Profil erstellen Login

Forum - Veröffentlichungen auf den Schattenzeilen - Geschichten

»Louisas Aufgabe (Teil 5)« von millamomud

Bezieht sich auf die BDSM-Geschichte »Louisas Aufgabe (Teil 5)«.

nach unten, letzter, zurück

Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

»Louisas Aufgabe (Teil 5)«

von millamomud

 

Vielleicht hätte ich es sagen können. Dass ich Nähe vermisse. Dass ich mich selbst vermisse. Aber ich schwieg – und spürte genau in diesem Moment, wie etwas in mir leiser wurde. Als hätte ich eine letzte Gelegenheit einfach vorübergehen lassen.

 

 

Die BDSM-Geschichte lesen: »Louisas Aufgabe (Teil 5)« von millamomud

Meister Y

Autor. Förderer.

18.06.2026 um 07:36 Uhr

Guten Morgen millamomud, ich bleibe dabei, Du kannst das. Du nimmst mich mit, Du unterhältst, ja stellenweise begeisterst Du mich.

Für mich allerdings bleibt der fade Beigeschmack. Keine Fürsorge, keine Nähe, kein Aftercare. Dafür "öffentlicher" Sex und, aus meiner Sicht, keine Chance, aus dem Szenario auszusteigen. Daran ändert auch Louisas Aussage:

 

Ich hatte gedient. Nicht nur als Pflicht, sondern auch, weil ich es wollte.

 

nichts. Weil ich nämlich das Gefühl nicht loswerde, dass sie in Wirklichkeit eben nicht wollte.

 

Danke für's Lesenlassen.

Antworten, Zitieren, Kontaktieren, nach oben

Yuria

Autorin. Förderer.

18.06.2026 um 15:53 Uhr

Lieber millamomud,

 

vielen Dank für diese bisher wirklich gelungene Geschichte, die ich mit Spannung verfolge und die zweifelsohne sehr gut geschrieben ist.

 

Inhaltlich scheiden sich an ihr offenbar so ein bisschen die Geister, was ich echt nachvollziehen kann. Irgendwo in den Kommentaren hatte ich gelesen, Louisa würde Spaß an der ganzen Sache haben. Kann ich so akzeptieren, fühle ich selbst aber so gar nicht. Spaß und gute Laune wäre wohl das Letzte, das mir derzeit einfällt, wenn ich an Louisa denke. Wenn ich sie mir in einer entsprechenden Verfilmung vorstelle, sehe ich eine Frau, die nie lächelt, es sein denn, es wird von ihr erwartet. Die ganze Atmosphäre in dieser WG empfinde ich als überaus bedrückend, wenig bis gar nicht geprägt von fröhlichem Miteinander oder gar Unbeschwertheit. Ja, sie erhält anscheinend ihre körperliche bzw. sexuelle BEfriedigung daraus, ZUfriedenheit erkenne ich aber nicht. Das für mich völlige Fehlen von Vertrauensbasis, Ausloten oder respektvollem Rückfragen hinterlässt bei mir ein sehr unbehagliches Gefühl. Dass sie sich selbst in ihrem Zimmer und im eigenen Bett nun nicht mehr wirklich wohl und sicher fühlt, empfinde ich schon fast als albtraumhaft...

 

Als „schöne“ Geschichte hab ich sie schon im ersten Teil nicht gelesen und mittlerweile erwarte ich das auch nicht mehr von ihr.  Aber das ist voll okay, da es einfach eine sehr gute Story, meinetwegen auch mit Abgründen, ist. Muss ja nicht alles schön sein, um gut zu sein. Wäre bei Krimis auch komisch…

 

Grüßchen

Yuria

Antworten, Zitieren, Kontaktieren, nach oben

Herzenswunsch

Autor. Förderer.

18.06.2026 um 17:06 Uhr

Lieber millamomud,

 

wie die letzten Teile, so habe ich auch diesen sehr gerne gelesen. Zweifellos schreibst du sehr gut, flüssig und wortgewandt, da macht das Lesen schon richtig Spaß. Jeder Teil deiner Geschichte ist in sich sehr spannend und macht Lust auf die Fortsetzung. Inhaltlich, da bleibe ich bei meiner Meinung, finde ich es immer noch sehr grenzwertig, was Louisa wiederfährt. 

Sie ist auf sich alleine gestellt, wird kalt und emotionslos benutzt, ist dabei sich selbst zu verlieren.

Das Wort Vergewaltigung ist sicher zu groß, aber es war das erste, was mir beim Lesen in den Sinn kam.

Vielleicht liegt es daran, dass ich Vater von zwei Töchtern bin, vielleicht daran, dass ich ein eher romantischer, devoter Mann bin. Keine Ahnung. Aber so einen Einstieg in BDSM und sein Sexualleben wünscht man doch eigentlich niemandem. 

Deutlich wird natürlich Louisas Kampf mit sich selbst. Sie vermisst Nähe, sich selbst, hätte es stoppen können. Aber sie spürt auch, dass sie es will, fühlt sich von diesem Machtspiel magisch angezogen. 

Ich bin gespannt, wie sich diese Geschichte weiter entwickeln wird. 

Nach wie vor bereitet sie mir ein eher unbehagliches Gefühl. 

Aber, ich möchte das nochmal betonen, das darf sie auch, weil sie spannend ist, nachdenklich macht und mich bewegt.

Antworten, Zitieren, Kontaktieren, nach oben

Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

18.06.2026 um 17:06 Uhr

Melde dich an, um alle Themen und Beiträge im Forum lesen zu können.

Als angemeldetes Mitglied der BDSM-Community kannst du im Forum mitdiskutieren, Beiträge beantworten oder herzen. Du kannst eigene Themen eröffnen, Gruppen beitreten oder eine eigene Gruppe gründen.

Mit deiner Anmeldung kannst du auch die veröffentlichten BDSM-Geschichten kommentieren oder eigene Geschichten veröffentlichen.

Und das Beste: Mit der Anmeldung wirst du Teil einer Gemeinschaft, in der du Freundinnen und Freunde finden und dich mit ihnen im Forum, per Nachricht oder im Chat über deine Leidenschaft austauschen kannst.

Wir sind gespannt auf dich!

Account erstellen, Login

19.06.2026 um 05:24 Uhr

Hallo millamomud !

 

Vielen Dank für diesen fünften Teil deiner Geschichte. 

 

Ich kann gerne behaupten, daß ich diesen Teil wie auch die vier Teile davor, sehr gerne gelesen habe.

Es ist für mich angenehm deine Texte zu lesen, du schreibst flüssig und in einer Art die mich mitnimmt in die Story. 

Niemals musste ich mal Zeilen überspringen oder ungern lesen. 

 

Louisa ist so möchte ich sagen, zweifelsfrei devot. 

Durch Zufall entdeckte sie durch das Spiel mit Jule eine Art der Sexualität die sie befriedigen kann. 

Devot ist sie weil ich in ihr sehe wie sehr sie sich bemüht zu gefallen - das erste Mal Oral beispw. oder aber auch die Szene vor Jule in ihrem Zimmer, oder auch die ganzen Regeln - all das erregt sie. 

 

Das aber ist wie ich finde auch das Gefährliche für Louisa weil das ausgenutzt wird von der WG und wie ich finde Louisa Angst hat "Nein!" zu sagen. Weil sie dann garnicht mehr darf oder abgestoßen wird. 

 

Louisa wird regelrecht manipuliert. Wie in diesen Teil zu lesen als Ben der Louisa sagte das sie ihre Oralen Fähigkeiten nur durch üben ausweiten kann. 

(Hier wird regelrecht manipulativ auf sie eingegangen) 

Es erregt sie vielleicht, regt ihr Kopfkino an aber darf sie "Nein!" sagen? 

Gesundheitlich will ich garnicht erst den Zeigefinger heben. 

 

Auch das Louisa keine Privatsphäre mehr hat, sich mal zurück ziehen kann. 

Vielleicht einen sicheren Ort hat, das finde ich psychisch schwer für einen der keine Erfahrungen hat. 

 

Das lieber millamomud finde ich an deiner Story so spannend und macht die Geschichte so gut - weil sie mich zum Nachdenken anregt, weil sie so polarisiert wie auch die Kommentare der Community zeigen. 

 

Ich finde das in Geschichten auch Dinge passieren dürfen die fragwürdig sind, die die Gesellschaft in mehrere Lager teilt, denn Geschichten die bewegen sind wenn wir ehrlich sind, auch gute Geschichten.

 

Sonnige Grüße,

Thorsten

Antworten, Zitieren, Kontaktieren, nach oben

Hinweis

Gäste können keine Beiträge abgeben.

Links in den Beiträgen sind nur angemeldeten Mitgliedern unserer BDSM-Community sichtbar.

zurück, nach oben

 

Die Inhalte der Beiträge geben die Meinung der Erstellenden wieder unde entsprechen nicht zwangsläufig unserer Meinung, wir machen uns diese auch nicht zueigen. Bei Verstößen gegen die Forenregeln bitten wir um einen Hinweis.

Smilies, Statistik, Hilfe zum Texteditor, Hinweise zur Nutzung des BDSM-Forums

 

Als Lesezeichen hinzufügen: