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Forum - Schreiben - Übungen

Mit allen Sinnen beschreiben

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ungewiss

Autorin. Vereinsmitglied.

07.07.2015 um 20:46 Uhr

Um Geschichten lebendig und für den Leser spürbar zu machen, gibt es eine wichtige Regel: show, don't tell! Auf deutsch: beschreiben, nicht erklären. Klingt einfach, hat aber schon Horden von Autoren zur Weißglut getrieben, weil der Funke zwischen ihren Protagonisten und dem Publikum einfach nicht überspringen wollte. Manchmal liegt das daran, dass sie zu  wenige Sinne einbinden. Wir alle haben einen bevorzugten Sinn, mit dem wir im Alltag Informationen aufnehmen. Für viele ist das die Sehkraft. Leider neigen wir aber auch beim Schreiben dazu, uns auf diesen Sinn zu beschränken. Aber eine Situation wird für jemanden, der nicht dabei war, nur dann wirklich nachfühlbar, wenn er nicht nur weiß, wie die Szene aussah, sondern auch wie sie roch, schmeckte, klang oder sich anfühlte.

Deshalb also heute eine neue Übung: Wir geben hier immer eine Situation vor, die ihr dann mit Leben füllen sollt. Bsp.: Vorgegeben ist "nach einem intensiven Sport-Training". Ihr sollt daraus nun keine komplette Geschichte machen, sondern eure Leser in diese Momentaufnahme mitnehmen und sie sie nachfühlen lassen, indem ihr beschreibt, wie sich euer Protagonist fühlt, was er sieht, riecht, ertastet, hört und schmeckt.

In dieser Übung ist Feedback wichtig, denn nur, wenn jemand, der nicht in eurem Kopf steckt, euch sagt, ob der Funke übergesprungen ist oder nicht, wisst ihr, ob ihr erfolgreich wart. Deshalb sind alle Mitleser aufgerufen, Feedback zu den entstehenden Texten zu geben und darüber zu diskutieren.

Also los, ich freue mich auf eure ersten Werke. Und es geht um folgende Situation: Warten auf das Flugzeug

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Nur wer träumt, kann Großes erreichen.

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Kaoru

Autor.

09.07.2015 um 19:48 Uhr

Ich kann nicht widerstehen und versuche mal etwas. Hoffentlich passt das mit den Anforderungen überein:

Dunkle Wolken bedeckten den Himmel und entließen einen schier endlosen Schauer auf die Welt. Dazu zählte auch der kleine Flugplatz, der nun fast menschenleer war, als die Nacht über ihn herein brach.

Ulrich konnte den harten Asphalt unter seinen Stiefeln fühlen, während er seine Position wechselte, damit ihm die Beine nicht einschliefen. Obwohl es eine geringe Sorge war, denn der Regen verhinderte, dass sein Körper zur Ruhe kam.

In den ersten Minuten war es unangenehm gewesen, doch so war es immer. Wenn sich das Wasser seinen Weg durch Kleidung und Haare bis auf die blanke Haut suchte. War man aber erst einmal durchnässt, spielte es keine Rolle mehr. Die Kälte kroch einem in die Glieder, ließ die Muskeln auskühlen und erschwerte nach einiger Zeit jede Bewegung. So sehr, dass einem der nasse Stoff kaum noch behinderte, sofern man ihn überhaupt noch registrierte.

Mit einem Prusten spuckte er Wasser aus, bevor Ulrich die Hand zum Ansatz seines kurzen, strohblonden Haares hob. Mit einer raschen Geste wischte er sich eine irritierte Menge Wasser aus dem Gesicht und schüttelte kurz den Kopf. Als ob das wirklich etwas helfen würde, denn alle paar Minuten musste er den Vorgang widerholen. Doch immerhin konnte er wieder klarer sehen.

Das ständige Prasseln des Regen war inzwischen zu einem sanften Hintergrundgeräusch verkommen, das einfach dazu gehörte, ohne noch weiter Beachtung zu finden. Augen und Ohren waren nutzlos geworden und das Wasser wusch jeden verräterischen Geruch aus der Luft. Hinterließ nur einen reinen, natürlichen Duft nach sauberer Frische, der einen an längst vergessene Zeiten erinnerte. Das Gefühl, dass die Welt für einen kurzen Moment von allem Schmutz befreit worden war und wieder urtümlich wurde.

Allein dieser Gedanke machte die Wartezeit erträglicher und langsam lehnte Ulrich seinen Kopf in den Nacken, während er die Augen schloss. Ließ den Regen über sein Gesicht waschen und atmete tief durch, während er sich dem Gefühl hingab, für einen winzigen Augenblick von seine Sorgen und Sünden reingewaschen zu werden.

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The sexiest thing a man can do to his woman - is crawl inside her mind and make her imagination run wild.

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ungewiss

Autorin. Vereinsmitglied.

09.07.2015 um 22:34 Uhr

Gut gemacht. Die ganze Zeit dachte ich, du hast das Riechen vergessen. Kam aber zum Schluss prima. Ich konnte mich wirklich reinfühlen. Mein einziger Kritikpunkt: Von der vorgegebenen Szene habe ich nicht viel bemerkt. Du hast die Szene auf dem Flugplatz verortet, aber dass er dort auf ein Flugzeug wartet, kam nicht heraus. Ich hatte vielmehr einen Elitesoldaten vor Augen, der stundenlang bewegungslos im Regen ausharrt, bis er endlich zuschlagen und die Terroristen beseitigen kann, die in irgendeinem Hangar des verlassenen Flugplatzes Bomben bauen oder Drogen kochen

Mal sehen, vielleicht findet sich ja noch jemand, der hier mitspielt und seinen Eindruck zu deinem Text schildert.

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Kaoru

Autor.

09.07.2015 um 23:18 Uhr

Ja irgendwie hab ich das zentrale Thema nicht ganz so heraus gebracht, dachte wohl es käme etwas klarer hervor, wenn jemand auf dem Flugplatz wartet.

Aber ich muss eingestehen, dass dein Bild ziemlich passend ist. Auch wenn ich eher einen Soldaten vor Augen hatte, der auf seinen Heimflug wartet, nachdem er ein paar Terroristen beseitigt hat

Und ich hoffe, dass sich noch andere finden. Denn diese Übung ist eine gute Abwechslung zu den Reizworten und fördert wirklich das Einfühlen in einen Charakter.

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Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

10.07.2015 um 07:29 Uhr

In wenigen Minuten würde sich Reiner auf den Weg machen und zum Flughafen aufbrechen. Er hatte Kerstins Eltern versprochen, sie nach ihrer Studienreise dort abzuholen, da beide arbeiten mussten. Nichts tat er lieber als das. Kerstin und er waren erst seit Silvester ein Paar, schwer ineinander verliebt, und dies war die erste längere Trennung. Rainer war schon ungeduldig, wenn er Kerstin nur von der Schule abholte, an der er sie früh am Morgen erst abgesetzt hatte.

Die Vorlesungen ließ er  heute sausen, sein Appartement war aufgeräumt, das Bett frisch bezogen. Auf dem Tresen, der die Küche vom Wohn- und Schlafbereich trennte, stand ein großer Strauß mit Blumen, die mit der Wäsche um die Wette dufteten. Reiner schloss für einen Moment die Augen, er stellte sich vor, wie sich später Kerstins eigener Geruch hinzugesellen würde.

Im Kühlschrank stand eine Flasche Sekt für die Begrüßung. Auch ein Schälchen Erdbeeren, die so lecker aussahen, von denen Reiner jedoch ahnte, dass die Geschmacksexplosion, die ihre Farbe versprach, wohl ausbleiben würde. Ende März war viel zu früh für wirklich aromatische Früchte.

Aber Sekt und Erdbeeren passten zusammen, spätestens seit Pretty Woman.

Kerstin war Reiners Pretty Woman. Mit ihren langen Locken – sie versuchte gar nicht erst, sie mittels eines Glätteisens den aktuell angesagten Frisuren anzupassen –, ihren langen Beinen und vor allem mit ihrem Lachen war sie Julia Roberts gar nicht mal unähnlich.

Noch einmal schloss Reiner kurz seine Augen, roch die rotblonde Mähne, strich mit seinen eher rauhen Händen über die zarte Haut ihrer Schenkel. Sah sie vor sich, später, wenn sie den Sekt getrunken haben würden, von den Erdbeeren genascht und voneinander. Sah die kleinen blonden Härchen auf diesen Schenkeln, aufgestellt von einer erregten Gänsehaut im Sonnenlicht, das sich seinen Weg durch die Jalousien bahnen würde.

Nun musste er aber wirklich los. Der Flieger aus Barcelona sollte gegen 12 Uhr in Düsseldorf landen. Wenn er erst dort war, würde er nicht mehr lange warten müssen auf das Flugzeug.

*

Bei "Warten auf das Flugzeug" ging mir ein Bild nicht aus dem Kopf: Wie wohl die Angehörigen der Opfer des Absturzes von Germanwings 4U9525 die ahnungslosen und vorfreudigen Stunden an dem Morgen Ende März verbracht haben. Dazu wollte ich dann gar nichts schreiben. Um die Frage wieder aus dem Kopf zu bekommen, „musste“ ich es tun.

Wölfin,

überzeugt, dass das Leben die größten Horrorgeschichten schreibt

 

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Wo Liebe ist, ist Lachen.

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ungewiss

Autorin. Vereinsmitglied.

10.07.2015 um 10:18 Uhr

@Wölfin: Schöne Geschichte, aber du beschreibst weniger die Szene als viel mehr die Vorahnung einer Szene. Ich hätte gern mehr darüber gelesen, wie sich das Jetzt für deinen Protagonisten anfühlt. Und ich hätte es mir ein bisschen konkreter gewünscht: Wie fällt das Licht jetzt in die Wohnung? Malen die Jalousien jetzt schon Lichtstreifen? Wie genau riechen denn die Blumen und die Wäsche, also wie genau riecht frisch? Was ist die Farbexplosion konkret? Sind die Früchte also knallrot, verstärken Wassertropfen vom Kondenswasser des Kühlschranks die Farbe, sind sie groß? Wie fühlt er sich? Ist er noch verschwitzt vom Aufräumen oder schon gestriegelt und gebügelt? Welche Farbe hat die frische Bettwäsche und welche Farbe haben die Blumen? Was für Blumen sind es überhaupt?...

Du siehst schon, meine Sinne brauchen es so konkret wie möglich, um sich wirklich einzufühlen. Wo dir das völlig problemlos gelungen ist, war der vorletzte Absatz. In dem Moment, in dem er sich erotischen Fantasien hingibt, wird die Beschreibung für mich plötzlich ganz leicht fühlbar. Und das, obwohl du dafür relativ wenig Worte brauchst. Die sitzen dafür auf den Punkt und sind super-konkret.

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Meister Y

Autor.

10.07.2015 um 10:41 Uhr

@Kaoru und Wölfin: Umsetzungen, die mir gut gefallen haben und bestimmt auch im Sinne dieser Übung sind. Mal sehen, ob ich das auch irgendwie hin bekomme.

Hangar

Eigentlich konnte es Charlotte noch immer nicht glauben. Irgendwie war es ihr im Tumult um die Festnahme von Francois gelungen, zu entkommen. Auch wenn es schwer fiel, mit ansehen zu müssen, wie ihr Mann, in Handschellen gelegt, abgeführt wurde, hatte sie sich danach exakt an den oft besprochenen Plan für diesen Fall gehalten. Aus einer Telefonzelle heraus hatte sie Jules kontaktiert, ihr Smartphone auf die Ladefläche eines vorbeifahrenden LKW geworfen. Das Hotelzimmer nicht noch einmal betreten. Den Citroen 11 CV, Francois geliebten Oldtimer, in der Tiefgarage stehen lassen.

Mittlerweile war es Nacht.

Nun saß sie auf einer alten Holzbank inmitten eines scheinbar halb verfallenen Hangar. Sie, die eigentlich immer mit einem flauen Gefühl in Flugzeuge gestiegen war. Sie, die noch nie ohne Francois an der Seite geflogen war. Sie, die sich nicht eingestehen wollte, Flugangst zu haben.

Nichts in diesen Raum trug dazu bei, sie zu beruhigen. Der Monteur, ein wahrer Hüne, der ihr wortlos gezeigt hatte, wo sie warten sollte war damit beschäftigt, an einer der beiden abgestellten, alten Propellermaschinen zu arbeiten. Mit ölverschmierten Händen hatte er sie begrüßt. Allein sein Anblick, sowie der Geruch nach Schweiß und dem verdreckten Overall, hatte ihr einen Schauer über den Rücken gejagt. Offensichtlich war er durch Jules instruiert, Fragen jedenfalls hatte er nicht gestellt.

Der leichte Luftzug, der durch das, einen Spalt geöffnete Rolltor in die Halle zog, ließ die alte Lampe an der Decke leicht quietschend schwingen. Immer wieder zogen Tabakschwaden, aus der stinkenden Zigarette des Monteurs, durch das schummrige Licht. Charlotte hasste diesen Geruch, die Mischung aus Tabak, Kerosin und Öl machten ihn noch widerwärtiger. Dazu kam diese Ruhe, ab und an unterbrochen durch ein Klappern, irgendein metallisches Geräusch aus dem hinteren Bereich des Hangar. Von dort, wo der Monteur schraubte. Wenn wenigstens ein Radio laufen würde.

Langsam stieg Kälte in Charlotte auf. Die zerrissenen Strümpfe, der kurze Rock und der Blazer waren nicht wirklich geeignet, sie zu wärmen. Von draußen hörte sie, wie es begann leicht zu regnen. Angewidert griff sie zu einer der Decken, die neben ihr auf der Bank lagen.

Dann hörte sie dieses Geräusch, sah durch die hohen Fenster des Hangar ein schwaches Licht, das kurz darauf erlosch. Knarrend öffnete sich das Rolltor. Plötzlich sah sie Jules, in alter Fliegerkombi, einen Helm auf dem Kopf. Den hellblauen Schal, seinen Glücksbringer, leger um den Hals gelegt. Der Monteur blickte kurz auf, hob die Hand zum Gruß. Jules kam auf Charlotte zu, nahm sie in den Arm.

"Komm, wir müssen!"

Erleichtert stand Charlotte auf. Folgte Jules ins Freie. Was sie dann sah, ließ ihren Atem stocken.

"Darf ich vorstellen, meine Dolly."

Stolz zeigte Jules auf seine AT-6 TEXAN, eine alte Maschine aus dem 2. Weltkrieg.

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Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

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ungewiss

Autorin. Vereinsmitglied.

10.07.2015 um 10:47 Uhr

Meine Lieben, mein Versuch:

Nadja ließ sich auf den einzigen noch freien Stuhl im Wartebereich vor Gate B fallen und zerrte ihren Koffer neben sich. Sie verfluchte sich für ihre Kleiderwahl, kaum dass sie saß. Das Drahtgeflecht des Sitzes schnitt glühend in ihre Oberschenkel, die die Hotpants völlig schutzlos ließen. Die Rückenlehne hatte sie kaum berührt, da zuckte sie zurück. Als ob heißes Metall frisch aus dem Hochofen direkt mit ihrer Haut verschmelzen würde. Aber mehr als ein Bikini-Oberteil und die Hotpants hätte sie bei dieser Hitze einfach nicht ertragen. Seit drei Stunden wartete sie auf das Boarding. Drei Stunden in einer Abflughalle, auf deren voll verglaste Wände die Sonne brannte. Die Klimaanlage im Inneren hatte längst ebenso aufgegeben wie die Technik in dem Flugzeug, das sie eigentlich nach Hause bringen sollte. Erschöpft sah sich Nadja um. Die vier Reihen Sitze, deren Drahtgeflecht an dicke Rohre geschweißt war, waren voll besetzt. Ihr gegenüber quetschte sich eine junge Mutter mit ihren drei kleinen Kindern auf einen Sitz, währen der Vater neben ihnen auf dem Boden saß und lediglich ab und an die Hand hob, um sich kraftlos das verschwitzte Haar aus der Stirn zu streichen. An den Wänden und sogar mitten in der Halle auf dem Boden hockten Menschen auf ihrem Gepäck, einige hatten sich auf großen Koffern ausgestreckt. Die Gänge zwischen den Sitzen waren voll gestopft mit großen Hartschalenkoffern, bunt gemusterten Teenie-Koffern, ausgebeulten Reisetaschen und Spielzeug, das die Kinder schon lange nicht mehr ablenken konnte. Ganz am Ende der Reihe lagen und saßen ein paar Studenten auf einem Schwimmreifen und einem Gummiboot. Sie hatten beides aufgepumpt, um nicht direkt auf den heißen Granitfließen der Flughafenhalle sitzen zu müssen. Vor zwei Stunden noch tobten hunderte Stimmen durch diesen Wartesaal. Weibliche, männliche, hohe, tiefe, schrille, beruhigende, ab und zu sogar lachende. Jetzt war nur noch hin und wieder ein Fluch zu hören oder ein Stöhnen und das Schreien der Kleinkinder, die von verzweifelten Eltern hin und her getragen wurden, ohne dass ihr Weinen dadurch nachgelassen hätte. Die Passagiere starrten vor sich hin. Wer am Notschalter eine der kalten Wasserflaschen abgegriffen hatte, nippte ab und an daran und strich sich damit über die Stirn oder den Nacken, um sich mit dem Kondenswasser wenigstens ein bisschen abzukühlen. Mit jeder Minute schien der Geruch nach Schweiß und alter Sonnencreme intensiver zu werden. Fast war Nadja, als könnte sie den schmierigen Film in der Luft schmecken. Selbst ihre dürftige Bekleidung schützte sie nicht vor der Hitze. Ihre Haut war klamm, sie spürte, wie ihr einzelne Schweißperlen den Rücken hinunter rollten. Mit beiden Händen hob Nadja ihre dichten, schwarzen Locken im Nacken an, doch da war kein Windzug, der ihr ein bisschen Abkühlung hätte verschaffen können.

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ungewiss

Autorin. Vereinsmitglied.

10.07.2015 um 10:52 Uhr

@Meister Y: eine schöne Umsetzung, aber ein kleines bisschen an der Übung vorbei. Hier geht es wirklich nicht um Geschichten, sondern nur darum, zu üben eine winzige Szene mit allen Sinnen zu erfassen. Das ist dir gut gelungen in der Beschreibung des Hangars, ich habe auch ein bisschen gefröstelt und ekelte mich vor dem schmierigen Typen und war ängstlich ob der Ungewissheit, wie es weitergeht (übrigens musste ich bei deiner Beschreibung die ganze Zeit an "Cassablanca" denken).

Aber diese Übung wäre mit der Beschreibung im Hangar abgeschlossen. Ihr müsst und sollt das gar nicht in eine konkrete Geschichte einbetten, sondern wirklich nur die eine Szene selber fühlen und beschreiben. Da bin ich auch als Teammitglied egoistisch: Das hier sollen nur Fingerübungen sein, wenn ihr hier schon ganze Geschichten entwickelt, gehen uns diese im Geschichtenupload verloren. Genau da will ich sie aber haben

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Meister Y

Autor.

10.07.2015 um 11:05 Uhr

@ungewiss: Okay, Kritik angekommen und verstanden. Wahrscheinlich war ich bei Charlotte noch ein bisschen zu verspielt, habe versucht, mehr als die konkrete Situation zu beschreiben. Beim nächsten Versuch werde ich mal versuchen, diesen Makel zu beheben  .

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Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

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