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Espresso Erinnerungen

Renate führt ein perfektes, kontrolliertes Leben. Nach außen hin stark, unnahbar und fehlerfrei. Doch niemand ahnt, welche Leidenschaft in ihr brodelt und wie sehr sie sich danach sehnt, die Kontrolle abzugeben. Bis eine alte Aufgabe ihr förmlich vor die Füße fällt.

Eine BDSM-Geschichte von Leo Me.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Sesemie

Autorin. Förderer.

31.08.2026 um 19:20 Uhr

Liebe Leo, ich bin überzeugt, Du bist selbst eine Köchin. Du garst ein Geheimnis, lässt es auf niedrigster Flamme schmoren und würzt es mit wenigen aber perfekt portionierten Begebenheiten aus Erinnerung und Gegenwart. Danke!

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Meister Y

Autor. Förderer.

27.08.2026 um 15:30 Uhr

geändert: 27.08.2026 um 15:31 Uhr

Liebe Leo Me, Zeilen, die mich wirklich berührt haben. Zeilen, die mich zum Nachdenken und zum Schmunzeln gebracht haben. Zeilen über eine wahrlich große Liebe.

Weder zu hastig, noch zu langatmig, voller Erinnerungen, voller Momentaufnahmen, toll geschrieben.

Klar habe auch ich darüber nachgedacht, was wohl mit René passiert ist, klar habe auch ich darüber nachgedacht, ob Renate wohl die Rolle wechseln wird und Daniel tatsächlich annimmt. Gedankenspiele die sich beim Lesen ergeben, finde ich immer toll.

Leider, dass muss ich an der Stelle sagen, war für mich diese tolle Geschichte völlig am Thema des Schreibwettbewerbes vorbei.

Für sich gestellt bekommt sie aber vier Sterne, sie hat mich wirklich mitgenommen. Danke, dass ich sie lesen durfte!

 

P.S. Die Sache mit dem Einkaufszettel muss ich mir wirklich merken .

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Nachtasou

Autor. Korrektor.

22.08.2026 um 03:34 Uhr

geändert: 22.08.2026 um 03:41 Uhr

Beste LeoMe,

 

ich find die Geschichte weder langatmig noch langsam. Im Gegenteil, es sind kurze Szenen, die dicht geschnitten aufeinanderfolgen, und die auf wenigen Seiten etliche Jahre raffen. Ich fühle mich in einen „film noir“ versetzt, in dem jede Geste Bedeutung trägt oder charakterisiert. Der Schreibstil ist dezent zurückgenommen, die Autorin steht hinter dem Vorhang und trägt nicht auf. Was kann doch das Erzählen zwischen den Zeilen alles transportieren!

Im Text hat René nicht nur das Kochen gelehrt. Sentimentalität ist immer eine Gratwanderung, und hier bist du wie eine Akrobatin sicher übers Seil gegangen.

Ich hab jetzt guten Appetit auf mehr.

 

ab und zu

Nachtasou

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poet

Autor. Förderer.

18.08.2026 um 22:23 Uhr

Nach erst einmaligem Lesen finde ich die einzelnen Passagen gut gelungen, nur ist mir nicht ganz klar, wie sie denn nun zusammenpassen zu einem Thema. Das verzettelt sich zu sehr. wo ist das Ziel, auf das dein Text hinauswill?  Der Text lässt mich irgendwie enttäuscht zurück, da ich keinen zusammenhängenden Zug erkennen kann. Ob mir das nach einem zweiten Lesen gelingen würde?

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Herzenswunsch

Autor. Förderer.

18.08.2026 um 20:58 Uhr

Liebe Leo Me,

 

endlich habe ich die Zeit gefunden deine Geschichte zu lesen. Nachdem ich gestern das Gefühl hatte, etwas unkompliziert gewesen zu sein, habe ich sie heute noch ein zweites Mal gelesen. Wie du es geschafft hast, Renate in ihrem Alltag immer wieder in die Erinnerungen an vergangene Erlebnisse entfliehen zu lassen, fand ich sehr gut umgesetzt. Vor allem die kleinen Momente, die als Auslöser für die Erinnerungen dienten. Rückblicke auf einen Lebensabschnitt mit René, der sie geprägt hat und sie jetzt noch prägt. Einige große Fragezeichen sind auch nach dem zweiten Lesen für mich geblieben. Wo ist er jetzt? Hat seine Aufgabe dazu geführt, dass er nicht mehr bei ihr ist? Sie scheint sich ihrer Bestimmung sehr bewusst zu sein, doch René scheint mehr in ihr zu sehen. Die folgende Passage fand ich sehr rührend:

 

In ihr rebelliert es. Und dann beginnt er auch noch, ihre Füße mit seinen Lippen zu liebkosen. Sie kann ihre Tränen nicht länger zurückhalten. Noch nie hat sich etwas so falsch angefühlt.

Danach fängt er sie so liebevoll auf und erzählt ihr von einer Zukunft ohne ihn und, dass sie lernen muss ihre neue Rolle anzunehmen. 

 

Ich finde es sehr beeindruckend, wie schemenhaft die Charaktere umrissen sind, wie viele Informationen du dem Leser vorenthältst und es dadurch schaffst, dass ich mir eigene Bilder von ihnen ausmale und meine Fantasie gefragt ist, das fehlende Puzzleteil zu ergänzen. Und so finde ich auch das offene Ende gelungen. Es fordert mich auf, mir selbst auszumalen, ob sie sich der Aufgabe annimmt und mit Daniel in einen neuen Lebensabschnitt startet.

 

Was ich ein wenig vermisst habe, ist die Obsession, oder sie erschließt sich mir nicht im erhofften Ausmaß.

Aber deine Geschichte fand ich trotzdem richtig gut, vielen Dank, dass du sie mit uns geteilt hast!

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Rote Blume

Förderer.

16.08.2026 um 14:41 Uhr

Liebe Leo Me,

 

Deine Geschichte der Espresso- Erinnerungen und vor allem die von Reni und René gefällt mir richtig gut, Genuss, französische Küche, ich mag sie sehr gerne, und dazu die Geschichte der kleinen Französin mit ihrem René, wunderschön geschrieben und angenehm zu lesen. 

 

Ich wusste nicht was in dieser Geschichte der Obsession entsprechen soll. Ich konnte sie nicht entdecken, weswegen sie in meiner Wertung auch nicht auf den ersten drei Plätzen Einzug halten konnte und weiter hinten kam. Erst heute habe ich überlegt, ob vielleicht Renés Wunsch, dass Reni in der Zukunft ohne ihn die Seiten wechseln sollte, obsessiv gewesen sein könnte? 

 

Ich würde sehr gerne wissen, was das genau mit der Aufgabe auf sich hatte, die René Reni mitgegeben hat. Weshalb er sie in der Vergangenheit auf ihre Zukunft mit ihrer neuen Rolle vorbereiten wollte. War er krank und ist gestorben? Aber weswegen schickt sie ihm dann noch Briefe, oder macht sie das nur symbolisch? Ich denke, dass es von Dir gewollt ist, dass das nicht alles ganz klar ist, sondern Raum für Interpretationen lässt, aber da bin ich sehr neugierig.

 

Da in meinem Kopf ein Altersunterschied von 30-40 Jahren zwischen Renate und Daniel entstand, und Daniel gerade volljährig geworden zu sein scheint, ist, hatte ich gehofft diese Begegnung und was daraus erwachsen könnte, würde bei der Rolle einer Mentorin bleiben. Ansonsten fühlt sich diese Alterskonstellation für mich seltsam an. 

Abgesehen von diesem Wermutstropfen mag ich Deine Geschichte sehr gerne, vielen Dank dafür! 

Schöne Grüße, Rote Blume

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Jona Mondlicht

Autor. Korrektor. Teammitglied.

15.08.2026 um 10:37 Uhr

geändert: 15.08.2026 um 10:41 Uhr

Devana

Eisvogel

Alfons sagt: Qui anstatt Oui… 😉

Ups, das ist selbst mir beim Lesen nicht aufgefallen. 

 

Das Problem war hier, dass das »Qui« im originalen, hochgeladenen Text so enthalten war und ich – der nie die französische Sprache gelernt hat – bei der Aufbereitung der Texte für die Jury annahm, es sei ein so gewolltes Wort.

 

Ob nun »Q« oder »O«, es hat der Geschichte überhaupt nicht geschadet, finde ich.  Abgesehen davon sind wir nahezu täglich (auch) damit beschäftigt, Fehler aus Texten zu entfernen, die besonders in älteren Geschichten noch in erheblichem Umfang zu finden sind. Da ist so ein kleines »Q« kaum der Rede wert.

 

Viele Grüße

Jona

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14.08.2026 um 22:22 Uhr

Hallo Leo Me,

ich mag keine Geschichten mit offenem Ende. Deswegen hoffe ich das es eine Fortsetzung gibt!? Denn alles andere, die Zeitsprünge gut gekennzeichnet durch die verschiedenen Namen, die Beschreibungen der Personen, die schnatternde Nachbarin bei deren Beschreibung ich dachte: So eine gibt's in jeder Nachbarschaft. Trotzdem lebt deine Geschichte zumindest in meinem Kopf sehr von dem was angedeutet bzw nur angesprochen wird. Ich finde es beflügelt die eigene Phantasie! Abgesehen davon gefällt mir die Verbindung von Erotik und Kochen....und oder essen. 

 

Vielen Dank für diese  Geschichte!

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Tek Wolf

Autor. Förderer.

14.08.2026 um 12:48 Uhr

Lieber Leo Me, das ist eine wirklich tolle Geschichte. Ich weiß gar nicht, warum sie nicht weiter oben in der Wertung gelandet ist. Die Charaktere sind schön ausgearbeitet ohne "über-arbeitet" zu sein. Der Scheibstiel setzt wunderbar "show, dont't tell" um und die Atmosphäre kommt auch nicht zu kurz. Nichts Unnötiges, aber es fehlt auch nichts. Hat mir sehr gefallen und ich werde sie sicher noch ein oder zwei Mal lesen. Danke, dass wir sie lesen durften

 

Liebe Grüße

Tek

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13.08.2026 um 20:43 Uhr

Hallo LeoMe,

 

vielen Dank für deine Geschichte und dass du an dem Wettbewerb teilgenommen hast! 🙂

 

Mir war die Handlung tatsächlich ein wenig zu langatmig... so wie Renis Gedanken in zweifacher Zeitlupe. Und leider bin ich auch nicht darauf gekommen, was die Obsession sein soll, die vom Thema her vorgegeben war. 🤔 Darum hat es deine Geschichte bei mir leider nicht auf einen der ersten drei Plätze geschafft. Aber ein wenig höher hätte ich sie schon gern gesehen!

 

Die zwei Handlungsebenen waren eine tolle Idee und du hast sie auch gut verwoben. 

 

Viele Grüße

Braves Mädchen

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