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Forum - Veröffentlichungen auf den Schattenzeilen - Geschichten

»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau

Bezieht sich auf die BDSM-Geschichte »Der lange Weg nach Hause«.

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

»Der lange Weg nach Hause«

von Valérian Bourreau

 

Wir treffen uns alle zwei Wochen. Alle 336 Stunden habe ich die Möglichkeit, jene Worte auszusprechen, die mir so sehr auf der Zunge brennen, doch ein ums andere Mal verschiebe ich es auf unsere nächste Begegnung.

 

 

Die BDSM-Geschichte lesen: »Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau

Herzenswunsch

Autor. Förderer.

09.05.2026 um 07:18 Uhr

Lieber Valérian Bourreau,

 

vielen Dank für diese schöne Geschichte. Ich konnte mich sehr gut in deinen Protagonisten hineinversetzen. Zu gut kenne ich die Angst vor Zurückweisung, das Schamgefühl und die Verzweiflung. Dieser stetige Kampf mit sich selbst, gefangen in den eigenen Gedanken, die Angst davor lieb gewonnenes zu verlieren durch einen Moment der Schwäche. Wirklich schön geschrieben, dieser vielleicht alles entscheidende Moment der Überwindung dieser Ängste. Oder hat da die Verzweiflung gesiegt? Wie auch immer, gut, dass Farid Dienst hatte, habe ich mir gedacht. So einen Farid hätte ich in jungen Jahren auch gerne gehabt.

Danke auch für die "Pennergranate", man lernt ja nie aus, hat mich zum lachen gebracht, passte aber in dem Kontext gut.

 

Lieben Dank für den emotionalen Flashback-Start ins Wochenende!

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09.05.2026 um 09:14 Uhr

Hallo Valerian Bourrau,

 

blöd saufen ist nie die Lösung. 🤔

 

So richtig abgeholt hat mich deine Geschichte ehrlicherweise nicht... Da ist ein jammernder (jämmerlicher?) Typ, der sich nicht traut, seiner Liebe seine Liebe zu gestehen, der mit Kraftausdrücken und Gossenjargon denkt (...ich hatte das letztens schonmal irgendwo kommentiert, ich stehe mehr auf Geschichten mit schöner Sprache...), der rumsäuft, Dosen gegen Hauswände ballert, dann aber wieder rumheult und ängstlich rumstottert. So ein bisschen armselig wie Liebeskummer achte Klasse. 🙄 Ich weiß jetzt nicht, ob du einen Bezug zum letzten Podcast mit dem Hadern wolltest und ob es deswegen schnell gehen musste? Was mir in der Geschichte auch fehlt ist Spannung, das Ende war doch schon arg vorhersehbar.

 

Trotzdem danke für den kleinen Lesemoment am Morgen! 🌞

 

Viele Grüße

Braves Mädchen

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Leo Me

Autorin. Förderer.

09.05.2026 um 11:24 Uhr

geändert: 09.05.2026 um 11:26 Uhr

Lieber Valérian,

 

ich konnte so gut mit deinem Protagonisten mitfühlen. Die Zweifel zwischen seinen Wünschen sich zu öffnen und gleichzeitig die Angst, der für ihn so wichtigen Freundschaft einen Schaden zuzuführen. Auch seinen Selbsthass konnte ich gut nachvollziehen. Sowohl seinen Hass für seine Schwäche, als auch seinen Hass über seinen Versuch es mit Wut und Alkohol zu betäuben. Wie Herzenswunsch schon sagte, gut, dass Farid da war. Aber noch besser, dass Sabine im richtigen Moment da war.

»Im Moment ja, so ein Häufchen Elend zu sein, steht dir nicht.«

Mir hat gefallen, wie er sie immer wieder vor seinem Auge gesehen hat. Das hat für mich die Spannung in der Geschichte getragen. Ich war, genauso überrascht wie er, als sie plötzlich auf der Mauer saß.

 

Und auch den Titel, in seiner Doppeldeutigkeit finde ich perfekt gewählt.

 

Lieber Valérian Bourreau, herzlichen Glückwunsch zu deiner ersten Geschichte auf den Schattenzeilen. Schön, dass du hierher gefunden hast und danke, dass du sie mit uns geteilt hast!

 

Liebe Grüße

Leo 

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Rote Blume

Förderer.

09.05.2026 um 13:44 Uhr

Hallo Valérian Bourrau,

 

danke für das Teilen Deiner ersten Geschichte hier auf den Schattenzeilen!

 

Auch ich kann das Dilemma Deines Protagonisten gut nachempfinden. 

Und ja, auch mir ist seine Art mit sich selbst zu sprechen, „Maul“ und „Fresse“, unangenehm aufgestoßen, gleichzeitig passt dies zu seinen Ängsten, Zweifeln und seinem  Selbsthass und einfach zu seiner Lebensrealität. 

Schön, dass er jemanden hat wie Farid, der 

ihm ins Gewissen redet. 

Spannend, dass Farid, der ja nicht weiß das es bei ihm nicht nur darum geht Sabine seine Liebe zu gestehen, davon spricht das er seinen „ Mann stehen muss“. Was er wohl dazu sagen würde, wenn er mehr wüsste? Aber glücklicherweise muss der Protagonist sich ja nicht an weiteren Stellen outen, aber um seine Phantasien mit Sabine real werden lassen zu können, muss er den Schritt wagen ihr alles zu „ gestehen“. 

Ich kann mir vorstellen wie schwer so etwas sich anfühlen mag. 

 

Auf mich wirkt die Geschichte authentisch und ich freue mich für Deinen Protagonisten, dass der innere Schweinehund die Oberhand gewonnen, und er es geschafft hat die Nachricht abzuschicken. 

 

Liebe Grüße, Rote Blume

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09.05.2026 um 16:46 Uhr

Hallo Valerie,

 

in Geschichten der Abteilung "männlich bottom" sind die meisten Personen immer so schwach, lost, wehleidig. Ich wünsche mir mal Geschichten mit selbstbewussten männlichen Bottoms, die gibt's doch bestimmt auch... wäre das nicht spannender?

 

Darum war ich beim lesen nicht ganz so begeistert wie meine Vorredner, aber macht ja nichts. 🙂

 

Viele Grüße

lizzy lu

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Meister Y

Autor. Förderer.

09.05.2026 um 16:56 Uhr

Hallo Valérian Bourreau, willkommen im Club der Autorinnen und Autoren.

Ich habe wirklich eine Weile gebraucht, bis ich mit Deinem Protagonisten einigermaßen warm geworden bin. Im Grunde ist er ja wirklich ein Jammerlappen, der sich nicht traut und der daher wohl auch bislang jegliche Chance verspielt hat.

Dem Alkohol verfallen, mit sich und der Welt unzufrieden, sieht er dann auch noch eine Doppelgängerin, die ihm auf die Sprünge hilft. Na ja, wer weiß, was er Sabine erzählt, wenn sie sich dann doch real sehen. Ob er dann wohl Mumm hat?

Sprachlich, da bin ich ehrlich, war ich nicht so begeistert. Ich mag diese prolligen Ausdrücke nicht. Dann noch die Bierflasche gegen eine Hauswand, das geht gar nicht!

Danke für´s Lesenlassen.

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10.05.2026 um 08:20 Uhr

Lieber Valérian Bourreau ,

 

ersteinmal Herzlichen Glückwunsch zu deiner ersten Geschichte hier auf den Schattenzeilen und damit verbunden, auch ein Herzlich Willkommen in den Kreis der Autor:innen. 

 

Mmh wie soll ich anfangen. Ich hatte Deine Geschichte gestern in der Früh schon gelesen und auch heute noch mal und kann mich nicht richtig zu einer deutlichen Meinung äußern. 

Was Deine Geschichte nicht besser oder schlechter macht.

 

Ganz klar hast Du mich mit genommen mit diesem Jungen Mann der nach dem Treffen mit Sabine durch die Straßen zieht. Mit sich hadert und unzufrieden ist. Unzufrieden mit sich weil er gegenüber Sabine nicht sprechen kann was er fühlt. 

 

Ich fand es toll wie Du seine Gefühle beschrieben hast, wie ihm seine Unsicherheit fertig macht, wie er durch die Gassen wandert und sich selber so fertig sieht.  

 

Das erinnert glaube ich jeden mal an sich selbst, wenn man nach einen Date nach Hause geht und man sich ärgert weil man sich wieder mal dumm angestellt hat oder weil man schiss hatte mit der ganzen Wahrheit herauszubekommen. 

 

Das war sehr toll von Dir in dieser Geschichte herausgeschrieben. 

 

Was mich irritiert hatte, war die erträumte Sabine auf der Mauer. Das war für mich zu viel Phantasie - vielleicht ist es so weil ich das von mir nicht kenne aber ich muss sagen das ich die stelle zwei mal lesen musste. Ich dachte zu erst das Sabine aufeinmal da war. 

 

Was mich auch irritiert hatte war dieser Farid. 

"Ach Brudi!" Das erinnert mich so an Bro! Ich weiß nicht aber das war und ist nicht meine Sprache und ich bin ehrlich aber ich kann solche Menschen auch nicht verstehen. 

Auch ich gehöre der GenX Generation an und auch mir wurde auf Familienfeiern vorgelebt, das Alkohol trinken schick ist, das nach dem Familienessen am Sonntag bei Oma die Erwachsenen immer einer Kümmerling oder einen Fernet-Branca mit Pfefferminze Geschmack tranken. 

Auch ich unterlag dem Gesellschaftlichen Druck abends in die Kneipe zu gehen am Wochenende auch über den durst zu trinken aber ich persönlich habe es nie verstanden in Bus und Bahn, auf der Straße oder beim Laufen in einer Gruppe, Alkohol zu trinken. 

Das war für mich etwas in dieser Geschichte was den Typen zu etwas armen machte. 

Warum muss er sich unbedingt betrinken nur weil er sich ärgert? 

 

Das alles macht Deine Geschichte nicht schlecht - nicht falsch verstehen, das ist keine Kritik an Dich, aber triggert mich persönlich. 

 

Was ich leider aber sagen muss ist die Tatsache: 

 

Wir sprachen unbeschwert, wie schon so oft. Kaum ein Wort blieb und bleibt zwischen uns unausgesprochen. Wir erzählen uns alles. Ich kenne all deine Geheimnisse, worauf ich unheimlich stolz bin. Aber du kennst nicht jedes meiner Geheimnisse. Na ja gut, du kennst nur ein einziges nicht,

 

Das verstehe ich nicht weil es ja eigentlich genau darum in dieser Geschichte ging. 

Ich meine, wenn man sich so gut versteht und so viel miteinander redet, alles vom anderen weiß dann kann es doch auch nicht so schwer sein auch über BDSM zu sprechen. 

Zu mal Sabine ja auch die Sexgeräusche des Typen bewertet hatte so wie umgedreht auch. 

Also war man ja schon sehr intime untereinander. 

 

Das lieber Valérian Bourreau hat mich etwas irritiert und ließ die Geschichte für mich unglaubwürdig klingen. 

 

Schade eigentlich weil ich glaube das Du sehr gut Geschichten schreiben kannst. Du nimmst Gefühle auf, kannst diese gut formulieren und wiedergeben. Du hast mich mit deinem Text auf die Straße mitgenommen und konnte mich auch gut in die beschriebene Situation hineinversetzen. 

Also sehe meinen Kommentar bitte nicht als Kritik an so das Du die Lust am Schreiben verlierst - nein es ist nur meine Meinungen und damit muss ich fertig werden.  

Ich freue mich sehr, wenn ich von Dir noch mehr lesen dürfte als diese Geschichte denn schreiben kannst Du. 

 

Viele liebe Grüße, 

 

Thorsten

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

10.05.2026 um 08:20 Uhr

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Valérian Bourreau

Förderer.

10.05.2026 um 14:42 Uhr

geändert: 10.05.2026 um 15:03 Uhr

Hallo an alle, die meine erste Geschichte hier gelesen und kommentiert haben.

Ich freue mich sehr über Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge.

 

Ich möchte hier nur ein paar Worte verlieren, um manche Sachen vielleicht etwas verständlicher zu machen.

 

Für mich stand bei dieser Geschichte in erster Linie die Authenzität im Vordergrund.

Hat nicht jeder von uns schonmal am Boden einer Alkoholflasche nach Antworten gesucht?

 

Und das Thema Sprache, mir persönlich liegt eine elegante und »schöne« Ausdrucksweise auch mehr.

Aber in Momenten tief empfundenen Haderns und Selbsthasses drückt sich die eigene, innere Stimme doch nicht gehoben aus? Also bei mir zumindest nicht.

Und wer Nachts an eine Tankstelle in einem eher sozial schwachem Viertel geht, wird dort kaum mit »guten Abend werte/r Dame/Herr« empfangen.

 

@sklave thorsten:

zu deinem Kommentar möchte ich sehr gerne den Punkt mit der eigentlich vorhandenen Intimität hervorheben.

Für mich persönlich ist das Sprechen über Sex etwas sehr Triviales und Oberflächliches. 

BDSM wiederum ist ein sehr intimes Thema, da man seinem Gegenüber damit einen sehr tiefen Einblick in die eigene Seele gewährt. 

Insbesonders als Sub legt man eine tiefe Verletzlichkeit dar und wenn man diesbezüglich schon auf Ablehnung und Zurückweisung gestoßen ist, möglicherweise in Kombination mit Spott, macht es dies nicht unbedingt leichter, sich zu öffnen.

Vielleicht wird es dadurch ein wenig verständlicher, warum es dem Protagonisten so schwer fällt, über seine tiefsten Gefühle zu sprechen.

Möglicherweise hätte ich das innerhalb der Geschichte etwas besser herausarbeiten können.

Man lernt nie aus.

Und es freut mich sehr, dass du der Meinung bist, ich könne sehr gut schreiben. 

Ich gebe mein Bestes und stecke sehr viel Herzblut in jede meiner Geschichten.

 

Ihr werdet definitiv nicht das letzte Mal von mir gelesen haben.

 

Abschließend möchte ich mich bei euch allen für eure ehrlichen Worte bedanken, ich verstehe sie als Ansporn und Anregung.

 

Liebe Grüße,

V.

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