Hand, zog sie nach draußen. Karla, die die Kaffeetasse noch immer in der Hand hielt blieb am Hauseingang stehen.

 

Uwe ging zum Jeep, öffnete die Heckklappe, zog eine Wildwanne heraus, packte sie mit beiden Händen und stellte sie auf den Boden. Als Karla in die Wanne schaute, fiel ihr die Tasse aus der Hand, zerschellte auf dem Boden. Sie brach in Tränen aus, sank vor der Wanne auf die Knie, schluchzte, schrie „Nein“ und wurde von einem Weinkrampf geschüttelt.

In der Wanne lag Klara. Blutverschmiert, die Bauchdecke aufgeschlitzt. Ihre linke Gesichtshälfte war kaum mehr erkennbar. Sie atmete nicht mehr.

Uwe kniete neben Karla, nahm sie in den Arm. „Sie wollte mich beschützen, als mich der angeschossene Keiler bei der Nachsuche angegriffen hat. Sie hatte keine Chance.“

 

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Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

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hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

01.08.2018 um 13:20 Uhr

geändert am 01.08.2018 um 13:20 Uhr

@Meister Y:

Oje. So solltest du das Namensproblem freilich nicht lösen. Das ist kein schönes Ende.

Aber immerhin, Aufgabe mit Bravour erfüllt und ich hoffe sehr, dass das eine erfundene Geschichte ist.

Liebe Grüße

hanne

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Kaoru

Autor.

01.08.2018 um 18:20 Uhr

Meister Y: Ich muss dir gratulieren, du hast wirklich ein tief emotionales Blitzlicht geschaffen. Trauer und seelischer Schmerz spielen natürlich auch immer eine wichtige Rolle, aber ich hoffe es ist mir verziehen wenn ich hoffe, dass du uns bald wieder mit etwas fröhlicherem beglückst

Und als Ausgleich kommt gleich noch was humorvolles von mir ...

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The sexiest thing a man can do to his woman - is crawl inside her mind and make her imagination run wild.

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Kaoru

Autor.

01.08.2018 um 18:48 Uhr

Curiosity seduced the cat

Als sich die Türen öffneten, betrat Talia die Räumlichkeiten. Als sie diese durchquerte zeigte sie eine Mischung aus der felinen Geschmeidigkeit, die ihrem Volk zu eigen war, gepaart mit kühler Eleganz. Ganz so, wie es sich für die Assistentin einer Senatorin geziemte. Oftmals wurde ihr von anderen kühle Emotionslosigkeit und Unnachgiebigkeit vorgeworfen. Ein Vorurteil welches durch ihr schneeweißes Fell noch untermauert wurde, doch dieser Eindruck konnte täuschen.

Gerade als sie den Terminkalender auf dem Schreibtisch aktualisieren wollte, weckten ungewöhnliche Geräusche ihre katzenhafte Neugier. Mit flinken Schritten eilte sie zum Durchgang ins Badezimmer, in dem sie zurecht die Quelle vermutete, um hinein zu linsen. Deutlich konnte Talia ein paar schemenhafte Schatten erkennen, die sich hinter dem Vorhang der Dusche abzeichneten.

Der Stoff aus exquisiter Glasseide war leicht genug, um selbst durch den Sog des herabstürzenden Wassers in Bewegung versetzt zu werden. Allerdings machte er dadurch seinem Namen alle Ehre und wurde in bestimmten Winkeln transparent, sodass man hindurchblicken konnte. Was Talia dabei zu sehen bekam, ließ sie für einen Moment erstarren. Doch nach einem schier endlos scheinenden Moment zeigte sich ein verschmitztes Lächeln auf ihren Zügen.

Kein Wunder, dass Sylvar ihren Leibwächter so schätzte, aber sie konnte es ihr nicht verübeln. Der Mann brauchte weder Gefechtsrüstung noch Uniform um alles erobern zu können. Insbesondere jedes weibliche Wesen.

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Meister Y

Autor.

01.08.2018 um 20:05 Uhr

geändert am 01.08.2018 um 20:05 Uhr

Kaoru: So, so, der Leibwächter und die... Fast hätte ich gesagt: Ja dürfen die denn das .

Danke für Deine Worte. Schauen wir mal, ob es der Fröhlichkeit wieder gelingt, bei den Beiden einzuziehen.

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Meister Y

Autor.

03.08.2018 um 20:31 Uhr

So, dann schauen wir mal, wie es den Beiden so geht.

Überraschung

Als Karla die Haustür aufschließen wollte wunderte sie sich. Die Tür war unverschlossen. Uwes Stiefel standen im Flur, sein Rucksack hing an der Zehnenderabwurfstange, die als Garderobe diente.

 

„Bist Du schon da?“ rief Karla in Richtung Küche, bekam aber keine Antwort. Karla stellte den Weidenkorb auf den Küchentisch, sah sich um, konnte Uwe aber nicht finden.

Nachdem sie den Krug Frischmilch, die sie vom benachbarten Bauernhof geholt hatte, im Kühlschrank verstaut hatte, ging sie zu Uwes Büro. Karla klopfte, öffnete die Tür und sah aus dem Augenwinkel, wie Uwe den Vorhang zuzog, hinter dem sich der Waffenschrank und ein Regal verbarg.

 

„Du bist ja schon da, wie schön.“, sagte Karla, hauchte Uwe einen Kuss auf die Wange. „Ja, ich hatte schon eher Schluss.“, antwortete er und hielt mit der Hand den Vorhang zu. „Ist da was?“, fragte Karla neugierig, versuchte an Uwe vorbei etwas zu sehen.

„Was soll da schon sein?“, antworte Uwe, versuchte bei der Antwort ernst zu bleiben. „Ich meine ja nur… da bewegt sich doch etwas...“, meinte Karla. Dann war ein leises Fiepen zu hören.

 

Uwe hielt mit der Linken weiter den Vorhang fest, griff Karla mit der Rechten in den Nacken und zog sie an sich. „Wir können doch beide nicht wirklich ohne und da dachte ich…“ flüsterte er Karla ins Ohr. Dann zog er den Vorhang zu Seite. Karlas Blick fiel auf die rehbraunen Augen eines braunschimmeligen Deutsch Kurzhaar Welpen, der sie schwanzwedelnd ansah. Freudentränen konnte sie nicht zurückhalten, „Danke!“ rief sie Uwe zu, wollte sich bücken. Uwe aber hielt Karla weiter fest, schaute ihr in die Augen und sagte: „Er wird Klara nicht ersetzen können. Verwöhne ihn nicht zu sehr, er soll ein guter Jagdhund werden!“ Dann ließ er sie los. „Hat er schon einen Namen?“ fragte Karla und sank glücklich auf die Knie.

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dienerin

Autorin.

03.08.2018 um 20:35 Uhr

schmunzel

also ich wäre ja für Udo *Lach*

Dann kann man ihn wenigstens gut mir Uwe verwechseln.

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Meister Y

Autor.

03.08.2018 um 20:38 Uhr

dienerin: Keine schlechte Idee, aber dann haben wir ja wieder das Namensproblem .

Übrigens, was ich mich die ganze Zeit schon frage ist, ob es vielleicht auch in Baumhäusern Vorhänge gibt ?

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dienerin

Autorin.

03.08.2018 um 20:39 Uhr

gewonnen

ich sollte mich mal um mein Blitzen kümmern

ich habe nur überhaupt keine Idee.

Vorhänge sind nicht so meins 

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"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

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