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Forum - Veröffentlichungen auf den Schattenzeilen - Geschichten

»Louisas Aufgabe (Teil 12)« von millamomud

Bezieht sich auf die BDSM-Geschichte »Louisas Aufgabe (Teil 12)«.

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

»Louisas Aufgabe (Teil 12)«

von millamomud

 

Helena war neben mir. Kein Schatten. Keine Stütze. Nur: da. Als sie mich fragte, ob sie mich begleiten soll, schüttelte ich den Kopf. Da war etwas, das ich jetzt allein machen musste.

 

 

Die BDSM-Geschichte lesen: »Louisas Aufgabe (Teil 12)« von millamomud

04.07.2026 um 00:31 Uhr

Hallo millamomud, 

das ist ein schönes offenes Ende, das gefällt mir sehr.

 

Lieben Dank für deine Geschichte.

 

LG

Herz Dame

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Herzenswunsch

Autor. Förderer.

04.07.2026 um 10:04 Uhr

Lieber millamomud,

 

das war also das Finale. 

Zwölf spannende Teile deiner Geschichte durfe ich lesen. Ich habe sie wirklich gerne gelesen. Es war immer spannend zu erfahren, wie die Entwicklung weiter geht. Du hast es geschafft mich neugierig zu halten, nachdenklich zu machen und Emotionen zu wecken.

Auch wenn das zumeist keine schönen Emotionen waren. Louisas Weg zu sich selbst, war ein Weg den man keinem jungen Menschen so wünschen würde. Grenzen wurden nicht klar definiert, ganz im Gegenteil, sie wurden hart überschritten. Das ist weit weg von vielen sinnvollen Regeln im BDSM. Für unrealistisch halte ich dieses Szenario aber keinesfalls. Eine junge, unerfahrene Frau, eine bislang unbekannte Neigung, ein unerfülltes Bedürfnis. Von völlig neuen Gefühlen überwältigt, einen Schritt zu weit gehen, dann noch einen, zu weit, die eigenen Grenzen wurden missachtet, die Kontrolle ging verloren und dann geschah der Missbrauch. Einfach nur traurig, dass sie so den Weg zu sich selbst, zu ihrer Neigung finden musste.

 

Was mich wieder etwas versöhnt hat sind deine Worte im Epilog, zum Beispiel: 

Ich weiß jetzt, dass ich dieses Begehren nicht einfach ablegen kann. Es gehört zu mir. Und das ist okay.

 

Dieser Satz ging bei mir richtig unter die Haut. Bei mir hat es mehr als drei Jahrzehnte gedauert, bis ich zu dieser Erkenntnis gekommen bin, bis ich meine Neigung kommunizieren konnte, sie zulassen, akzeptieren. Nun endlich hat sie einen Platz in meinem Leben, in mir selbst, in meinem Bewusstsein. Sie war immer da und nun darf sie auch endlich da sein, zu mir gehören. Da habe ich komplett mit Louisa mitfühlen können, das war ein  Gänsehautmoment!

 

Am Ende bleibt bei mir trotzdem ein beklemmendes Gefühl nach dieser Leseerfahrung, aber gemischt mit Hoffnung, dass es für Louisa gut ausgehen wird.

 

Vielen Dank, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast.

Es war ein aufregender, emotionaler Ritt durch deine packend geschriebenen Zeilen. Sie hallen auf jeden Fall in mir nach.

 

Liebe Grüße 

 

Herzenswunsch

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04.07.2026 um 13:12 Uhr

Hallo millamomud,

 

schade, dass es schon zuende ist mit der schönen Reihe! 🥲 Aber vielleicht auch gut, denn es ist alles gesagt.

 

Ich wünsche jedem, dass er eine Helena um sich hat, wenn sowas passiert ist, die nicht wertet und nicht drängt, sondern einfach still beobachtet und hilft. Das fand ich ganz stark! Genauso stark fand ich auch die Schlussworte, dass Louisa ein klares Statement zu allem vergangenen zieht und weiß, was sie künftig will und wie.

 

Dir danke ich für eine echt gute, spannende und folgenreiche Geschichte, die ich mit Begeisterung gelesen habe. Auch solche Geschichten müssen erzählt werden! Ich hoffe, du schreibst hier noch mehr.

 

Viele Grüße und zum Schluss ein Extradanke mit vier Sternchen

Braves Mädchen

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05.07.2026 um 05:36 Uhr

geändert: 05.07.2026 um 05:37 Uhr

Hallo millamomud

Vielen Dank für das Teilen deiner Geschichte. 

 

Eine Geschichte die so polarisierte. Zwischen, nein das hat mit BDSM nichts zu tun, das ist Vergewaltigung und Momenten in denen die Protagonisten auch Gefühle zeigen und zulassen konnten, vor allem auch Verantwortung Übernahmen. 

 

Ich mag mir nicht ausmalen wo das überall Realität ist, was Du hier beschrieben hast. 

Was ich Auf jeden Fall gut fand war das du im jeden neuen Teil für Spannung gesorgt hast. Neue Erkenntnisse und Eindrücke zu den Protagonisten beschrieben hast und wie das Ende es zeigte, Personen im stillen sich zu Tätern entwickelt haben. 

 

Besonders in Erinnerung bleibt Hellena bei mir. Eine wahre Freundin die Haltung gezeigt hat und menschlich handelte. 

 

Was ich etwas schade fand war in diesem Teil die Szene der kleinen Aussprache und des Verzeihen. 

Das ging mir zu schnell. Vor allem das mit dem Halsband. 

Louisas Bild wurde veröffentlicht und nun trägt sie das Halsband? Das war mir zu schnell. 

Zumal dieses harte Outing und die Verletzungen der Privatsphäre schon Psychische Folgen hat und auch hatte, da hat man schon hart mit Problemen mit der Gesellschaft zu kämpfen und bestimmt keine Lust es mit einem Halsband neu zu entflammen.  

Auch hätte ich eine Aussprache zwischen Lou, Juli und Ben besser gefunden. 

 

Aber das lieber millamomud sind nur meine Vorstellungen und vielleicht war das Ende so auch gut und richtig weil es offen ist und viele Gedanken dazu erst entstehen können. 

 

Danke schön für deinen Mut die Geschichte zu veröffentlichen. Wie Du geschrieben hattest, entstand sie vor vielen Jahren, als Du BDSM für Dich entdeckt hast. 

Ich habe deine Geschichte gerne gelesen und war immer wieder aufs neue gespannt gewesen. 

 

Liebe Grüße Thorsten

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Meister Y

Autor. Förderer.

06.07.2026 um 15:43 Uhr

geändert: 06.07.2026 um 17:30 Uhr

Grüß Dich millamomud, ich habe es oft gesagt, wiederhole es aber gern. Schreiben, erzählen, begeistern kannst Du und das hast Du auch im letzten Teil geschafft!

Trotz allem bleibt für mich der bittere Nachgeschmack eines düsteren Missbrauchszenarios, eines Beispieles dafür, wie man Menschen brechen, ja zerbrechen kann. Okay, Louisa will einen neuen, ihren Weg gehen. Nimmt sogar ein Halsband von Ben an, obwohl sie selbst sagt:

 

Ich habe es gewählt. Nicht, weil ich ihm wieder vertraue. Sondern weil ich mir selbst wieder vertraue.

Eine Aussage, die für mich im BDSM-Kontext gar nicht geht. Gegenseitiges Vertrauen ist für mich die wichtigste Grundlage jeglichen BDSM.

 

Was aus Paul und Jule wird, lässt Du völlig offen, das finde ich tatsächlich schade. Man könnte meinen, sie kommen ungeschoren davon und haben somit die Chance, sich ein neues Opfer für ein neues perfides Spiel zu suchen. Louisa hingegen, ist klar ein Opfer, braucht eine Therapie und wohl sehr viel Zeit. Allein das beweist mir, dass ich hier keine BDSM-Geschichte sondern die Entwicklung und ausführliche Schilderung von Sexualstraftaten gelesen habe. Deswegen bleibe ich auch bei meiner Meinung, dass so etwas auf den Schattenzeilen nichts zu suchen hat!

 

Danke für´s Lesenlassen.

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

06.07.2026 um 17:30 Uhr

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Yuria

Autorin. Förderer.

07.07.2026 um 15:39 Uhr

Hallo millamomud!

 

Das war nun also das Finale einer sehr lesenswerten und spannenden Geschichte, die mich in jedem Kapitel mitgenommen und häufig noch in mir nachgearbeitet hat. Vielen Dank dafür!

 

Dass es keine BDSM-Geschichte war, würde ich so nicht unterschreiben. Es war für mich durchaus Kernthema, geschickt umwoben mit der Frage, wie denn der entsprechende Umgang damit aussehen sollte. Hier durften/mussten wir lesen, was passiert, wenn etwas dramatisch aus dem Ruder läuft. Abgründig, wuchtig und manchmal nahezu schmerzhaft mit keinerlei Zuckerwatte. Deine Geschichte veranschaulicht, wie wichtig Hinterfragen, Verantwortung und (Selbst-)Reflektion sind und wie hart der Aufprall sein kann, wenn praktisch nichts davon vorhanden ist. Insofern und trotz allem kann ich dieses letzte Kapitel für mich fast schon als versöhnliches Ende werten.

 

Das ungute Gefühl, das sich schon sehr früh bei mir einstellte und das mir sagte, dass in dieser Geschichte nichts so richtig gesund war, hat mich tatsächlich nicht getäuscht. Geirrt habe ich mich allerdings in der Annahme, dass es hier nur eine devote/masochistische Person gibt. Spätestens nach diesem letzten Teil, hat sich Helena für mich mit eingereiht. 

Seit Tagen/Wochen tut sie nichts anderes, als den total mitgenommenen Traumakloß auf ihrer heimischen Couch zu päppeln. Aufopfernd, bedingungs- und selbstlos. Sie behütet, sie betüdelt, sie urteilt nicht und fragt nicht. Selbst in der Uni beweist sie Haltung und gibt Louisa Rückhalt und Support. Das ist nicht selbstverständlich, auch und gerade dafür, dass Louisa sie ja eigentlich in nichts einweiht und auch über ihre Gefühlswelt kein Wort verliert. Im Grunde schweigt sie ja die ganze Zeit nur. Kurz musste ich mir dann eine Szene vorstellen, wie Helena zum Schluss unten vorm Haus steht und wartet, bis die geschundene Lousia ein letztes Mal aus der WG kommt, dem Ort, an dem das ganze Unheil begann. Die Tür öffnet sich und Lou kommt plötzlich freudestrahlend herausgehüpft (ja, vermutlich unwahrscheinlich, aber es passte einfach so gut). Aufgeregt zupft sie an ihrem frisch angelegten Halsband: „Ach, Helena! Das ist aber nett, dass du noch gewartet hast. Du, alles ist wieder voll okay. Ich hab jetzt einfach beschlossen, meine Neigungen so zu akzeptieren, wie sie sind. Und guck mal, was Ben mir geschenkt hat! Ist das nicht wunderwunderschön?“

Klar, ist das natürlich etwas (ähem) überspitzt, aber tatsächlich hätte mich Helenas Reaktion auf das Ende ehrlich interessiert. Ich an ihrer Stelle wäre wahrscheinlich kopfschüttelnd vom Glauben abgefallen. Aber wie so oft ist eben nicht alles nur schwarz und weiß…

 

Ganz vielen Dank fürs Lesenlassen!

 

Grüßchen

Yuria

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