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Forum - BDSM - BDSM-Beziehungen

Nicht exklusive Beziehung eingehen oder nicht?

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

03.01.2026 um 18:18 Uhr

Hinweis: Kummerkasten-Thema

Dieser Beitrag wurde von einem Mitglied erstellt, das wegen des Themas und aus persönlichen Gründen anonym bleiben möchte, aber Antworten sucht und Hilfe benötigt.

Beachte bitte, dass das Mitglied keine Rückfragen beantworten kann, ohne die Anonymität aufzuheben.

 

 

Ich mache es mal kurz:

 

Silvesterparty, mit Freund hingegangen (sind seit etwa drei Wochen zusammen inklusive BDSM). Um Mitternacht gesehen, wie er mit einer anderen knutscht, Sektglas in der einen Hand, die andere da, wo man keine Frau anfasst, wenn man sie nicht ausgezogen kennt...

 

Erstmal nichts gesagt, Party war aber komplett gelaufen. Super Jahreswechsel!

 

Auf dem Heimweg zur rede gestellt. Er: weiß gar nicht, wo das Problem ist, er ist mein Herr, ich seine sub, er hat nie was von Exklusivrecht für mich gesagt und sowas gäbe es üblicherweise auch nicht für subs, dass ich mich mokiere ist schon ein starkes Stück und wenn ich mich nicht entschuldige für meine Übergriffigkeit, bleiben nur zwei Varianten: strenge Erziehung oder Goodbye.

 

Und nun? Ich finde so ein knallhartes Durchgreifen an sich ... hot. Mag ich. Aber ich will ihn in einer Beziehung allein haben und nicht immer denken müssen, wen er sich neben mir vielleicht doch noch gerade "hält".

 

Wie entscheidet man da?

 

Nur zur Klarstellung: Wir haben uns längst auf eine Ds-Beziehung geeinigt, er Dom, ich sub.

 

Danke für Antworten!

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Herzenswunsch

Förderer.

03.01.2026 um 18:43 Uhr

Hallo liebe Ratsuchende,

 

ich bin beim Lesen deiner Zeilen etwas erschrocken, was vielleicht auch an meinem persönlichen denken über eine, wie auch immer geartete Beziehung liegen mag.

 

Ich sage es mal frei raus, wie ich es empfinde.

 

Drei Wochen ist ja recht kurz um von einer Beziehung zu sprechen. Ich finde egal wie lange ihr zusammen seid und egal ob da BDSM im Spiel ist, hast du doch sicher auch ein gewisses Ehrgefühl. Vor allem hast du doch auch ein Recht als Mensch, Partnerin und auch als Sub respektvoll, vertrauensvoll und vernünftig behandelt zu werden. Wenn es bei euch keine Absprachen bezüglich solcher Handlungen seinerseits gab, dann finde ich sein Verhalten echt bedenklich.

Da würde ich mir schon sehr genau überlegen ob das eine zukunftsfähige Beziehung ist.

 

Wie gesagt, das ist nur meine bescheidene Meinung, ich bin seit 28 Jahren mit meiner Frau zusammen. Wir sind erst sehr frisch im Thema D/S Beziehung unterwegs. Aber ich finde das echt total befremdlich, selbst als submissiver Part.

 

Für mich gehören Liebe und Respekt zu jeder Beziehung. Ansonsten würde ich es nicht als Beziehung bezeichnen, dann wäre es wohl eher ein Spiel. Und selbst dabei sollte vorab Alles klar für beide Seiten kommuniziert sein.

 

Liebe Grüße, hoffe es hilft ein wenig, lass den Kopf nicht hängen 

 

Herzenswunsch

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Leo Me

Autorin. Förderer.

03.01.2026 um 23:43 Uhr

Liebe Sub,

ich nenne dich mal so, da ich deinen Namen nicht kenne.

 

Ich glaube die Frage ist nicht „Wie entscheidet man da?“, sondern „Wie entscheidest du?“.

Wir können dir Ratschläge geben und dir erzählen, was wir machen würden. Vielleicht hilft dir das bei deiner Entscheidungsfindung, aber unterm Strich geht es nur um eines: Willst du das? Tut es dir gut?

Vertraue auf dein Gefühl, höre darauf.

 

Du schreibst „Ich will ihn allein.“ Du schreibst auch „Wir haben uns längst geeinigt.“ Habt ihr das? Habt ihr auch über solche Dinge gesprochen? Mein Gefühl sagt nicht, oder auf jeden Fall nicht genug.

 

Eure Beziehung ist noch jung. Es ist gut, dass du zweifelst und Fragen stellt. Dass du sie so früh stellst. Lass dich zu nichts drängen, was sich für dich nicht gut anfühlt. Und glaube nicht, dass du ihn ändern kannst. Das gibt es nur im Kino oder in Büchern.

 

Ich wünsche dir, dass du in ein paar Jahren zurück schaust und sagst: Meine Entscheidung war richtig.

 

Liebe Grüße

Leo Me

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04.01.2026 um 07:38 Uhr

Liebe Rat suchende 

 

ich finde es toll, daß du den Mut hast um Hilfe zu suche. 

Dafür danke ich Dir.

 

Nichts ist schlimmer als Probleme mit sich selbst auszumachen.

 

Schau mal, etwas viel mir direkt auf in deinen Text:

 

Auf dem Heimweg zur rede gestellt. Er: weiß gar nicht, wo das Problem ist, er ist mein Herr, ich seine sub, er hat nie was von Exklusivrecht für mich gesagt und sowas gäbe es üblicherweise auch nicht für subs, dass ich mich mokiere ist schon ein starkes Stück und wenn ich mich nicht entschuldige für meine Übergriffigkeit, bleiben nur zwei Varianten: strenge Erziehung oder Goodbye.

 

Das ist finde ich ein übliches Problem, bzw eigentlich das was er nach den unterstrichenden Satz sagt:

 

und sowas gäbe es üblicherweise auch nicht für subs, dass ich mich mokiere ist schon ein starkes Stück und wenn ich mich nicht entschuldige für meine Übergriffigkeit,

 

 

was ich oft selber im BDSM erfahre aber auch wie bei dir liebe Rat suchende, es oft von anderen lesen. 

 

Ich möchte deinen Freund oder auch dich, nicht bewerten. Bitte verstehe mich nicht falsch. 

Aber ich glaube mal, das Du noch ziemlich Jung bist, vielleicht auch noch unerfahren. Vielleicht täusche ich mich da aber auch (Bitte beachten, das Du nicht antwortest, da sonst dein Status der Anonymität verloren geht)

aber er hat menschlich für mich ein Problem.

Nur weil er Dom ist und Du Sub oder Sklavin, heißt es lange nicht, das er alles mit Dir machen darf.

Ihr habt eine Beziehung, auch wenn diese 3 Wochen alt ist. 

 

Okay, ihr habt euch darauf geeinigt, das ihr eine D/S - Dynamik führt. Das ist eigentlich etwas schönes und auch etwas besonderes aber ich glaube nicht, daß ihr über alles gesprochen habt, den dann hätte er das angesprochen. 

 

Du sagtest, das du es Hot findest, wenn der Partner solche direkten Anweisungen gibt. 

Klar das verstehe ich aber hier geht es um dich. 

Wenn er schon nach 3 Wochen anfängt mit einer anderen zu spielen, wird das in Zukunft noch mehrmals passieren. 

 

Wichtig finde ich für Dich, was Du möchtest. 

Und nein, dein Wunsch ist nicht falsch oder verkehrt. Ganz im Gegenteil, ist es etwas besonderes. Was Du Dir erhalten sollst.

 

Du aber kannst Dir nur alleine die Antwort und damit auch die Lösung geben. 

Meine Meinung aber ist, daß ein Dom nicht einfach alles machen darf nur weil ihr euch auf eine D/S - Dynamik geeinigt habt. Klar ist es auch für dich irgendwie Hot das verstehe ich, aber vieles im BDSM spielt sich im Kopf ab und sollte keine klaren Grenzen überschreiten. 

Du bist auch nicht eine schlechtere Sub, nur weil Du es nicht willst das er mit einer anderen rum macht. 

 

Ich würde dir daher raten noch mal mit ihm darüber zu sprechen. Es ihn sagen das es eine klare Grenzüberschreitung war, was er gemacht hat. 

Sollte er dir immer noch bei seiner Aussage bleiben, musst Du für Dich die Konsequenzen ziehen. 

 

Nein liebe Rat suchende, damit sage ich nicht, daß Du gehen oder bleiben sollst. Das musst Du leider mit Dir selber aus machen aber Du musst bedenken, daß er wohl immer wieder mit einer anderen rum machen wird. 

Du musst mit Dir aus machen, was Dir wichtig ist, was Dir weh tut und wo Du Dich wohl fühlst. 

Ich kann Dir nur sagen, das es für mich respektlos ist, was er da macht. Egal ob Dom oder nicht, soetwas geht nur mit Absprachen. 

 

Das ist auch was ich als nächstes aus deinem Text lese. 

Ihr habt abgesprochen, das ihr eine D/S-Dynamik führen wollt. 

Man kann nicht an alles denken und ich finde auch, daß man immer wieder Absprachen treffen muss, diese erneuern muss. Gerade zu Beginn aber entschuldige mich bitte, da seit ihr vielleicht auch zu blauäugig in die Sache gegangen. 

Ich möchte Dir aus meiner eigenen Erfahrung sagen, das Beziehungen die sich schnell so zu einer DS entwickeln, meist oft irgendetwas in sich verbergen, was negativ ist. 

Das mag auch Ausnahmen geben, klar aber ich glaube das sich wahre Beziehungen langsam entwickeln und von beiden Seiten viel Einsatz benötigen. 

 

So liebe Rat suchende, wir können dir nur Ratschläge geben, eine Antwort musst Du dir leider selber geben und vor allem diesen Schritt musst Du alleine gehen.

Ich wünsche mir für Dich, daß Du die richtige Antwort findest. 

Das Du mit dieser Antwort und den daraus resultierenden Umständen gut und vor allem glücklich leben kannst. 

Das Du in einiger Zeit, stolz auf dich zurück blicken kannst und darüber mit einem Lächeln reagierst. 

 

Viele liebe Grüße, 

 

Thorsten

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Cid

Förderer.

04.01.2026 um 12:59 Uhr

Liebe Ratsuchende,

in meinen Augen steht auch in einer BDSM-Beziehung das Wort Beziehung im Vordergrund. Es bedeutet für mich, dass sich beide wohlfühlen und sich so verhalten, dass der Partner sich gesehen und geliebt fühlt. Dafür muss man ins Gespräch kommen und seine Erwartungen an die Beziehung klarstellen; speziell wenn die Beziehung noch am Anfang steht und man sich vielleicht noch gar nicht wirklich gut kennt.  Beziehungsmodelle gibt es viele und da sollten sich alle Beteiligten einig sein. Hier bin ich dann bei Leo Me; du solltest eine Entscheidung treffen, mit der du dich als Mensch wohlfühlst, unabhängig vom DS-Verhältnis.

Ganz merkwürdig finde ich, wie auch sklave thorsten, den Ausspruch:" ...so etwas gibt es üblicherweise nicht...". Woher hat er denn diese "Weisheit"? Ich bezweifle hier einfach mal, dass sie auf eigenen Erfahrungen oder den Austausch mit echten Menschen beruht. Meine Erfahrung sagt mir, dass BDSM etwas sehr individuelles ist, in dem eben nichts üblicherweise stattfindet, sondern auf vorher geschaffenen Konsens beruht, der dann natürlich in alle Richtungen gehen kann; auch in Richtung Exklusivrechte, die dann z.B. auch situationsabhängig wechseln können. Ihr wart auf einer normalen, ich sag mal Vanillaparty, so wie ich es verstanden habe und du wurdest von der Situation "überfahren", da keine Klarheit zwischen euch bestand. Also müsst ihr das klären und dann entscheiden. 

Mein letzter Punkt bezieht sich auf die klaren Ansagen. Ich gebe gerne und sie bekommt gerne klare Ansagen, aber innerhalb bestimmter Grenzen und Tabus, die vorher abgesteckt wurden. 

 

Zum Abschluss eine Art Mantra, dass mir immer sehr geholfen hat:

Du bist nicht auf der Welt, um so zu sein, wie jemand anderer dich haben will.

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Devana

Autorin. Teammitglied. Förderer.

04.01.2026 um 13:00 Uhr

Liebe Ratsuchende,

 

als ich deinen Beitrag gelesen habe, sind bei mir gleich mehrere Warnlampen inklusive lauter Sirenen angesprungen.

 

Dein lieber Herr (entschuldige die Ironie), scheint einer dieser Exemplare zu sein, die ihr Verständnis von BDSM als allgemeingültig empfinden.

 

Wenn mich eine (unerfahrene?) Sub fragt, worauf sie achten soll, dann antworte ich eigentlich immer, dass man bei Aussagen wie "und sowas gäbe es üblicherweise auch nicht für subs" (egal, worauf sich das bezieht), sich umdrehen und weglaufen soll.

 

Prinzipiell ist das Einlassen auf eine BDSM-Beziehung erstmal nichts anderes, als würde man sich auf eine Vanilla-Beziehung einlassen. Beide Seiten "prüfen" einander, ob es passt. Bei Vanilla-Beziehungen kann das z.B. sein, ob man eine langfristige Beziehung sucht oder nicht, ob man gerne in Urlaub fährt, ob man Kinder will oder nicht, welche politischen Ansichten man hat usw.

Auch spielt eine Rolle, ob eine monogame Beziehung gewünscht wird oder eben nicht.

Und genauso ist es bei BDSM-Beziehungen. Punkt.

Nicht nur der dominante Part gibt vor, wie der Hase läuft. Anfangs sondieren beide, ob die Vorstellungen beider harmonieren. Danach bewegt man sich in vorgegebenen Grenzen.

 

Ich bin seit über 10 Jahren in einer D/s-Beziehung. Für uns ist aber absolut klar, dass wir eine monogame Beziehung führen. Würde Jona sich plötzlich herausnehmen, das unabgesprochen ändern zu wollen, hätten wir ein ernsthaftes Beziehungsproblem.

So etwas muss man vorab absprechen!

 

Habt ihr nie über Grenzen und generelle Eckpunkte gesprochen? Wie wäre es denn, wenn er sagen würde, er verleiht dich künftig an andere und das hättest du nun hinzunehmen, weil du seist ja schließlich die Sub?

 

Was das Ganze auch noch zeigt:

Wie es dir emotional geht, ist ihm schnurzegal. Ganz im Gegenteil hat er sogar noch eine Schuldumkehr versucht. DU sollst dich bei IHM entschuldigen.

 

Eine D/s-Beziehung ist das nicht. Denn diese beinhaltet auch eine Fürsorge-Pflicht des dominanten Parts für den submissiven Teil.

 

Weißt du, ich habe kein Problem damit, wenn Dom von einer nicht-exklusiven Beziehung ausgeht. Für mich wäre es nichts, aber ich kann verstehen, dass es Subs gibt, für die das in Ordnung und ein Zeichen ihrer Unterwerfung ist. Aber das muss vorab abgesprochen sein und es ist nicht allgemein üblich, es so zu handhaben, auch wenn dein Herr dir das weismachen möchte.

 

Und du schreibst ja, dass du ihn für dich alleine haben möchtest.

 

Also frage ich dich, warum es überhaupt noch Zweifel gibt?

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

 

Die bisherigen Antworten sagen bisher aus, dass du entscheiden musst.

Ich sage aber ganz klar, dass du die Sache beenden solltest. Das mache ich selten, dass ich das so klar sage, da man normalerweise nur eine Seite der Geschichte und die auch nur auszugsweise kennt. Aber hier ist es für mich ein ganz klarer Fall, außer du sagst, dass das künftig für dich normal sein kann.

 

Liebe Grüße

Devana

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Meister Y

Autor. Förderer.

04.01.2026 um 14:13 Uhr

Liebe Ratsuchende,

 

ich bin in weiten Teilen bei Devana, möchte aber noch einen wichtigen Aspekt in den Raum stellen. Du schreibst ja, dass Ihr Euch auf eine D/S-Beziehung "geeinigt" habt. So wirklich geeinigt scheint Ihr Euch aber doch nicht zu haben, denn in Sachen Monogamie oder nicht, scheinen ja die Meinungen weit auseinander zu gehen. Vermutlich war es wohl eine Art Schnellschuss ohne vorher wirklich auszuloten, wer was will und wie weit es gehen soll. Aus dem Nähkästchen geplaudert kann ich sagen, dass es durchaus langjährige, funktionierende D/S-Beziehungen gibt in denen kein Recht auf Exklusivität besteht. Das geht aber nur dann, wenn beide Seiten wissen, worauf sie sich einlassen und das dann auch genau so wollen.

Devana hat ja auch schon betont, dass das zwischen Euch eigentlich keine D/S-Beziehung ist weil Dein vermeintlicher Dom scheinbar keinerlei Fürsorgeempfinden hat und Dich wie eine Sache behandelt. Okay, es soll durchaus Subs geben, die das mögen. Du aber offensichtlich nicht. Von daher wäre es auch meiner Meinung nach richtig, die Sache zügig zu beenden!

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Nachtasou

Autor. Korrektor.

04.01.2026 um 18:10 Uhr

Beste,

 

Du lässt Dich bewusst auf eine Beziehungsform ein, die asymmetrisch sein soll. Du zehrst sogar davon, dass gegebenenfalls „hart“ durchgegriffen wird. Findest es hot.

Was ist das alles wert, wenn dies nur gilt, solange sich das innerhalb Deiner Komfortzone abspielt?

Es liegt in der Natur der Sache, dass ihm andere Rechte zustehen als Dir als Sub. Ansonsten kannst Du Dir den ganzen BDSM-Zirkus doch sparen.

Ist Fürsorge die oberste Pflicht? Das hieße, Subs Komfort wäre der Maßstab für alles. Das kehrt die Asymmetrie ins Gegensätzliche um.

Dies erst mal zum Grundsätzlichen.

 

Was ist passiert? Er knutscht an Silvester mit einer anderen Frau. Wenn das Anlass zu einer Trennung sein soll, liegt die Schwelle aber niedrig.

Das Haupttun des Dom soll darin bestehen herumzustochern, was seiner Sub Komfort bereitet und was nicht, immer mit dem Damokles-Schwert über dem Haupt, beim ersten Verlassen des Kreises dumm da zu stehen. Da ließe ich lieber gänzlich die Finger von Dir.

 

„Verräterisch“ find ich allerdings seine Erklärung: Sein „man“ macht das so. BDSM ist keine Sportdisziplin mit festem Regelwerk. Auch wenn es wohl Doms alter Schule geben mag, die so was im Kopf haben. Darin kenne ich mich zu wenig aus. Nach meinem Dafürhalten gibt es kein Regelwerk, auf das man sich beziehen kann. Das wäre auch der Untergang des BDSM *g. Gerade das jeweilige Aushandeln und das gegenseitige Mitwissertum entschärft doch BDSM von unfreiwilligen Asymmetrien.

 

Vielleicht habt Ihr nur vergessen, den Punkt, wie exklusiv Eure D/S-Beziehung sein soll/darf, anzusprechen.

Da es sicher unmöglich und auch unrealistisch ist, alle Eventualitäten vorher abzusprechen (innerhalb von 3 Wochen auch noch), würd ich jetzt kein Drama daraus machen und das nachholen.

Wo Deine Grenzen liegen, was hot ist und was absolut nicht tragbar, musst Du für Dich selbst entscheiden. Auch, ob Du einen Dom suchst oder einen Be-Fürsorger.

Vielleicht ist der Typ einfach ein alter Chauvi, der auf den BDSM-Zug aufspringt, um seine zukünftige Frau so zu behandeln, wie es sein Urgroßvater tat? Oder Du liest zu viel BDSM-Romanzen?

 

Mir fallen gerade diese ellenlangen BDSM-Fragebögen ein, die alles mögliche abklopfen. Ist etwas künstlich. Aber in Deinem Fall hätte ein solcher diese Silvester-Diskrepanzen vermeiden helfen. Übrigens werden auch Krankheiten und Anfälligkeiten abgefragt und No-Go´s. Wer bespricht sowas schon gern in der Flirtphase am Beginn einer Beziehung beim Glas Wein? 

Ihr habt´s ganz schön eilig gehabt.

 

ab und zu

Nachtasou

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

04.01.2026 um 18:10 Uhr

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Natty

Autorin. Förderer.

05.01.2026 um 05:03 Uhr

Guten Morgen 

 

Ich kann viele der hier bereits aufgeführten Punkte nachvollziehen, eine endgültige Entscheidung wird daher ganz alleine deine Aufgabe sein. 

 

Am befremdlichsten für mich: die Schuldumkehr von ihm.

Mein sofortiger Gedanke: ein Narzist? 

Diese Art von Verhalten würde sich dann nämlich in alle Bereiche deines Lebens erstrecken, nicht nur in den BDSM Bereich. 

-Er hat vergessen einzukaufen, du bist Schuld...

-Er hat einen schlechten  Tag, du bist Schuld...

-Er benimmt sich unmöglich, du bist Schuld...

Diese Liste ließe sich unendlich fortführen. Vielleicht kennst du eine Ex von ihm? Wie war er da?

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