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Forum - Veröffentlichungen auf den Schattenzeilen - Geschichten

»Louisas Aufgabe (Teil 9)« von millamomud

Bezieht sich auf die BDSM-Geschichte »Louisas Aufgabe (Teil 9)«.

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

»Louisas Aufgabe (Teil 9)«

von millamomud

 

Es war das Schönste daran, dass ich bei ihm liegen durfte, ohne zu dienen. Dass ich atmen durfte, ohne bewertet zu werden. Etwas war in mir gewachsen. Keine Erkenntnis. Kein Entschluss. Nur ein Gefühl. Es war zart. Und gefährlich. Als würde etwas entstehen, das ich nicht mehr kontrollieren konnte.

 

 

Die BDSM-Geschichte lesen: »Louisas Aufgabe (Teil 9)« von millamomud

27.06.2026 um 05:08 Uhr

Hallo millamomud !

 

Vielen Dank für das Teilen deiner Geschichte hier mit uns.

 

Mmh?!?

 

Ich war zu Beginn viel mit Denken beschäftigt mit wem Louisa da im Bett liegt. 

Die Frage ging zwischen Ben, Paul oder gar einen neuen Mann, hin und her.

 

Ich war erschrocken als Helena mit Louisa gesprochen hatte auf der Mauer. 

Ich dachte das ihre Lebensweise oder das was zwischen Lou und der WG ist, raus kam. 

Auch wenn es anders ausging, bleibt in mir das Gefühl das sie mehr weiß. 

 

Über Paul bin ich einfach nur geschockt.

Der Stille Beobachter- der an den auch ich Hoffnung hatte, tat das was ein Tabu darstellt. 

Er Vergewaltigte, Louisa. 

Ja das ist es.

 

Ich gehe weiter. Die ganze Geschichte bis jetzt ist eine Vergewaltigung irgendwie.

Ja die Debatte "Nur ein Ja ist ein Ja!" ist vom Tisch aber genau hier hätte sie gegriffen. 

Klar ist bei Jule keine Böse Absicht zu stellen dabei wie die WG merkte das das Vibrationsei der Louisa so gefallen wird aber das was danach passierte! 

 

Für mich ist es ein schrittweise Gefügig machen - psychische Abhängigkeit schaffen. 

 

Ich hoffe Louisa kommt aus der ganzen Situation unbeschadet raus und vor allem das ihre Psyche das unbeschadet übersteht. 

 

Dennoch lieber millamomud bekommst Du auch hier 4 Sterne weil es gut geschrieben ist. 

 

Liebe Grüße Thorsten

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

27.06.2026 um 05:08 Uhr

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Herzenswunsch

Autor. Förderer.

27.06.2026 um 10:27 Uhr

Lieber millamomud,

 

ich hatte in einem Kommentar mal vorsichtig das Wort Vergewaltigung benutzt. In diesem Teil trifft es für mich wirklich zu. Ich finde die Lage in der WG läuft aus dem Ruder, droht zu eskalieren. Die D/s Dynamik ist verloren gegangen, es hat sich ein Selbstverständnis entwickelt, Louisa wird durchgereicht wie ein Objekt. Neid und Besitzdenken kommen hinzu und verschärfen die Situation. Louisa scheint es nicht mehr gut zu tun, sie ist gefangen in ihrem inneren Konflikt, zwischen wollen und müssen. 

Der einzige Lichtblick ist Jules Fürsorge, die ich zum ersten Mal in einem vernünftigen Maß wahrnehme. Ich bange weiterhin um Louisas Wohlergehen, habe Mitleid mit ihr.

Ich hoffe und wünsche mir, dass du mit deiner Geschichte genau solche Emotionen wecken wolltest. Sie ist auf ihre Art aufregend und spannend, für mich zu wenig BDSM bezogen, eher ein erotischer Psycho-Thriller.

Ich bin gespannt auf den nächsten Teil.

Vielen Dank für deine Geschichte!

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27.06.2026 um 11:29 Uhr

geändert: 27.06.2026 um 11:33 Uhr

Hallo millamomud,

 

die Folgen kommen so schnell nacheinander, da kommt man ja kaum hinterher... 😅 

 

Für mich fühlt sich dieser Teil wie der kritische Höhepunkt des gesamten Handlungsbogens an und ich kann mir vorstellen, dass es ab dem nächsten Teil rasant zur Auflösung kommt. Ehrlich gesagt hoffe ich das auch, denn Louisa ist an ihrer Grenze angekommen... 🤨Sie merkt zum ersten Mal, dass es ihr nicht gut tut, gleichzeitig merkt sie zum ersten Mal Zuneigung, die Rollen von Ben und Paul (Scheißkerl!) trennen sich so klar wie in keinem der Teile zuvor, ich habe nichts mehr gelesen davon, wie wohl sie sich bisher in dieser demütigenden Rolle fühlte, Jule zieht sie am Ende aus dem Verkehr. (Ehrlich, ich mag Jule eigentlich richtig gut, die passt einfach super auf).

 

Wäre ich an Louisas Stelle gewesen (und das hätte ich mir in manchen Situationen gut vorstellen können, vom minding her gesehen), wäre heute mein "Stopp" gefallen... Sie hat es nicht gesagt, aber man weiß nicht recht, ob es bei ihr mittlerweile so eine Lethargie ist, oder Abstumpfung, und da fängt es an gefährlich zu werden. Gut, dass Jule das erkannt hat (ich sags ja, ich mag sie).

 

So, ich bin gespannt auf den nächsten Teil. Mit Demütigungen und Dienen weitergehen kann es jetzt glaube ich nicht mehr, da ist die kritische Masse erreicht und es ist ja auch erkannt worden von Jule (und wenn doch, dann wird es unfreiwillig und ich wäre raus). 😧

 

Deinen Schreibstil finde ich wie immer enorm spannend und mitreißend. Ich habe in einem der Kommentare zu den letzten Geschichten gelesen, dass dieses "nicht das, sondern das" aufgestoßen ist. Jetzt habe ich darauf geachtet und ich muss dem recht geben, das ist sehr präsent. Vielleicht war es aber auch Absicht? Wenn man es weiß, stört es dann doch ein wenig.

 

Viele Grüße

Braves Mädchen

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millamomud

Autor.

27.06.2026 um 11:37 Uhr

Veröffentlichung zuvor nicht gelesen.

Danke euch für die ehrlichen Rückmeldungen. „Louisas Aufgabe“ war tatsächlich erst meine zweite längere Geschichte in dieser Richtung und ich habe sie hier weitgehend in der damaligen Fassung gelassen. Einige Stilmittel, die ihr ansprecht, sehe ich heute deutlich bewusster als beim Schreiben damals. Umso spannender ist es für mich zu lesen, was euch auffällt — und ich bin neugierig, was ihr bei meiner nächsten Geschichte anders wahrnehme!

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Meister Y

Autor. Förderer.

27.06.2026 um 15:05 Uhr

geändert: 27.06.2026 um 16:32 Uhr

Grüß Dich millamomud, das was ich heute gelesen habe, hat in der Szene mit Paul, nichts aber auch gar nichts mit BDSM zu tun. Das ist keine Erniedrigung, das ist kein Dienen, das ist nicht einvernehmlich, dass ist schlicht und einfach eine Straftat, eine Vergewaltigung! Ich oute mich hier mal, ich weiß sehr genau, wovon ich rede und jede(r) der so was toll findet sollte sich mal den § 77 Abs. 2 Ziff. 1 + 2 StGB anschauen.

Insofern, für diese Aussage lasse ich mich gern kritisieren, hat so etwas hier eigentlich auch keinen Platz.

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Yuria

Autorin. Förderer.

29.06.2026 um 10:41 Uhr

Schwer und traurig zu lesen, wie es in diesem Teil weitergeht. 

 

Dass es mich überrascht, kann ich allerdings nicht behaupten. Vielleicht war es einfach nur eine Frage der Zeit bis so etwas passiert. Sozusagen logische Konsequenz daraus, dass es meines Erachtens alle Parteien dieser Geschichte einfach maßlos übertrieben haben und das von Beginn an. Lou hat bisher noch nie (!) nein gesagt, sondern sich wie eine Flipperkugel durch die Handlung schubsen lassen, ohne auch nur ein einziges Mal zu intervenieren. War sich offenbar ihrer eigenen Grenzen nie bewusst, hat das ganze Spiel selbst noch mit befeuert. Wer soll dann ahnen, dass es dieses Mal aber nun doch zu viel war? Im Grunde war das Meiste davor auch schon zu viel. Sie hat für sich selbst keine Verantwortung übernommen und leider hat es eben auch kein anderer getan. Das hier war dann das bittere Ergebnis.

 

Spannend ist, ob es zumindest jetzt einen "Hallo-wach-Moment" gibt und Louisa die Kurve kriegt oder ob sie einfach weiterhin im freien Fall bleibt.

 

Danke fürs Lesenlassen.

Yuria

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Joker eren

Förderer.

02.07.2026 um 12:19 Uhr

Für mich ist die Geschichte zu fiktional - soll heißen: Erkennbar nicht real oder realisierbar. Aber das ist mein persönlicher Geschmack, ich stehe eher auf die Geschichten, die real erscheinen ... Zumindest halte ich diese Story so für unrealistisch im echten Leben - was ja nicht negativ sein muss, aber es ist eben nicht ganz mein Geschmack ... Und es ist eine riesige Fleißarbeit, so lang ... schon dafür Lob und Anerkennung .. Und es liest sich geschmeidig ...

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Cid

Förderer.

05.07.2026 um 17:21 Uhr

Lieber millamomud, 

danke, auch für diesen Teil, in dem sich bei Louisa etwas in ihrem inneren Wahrnehmen ändert. Es scheint, als würde sie endlich und hoffentlich zu sich selbst finden können, da sie sich zumindest auf Gefühlsebene einerseits abgrenzt und andererseits eine besondere Form der Nähe spürt und zulässt. Bin gespannt, ob sie das in den nächsten Teilen umsetzen kann und wird.

 

LG Cid

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Rote Blume

Förderer.

06.07.2026 um 18:56 Uhr

Hallo Millamoud, 

 

Deine Geschichte ist spannend und mitteißend geschrieben, weckt Emotionen und wirft Fragen auf… 

Mir gefällt Dein Schreibstil auch sehr gut, gleichzeitig kann ich, besonders in diesem

Teil Gedanken oder Motive immer wieder nicht richtig greifen. 

 

Was Du nun noch klarer herausgestellt hast in dieser Folge ist das Lou immer mehr bemerkt, dass sie nur alleine dadurch sexuell zu dienen und zu gehorchen, und benutzt und bewertet  zu  werden nicht glücklich sein kann. Das sie auch das Bedürfnis nach Zuneigung, Fürsorge, Zärtlichkeit, ( Liebe?) hat. 

 

Ich habe mich gefragt welches Gefühl in ihr gewachsen ist, zart und “ gefährlich”. Etwas das entsteht und das sie nicht mehr kontrollieren könne… ? Meint sie damit das sie Gefühle für Ben wahrnimmt? Weshalb sollten diese gefährlich sein, abgesehen davon das sie aktuell allen „ gehört“ und nicht nur ihm? Ich habe versucht es einzuordnen, aber es bleiben Fragezeichen was sie damit gemeint haben könnte. 

 

Die Einleitung der Szene mit Helena finde ich interessant beschrieben. Louisa sieht sich selbst hier als „Studentin“ mit „leichten Realitätsverlusten“ mit einer ungewöhnlichen Selbstironie: „Ich war ein laufendes Fallbeispiel für betreutes Erkennen…“, das fand ich sogar ziemlich witzig, passt aber für mich gar nicht so sehr zu der lethargisch und melancholisch wirkenden Louisa. 

Helena hat bemerkt das Lou sich verändert hat, tippt aufs Verliebt sein und warnt sie dann vor den Männern… „Pass auf dich auf«, sagte sie dann. »Nicht alle Männer, die dich ansehen, wissen, was sie da eigentlich sehen.«“ 

Helena scheint mehr zu wissen, oder selbst zu schlussfolgern? 

 

Jule hat mitbekommen, dass das was Paul mit Louisa getan hat mehr als nicht mehr im Ordnung war. Das es gewalttätig war und nichts mehr mit gegenseitiger Lust zu tun hatte. Und ja, ich denke das Wort Vergewaltigung trifft es, auch wenn Louisa weiter keine Grenze zieht und nicht Nein sagt, da Paul genau weiß was er tut. Er will seine Macht demonstrieren und Louisa gefügig machen. Er droht ihr. Es ist ihm völlig gleichgültig wie sie sich dabei fühlt. Ich finde das hat sich schon deutlich in der letzten Küchenszene abgezeichnet, in der auch Jule treibender Part war. Sie versorgt, sie tröstet. Aber sie verhält sich irgendwie wie jemand der Missbrauch und Gewalt mitträgt, weil sie keine Möglichkeit sieht etwas zu ändern. Sie verhält sich weiter eher undurchsichtig für mich als Leserin. Das wirkt insgesamt nicht stimmig auf mich. Ich kann ihre Rolle in der ganzen Geschichte nicht ganz nachvollziehen. 

 

Vielleicht könnte ich das alles auch als sich im Grunde logische Fortsetzung von Nicht-Kommunikation und fehlender Übernahme von Verantwortung von allen Seiten deuten. 

 

Dieses Mal gibt Louisa eine Antwort darauf weshalb sie auch hier keine Grenze zieht, weshalb sie Paul machen lässt, weil sie „… nicht wusste, wie ich Nein sagen sollte. Weil ich es nie gelernt hatte“. 

So wirkt sie ja von Anfang an, diese Kombination die sie mitbringt ist natürlich sehr schwierig um in einer solchen unreflektierten Dynamik mit mehreren Personen als einziger devoter Part zu bestehen. 

Und hatte mich weiter gefragt, was die Geschichte am Ende sagen will. 

Denn auch mir ist die Geschichte zu wenig BDSM bezogen, ich finde es schwer auszuhalten erotische Inhalte über lange Strecken hinweg in diesem missbräuchlichen und „ toxischen“ Kontext zu lesen. 

Viele Grüße, Rote Blume

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