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Reale Freundschaften

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Jona Mondlicht

Autor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

13.07.2012 um 21:50 Uhr

Ihr Lieben,

passend zum aktuellen Thema im Blog (Link) könnt Ihr nun einzelne Eurer Freunde auch als "real" kennzeichnen. Damit zeigt Ihr, wenn Ihr möchtet, welchen Eurer Freunde Ihr aus ganz realen Begegnungen kennt und bei welchen Freundschaften es sich um rein virtuelle handelt.

Wie es geht:

Ruft unter "Privat" den Menüpunkt "Freundschaften" auf. Dort könnt Ihr alle bestätigten Freunde als real kennzeichnen oder diese Kennzeichnung wieder entfernen.

Bitte markiert nur solche Freunde als real, denen Ihr wirklich - ganz real - begegnet seid.

In Eurer Visitenkarte werden als real gekennzeichnete Freunde mit einem roten Symbol angezeigt, andere mit einem gelblichen.

Liebe Grüße

Jona

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Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

14.07.2012 um 10:58 Uhr

Jetzt wird es aber kompliziert, was die „Freundschaftspflege“ hier betrifft.

Sicherlich wird niemand behaupten, dass jemanden real zu kennen mit wirklicher Freundschaft gleichzusetzen ist. Gerade deswegen aber erschließt sich mir der Sinn der Kennzeichnung nicht.

Und wo stecke ich die Lieben hin, die ich zwar (noch) nicht wirklich getroffen habe, mit denen der Kontakt aber weit über die Schattenzeilen hinaus geht? Mit ihnen tausche ich lange Emails aus, Geburtstagsgrüße und Geschenke auf dem ganz wirklichen Postweg. Sie wissen unter Umständen mehr von mir als der ein oder andere nicht-virtuelle gute Freund, und meine Tür stünde ihnen jederzeit offen. Für die ist in dem schwarz-weiß bzw. gelb-rot Schema kein Platz. Damit ist das Angebot für mich persönlich vollkommen wertlos. Gleichwohl frage ich mich, was haben andere davon und freue mich über Antworten hier. Vielleicht überzeugt mich ja jemand, dass ich auf einem gedanklichen Irrweg bin.

Gespannte Grüße

Schattenwölfin

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Wo Liebe ist, ist Lachen.

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Jona Mondlicht

Autor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

14.07.2012 um 11:36 Uhr

Liebe Schattenwölfin,

es sei ganz Dir selbst überlassen, wie und wo Du Deine Freundschaften sortierst oder überhaupt benennst. Es ist lediglich eine Möglichkeit für all jene, die gerne einen Unterschied machen zwischen virtuellen und realen Kontakten. Du hast keinen Zwang, das auch tun zu müssen.

Liebe Grüße

Jona

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Devana

Autorin. Teammitglied.

14.07.2012 um 11:38 Uhr

Liebe Schattenwölfin,

da diese neue Möglichkeit auf einer Idee von mir basiert, nehme ich die Kritik gerne auf bzw. erläutere gerne, wie ich auf die Idee komme.

In den meisten sozialen Netzwerken vermisse ich eine Unterscheidung zwischen Freund und Freund. Ist das nun jemand, mit dem ich nur mal drei Sätze über irgendein Thema gewechselt habe und der mich dann gleich als Freund markiert hat oder ist das jemand, den ich wirklich zu meinen Freunden zähle. Ich stimme Dir zu, dass es durchaus Freundschaften gibt, die sehr tief gehen können, obwohl man sich nicht real kennt.

Die Markierung real ist hingegen gar nicht in erster Linie dazu gedacht, die Qualität einer Freundschaft festzuhalten. Es ist vielmehr oft interessant zu wissen, ob eine Person wirklich das ist, was sie in der virtuellen Welt darstellt. Wenn ich nun sehe, dass sie x Personen persönlich bekannt ist, darunter vielleicht sogar Personen sind, die ich selbst kenne, dann kann man sich schon sehr viel sicherer sein.

Es kann auch interessant sein, zu sehen, ob eine Person mit sehr vielen Leuten Freundschaft geschlossen hat, aber niemanden real kennt. Das muss ja nicht unbedingt etwas schlechtes sein, aber hilft, diese Person besser einschätzen zu können.

Die eierlegende Wollmilchsau wird es zu diesem Thema wohl nicht geben. Wollte man auch noch die Qualität einer Freundschaft festhalten, würde es noch komplizierter werden.

Letztendlich ist es am wichtigsten, dass Freunde selbst wissen, wie tief die Freundschaft geht. Das muss ja dann auch nicht unbedingt alle Welt wissen.

Ich hoffe aber, ich konnte die Gründe für diese Idee ein wenig klarer machen.

Liebe Grüße

Devana

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Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

14.07.2012 um 12:23 Uhr

@ Jona: Dass es „nur“ ein Angebot ist habe ich schon verstanden und es in meinem Beitrag auch so zum Ausdruck gebracht. Allein den Sinn dieses Angebots habe ich nicht wirklich erfasst.

@ Devana: Danke für Deine Ausführungen, die den roten Punkt und seinen Hintergedanken erklären. Ob die Anzahl der realen Kontakte wirklich helfen, eine Person besser einschätzen zu können? Wie vieles andere im Bereich Freundschaften muss das wohl jeder für sich entscheiden. Vielleicht fremdele ich gerade deswegen mit den „Kategorisierungen“, die der Vielfalt möglicher Freundschaften -egal auf welcher Ebene- gar nicht gerecht werden können.

Liebe Grüße

Schattenwölfin

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