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Was denkst Du über Beiträge mit stark fehlerhafter Rechtschreibung und Grammatik?

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Kommentare zu dieser Abstimmung

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Gelöscht.

03.08.2011 um 09:25 Uhr

Niemand hat etwas gegen den gelegentlichen "Tippfehler", aber wenn durch die Fehler in Rechtschreibung und Grammatik, insbesondere Zeichensetzung, man Mühe bekommt den Text sinngemäß zu verstehen höre ich auf zu lesen.

Wiking

Autor.

01.08.2011 um 23:01 Uhr

Ich schließe mich vielen Vorkommentatoren an, etwas neues kommt nicht: Einzelne Tippfehler sind okay, eine völlig freie und ganz eigene Auslegung der deutschen Rechtschreibung stört das Textbild und erschwert das Lesen - dann muss der Inhalt schon ganz außergewöhnlich gut sein, damit ich mich da trotzdem durcharbeite.

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Gelöscht.

30.07.2011 um 19:17 Uhr

geändert am 30.07.2011 um 19:43 Uhr

Ein heißes und immer aktuelles Thema!

Und für mich persönlich sehr schwer zu beantworten, da ich alle hier vertretenen Argumenten gut nachvollziehen kann. Und viele auch ihre Berechtigung haben. Allerdings wird m.E. einiges dabei leicht übersehen:

1. ,dass viele User das Internet nicht als ein Schreib-Kommunikations-Medium wahrnehmen (auch, wenn es eines ist). Doch tatsächlich wird sich für viele dort "unterhalten" - und weils halt mündlich nicht geht, muss es eben in die Tastatur getippt werden, was einem so auf der Zunge liegt und wie die Gedankengänge sich so entwickeln und schlängeln. So, wie man eben auch am Stammtisch oder in lockerer Gesprächsrunde spontan rasch antwortet, ins Wort fällt und ähnliche typisch menschliche Verhaltensweisen.

Wären sich alle bewusst, dass im Internet die geschriebene Kommunikation auch den Regeln für schriftliche Abhandlungen folgen müsste: zwei Drittel der User gäbe es schlicht und einfach nicht. So, wie eben auch nicht zwei Drittel der Bevölkerung Akademiker sind oder ein Abi mit Auszeichnung nachweisen können... die Nicht-Schreib-Gelehrten (!) würden lieber übers gesprochene Wort Austausch betreiben. Das Schreiben wird also m.E. von vielen gezwungenermaßen in Kauf genommen, um dennoch weltweit vernetzt kommunizieren zu können.

Ich persönlich fände es also - außer vielleicht in einem schriftstellerisch gepolten Forum wie hier großteils - schon überheblich, das von der breiten Masse zu erwarten oder gar zu verlangen. Und anders gesehen hieße ein solcher Anspruch, einen Großteil von Menschen auszuschließen, der übrigens nicht zwingend selbst etwas für seinen Bildungsstatus kann.

2. , dass ca. 20 % der Menschheit in einer oder anderer Form legasthen veranlagt sind. Also auch das beste Rechtschreibprogramm nicht hilft, wenn der Anwender anders liest, sieht und Sprache hört als das Gros der links-hirnhälftig veranlagten Leser und Schreiber

Daher schließe ich mich am ehesten den Wortmeldungen hier an, die dahingehend argumentieren, dass die Forumulierungen und der Inhalt ohnehin mehr aussagen als alle Prozentsätze an grammatischer Korrektheit in den Beiträgen. Wenn DER INHALT mich überzeugt - und auch noch respektvoll den Mitmenschen im Forum gegenüber dargebracht wird - , darf er gern auch fehlerbehaftet sein, wenns um die schreibtechnische Ausführung geht.

Lieber Gruß,

blinDSided

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Gelöscht.

29.07.2011 um 16:51 Uhr

Die Sätze sollten schon veständlich und klar sein. Ich möchte nicht nach dem Sinn suchen müssen. Kleine Fehler sind okay. Zumahl auch ich die neue Rechtschreibreform noch nicht völlig verinnerlicht habe und die Schreibweise zum Teil für mich, Jahrgang 1967, komisch aussieht....

Fehler macht jeder.

hexlein

Autorin.

28.07.2011 um 08:34 Uhr

@ Bittersüßer Nachtschatten

ja, Bemühen...eben darum geht es doch.

Das ist es, was ich am Meisten als störend empfinde. Fehlendes Bemühen.

Nicht kleine Flüchtigkeitsfehler, die jedem mal passieren können. Nicht, wenn ich bemerke, und ich finde das tut man, dass der Schreiber, auch, wenn er kein "Rechtschreibfanatiker" ist, sich bemüht sauber und fehlerfrei zu schreiben.

Was mich so sehr stört, ist, wenn man das Gefühl beim Lesen bekommt, der Beitrag wurde nur mal eben so schnell ohne "Bemühen" hingeworfen.

Vielleicht auch nur, damit was geschrieben wurde.

Und da setzt das Lesevergnügen dann bei mir aus, denn, wie Gryphon schon so schön bemerkte, auch hier möchte der Leser gerne respektiert werden und um jemanden zu respektieren, muss ich mich auch bemühen.

Nur meine Meinung.

P.S.: Obwohl ich ja wirklich zugeben muss, dass es hier im Forum, im Gegensatz zu vielen anderen, doch sehr "gesittet" in Punkto Rechtschreibung zugeht. *lächel*

Signatur

das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

27.07.2011 um 22:47 Uhr

Nachsichtig sollte man sein... Ich beobachte in manchen Foren (z.B.gmx), dass Leute wegen Rechtschreibfehlern sehr überheblich über andere herziehen, obwohl sie ihnen intellektuell durchaus nicht wesentlich voraus sind, lediglich ein paar Regeln auswendig gelernt haben. Und es gibt andere, die sehr schöne Ideen und Empfindungen haben aber vielleicht an Legasthenie leiden und denen daher die Rechtschreibung schwer fällt.

Ein orthographisch und grammatikalisch korrekter Text, der zudem noch das Potential der Sprache wirklich ausreizt, wie z.B. die Bücher von Thomas Mann oder Ernst Jünger, ist mir allerdings ein großer Lustgewinn, da kann ich beim Lesen ganz allein lachen und mich unerhört freuen, einfach aus Genuss an der Sprache.

Ich möchte aber keinem den Mund verbieten, der das nicht kann. Nur ein gewisses Bemühen im Rahmen der Möglichkeiten sollte man schon erwarten dürfen.

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Gelöscht.

26.07.2011 um 23:51 Uhr

Ich unterscheide zwischen Beiträgen von Fremdsprachlern die sich auf Deutsch äußern; da verzeihe ich sprachliche Fehler und versuche zu verstehen. Ich spreche ja auch nicht perfekt Türkisch oder Italienisch.

Bei deutschen Muttersprachlern lege ich großen Wert auf saubere Orthographie und Grammatik. Das ist Ausdruck von Kultur wie saubere Wäsche oder aufgeräumte Werkstatt.

Gryphon

Autor. Vereinsmitglied.

26.07.2011 um 11:53 Uhr

Das ist dann aber eine sehr private Auslegung der Wichtigkeit von Rechtschreibregeln ...

Grüße von Tom

Signatur

Ein Gentleman sollte alles ausprobiert haben - außer Inzest und Volkstanz.

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Gelöscht.

26.07.2011 um 02:43 Uhr

Ich möchte mich meinem Vorredner anschliessen und finde Reschtschreipveler (dieser war gewollt und schwer auszuführen) in Forentexten manchmal etwas hinderlich, weil man erst heraus finden muss was der Schreiber sagen will. In längeren Texten sind sie richtig ärgerlich und wenn sie sich anhäufen breche ich den Vorgang ab, bevor ich mich weiter ärgere. Das Satzzeichen ist bei mir selbst oft ein Problem und das finde ich auch in längeren Texten nicht Problematisch. Auch die GROSS und klein schreibung (auch dieses war gewollt) finde ich nicht so gravierend, denn im Englischen wird ja nur klein geschrieben.

Coyote

Autor.

25.07.2011 um 17:01 Uhr

Wo ich bei Geschichten oder Essays der Meinung bin, dass man genug Zeit hat, um wirklich den Großteil aller Rechtschreibfehler auszumerzen, bin ich bei Forenbeiträgen großzügiger. Sie werden oft in einem Aufwasch geschrieben und gepostet und ich finde es vernachlässigbar, wenn kürzere Beiträge Flüchtigkeitsfehler enthalten. Längeren schadet aber eine schnelle Prüfung in Word nicht.

So oder so gibt es aber eine gewisse Grenze für die Menge an Fehlern. Eine Grenze für Flüchtigkeit, bevor sie sich ernstlich auf die Qualität auswirkt. Und bei Geschichten finde ich zu viele Fehler wirklich schwer zu ertragen.

Signatur

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