Hallo Herzenswunsch, eine tolle, stimmige, wirklich schöne Geschichte, die mich mitgenommen und mir wirklich gut gefallen hat. Du schaffst es sowohl Freya als auch Connor bildhaft zu beschreiben. Du machst die Kühle der Küste, die Rauheit der See, die Abgeschiedenheit der Insel fühlbar. Du lässt uns an Verzweiflung und Liebe teilhaben, wirklich schön.
Viele werden das anders sehen, aber für mich hast Du es in der Bewertung nicht unter die ersten drei geschafft. Nicht weil ich die Geschichte nicht mochte, nicht weil sie nicht klasse geschrieben ist, sie war für mich am Thema vorbei. Das tut der Qualität keinen Abbruch, Du bekommst volle vier Sterne!

Und das hat mich überrascht. Den der Name Conner hat bei mir erstmal inneren Wiederstand erzeugt. Du beschreibst sowohl die Figuren als auch Landschaften und Situationen so lebendig und Bildhaft das sie in meiner Phantasie zum Leben erwachen. Für mich war die Geschichte nicht zu lang ich wünschte mir das du die Geschichte ausbauen würdest. Ein bisschen fühlte ich mich an die frustrierenden Reader's Digest Kurzfassungen meine Mutter erinnert die ich früher gelesen habe. Oder wie ein Traum aus dem ich immer wieder erwache und mich mühsam wieder in den Schlaf und kämpfe und hoffe den Traum weiter träumen zu können. Die Story ist für mich flüssig und schlüssig aber ich wüsste gerne soviel mehr über die beiden. Wo sie her kamen, wie sie wurden wer sie sind, (zumindest bei Conner) ihre ganze gemeinsame Geschichte vor der Insel! Und vor allem wo es sie in Zukunft hin treibt. Ganz besonders angetan hat es mir die Scene/Scenen wie du Conner im Wintergarten hängend, nackt am Andreaskreuz oder in Seilen, ergeben mit dem Blick auf die stürmische See, beschreibst. Bei mir weckte das die Assoziation an Jesus, die Leidensfähigkeit in Person. Und die Göttin Freya auf der Empore die ihn wohlwollend betrachtet....für manch einen vielleicht Blasphemie für mich visionär. Und es macht mir die Befriedigung durch freiwilligen Schmerz und Leid wieder ein Stück fassbarer. BDSM' ler sind lange nicht die einzigen die Schmerzen als Gewinn empfinden. Und und daraus Befriedigung oder Befreiung ziehen. Ich hoffe du schreibst noch ganz lange und viel!
02.08.2026 um 11:44 Uhr
Diese Geschichte ist der pure Wahnsinn. Am Anfang spielt sie gekonnt mit der Angst und Ungewissheit. Die Wendungen am Schluss haben mich eiskalt erwischt.
Wie geht es weiter? da kann man der Fantasie wieder freien Lauf lassen.
Antworten, Zitieren, Kontaktieren, nach oben