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Kleidungsfragen...

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Devana

Autorin. Teammitglied.

10.04.2018 um 23:37 Uhr

Eine Frage an die Herren der Schöpfung:

Welche Kleidungsstil seht ihr (im Alltag) am Liebsten an einer Frau? Und deckt sich die Realität mit der Wunschvorstellung?

Und eine Frage an die Damen:

Wie würdet ihr euren Kleidungsstil bezeichnen? Wie weit passt ihr ihn den Vorlieben eures Partners an?

Und an die Submissiven unter uns: Wie weit lasst ihr euch eure Kleidung diktieren? Ist das überhaupt ein Thema?

Und an die Dominanten: Habt ihr das schon einmal getan? Wie weit ging das auch gegen den Willen des devoten Parts?

Eure Devana

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Meister Y

Autor.

11.04.2018 um 07:05 Uhr

geändert am 11.04.2018 um 07:11 Uhr

Guten Morgen Schattengemeinde,

Fragen, auf die ich gern eine Antwort gebe. 

Welchen Kleidungsstil sehe ich an Frauen am liebsten? Völlig altersunabhängig nenne ich ihn für mich "betont fraulich". Dazu gehört, dass ich es nicht mag, wenn Frauen Hosen und/oder flache Schuhe tragen. Ich sehe Frauen am liebsten, die zeigen, dass sie Frau sind. Ergänzend möchte ich sagen, dass ich auch schlechtangezogene Männer einfach nur gruselig finde. Schon wenn ich an die "Generation Jogginghose" (egal ob weiblich oder männlich) denke wird mir übel.

An der Stelle fällt mir ein Zitat von Vivienne Westwood ein, die einst sagte: "Würde jede Frau ein Dirndl tragen, so gäbe es keine Hässlichkeit mehr."

Kleidungsvorschriften gehören für mich zu D/S sicher dazu, da lasse ich mich gern in die Klischeeecke stellen. Für Hosen z.B. braucht Sub meine ausdrückliche Erlaubnis. Das Gefühl, dass sie dagegen rebelliert hatte ich dabei noch nie. Im Gegenteil, ich höre immer wieder, dass sie froh ist, z.B. eine Hose, die sie zum arbeiten getragen hat, wieder ausziehen zu können. Bei bestimmten Anlässen ist es auch so, dass allein ich bestimme, was Sub trägt.

Betonen möchte ich aber, dass ich mich niemals in berufliche Notwendigkeiten einmische.

 

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Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

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Mai

Autorin.

11.04.2018 um 08:00 Uhr

Mein Stil ist ziemlich individuell. Ich verbringe insgesamt überdurchschnittlich viel Zeit damit, mein Aussehen zu optimieren, eine Aussage zu kreieren, mich neu zu erfinden. Ich weiß, was meinem Freund gefällt und lasse das durchaus mit einfließen, denn ihm zu gefallen ist mir ein Anliegen. Ich entspreche aber keinem Frauenklischee. Hab ich einen sehr eleganten, weiblichen Bleistiftrock an, dazu ein Bluse dann trage ich garantiert Dr. Martens dazu, um den Stil zu brechen. Zumal ich eh nie tussig wirken kann, mit meinen extrem kurzen, platinblonden Haaren. Ich trage gerne Kleider, ja, aber ich lass mich von keinem Männerdiktat unterwerfen. Damit ich Miniröckchen, Heels, lange Haare, Fickmichstrümpfe und Korsettchen, also die gängige Subuniform anziehe, müsste man mich erst abmurksen, sprich nur über meine Leiche.

Ich weiß ganz genau, was mir steht und was nicht. Das traue ich keinem Mann zu. Deshalb ist es am besten, sich als solcher vollkommen aus dem Prozess herauszuhalten. Was es bei mir andererseits niemals gibt, ist Frau, die im Gammellook auf dem Sofa vor sich herumvegetiert mit der Fernbedienung in der einen und der Chipstüte in der anderen Hand. Ich bin immer gerichtet, wenn mein Freund da ist. Das Make up passt zum Look und zum Nagellack und ist nicht abgefressen. Sprich, ich schau immer, dass ich gut aussehe. Egal ob wir ausgehen, oder ich mit meinem Meindl auf der Bergspitze stehe.

Also nein, ich lass mir grundsätzlich nicht ins Handweg pfuschen, wenn es um mein Aussehen geht. Und mein Freund würde sich hüten. Zumal ihm so etwas eh zu anstrengend und albern wäre. Er freut sich, eine hübsche Freundin an der Seite zu haben, die es gut raus hat, sich für das jeweilige Parkett richtig zu kleiden.

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11.04.2018 um 08:32 Uhr

moin moin!

ich möchte mich da grundsätzlich meiner vorrednerin anschließen. ich weiß, was mir steht, was mir gefällt und was dem mann gefällt.

man(n) kann einen wunsch äußern, der dann wohlwollend geprüft wird. ich trage gern kleider und röcke und pflege auch mit hose keinen schlabberlook. allerdings muss ich beim zb wandern auch nicht wie 'ne tussi aussehen. der anlass/umstand spielt schon eine rolle, wie ich mich kleide. trotzdem war es mir sehr unangenehm, dass mein mann mich beim umzug völlig fertig, ungeschminkt und in handwerkerkluft gesehen hat. 

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Was du nicht willst, das man dir tu', das füg auch keinem Anderen zu! So wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Wie man sich bettet....... Na ihr wisst schon, was ich meine!! ;-)

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Ambiente

Autorin. Fördermitglied.

11.04.2018 um 09:14 Uhr

Lang lang ist her, aber ich erinnere mich unglaublich gern daran.

Unser erstes Treffen stand an, wir hatten uns noch nie gesehen, zwar ein paar Fotos getauscht, viel telefoniert und bei jedem Telefonat kam der andere einem näher. Unzählige Mails wurden getauscht und irgendwie passte alles.

Ich hatte ihm genau vorgeschrieben was er zu tragen hatte: Einen schwarzen Body, eine schwarze Strumpfhose, ein schwarze Bundfaltenhose (es war 1992 - da trug man sowas) und darüber einen Pullover.

Was fieberte ich diesem ersten Treffen entgegen. Dann kam der Moment des ersten Sehens. Wir gingen auseinander zu, es bedurfte keiner Worte, ich schmiegte mich an ihn und wie selbstverständlich glitten meine Hände unter seinen Pullover und ertasteten den Body. Nie werde ich diese  Sekunden vergessen. Er trug was ich ihm aufgetragen hatte. WOW!

Ab und an kommt das immer noch vor, dass er solche Dinge vorgeschrieben bekommt - nicht im Alltagsleben, aber zu bestimmten Gelegenheiten.

Dann gibt es da noch ein großes Thema zwischen uns: Schuhe!

Seit wir ein Paar sind, kauft er meine Schuhe - besteht darauf und zieht dafür mit mir von Schuhgeschäft zu Schuhgeschäft. Nunja, was soll ich sagen? Wir genießen diese Art der Übereinkunft.

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wir lesen uns Ambi

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Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

11.04.2018 um 11:24 Uhr

Oberste Priorität ist und bleibt mein Wohlbefinden. Und das leidet, wenn ich mich verkleidet fühle.

In dessen Wohlfühlrahmen versuche ich, das beste aus mir zu machen und den Geschmack meines Liebsten zu treffen.

Ich fühle mich in Röcken ebenso wohl wie in Hosen ... vielleicht mit leichter Tendenz zum Rock/Kleid (kein Dirndl, obwohl ich es an vielen Frauen wirklich attraktiv finde, für mich wäre es eine Verkleidung).

Entsprechend der für mich überzeugenden Schminkregel, entweder die Augen oder die Lippen zu betonen, ziehe ich mich auch an. Trage ich einen kurzen Rock, sind die langen Beine der Hingucker. Trage ich eine Hose, darf der Ausschnitt des Oberteils und damit das Dekolleté diese Rolle übernehmen.

Und dann gibt es natürlich Sachzwänge: Z.B. bleibt mir In Ermangelung eines Damensattels nichts anderes übrig, als beim Reiten Hosen zu tragen. Da die Beine darüber hinaus in klassischen Reitstiefeln stecken, ist das aber sicher nicht zwangsläufug unsexy, auch wenn sie keinen hohen Absatz haben.

Auch die Arbeit setzt Grenzen, das sind Hosen und flasche Schuhe nicht nur praktischer,sondern vor allem die flachen Schuhe auch eine Frage der Sicherheit.

Eine Bekleidungsansage als Ausdruck der Dominanz und das Befolgen dieser Ansage als Submission?

Eher nicht mein Ding ...

Viele Grüße

Wölfin

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Wo Liebe ist, ist Lachen.

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Meister Y

Autor.

11.04.2018 um 13:28 Uhr

geändert am 11.04.2018 um 13:29 Uhr

Devana: Lässt sich die Fragestellung erweitern? Mich würde schon auch die andere Seite interessieren.

So als Frage an die Frauen in der Runde:

Welche Kleidungsstil seht ihr (im Alltag) am liebsten an einem Mann? Und deckt sich die Realität mit der Wunschvorstellung?

Und eine Frage an die Herren:

Wie würdet ihr euren Kleidungsstil bezeichnen? Wie weit passt ihr ihn den Vorlieben eurer Partnerin an?

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Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

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11.04.2018 um 13:43 Uhr

Ich liebe meine Sportklamotten, die sind in der Regel bunt und High Heels würden Löcher in meine Matte bohren.

Sehr gefallen hat mir Mai’s Bemerkung zu ihrem Aussehen in  Meindls auf der Bergspitze.

Da ziehe ich meinen Hut, weil mir das nie gelingt. Allenfalls poppig  ist die Farbe meiner Wanderhose und natürlich meine Gesichtsfarbe wenn ich oben angekommen bin. Und ihr glaubt gar nicht wie schnell eine Kuh rennen kann  wenn ihr die Farben nicht gefallen und sie sich auf ihrer Weide gestört fühlt…..

Dirndl finde ich absolut toll, bin dafür aber nicht weit genug  in den Süden unserer Republik  gezogen und so kann ich das in meiner Region nur zum Karneval tragen ohne aus dem Rahmen zu fallen, leider.

Für die Arbeit muss ich auch gewisse Vorschriften beachten, also bleiben  in der Regel nur das Ausgehen und die Freizeit.

 

Ich wähle am liebsten einen klassischen Stil in der Hoffnung keinen modischen Faux pas zu begehen.

Ja, ich springe auf Kleidungsvorgaben an!

Ich trage gerne hohe Schuhe und Röcke oder Kleider mit entsprechender Wäsche.

Halterlose Strümpfe sind für mich dabei der ultimative Kick.

 

Ich stelle mir vor wie Frau Schmitz-Backes mich im Aldi unseres Dorfes anspricht , mir mitteilt ich hätte da etwas verloren und in Richtung Boden zeigt. Wäre ich doch besser kurz vor Ladenschluss gegangen als in der Mittagszeit und gut, dass meine  Oma Mieder trug und mir schon als Kind beibrachte wie Strumpfhalter funktionieren. 

Männer sehe ich ebenso gerne klassisch gekleidet. Weniger ist mehr, gefällt mir gut. Es kommt aber auf den Typ an. Verallgemeinern läßt sich das nicht.

Gruß Le Papillon

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Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

11.04.2018 um 15:27 Uhr

Meister Y

Welche Kleidungsstil seht ihr (im Alltag) am liebsten an einem Mann? Und deckt sich die Realität mit der Wunschvorstellung?

Zur ersten Frage:

Klassisch. Entweder mit dunkelgrauem Anzug/Hemd/Krawatte, wenn es etwas feiner sein soll. Oder in die Richtung ostpreußischer Landadel, wenn der Herr meines Herzens alltäglicher daherkommt. Dazwischen geht alles, wenn Mann sich auch wohlfühlt.

Grundsätzlich lieber Hemd (nur bitte nicht rosa) als T-Shirt, bitte nie so, dass der A... die Hose frisst - schlimmer ist nur noch, wenn die Hose den Bick auf den A... ermöglicht -, Hosen nur mit Gürtel, und das nicht nur für's Auge.

Weitere GehtGarNichts: T-Shirts mit Motiv à la "Hierunter iegen nur Muskeln und Samenstränge", helle Socken, Sandalen. Wobei noch viel schlimmer finde ich Collegeschuhe (heißen die heute noch so?), vor allem die mit den Bommeln. Das ginge schon in Richtung Scheidungsgrund ...

Zur zweiten Frage:

Ja, soweit die Anforderungen des Tages es zulassen.

Schwarze Reitstiefel sind auch an Männern sexy. In meinen Augen.

Wölfin

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Wo Liebe ist, ist Lachen.

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Devana

Autorin. Teammitglied.

11.04.2018 um 19:20 Uhr

geändert am 11.04.2018 um 19:25 Uhr

Meister Y

Devana: Lässt sich die Fragestellung erweitern? Mich würde schon auch die andere Seite interessieren.

Gerne! Wollte ich eigentlich auch noch dazu fragen (so aus Gründen der Gleichberechtigung), hatte es aber vergessen.

Ich gebe auch gleich meinen Senf dazu ab:

Ich mag es (generell), wenn Leute ihren eigenen Stil haben und diesem treu bleiben. Dann muss man aber auch sehen, dass sie sich bewusst so kleiden und nicht nur einem Trend hinterherlaufen. Ganz egal, ob das nun ein Rockeroutfit, die Bundfaltenhose oder der klassische Anzug ist.

Aber ich gebe zu, dass ich an einem Mann durchaus einen Anzug mag, wenn er ihn souverän zu tragen weiß. Ich verrate hiermit, dass Jona keinen Anzug besitzt, da er sich darin nicht wohl fühlt. Das ist für mich (ein wenig seufzend) in Ordnung, wenn er dann immerhin gelegentlich ein Hemd (vorzugsweise in einer dunklen Farbe) und eine Stoffhose trägt, wenn ich mich in Schale geworfen habe.

Und wenn ich nun auf mich selbst blicke:

Ich passe meine Kleidung durchaus Jonas Vorlieben an. Voraussetzung ist, dass ich mich darin selbst wohl fühle. So habe ich beispielsweise erst mit Jona das Tragen von Leggins, langen Oberteilen und breiten Ledergürteln kennengelernt (und dazu am besten noch hochhackige Schuhe). Ihm gefällt es, ich finde es bequem.

Ansonsten bin ich oft auch eine Verwandlungskünstlerin. Ungeschminkt mit Jeans und Shirt im Alltag, tief ausgeschnittenes Kleid mit tiefroten Lippen und Smokey Eyes zu besonderen Momenten. Das finde ich selbst spannend.

Bei uns kommt es auch durchaus vor, dass Jona mir vorgibt, was ich anziehen soll, wenn wir gemeinsame Zeit verbringen. Meist gibt er dabei nur die Richtung vor oder wir stehen gemeinsam vor meinem Kleiderschrank.

Ach ja... und nicht unerwähnt soll bleiben, dass er gerne mit mir Kleidung und Schuhe einkaufen geht. Nicht etwa für sich selbst (da entspricht er jedem Klische), sondern für mich...

Liebe Grüße

Devana

P.S. Und danke für alle bisherigen und künftigen Antworten!

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