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Forum - Veröffentlichungen auf den Schattenzeilen - Geschichten

»Louisas Aufgabe (Teil 2)« von millamomud

Bezieht sich auf die BDSM-Geschichte »Louisas Aufgabe (Teil 2)«.

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

»Louisas Aufgabe (Teil 2)«

von millamomud

 

Ich wusste, wie es sich anfühlen konnte, wenn ich keine Kontrolle mehr hatte. Wenn jemand zusah. Wenn ich nicht mehr wusste, ob ich es selbst noch wollte oder nur glaubte, es zu müssen. Darum fehlte etwas.

 

 

Die BDSM-Geschichte lesen: »Louisas Aufgabe (Teil 2)« von millamomud

Herzenswunsch

Autor. Förderer.

11.06.2026 um 17:43 Uhr

Lieber millamomud,

 

wie der erste Teil, so ist auch dieser schön geschrieben. Ich bin beim lesen deiner Zeilen im Geschehen und kann Louisas Suche nach diesem neuen Gefühl von Kontrollabgabe gut nachvollziehen. Die Handlung fand ich bis auf die Regel, die von ihr verlangt wurde und ein paar neuer Charaktere, sehr nah am ersten Teil. Aber trotzdem bin ich gespannt, wie sich diese besondere Konstellation weiter entwickeln wird. Da offensichtlich noch einige Fortsetzungen folgen, kann ja noch viel passieren. Ich finde mehrteilige Geschichten bieten viel mehr Raum für die Details und das "Drumherum", verlangen mir aber auch mehr Geduld ab. In sich abgeschlossene (Kurz-) Geschichten kommen zwangsläufig schneller ans Ziel. Ich bleibe geduldig und bin weiterhin gespannt, wo die Reise hingeht.

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11.06.2026 um 18:39 Uhr

Hallo millamomud!

 

Die Geschichte geht spannend weiter! 😊

 

Supergut finde ich, wie Lou immer reflektiert und ihre Situation analysiert, jeden Moment davon lässt du mich teilhaben an ihren Gedanken und irgendwie auch an einer Entwicklung, die ich gerade erahne (aber mal sehen...). Das unterscheidet deine Geschichte von anderen Geschichten, in denen es mehr um das Mitteilen von wer-mit-wem-und-was geht, finde ich. Dein Schreibstil finde ich auch enorm flüssig und gut zu lesen.

 

Vielen Dank!

 

Gespannt darauf, wie es weitergeht und viele Grüße

Braves Mädchen

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

11.06.2026 um 18:39 Uhr

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millamomud

Autor.

11.06.2026 um 20:16 Uhr

Herzenswunsch

 Ich finde mehrteilige Geschichten bieten viel mehr Raum für die Details und das "Drumherum", verlangen mir aber auch mehr Geduld ab. In sich abgeschlossene (Kurz-) Geschichten kommen zwangsläufig schneller ans Ziel

 

Ich "fürchte", dass meine Geschichten alle etwas länger sind, meist in Novellenform, im Schnitt so 12 Kapitel. Das geht in den einzelnen Veröffentlichung des Handlungsbogens wegen natürlich manchmal auch zu Lasten der "Höhepunkte", aber ich möchte Geschichten erzählen und nicht bloß Aneinanderreihungen mechanischer Abläufe. :)

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Meister Y

Autor. Förderer.

12.06.2026 um 15:09 Uhr

Grüß Dich millamomud, es nimmt Fahrt auf, das gestehe ich gern. Mir hat auch gefallen, wie Louisa reflektiert, wie sie über sich und ihre Gefühle nachdenkt und zu der Erkenntnis kommt, dass Fremdkontrolle sie mehr als erregt. Trotz allem ist für mich die Handlung immer noch eine Spielerei zwischen jungen Leuten. Eine dominante Jule kann ich (noch) nicht erkennen, auch wenn sie Louisa dazu auffordert, eine WG-Regel aufzustellen. Die hätte ja genausogut "...ich mache ab sofort jeden Abend den Abwasch..." sein können.

Alles in allem eine gut geschrieben Sexgeschichte, danke für´s Lesenlassen.

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12.06.2026 um 15:16 Uhr

Hallo millamomud,

 

ich glaube, in deiner Geschichte geht es um Kontrollverlust... da bewegt es sich hin. Louisa ist fasziniert von den Auslieferungssituationen, von dem Gefühl, von anderen sexuell beherrscht zu werden. Was soll ich sagen... ich fühl das so dermaßen! Da ist dieses spannende Machen-Müssen-Wollen, man kann zwar jederzeit damit aufhören, will es aber gar nicht, und dann wagt man sich einen Schritt nach dem anderen weiter. Das ist wie eine Sucht... der Kick muss immer größer werden... Bin gespannt auf den nächsten Teil.

 

Echt gut geschrieben!

 

Viele Grüße

lizzy lu

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Cid

Förderer.

12.06.2026 um 21:50 Uhr

Lieber millamomud, 

danke für die Fortsetzung der Geschichte. Ich habe sie nach dem ersten Teil gespannt erwartet und gerne gelesen, bin aber, ehrlich gesagt, bei weitem nicht so begeistert, wie vom ersten Teil, was vielleicht an meiner eigenen Erwartungshaltung liegt. Mit dem ersten Teil hast du mein Kopfkino derart begeistert und angefeuert, dass ich ein bestimmtes Bild im Kopf hatte.

Der zu Beginn absolut nüchterne Stil der Erzählweise, holt mich zunächst voll ab, da er vollkommen zu Ihrer Ernüchterung passt, als ihr immer klarer wird, dass es nicht die Stimulierung an sich, sondern die Situation war, die sie wirklich erregte. Sie erkennt, dass das Ausgeliefert sein, das Fremdgesteuert sein und die Abgabe der Kontrolle den eigentlichen Kick hervorgerufen haben, den sie für sich alleine nicht erreicht. Sie will mehr davon, um zurück in diesen Zustand zu gelangen, der eben mehr ist, als reine körperliche Stimulation. Wirklich toll in Szene gesetzt.

 

Dann wird es für mich allerdings unglaubwürdig, da sie plötzlich und ohne einen Gedanken daran zu verschwenden alle zuvor verspürte Scham überspringt und dass, ohne zwingend in diese Situation gebracht zu werden. Außerdem passiert nicht wirklich was Neues und das, was passiert, passiert viel zu schnell. Auch passt der vorher so passende neutrale Stil nicht mehr zur Situation, in der sie doch zumindest aufgewühlt sein sollte. Der innere Dialog, den ich erwartet habe, ist einfach nicht da.

 

Im Club werde ich wieder teilweise abgeholt, weil ich nachvollziehen kann, wie reizvoll es ist, die Person, die ich "dominiere", auf der Schwelle zu halten, bis sie darum  bittet, sie zu erlösen und dann noch einen draufzusetzen. Allerdings wird dieses Gefühl von Dominanz dann relativiert, da die dann von ihr gewählte Regel wieder nicht nachvollziehbar ist, da sie übertrieben, aus dem Nichts und wieder ohne inneren Konflikt plötzlich da ist. So macht, zumindest mir,  Dominanz keinen Spaß. 

 

Ihre anschließende Einsicht in Bezug auf den Kink der fremdgesteuerten

Kontrolle in der Öffentlichkeit und dem Schwanken zwischen wollen und müssen finde ich zwar nachvollziehbar und diese reflektiven Sequenzen sind hier, wie auch schon im ersten Teil ein prinzipiell sehr schönes Stilmittel, allerdings sind sie in diesem Teil nicht authentisch genug eingebettet, um nicht gleichzeitig darüber zu stolpern.

 

Insgesamt ist mir hier also zu wenig innerer Dialog, was dazu führt, dass ich immer wieder gedanklich ins stolpern gerade, wodurch es für mich oft nicht nachvollziehbar wird. Außerdem haben die übrigen Charaktere, die dem ersten Teil Tiefe gegeben haben, obwohl sie nicht im Zentrum standen, in diesem Teil leider fast keine Anteile (weder ihre Gedanken, noch ihre Motive), wodurch eben diese Tiefe verloren geht.

 

LG und Danke 

Cid

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