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Forum - Veröffentlichungen auf den Schattenzeilen - Blog

»BDSM als Therapie?« von Clu

Bezieht sich auf den Blogbeitrag »BDSM als Therapie?«.

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

»BDSM als Therapie?«

von Clu

 

Angesichts der tiefgehenden Wirkungen und psychisch oft spektakulären Effekte der BDSM-Praxis taucht immer wieder die Frage auf, ob BDSM Therapie sein kann. Die Frage spaltet dann regelmäßig die Geister.

 

 

Den Blogbeitrag lesen: »BDSM als Therapie?« von Clu

01.06.2026 um 13:11 Uhr

Spannende Gedanken. In vielen Fällen stimme ich Dir auch vorbehaltlos zu.

Der Abschnitt über die Eignung fachfremder Therapeuten halte ich allerdings in meinen Augen als zu kurz gedacht.

Aus eigener Erfahrung im sehr engen Umfeld habe ich bei verschiedenen Personen, die entsprechende psychische Erkrankungen haben, miterlebt, was hier eben nicht ausgebildete Therapierende anrichten konnten. Es ist sicher richtig, dass ein guter Freund, der die Person gut kennt, zur Seite stehen kann. Aber für mich war es eine sehr wichtige Erkenntnis, dass ich zwar Teil eines Therapieerfolges sein kann, aber eben nicht Anteil an der Therapie an sich habe. Jemanden bei der Selbstreflexion zu unterstützen oder zu helfen, Gedanken in Worte zu bringen, ist für mich da eben noch keine Therapie, zumindest in dem Sinne, wie ich es in meinem Umfeld als Freund oder auch Angehöriger erlebt habe.

Anekdotisch, aber für mich auch sehr bezeichnend war in der Hinsicht auch die Aussage einer Besucherin auf einem Stammtisch, die sinngemäß etwas sagte wie: "Ein gutes Spanking erstetzt bei mir mehrere Therapiestunden."

Fand ich damals befremdlich und verwirrt mich Jahre später immer noch, wenn ich daran zurückdenke.

Dem letzten Satz deines Blogartikels stimme ich vollkommen zu.

Vielen Dank für Deine Gedanken.

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Natty

Autorin. Förderer.

01.06.2026 um 20:44 Uhr

Liebe Clu, 

 

Die Diskussion um BDSM als Therapie-Form ist für mich insofern spannend, als dass vielleicht zuerst definiert werden müsste, was denn überhaupt genau "therapiebedürftig" ist und woher die Gründe dafür kommen. 

Wir Menschen, egal ob Vanilla oder BDSM, sind alle die Summe aus unseren Genen, unserer Erziehung und unserer Erfahrungen. Hier gehören ab einem bestimmten Alter Freunde, Partner oder einfach Menschen zu, die uns auf unserem Weg begegnen. Sie alle haben Einfluss, ob nun aktiv mit Lebensweisheiten oder passiv, weil wir uns durch sie oder mit ihnen verändern. 

Viele von uns erleben Dinge, die wir noch lange in Erinnerung behalten. Sind es schlechte Erfahrungen, können sie als lehrreich oder als Trauma empfunden werden. Das wiederum liegt an den anderen Komponenten unseres Gesamtkonstruktes.

Ich habe auch oft überlegt, welche Erfahrungen in jungen Jahren meine sexuellen Phantasien ausgerichtet haben und gleichzeitig überlege ich, ob es eine angeborene Neigung ist und beobachte meine Tochter dabei, mir, mit völlig anderen Vorraussetzungen des Aufwachsens, immer ähnlicher zu werden. 

Aber ob nun durch Gene oder Erfahrung, wir alle haben eine Vergangenheit, die, wenn wir wachsen wollen, verarbeitet werden will. Je nachdem, wie schwer unsere Psyche unter einer Erfahrung leidet, desto weniger hilft wohlmöglich die Selbsttherapie und desto wertvoller wird die Hilfe durch den richtigen Menschen, ob nun vom Fach oder ein Naturtalent im Stellen der richtigen Fragen. 

Ob sich Kinks nun verändern, weil wir sie auf eine Art fertig verarbeitet haben oder einfach nur, weil wir uns insgesamt verändern, je älter wir werden, bleibt für mich dabei offen. 

Vielen Dank für das Teilen deiner Gedanken 

VG Natty

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G Schichtenrausch

Autor. Korrektor. Förderer.

03.06.2026 um 13:47 Uhr

Ich habe keine Ahnung davon, wahrscheinlich geht es vielen so, das Thema wird seit ewigen Zeiten ergebnisoffen diskutiert, kann immer nur individuell beantwortet werden.

Meinen küchenpsychologischen Kommentar möchte ich dennoch abgeben.

 

Ich denke, eine psychische Krankheit ist eine Krankheit. Dom und Sub sind weder Arzt noch Krankenschwester.

 

BDSM wurde bis zum 1. Januar 2022 als psychische Krankheit eingestuft, ist seitdem offiziell eine Variante des menschlichen Sexualverhaltens.

Nach meinen Erfahrungen ist BDSM mehr als nur eine Sexualvariante. Es kann sich, von Entspannung zu Kompensation steigern, weiter zu sinnlichem Rausch bis hin zu einem fliegenden Zustand, der besser ist als jede Droge. Im Nachklang einer Session kann BDSM in seiner Wirkung zu länger anhaltender Überlagerung des Alltags und persönlicher Schwierigkeiten, zu Beruhigung, innerem Frieden führen. Folglich kann das Erleben deutliche therapeutische Wirkung haben, aber zeitlich begrenzt.

 

Die Frage war, BDSM als Therapie?

Ja, geht, begrenzt, Voraussetzung ist der passende Partner bzw. die Partnerin.

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03.06.2026 um 15:39 Uhr

Toller Beitrag und spannende Diskussion. 

Meine Meinung dazu ist zwiegespalten. Bei einer Therapie denke ich immer an etwas, dem man sich zuwendet, wenn man einen Leidensdruck verspürt. Man erhofft sich durch die Therapie eine Besserung.

 

Bei BDSM ist ja sehr oft genau andersherum. Man hat eine nahzu unbeschreibliche Sehnsucht. Wenn es schön ist, wünscht man sich ja gar nicht, dass es weg geht. 

 

Der Leidensdruck könnte sein, dass man etwas verlangt, was man eigentlich gar nicht will. Vielleicht aus moralischen Gründen, oder weil es andere Lebensbereiche negativ beeinflusst. Oder, dass man es zwar will, aber nicht bekommt. Oder, dass man es unbedingt will und auch bekommt, aber dann totzdem unzufrieden ist. Vermutlich gibt es noch viele weitere Variationen. 

 

Vielleicht besteht die Genesung darin, dass man seine Sehnsüchte erfüllt um dann festzustellen, dass man es doch gar nicht so dringend gebraucht hat? Oder dass man sich selbst besser versteht und sich folglich das geben kann, was man braucht. 

Ich denke, dass ist generell ein Teil unseres Lebens. Wir haben Wünsche und Hoffnungen, machen dann Erfahrungen die sich vielleicht nicht mit unseren Erwartungen decken und müssen daraufhin unsere Vorstellungen überarbeiten oder anpassen. 

 

Ein witziger Fun-Fact, den ich erst neulich in einem Buch gelesen habe der das ganz gut illustriert: Es wurden Menschen zu ihren besten sexuellen Erfahrungen und zu ihren liebsten sexuellen Fantasien befragt. Eine sehr weit verbreitete Fantasie ist Sex mit mehreren Partnern gleichzeitig. 

Wenn man diese Fantasien aber dem Geschlecht und der sexueller Orientierung der Befragten gegenüberstellt, stellt man fest, dass es vor allem Heterosexuelle sind, die diese Fantasie haben. 

Wenn man konkret schwule Männer fragt, dann ist diese Fantasie deutlich weniger verbreitet. Wieso?

Die Erklärung, aus dem Buch war, dass schwule Männer es vermutlich am einfachsten haben, tatsächlich sexuelle Erfahrungen mit mehreren Leuten gleichzeitig zu machen. Und vermutlich sorgt diese Erfahrung in dieser Kohorte dafür, dass die Fantasie entzaubert wird. Es ist eben nicht so gut, wie man es sich vorstellt.

 

Vielleicht ist es mit tatsächlich praktiziertem BDSM ganz ähnlich. Überspitzt formuliert: Man tut es, damit man merkt, dass man es gar nicht braucht. Oder vielleicht, damit man merkt, was man tatsächlich braucht. 

Ob ich das Therapie nennen würde? Vielleicht wenn der Effekt sich auf andere Lebensbereiche überträgt. Wenn man durch die Bearbeitung seiner sexuellen Themen auch in anderen Bereichen des Lebens glücklicher wird. 

Die Frage ist, ob das tatsächlich passiert. Ich denke, das hängt davon ab, wie groß der Leidensdruck von Anfang an war.

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03.06.2026 um 15:50 Uhr

geändert: 03.06.2026 um 16:15 Uhr

Auch wenn mein Beitrag Verallgemeinerungen enthalten sollte, so stellen diese nur meine rein persönlichen Meinungen und Wahrnehmungen dar.

Hier TEIL 1 meiner Texttapete

 

Liebe Community,

liebe Clu, 

 

Manchem in deinem Beitrag kann ich zustimmen, einiges will ich ergänzen und aus meiner Perspektive heraus zurechtrücken, denn dein Weg, ist nicht aller Weg.

 

BDSM als Erkenntnisweg, Lustweg oder Holzweg?

 

In deinem Beitrag verwendest du hinsichtlich der bdsm-Neigung wiederholt die Begriffe „Heilung“ und „Verschwinden“ auf synonyme Weise, womit du auch durch Schilderung deiner persönlichen Entwicklung deine ursprüngliche Neigung eher pathologisiert hast. Gleichzeitig erweckt dein Beitrag den Eindruck, dass deine Erfahrung und Einschätzung vielleicht als repräsentativ für andere Kinkster zu sehen wären. Doch nicht bei allen anderen Kinkstern existieren irgendwelche  Knoten, deren Auflösung nötig, erwünscht oder heilbringend wären.

Nicht von positiven Triggern und lustvollen Kicks schreibst du bei deinem Weg ins bdsm-Erleben, sondern von einem motiviert sein; was sprachlich im Zusammenhang mit deinen (vermeintlichen) psychischen Knoten dann sicher angemessener formuliert ist.

Das erweckt den Eindruck, als wäre deine Motivation vielmehr ein Weg der Erkenntnissuche gewesen, und vielleicht erst rückblickend als solcher erkannt (oder deklariert) worden.

Für die meisten Kinkster ist und bleibt es wohl eher ein Weg der Lust und Befriedigung, und nicht der für einen Erkenntnisgewinn, durch den befriedigende Neigungen verloren gehen könnten/würden.

 

Sicher ist bei vielen die Faszination für bdsm in den Anfängen am stärksten und am aufregendsten. Man experimentiert, man tobt sich aus, und vieles nutzt sich nach einer Weile mehr oder weniger ab, wird vielleicht langweiliger, Grenzen werden erweitert oder Abneigungen können entstehen.

Im Alter werden wir dann sowieso alle ruhiger, weniger triebhaft, oder es finden sich andere Präferenzen oder Notwendigkeiten in der Lebensgestaltung. Solche Entwicklungen, oder Neigungsänderungen wie z.B. Rollenänderung,  haben aber nichts mit einer „Heilung“ im Sinne eines Auflösungsprozesses zu tun.

 

Psychotherapien:

 

Ganz allgemein bezweifle ich die psychotherapeutischen Möglichkeiten für „Heilungen“ der Psyche oder zur Veränderung der Art der Sexualität, die dann ja mit Persönlichkeitsveränderungen, mit einer Andersprägung, oder Verdrängung etc. verbunden sein müssten. Deshalb halte ich die Nutzung von Therapeuten ganz allgemein nur in wenigen Fällen für sinnvoll.

Für Menschen,

- die immer wieder jemandem das gleiche Jammerlied vorsingen wollen, um Freunde/Partner damit nicht zu belasten oder zu nerven

- als Begleitung und Unterstützung bei destruktiver Verhaltens- oder Suchtproblematik

- deren negative FlashBacks, entstanden aus bekannt intensivem Trauma, mit bestimmten Techniken evtl. zu reduzieren oder aufzulösen zu sind;  das Trauma selbst ist ja nicht zu beseitigen

- die nicht fähig sind, sich und aktuell belastende Bedingungen zu erkennen und richtig einzuordnen. Sicher könnten hierbei auch emphatische intelligente Menschen aus dem persönlichen bzw. Kinkster Umfeld mittels Gespräche hilfreich sein.

 

(Fortsetzung folgt)

 

Grüße

Salimera

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03.06.2026 um 16:48 Uhr

Obscurius Optissimus

Vielleicht ist es mit tatsächlich praktiziertem BDSM ganz ähnlich. Überspitzt formuliert: Man tut es, damit man merkt, dass man es gar nicht braucht. Oder vielleicht, damit man merkt, was man tatsächlich braucht. 

Ob ich das Therapie nennen würde? Vielleicht wenn der Effekt sich auf andere Lebensbereiche überträgt. Wenn man durch die Bearbeitung seiner sexuellen Themen auch in anderen Bereichen des Lebens glücklicher wird. 

Die Frage ist, ob das tatsächlich passiert. Ich denke, das hängt davon ab, wie groß der Leidensdruck von Anfang an war.

 

Positiven Effekten auf andere Lebensbereiche, durch eine befriedigende Sexualität welcher Art auch immer, würde ich keine therapeutische Bedeutung beimessen. Ausleben von Sexualität und Sehnsüchten dient doch nicht der Bearbeitung sexueller Themen, sondern der Befriedigung von naturgemäßen Bedürfnissen - für deren mehr oder weniger notwendige Erfüllung keine Krankenkasse wegen therapeutischer Ziele zahlen würde.^^

 

Grüße

Salimera

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03.06.2026 um 17:00 Uhr

G Schichtenrausch

Die Frage war, BDSM als Therapie?

Ja, geht, begrenzt, Voraussetzung ist der passende Partner bzw. die Partnerin.

 

Hallo G Schichtenrausch,

 

deinem Beitrag stimme ich überwiegend zu, möchte aber dem Zitierten anmerken:

Dann müsste auch das Ausleben einer erfüllenden Vanilla-Sexualität oder Homosexualität bei entsprechenden Neigungen als Therapie gewertet werden.  Ob das sinnig ist?

 

Grüße

Salimera

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

03.06.2026 um 17:00 Uhr

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03.06.2026 um 17:35 Uhr

Ausleben von Sexualität und Sehnsüchten dient doch nicht der Bearbeitung sexueller Themen, sondern der Befriedigung von naturgemäßen Bedürfnissen - für deren mehr oder weniger notwendige Erfüllung keine Krankenkasse wegen therapeutischer Ziele zahlen würde.^^

Das wäre es doch. BDSM als Kassenleistung! Die sind bei vielen anderen Therapieformen ja leider auch oft so knickrig :D 

 

Positiven Effekten auf andere Lebensbereiche, durch eine befriedigende Sexualität welcher Art auch immer, würde ich keine therapeutische Bedeutung beimessen.

Da geht es eben um die Definition des Wortes "Therapie". Es gibt doch viele Dinge, die postiven Einfluss auf das Wohlbefinden haben. Gesunde Ernährung, Sport, Freundeskreis usw. Sexualität ist ein Faktor von vielen. Wenn du den Begriff "Therapie" als medizinische Intervention mit klarem Ziel, die "Gesundheit" wieder herzustellen definierst, gebe ich dir natürlich recht. 

 

Es ist vielleicht nicht das Ziel sexuelle Themen zu bearbeiten, wenn man seine Sexualität auslebt. Es ist aber ein Nebeneffekt. Das ist mein Punkt.  

 

Ich finde interessant, dass du in deinem Kommentar sehr Psychotherapie-kritisch argumentiest. Ich glaube nämlich auch, dass ein 50 minutiges Gespräch einmal in der Woche nicht das ganze Leben rumreißen kann. Umso mehr bin ich von der Wichtigkeit der Lebenführung allgemein überzeugt. Ob du es nun Therapie nennen willst, oder nicht.

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G Schichtenrausch

Autor. Korrektor. Förderer.

03.06.2026 um 17:52 Uhr

Salimera

deinem Beitrag stimme ich überwiegend zu, möchte aber dem Zitierten anmerken:

Dann müsste auch das Ausleben einer erfüllenden Vanilla-Sexualität oder Homosexualität bei entsprechenden Neigungen als Therapie gewertet werden.  Ob das sinnig ist?

Ja, ich denke, das widerspricht sich nicht. Ein Mensch, der mit BDSM nichts anfangen kann, wird auch keinen Rausch bei Fesseln und Schmerz erleben, der erlebt sein Orchester und seinen Nachklang vielleicht in anderer sexueller Form.

Sexualität entzieht sich jeder Wertung. BDSM ist nicht besser oder schlechter, jeder Mensch hat seine individuellen sexuellen Präferenzen, das sind so viele Varianten.

Wenn ich das Thema weiter fasse, steht es auch immer im Kontext zu Liebe (der allerbesten Therapie von allen Therapien bei allen Themen, im gesamten Leben), zu Partnerschaft und alles steht im Strudel der Zeit, der Entwicklung, der Veränderung. Das sind Fragen, die jeder Mensch, unabhängig von äußeren Anstößen, nur für sich allein beantworten kann. Ich mach das mal, ohne das Thema weiter zu fassen:

Weil dieses BDSM-Dings in meiner Seele steckt, empfinde ich BDSM als stärkeren Rausch im Vergleich zu anderen Varianten der Sexualität.

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03.06.2026 um 20:10 Uhr

G Schichtenrausch

Wenn ich das Thema weiter fasse, steht es auch immer im Kontext zu Liebe (der allerbesten Therapie von allen Therapien bei allen Themen, im gesamten Leben), ...

Liebe ist immer ein großes Wort, und deren Art und Ausprägung können beim Gegenüber sowohl positive wie destruktive Wirkungen haben. Beispielhaft nenne ich als Stichwort "besitzergreifende Eifersucht".

Als Therapie würde ich glückbringende Liebeserfahrungen auch nicht bezeichnen. Das Beste was einem passieren kann, ist sowieso eine gesunde Art der Selbstliebe, dieser gerecht zu werden, und die Bedingungen zu haben, um achtsam mit sich umgehen zu können. 

 

Weiteres zu meinem Verständnis des Therapie-Begriffs in einem folgenden Beitrag.

 

Grüße

Salimera

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