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11.01.2026 um 02:39 Uhr
Beim Erzählstil in Ich-Form sehe ich mich eher genötigt, mich mit dem Protagonisten zu identifizieren – auch dann, wenn ich dessen Innenwelt z.B. als unsympathisch oder unlogisch wahrnehmen muss. Lieber bin ich bei mir selbst und lasse mich über einen personalen Erzähler zu meinen eigenen Gefühlen lenken. Das betrifft ganz besonders Erotikgeschichten, wegen abweichender Neigungen und Bedürfnisse. Ganz grundsätzlich dringe ich ungern in die Intimsphäre anderer ein, und nichts ist intimer als Gedanken und Gefühle. Wenn sich die Innenwelt zu sehr mit meiner deckt, dann fühle ich mich vielleicht auch auf abstruse Weise vereinnahmt und vorgeführt. (Ich kann es gerade wieder einmal nicht besser erklären. ;)
Deshalb bevorzuge ich die auktoriale oder personale Erzählperspektive, weil ich eher den distanzierteren und voyeuristischen Standpunkt einnehmen möchte. Es lässt mich mehr bei mir selbst sein, bei meinen Empfindungen, deren Reflektieren und bei meinen Wertungen. Die Gesamtheit der Geschichte lässt sich bei diesen Formen umfassender verstehen, und mich auch die Perspektive derjenigen einnehmen, welche nicht die Hauptfigur darstellen.
Aber keine Regel ohne Ausnahme, jedenfalls in diesem Zusammenhang
Gruß
Salimera
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