»Die 120 Tage von Sodom« von Marquis de Sade, »Venus im Pelz« von Leopold von Sacher-Masoch, »Die Geschichte der O« von Pauline Réage, »Gor« von John Norman – diese und andere Bücher kann man als BDSM-Klassiker bezeichnen. Sie nahmen Einfluss auf die Entwicklung des Verständnisses von BDSM, auf Terminologien, Aufklärung oder gesellschaftliche Akzeptanz. Gut, dass es sie gab.
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Hochinteressant: "Lust an der Unterwerfung" vom Sinchen
Der zweite Teil der "Geschichte der O" ist erschütternd und ernüchternd und sollte so ziemlich alle sich selbst als "O" bezeichnenden Frauen zur Bezeichnungssänderung überzeugen und kann eine häufig verwendete vermeintliche Spielart einer "Erziehung zur O" nicht als Ziel definieren.
Marquis de Sade langweilte mich, die Rudelbumserei bei Mutzenbacher wiederholt sich das ganze Buch hindurch, die meisten von Amateuren (meist selbstbezeichnete Sklavinnen) verfassten Storys beschränken sich leider nur auf Techniken, sind aber manchmal Ideenlieferant.
Nach dem Hören des Podcasts zu dem Thema habe ich mir gedacht, ich sollte vielleicht mal einige der genannten Klassiker lesen. Angefangen habe ich also mit "Geschichte der O". Von anregend über faszinierend bis übertrieben und gar nicht meins hat es in mir ein großes Spektrum an Gedanken und Gefühlen erzeugt. Als dann aber die 15jährige Natalie Teil der Geschichte wurde, habe ich das Buch ad acta gelegt und mich entschieden nicht weiterzulesen. Weiß nicht, ob ich noch weitere lesen werde.
Hab ein paar Klassiker gelesen, Justine von De Sade, Die Geschichte der O, Venus im Pelz, in Gor habe ich mal eingelesen, mehr fällt mir adhoc nicht ein. Viel gegeben hat mir die Lektüre nicht, am meisten wohl noch Justine.
Die Geschichte der O und Venus im Pelz habe ich (damals noch als Video!) gesehen. Das waren sehr anregende Filme, die in den 90ern noch „geheimer“ konsumiert wurden, als heute
Die Geschichte der O - mir vorgestellt als die Bibel des BDSM - habe ich gelesen. Venus im Pelz nur zum Teil - dafür die verschiedenen Verfilmungen gesehen. Den Rest kenne ich nicht.
Von Sandra Henke (genannter Roman: Loge der Lust)habe ich einige Bücher gelesen, die ich aber alle als aktuelle SM-Romane betiteln würde. Da waren Loge der Meister, Die Maske des Meisters und einige Andere.
Ich habe etwa 1980 das Buch, Die Geschichte der O, als erstes gelesen, ja regelrecht verschlungen. Später Venus im Pelz, Josephine Mutzenbacher, Marquis de Sade etz.
Ich habe sehr vieles Klassiker aus dem Fiction und Non-Fiction Bereich gelesen, aber sicherlich nicht alle. (Die "Kushiel's Dart" Serie wurde mir oft empfohlen, damit bin ich aber nie warm mit geworden)
Und so überheblich, Kraft meiner Wassersuppe zu entscheiden, was "Klassiker" sind und was nicht ... bin ich dann doch nicht.
Im Non-Fiction Bereich sind sicherlich das "Leatherman's Handbook", "Different Loving" und "SM 101" Klassiker neben etlichen anderen sehr empfehlenswerten Büchern.
Mein Tipp, vergiss die deutschen Gor-Romane! Bis in die 80er sind die extremst zensiert (i.e. gekürzt) worden. Da ist die Handlung oft unverständlich, weil die Schlüsselszenen eben als zu sittenwiedrig eingestuft - und gestrichen - wurden. Insbesondere ist mir das bei "Sklavin von Gor" aufgefallen: mein deutsches Exemplar ist nicht mal halb so umfangreich, wie die englische Ausgabe. Und letztere haben noch auf deutlich dünnerem Papier gedruckt.
P.S. Ja ich kenne J.Mutzenbacher Bücher und auch die Angelique Serie ...
27.03.2026 um 12:08 Uhr
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Der zweite Teil der "Geschichte der O" ist erschütternd und ernüchternd und sollte so ziemlich alle sich selbst als "O" bezeichnenden Frauen zur Bezeichnungssänderung überzeugen und kann eine häufig verwendete vermeintliche Spielart einer "Erziehung zur O" nicht als Ziel definieren.
Marquis de Sade langweilte mich, die Rudelbumserei bei Mutzenbacher wiederholt sich das ganze Buch hindurch, die meisten von Amateuren (meist selbstbezeichnete Sklavinnen) verfassten Storys beschränken sich leider nur auf Techniken, sind aber manchmal Ideenlieferant.