Forum - Veröffentlichungen auf den Schattenzeilen - Geschichten
»Ich will doch nur spielen ...« von Florentine
Bezieht sich auf die BDSM-Geschichte »Ich will doch nur spielen ...«.
Hinweis
Gäste können keine Beiträge abgeben.
Links in den Beiträgen sind nur angemeldeten Mitgliedern unserer BDSM-Community sichtbar.

Die Inhalte der Beiträge geben die Meinung der Erstellenden wieder unde entsprechen nicht zwangsläufig unserer Meinung, wir machen uns diese auch nicht zueigen. Bei Verstößen gegen die Forenregeln bitten wir um einen Hinweis.
Smilies, Statistik, Hilfe zum Texteditor, Hinweise zur Nutzung des BDSM-Forums
Als Lesezeichen hinzufügen:
02.02.2026 um 13:13 Uhr
Sehr gut kann ich in Deiner Geschichte die Gedanken und Gefühle der Ich-Erzählerin nachempfinden, die innere Ambivalenz finde ich auch sehr gut beschrieben. Wahrscheinlich hat mich diese Geschichte daher auch etwas emotional betroffen, weil eben nicht ganz herauskommt was sie uns sagen möchte.
Wie schon andere geschrieben hatten, ist wohl das Einstellen aufeinander, das gegenseitige Abklären was beide voneinander erwarten und sich auch wünschen im Vorfeld dieses „ Spiels“ ziemlich schief gegangen.
Ihn nervt ihr Chaos, sie kann nichts mit seiner großen Vorliebe für Ordnung anfangen. Irgendwie fehlt beiden wohl die gegenseitige Akzeptanz und der Respekt der anderen Person gegenüber. Ich glaube, auf eine reale Begebenheit in der Realität übertragen, wäre sowohl sie „ naiv“ diesen Vertrag zu unterzeichnen, aber auch der Mann hier hätte wohl kein gutes Gespür dafür gehabt, wo es gut möglich ist an persönlichen Eigenschaften zu arbeiten und wo es eher zum Scheitern verurteilt ist.
Denn Schusseligkeit und Vergesslichkeit lassen sich oftmals nicht einfach so wegtrainieren, auch wenn es natürlich möglich ist, sich Strategien zu erarbeiten besser damit zurechtkommen.
Auch wenn die Hauptfigur also vielleicht zu naiv war, sehe ich die Verantwortung für diese Schieflage zwischen den beiden auch bei ihm und kann richtig mit ihr fühlen, wie ungerecht behandelt und stehen gelassen sie sich zum Ende hin fühlt. Das er sie erst die Kiste holen lässt, und sie auch durch sein weiteres Verhalten glauben lässt ihr verziehen zu haben, und dann einfach wieder mit der Kiste geht, ist schon auch eine sehr unreife und unwürdige Art, vor allem falls es wirklich das Ende der Beziehung darstellen sollte. Es kommt wirklich einer demütigenden und erniedrigenden Abstrafung gleich, wie sie in jeder Vanillabeziehung mit schlechter Kommunikation genauso hätte stattfinden können denke ich.
Ich würde der Hauptfigur mehr Selbstreflektion und Selbstbewusstsein wünschen.
Dankeschön für diese zum Nachdenken anregende Geschichte.
Antworten, Zitieren, Kontaktieren, nach oben