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Schüchternheit in Stiefeln

Ein gewöhnlicher Besuch in einer WG nimmt aufgrund eines besonderen Kleidungsstückes eine unerwartete Wendung. Vielleicht war das doch gar nicht so unerwartet.

Eine BDSM-Geschichte von Valérian Bourreau.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Leo Me

Autorin.

06.08.2026 um 19:25 Uhr

Lieber Valérian,

 

immer wieder toll zu lesen.

Das hast du gut gemacht, ich bin stolz auf dich!

 

Liebe Grüße

Leo

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Rote Blume

Förderer.

02.08.2026 um 21:02 Uhr

Hallo Valérian Bourreau,

 

mir hat Deine Geschichte gut gefallen. Ich fand es erfrischend, wie Du hier einmal anders an das Thema Stiefelfetisch herangegangen bist und die Angebetete in den Stiefeln nicht unerreichbar geblieben ist, ihre dominante Seite sich hinter Schüchternheit versteckte, und sie erst geweckt wird. So hatte ich es zumindest zunächst verstanden, aber da ich nun hier andere Wertungen lese, und Deine Erklärung, leuchtet es mir ein, dass Luise ja gar nicht so

passiv an die ganze Sache herangeht. Gefallen hat mir auch, das es bei den beiden auch um die Gefühle füreinander dahinter geht. Schön ☺️

Aufgrund Deiner vorhergehenden Veröffentlichung hier habe ich Dich als Autor auch richtig erraten 😊

 

Ja was die Sprache angeht, diese wirkt auf mich authentisch, auch unter den jungen Männern in der WG,  obwohl Du es gut beschrieben hast, wie das Ganze schon immer auf mich wirkte, in der Szene mit Carina, die dann „genug“ von der „ Zurschaustellung plumper Männlichkeit“ hatte, wobei sie selbst nicht gerade auf den Mund gefallen ist… 

 

Zum Wettbewerbsthema der Obsession: 

Ich finde da der Begriff „ Obsession“ ganz unterschiedlich verstanden und ausgelegt werden kann, ist es aus meiner Sicht auch völlig in Ordnung, dass es bei der Obsession nicht unbedingt um etwas zerstörerisches gehen muss, auch wenn ich mich anfangs gefragt hatte in diesem Fall ob der Stiefelfetisch für mich als Obsession durchgeht, was ich mir dann mit ja beantwortet hatte, und es ging ja bei den Bewertungskriterien nicht nur um

diese eine Sache, sondern z.b. auch darum, ob einem die Geschichte insgesamt gefallen hat und „ rund“ erscheint, und ob sie etwas besonderes hat. 

 

Bei mir landete Deine Geschichte, in der Wertung genau auf diesem Platz. Wie schon bei der zuletzt veröffentlichten Geschichte geschrieben, es musste gewertet werden, und das war wirklich nicht einfach. 

Eine Fortsetzung mit Luise und Dennis würde ich wirklich gerne lesen. 😊

 

Schöne Grüße, Rote Blume

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Valérian Bourreau

Autor. Förderer.

02.08.2026 um 16:43 Uhr

Hallo an alle und vielen Dank für eure Kommentare, ich freue mich sehr über jeden Einzelnen und möchte nun auf sie eingehen, in chronologischer Reihenfolge:

 

Liebes Braves Mädchen:

 

danke für dein ehrliches Feedback. Ich weiß nicht, wie es bei anderen Menschen ist oder war, aber mit ca. 20 Jahren waren sehr viele in meinem Umfeld noch immer sehr schüchtern, wenn es um das andere Geschlecht ging. Insbesonders, wenn gewisse Vorlieben im Spiel waren. Und ich wollte das Bild einer etwas anderen »Coming of age« Geschichte erzeugen. Insbesondere in der schwarzen Szene sind Schüchternheit und soziale Dysfunktionalitäten weit verbreitet. Das greife ich, aufgrund meines Erfahrungsschatzes, sehr gerne auf. Authentizität ist der höchste Anspruch von mir selbst an meine Geschichten.

 

Lieber sklave thorsten,

 

auch dir möchte ich für dein Feedback danken.

Ich glaube, du hast nur etwas missverstanden, die Dame auf den Poster ist kein Rockstar, sie ist einfach ein Fotomodell, aber das Poster stammte aus einem alternativen Laden, tatsächlich mit 15 Jahren erworben. Jetzt muss ich aus dem Nähkästchen plaudern: Das Poster existiert bis heute, es hängt nur nicht mehr, in meiner erwachsenen Wohnung, hat es leider keinen Platz mehr, aber es ist ein Erinnerungsstück. In meiner WG hing es als dezenter Wink mit dem Zaunpfahl an die Damenwelt.

Und vielleicht hätte ich in der Geschichte hervorheben sollen, dass Luise und Dennis beide schon sehr groß sind. Ich dachte, das hätte sich aus dem Kontext erschlossen. Man lernt nie aus.

Und so direkt wie Dennis zu fragen: Manchmal entsteht einfach der Mut der Verzweiflung. Oder in dem Fall, das dezente Befeuern von Luise.

 

Lieber Herzenswunsch,

 

ich danke dir für deine Worte. Es freut mich, dass du dann gedanklich zurück in die Alterwelt der jüngeren Jahre finden konntest.

Und auch, dass du die Romantik innerhalb der Geschichte für dich gefunden hast. Ich wollte ein schönes, in sich harmonisches Werk schaffen und eben auch vom reinen Fetisch Objekt weg, hin zum Menschen, der an diesen gekoppelt ist.

Ich hatte in einer früheren Version der Geschichte noch eindeutig obsessivere Beschreibungen für die Stiefelverehrung als solche, habe mich aber schließlich bewusst dagegen entschieden, da ich es als zu künstlich aufgeblasen empfand. Wäre vielleicht im Kontext des Wettbewerbs doch angebracht gewesen.

Und, nun auch von Newcomer zu Newcomer, ich habe deine Geschichte auch sehr genossen und ich verstehe, warum jede der Geschichten vor meiner gelandet ist.

 

Liebe Ambiente,

 

ja, wieder eine Stiefelgeschichte. Als ich das Wettbewerbsthema gelesen hatte, musste ich gar nicht nachdenken, welchen persönlichen Dachschaden ich darin ausarbeite.

Mich freut es sehr, dass sie für dich aber trotzdem unter all den anderen Artgenossen hervorgestochen ist. Das wollte ich auch erreichen, mich von den üblichen »Fetischklischees« abzuheben.

Und für jeden, der die Szene im Treppenhaus fühlen konnte, bin ich sehr dankbar.

 

Lieber Don Blech,

 

deine kurzen Worte haben mich sehr berührt. Dass mein »Alltags-BDSM« dich mehr begeistern kann, als eine Hochglanzpolierte Fetischgeschichte, freut mich ganz besonders.

 

Lieber Cid,

 

als ich deinen Kommentar gelesen hatte, habe ich mich postwendend an meinem Spezi Energy verschluckt. Dass meine Geschichte deine persönliche Nummer 1 im Wettbewerb wurde, ist wirklich die größte Überraschung für mich.

Wenn sie dich so übetzeugen konnte, erfreut mich das umso mehr. Deswegen war die Verwunderung auch so groß, da ich echt nicht erwartet hätte, bei dir so ins Schwarze getroffen zu haben.

 

Lieber Eisvogel,

 

ich muss ehrlich sagen, ich glaube, schreibtechnisch sind wir Brüder im Geiste. Als ich »Pia« gelesen hatte, bzw allein schon das Bild sah, dachte ich mir: »Eisvogel hat die gleiche Obsession aufgegriffen wie ich, da war von Anfang an klar, wer die Nase vorn hat.«

Es ist schön, dass ich dich mit meiner Geschichte mit in die Studenten WG nehmen konnte. Auch irgendwie witzig, dass der Großteil deiner Geschichte auch in den Unijahren spielt.

Ich freue mich immer über ernsthafte Kritik, und bei den Adjektiven gebe ich dir recht, ich neige zum Überbeschreiben, daran arbeite ich auch schon sehr in meinem derzeitigen Projekt.

Ich habe schon ein paar deiner Werke gelesen und gemerkt, dass du es mit deinen Protagonisten nicht so gut meinst, wie ich.

Deshalb ist es umso erfreulicher, dass ich dich mit meiner »Wohlfühlliteratur« voll abholen konnte.

 

Liebe Natty,

 

dein Knuddeler konnte mich grade zum Lächeln bringen. Und, ich kann mich nur wiederholen, es freut mich sehr, wenn ich dich mit in eine ranzige Studenten WG nehmen konnte.

Auch schön, wenn ich den Tonfall deiner Tochter treffen konnte.

Und, ich denke, jeder der mal in einer WG gelebt hat, kennt ähnliche Szenarien. Mitbewohner sind wie Familie, nur schlimmer.

Und, wie du so schön sagst: It's alway the woman's choice. Auch wenn Luise ein schüchternes Reh ist, hat sie in der Geschichte sämtliche Entscheidungen getroffen. Auch wenn Dennis es selbst vielleicht nicht wusste.

 

Lieber Tek Wolf,

 

kurz, knapp, bündig - Danke für deine Worte.

 

Lieber Meister Y,

 

ich merk schon, uns Stiefelfetischisten sollte man echt das Schreiben verbieten. Es gibt wohl zu viele Geschichten von uns.

Spaß beiseite, auch hier erfüllt es mich mit Stolz, wenn ich positiv überraschen konnte.

Und dass ich bei dir den zweiten Platz erobern konnte, zaubert mir ein Grinsen aufs Gesicht.

Luises Fragen sind der Katalysator, der die Obsession greifbar machen sollte und auch schließlich Dennis zu seiner mutigen offensive bewegt hat.

Auch wenn Tommy den Moment fast ruiniert hätte.

Noch mal aus dem Nähkästchen geplaudert: Ein ganz klassischer Tommy.

 

Über eure ehrlichen Meinungen habe ich mich sehr gefreut, Lob und Kritik sind gleichermaßen gern gesehen und es ist schön, dass ich doch einige mit meinen Protagonisten begeistern konnte. Vielleicht sollte ich über ein Wiedersehen mit den beiden nachdenken.

 

Vielen Dank euch allen,

V.

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Meister Y

Autor. Förderer.

02.08.2026 um 16:08 Uhr

Grüß Dich Valérian Bourreau

In der Wertungsrunde habe ich zuerst gedacht: "bitte nicht noch eine Stiefelgeschichte...", dann hast Du es aber tatsächlisch geschafft mich abzuholen. Das war erfrischend, das war für mich authentisch, das war gelebt. Klar kann man jetzt wieder über das Thema Obssesion streiten. Aber hier war es dann doch Luise, die durch ihr drängendes fragen herausgefunden hat, wie obsessiv dieser Fetisch Dennis durch sein Leben begleitet. In der Wertung habe ich geschrieben:

 

Meine Nr. 2 ist „Schüchternheit in Stiefeln“.

 

Es ist zwar eher ein Fetisch als obsessiv, aber flüssig zu lesen, nachvollziehbar und von der Handlung her wirklich schön. Da erwacht wohl eine junge Liebe, die sicher eine besondere wird.

 

Danke für eine Story, die ich wirklich gern gelesen habe und die mir echt gefallen hat!

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Tek Wolf

Autor. Förderer.

02.08.2026 um 09:26 Uhr

Eine spannende und wortgewaltige Geschichte, die das Thema Obession gut getroffen hat.

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Natty

Autorin. Förderer.

02.08.2026 um 09:07 Uhr

Lieber Valérian Bourreau 

Ich mag deine Geschichte 

Natürlich hat sie dadurch, dass sie im Wettbewerbsmodus war, jetzt eine Wertung, gegenüber den anderen Geschichten, aber einzeln, ohne den Vergleich ist sie für mich eine wundervolle Geschichte über Mut.

Ich hatte zuerst die Kommentare gelesen und dann gedacht. Naja, okay, wieder Stiefel. Aber während ich las, habe ich das völlig vergessen und bin in deiner Geschichte abgetaucht. 

Bei der Sprache musste ich oft schmunzeln, denn meine Tochter spricht zuweilen ähnlich und die Situation in der WG kommt mir aus meiner Vergangenheit ebenfalls bekannt vor. 

Für mich also eine Geschichte aus dem Leben gegriffen, sprachlich flüssig und schön geschrieben.

And it's always the women's choice

 

Danke für's Lesen lassen. 

4⭐

VG Natty

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Eisvogel

Autor. Förderer.

02.08.2026 um 04:09 Uhr

Lieber Valérian Bourreau,

das ist eine wirklich schöne Geschichte, sehr gefühlvoll erzählt und zwischendurch auch wirklich lustig… Ich konnte mir die WG ganz gut vorstellen und fand sie echt prima geschildert. Natürlich bekommst Di von mir die volle Sternenzahl! 😃 Wenn es mir aber erlaubt ist, etwas Kritik zu üben (an Deiner wirklich tollen Geschichte), dann hast Du an einigen Stellen mit den Adjektiven meiner Meinung nach übertrieben, da wäre weniger möglicherweise mehr gewesen. 

Gefallen hat mir sehr der sehr versöhnliche Ton und dass alles sich so positiv für das Paar entwickelt, wenn es auch natürlich sehr net von Dir als Autor war, keine größeren Schwierigkeiten in die Story hineinzuschreiben. Mich hat Du jedenfalls mit Deiner Geschichte voll abgeholt!

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Cid

Förderer.

01.08.2026 um 18:52 Uhr

Ich weiß, dass ich die anderen Geschichten hier nicht nochmal kommentiert habe.

 

 

Aber dies war meine Nummer 1.

 

 

Aus dem Leben gegriffen, authentisch und absolut obsessiv.

 

 

LG Cid

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01.08.2026 um 18:13 Uhr

Lieber Valerian,

ich sag es lieber einfach und mit wenig Worten.

Ich finde die Geschichte schön, diese schüchterne Annäherung, unterbrochen durch das Leben. Das ist mir irgendwie sympatischer als die bollerigen Peitschschwinger oder Oberdominanten.

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Ambiente

Autorin. Förderer.

01.08.2026 um 17:11 Uhr

Hallo Valérian Bourreau,

 

Glückwunsch zu Deiner Teilnahme an diesem Schreibwettbewerb.

 

Haben Deinen Text gelesen und mir gedacht:

 

Wieder eine Stiefelgeschichte, aber

 

eine Stiefelgeschichte, die in sich völlig stimmig ist. Sie ist gut geschrieben, alles passte.

 

Herrlich der Ausblick: Durch das unverständliche Gespräch hindurch war ein Klappern wahrzunehmen, ein ganz spezielles, welches ihn die Ohren spitzen ließ. Sein Blick wanderte reflexartig zu der Quelle des verführerischen Geräusches: kniehohe Lederstiefel mit Keilabsatz. Ein Traum für jeden Stiefel-Fetischisten.

 

Allein, was Du mit wenigen Worte beschreibst, die Obsession herausarbeitest finde ich schon stark.

 

Trotz allem, reichte es nicht für einen der ersten drei Plätze.

 

wir lesen uns

Ambi

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