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Darf ich mal ein wenig Frust ablassen?

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Devana

Autorin. Korrektorin. Teammitglied.

02.12.2021 um 12:55 Uhr

geändert am 02.12.2021 um 13:00 Uhr

Ihr Lieben,

 

verzeiht, wenn ich euch heute einmal mit meiner ganz persönlichen Befindlichkeit belästigen möchte, aber soeben bin ich ein wenig frustriert und diesen Frust verspüre ich nicht zum ersten Mal. Ich schreibe gerade sozusagen inoffiziell, aber ganz persönlich als Teammitglied der Schattenzeilen.

 

Unser "Team" besteht derzeit nur noch aus zwei Mitgliedern, nämlich Jona und mir. Unterstützt werden wir von einer Handvoll Lektoren, die das jedoch auch nur mit schwankenden Engagement bewerkstelligen können, da ihr Privatleben eine aktive Arbeit nicht immer zulässt. Derzeit ist nur ein Lektor so richtig aktiv.

 

Kurz gesagt: Wir erledigen alle Arbeiten derzeit zu dritt. Da ich selbst aktuell auch nicht so viel Zeit habe, eigentlich eher zu zweieinhalbt.

 

Gerade Jona steckt seit über 20 Jahren unermüdlich sehr viel Energie in die Schattenzeilen. Nicht nur, dass das ganze System mit all seinen Funktionen eine Eigenentwicklung von ihm ist, die er beständig erweitert und optimiert und die unzählige Arbeitsstunden frisst, nein, es kostet täglich auch mehrere Stunden, all die administrativen Aufgaben zu erledigen (z.B. Freischaltung von Profilen, Überprüfung neuer Forenbeiträge, Planung der Textveröffentlichungen, Beantwortung von Anfragen und vieles mehr). Das alles unbezahlt und als reines nicht-kommerzielles Freizeitprojekt, das sich rein aus Spenden finanziert.

 

Das soll jetzt kein Vorwurf oder auch kein Heischen nach Dankesbezeugungen sein. Jona macht das gerne. Die Schattenzeilen sind sein "Baby" und er hegt und pflegt es. Wir sind unsererseits dankbar dafür, dass wir viele Freunde und interessante Leute über die Schattenzeilen kennenlernen durften. Ich selbst unterstütze ihn dabei so gut es eben geht und halte ihm vor allem den Rücken frei.

 

Nach dieser langen Einleitung komme ich jetzt endlich zum Punkt:

 

In letzter Zeit häufen sich so ein paar Dinge.

 

Da gibt es beispielsweise Profillöschungen von zum Teil langjährigen Mitgliedern aus Gründen, die bei mir nur ein Kopfschütteln hervorrufen. Man regt sich über Kleinigkeiten furchtbar auf und sieht keine andere Möglichkeit, als sich sogleich und für immer zu löschen. Sei es, da man einmal im Jahr eine Textbewertung abgeben muss, um weiterhin sehen zu können, wer online ist, sich darüber aufregt, dass wir darum bitten, AdBlocker zu deaktivieren, damit die Zählpixel der VG Wort gewertet werden können (und ansonsten haben wir keinerlei Werbeanzeigen bei uns!) oder weil man es ganz unmöglich findet, dass man jugendgeschützte Geschichten erst ab 23 Uhr oder nach einer Altersverifikation lesen kann (und dabei halten wir uns nur an die deutsche Gesetzgebung).

 

Sogleich fühlt man sich persönlich angegriffen und gegängelt und verlässt uns, nicht ohne ein paar verletzende Worte an uns bei der Profillöschung zu hinterlassen. Manchmal möchte man dann alles hinwerfen und die Schattenzeilen einfach löschen (tun wir natürlich nicht, sonst gäbe es die Schattenzeilen schon lange nicht mehr).

 

Das ist der eine Punkt. Der andere ist das Anspruchsdenken vieler Mitglieder.

 

Wie gesagt: Wir sind aktuell nur zu dritt und die Schattenzeilen sind ein Freizeitprojekt, das wir neben unserer eigenen Arbeit und Privatleben stemmen. Dennoch gibt es Nutzer, die von uns erwarten, dass wir einen umfassenden und persönlichen Support bieten. Sei es im Chat oder per Nachricht. Frustrierend vor allem dann, wenn es um Dinge geht, die im Hilfebereich umfassend erklärt sind. Wir stellen aber immer wieder fest, dass dort kaum einer nachliest, selbst wenn man darauf hinweist. Stattdessen wird erwartet, dass man eine Frage per Mail oder im Chat ganz persönlich und individuell beantwortet. Könnt ihr uns bitte verraten, wo wir diese Zeit hernehmen sollen? Stattdessen wird man angefeindet oder fühlt sich angegriffen, wenn man nicht genau so reagiert wie erwartet.

Ebenso verhält es sich, wenn man Änderungswünsche an uns trägt, die wir dann nicht umsetzen. Seid euch gewiss, dass wir über jeden Vorschlag nachdenken, aber wir können und wollen nicht alles umsetzen.

Auch immer ein Punkt sind frustrierte Leute, die sich darüber beklagen, dass bei uns so wenig los ist, als könnten wir etwas dafür. Wir liefern euch nur den Rahmen, füllen müsst ihr ihn selbst.

 

Uns ist klar, dass die Schattenzeilen nicht Jedermanns Heimat sein können. Es gibt Leute, da weiß ich schon nach einem Posting im Forum, dass sie nicht lange bei uns bleiben werden, da sie einfach nicht zu uns passen. Das ist okay. Man kann es nicht allen recht machen und das wollen wir auch gar nicht.

 

Aber frustrierend ist der Umgang mit Menschen, die ein mir nicht nachvollziehbares Anspruchsdenken an den Tag legen oder sich an Kleinigkeiten, für die wir meist einen guten Grund haben, so derart reiben. Dabei justieren wir ja gerne mal nach, wenn man mit uns vernünftig spricht.

 

Danken möchte ich jetzt aber allen anderen Mitgliedern, die sich hier in keiner Weise angesprochen fühlen und uns auf vielfältige Weise unterstützen. Sei es durch eine aktive Nutzung unserer Community, als Autor, Lektor oder Förderer.

 

Alle anderen: Fühlt euch jetzt bitte nicht angegriffen. Ich wollte nur mal meine Sicht der Dinge niederschreiben. Denkt bitte daran, dass es sich hier nicht um eine kommerzielle Plattform handelt. Ihr seht hier weder Werbebanner noch müsst ihr monatlich 10€ bezahlen, um Nachrichten schreiben und ein Profil ausfüllen zu können.

Die User, die sich frustriert gelöscht haben, erreiche ich ohnehin hier nicht mehr, es sei denn, sie lesen ohne Login noch heimlich mit. Denen kann ich nur sagen: Ihr seid für einen Neuanfang willkommen, wenn sich das Gemüt beruhigt hat.

 

Auf eine friedliche Adventszeit (und darüber hinaus).

 

Devana

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Ambiente

Autorin. Förderer.

02.12.2021 um 13:18 Uhr

Liebe Devana,

 

hui, da hat es Dich wirklich betroffen gemacht. Ich finde all Deine Gründe aussagekräftig und ich denke, sie sind auch berechtigt.

 

Wir, die wir seit Jahrzehnten dabei sind wissen, wie die Community gewachsen ist und immer wieder erweitert wurde.

 

Mir sind zum Beispiel die wundervollen Bilder auf der Eingangsseite aufgefallen.

Danke dafür.

 

Was soll ich sagen, außer: Bitte gebt nicht auf und vielleicht packt sich der ein oder andere User mal an die eigene Nase.

 

Liebe Devana, fühle Dich virtuell umarmt.

 

wir lesen uns

ambi

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Drachenlady

Autorin. Förderer.

02.12.2021 um 16:50 Uhr

Liebe Devana,

Du, oder auch Du und Jona, Ihr beide, habt mich schon des Öfteren beruhigt und wieder „vom Baum geholt“, wenn ich mich - mal wieder - fürchterlich aufgeregt und in Rage geredet habe, sozusagen die Gäule mit mir durchgegangen sind und ich prompt einen entsprechenden Kommentar oder Mail losgelassen habe. Ganz gegen den Ratschlag meiner besseren Hälfte, meinem ehelichen Korrektiv.

Jetzt lass’ Dich mal beruhigen, ich möcht’s zumindest versuchen. Wohl wissend, daß das nicht wirklich vergleichbar ist. Und dass Du das alles auch schon weisst. Aber trotzdem.

Es gibt eben immer wieder Leute, die alles besser zu wissen glauben. Und die meinen, es müssten alle nach ihrer Pfeife tanzen. Die der festen Überzeugung sind, nur ihr eigener Geschmack ist der einzig Wahre und alles und jeder hat auf ihre Befindlichkeiten Rücksicht zu nehmen. Die darauf beharren, dass man gefälligst sofort und zahlreich zu antworten habe, wenn sie eine Frage oder These in den Raum stellen. Und die dann - logischerweise - stockbeleidigt sind, wenn das nicht passiert. Wenn, wie vielfach angekündigt und von unterschiedlichen Leuten darauf hingewiesen wurde, eben nicht instantan geantwortet wird. Wenn man auf Reaktionen tatsächlich auch mal tagelang warten muss. Denn, wie ebenfalls schon x-mal ausgeführt, haben die allermeisten von uns noch ein Leben jenseits der sozialen Medien. Wenn jemand, vielleicht krankheitsbedingt oder auch aus anderen Gründen, oder warum auch immer, den ganzen Tag Zeit hat, mag er vielleicht nicht (mehr) nachvollziehen können oder auch einfach nicht verstehen wollen, dass dies bei anderen nun mal nicht der Fall ist. Dass Arbeit, Familie und auch andere Verpflichtungen, eben das ganze normale Leben, die ganz banale Realität häufig wenig und manchmal auch keine Zeit und Nerven übrig lässt, sich jetzt darum auch noch zu kümmern. Und dass es andere Prioritäten gibt.

Das erinnert mich immer ein wenig an meinen Schwiegervater, dem auch einfach nicht begreiflich zu machen ist, dass, wenn wir zuhause sind, nicht nur darauf warten, dass ihm irgendwelche Dinge einfallen, die - von uns natürlich - zu erledigen wären. Und dass Home Office nicht bedeutet, dass man den ganzen Tag nur rumsitzt. Aber da reden wir über einen Mann Mitte 80, und nicht über Leute, die es eigentlich besser wissen könnten.

 

Was manche dann zusätzlich so überhaupt nicht abkönnen, ist, wenn statt Zustimmung schlimmstenfalls tatsächlich noch kritische oder gar konträre Antworten kommen. Alles außer großartiger Beifall muss ja automatisch falsch sein, gibt es doch außerhalb der eigenen Einstellung und Wahrnehmung nichts anderes mehr, was auch nur annähernd als richtig in Erwägung gezogen werden könnte. Da wird dann ganz generös von „jeder nach seiner Façon“ geschrieben, im selben Atemzug, im gleichen Satz aber das komplette Gegenteil dargestellt.

Oder man erhält - völlig unerwarteterweise - so komplexe Antworten, mit denen man sich erstmal textlich auseinandersetzen muss, bevor man sich mit dem eigentlichen Inhalt befassen kann. Das kann anstrengend sein, und so scheint dann auch manche die Lust zu verlassen, haben sie auf einmal keine Zeit mehr, sich darauf einzulassen. Tiefergehende, analytische Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema ist dann doch zu viel und nicht wirklich gewünscht.

Auf solche Leute kann man, könnt Ihr, aber auch getrost verzichten. Wer nur auf schnellen, oberflächlichen Talk aus ist, wird auf den Schattenzeilen nicht fündig. Vielleicht manchmal im Chat, aber bei den allermeisten schriftlichen Einlassungen sicher nicht.

Wer glaubt, Ansprüche anmelden zu können, der muss sich fragen lassen: auf welcher Basis? Man kann ja Ideen haben und diese auch den Administratoren kundtun, aber einen wie auch immer gearteten Anspruch hat man schlicht nicht. Auch nicht als Förderer - ich befürchte, daß das manche glauben. Das ist eine Spende, daraus kann man keine Ansprüche ableiten.

Häufig scheint es so, dass diejenigen, die sich mit großem Bohei angemeldet haben, auch recht schnell wieder weg sind. Da werden gleich bei der Vorstellung viele Fragen gestellt, dann wird aber nicht einmal mehr auf die Antworten gewartet. Einmal angemeldet, und dann nicht wieder gesehen. Alle, die auf die gestellten Fragen geantwortet haben, häufig sehr ausführlich und immer ernsthaft, müssen sich doch irgendwie veralbert vorkommen. Ich frag’ mich immer, warum sich solche Leute hier angemeldet haben? Warum stelle ich überhaupt Fragen, wenn mich die Antworten doch schon nicht mehr interessieren? Und nochmal, ich rede jetzt nicht von Antworten nach langer Zeit sondern am selben Tag, manchmal nur kurze Zeit später. Ich habe mir deswegen abgewöhnt, noch Zeit darauf zu verschwenden, überhaupt noch jemand zu begrüßen oder auf Fragen in der Vorstellung zu antworten. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Verschwendete Liebesmüh’. Mag sein, dass ich damit dem einen oder andern Neuankömmling Unrecht tue, aber bei den allermeisten in der jüngeren Vergangenheit hatte ich Recht damit. Was bleibt sind die Fragen: Welche Erwartungshaltung haben solche Leute eigentlich? Mit welchem Anspruchsdenken melden sie sich an, dass sie so reagieren? Worauf glauben sie, „ein Recht zu haben“? Das wird wohl auf ewig deren Geheimnis bleiben.

Dass es dann beim Abschied immer wieder mal grobe Worte gibt, liegt in der Natur der Sache. Das soll wahrscheinlich der eigenen Rechtfertigung dienen, denn es sind schließlich (immer) die anderen, die schuld am Scheitern sind. Es liegt nicht am eigenen völlig überzogenem Anspruchsdenken, nicht an der eigenen, für diesen Fall unpassenden Einstellung, kann ja gar nicht sein. Es ist trotzdem schlicht inakzeptabel, wenn dabei jemand zusätzlich noch ausfallend oder verletzend wird.

Persönlich würde ich für solche Leute die Türe dann aber auch geschlossen halten. Man muss sich nicht alles gefallen lassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand, der schon einmal beleidigend wurde, zum Wiederholungstäter wird, wenn es mal wieder nicht nach seinem Willen geht, wäre mir zu groß. Das habt Ihr auch nicht nötig! Wem es nicht gefällt, soll doch einfach ohne großen Aufhebens darum zu machen wieder gehen und nicht versuchen, die Plattform nach seinem Gusto umbiegen zu wollen. Oder gar patzig zu reagieren, wenn man seinen Wünschen nicht nachkommt.

Und damit solltet Ihr Euch aber wirklich nicht belasten. Denn Ihr werdet diese Leute nicht zur Einsicht bringen, egal was Ihr macht - oder eben auch nicht. Schmähungen solcher Personen sollten Euch nicht zur Verzweiflung bringen. Und versucht, es nicht zu nah an Euch ran zu lassen. (Und das ausgerechnet aus meinem Mund, ich weiß).

Was Ihr hier leistet, was Jona geschaffen hat und immer wieder neu erfindet, ist eine großartige Leistung. Vor allem, wenn man einfach mal überlegt, das alles neben dem Beruf, in der Freizeit. Und wenn man dabei bedenkt, wie wenig (positives) Feedback Ihr dafür bekommt, ist es schon erstaunlich, dass Ihr tatsächlich noch nicht hingeworfen habt. Und Jonas Langmut bei etlichen Usern ist schier unglaublich. Auch wenn man als Nutzer nur einen Bruchteil davon mitbekommt.

Also, lasst Euch bitte nicht entmutigen! Fehler und falsches Verhalten kommen vor, nicht nur bei den Usern, ab und an auch mal bei den Admins — ich kann ein Lied davon singen, war ja früher selber mal einer (im Beruf). Das ist nur allzu menschlich. Pampiges Gehabe ist und bleibt aber inakzeptabel.

Und ich denke, glaube, hoffe, sagen zu können, dass die große Mehrheit hier, nicht nur die Schreibenden und allseits bekannten Nasen, sondern auch die sogenannte stille Mehrheit derselben Meinung ist:

Die Schattenzeilen sind einfach großartig!

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02.12.2021 um 19:39 Uhr

Hallo Devana,

Es tut mir sehr leid, dass es anscheinend so viele Personen gibt, die Eure Arbeit nicht zu schätzen wissen. Ich lerne Euch und die Schattenzeilen erst kennen, bin aber mit weit offenen Armen von Euch empfangen worden und fühle mich extrem wohl und gut verstanden. Ich habe erst begonnen mich durch die umfangreichen Geschichten zu lesen und bin vom Adventskalender bereits sehr begeistert! Ich hoffe hier noch viele schöne Stunden zu verbringen und Danke Euch von Herzen für diesen angenehmen Ort im Netz, an dem eine Anfängerin nicht überfordert wieder aufgeben muss.

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dienerin

Autorin. Förderer.

02.12.2021 um 21:39 Uhr

Liebe Devana 

Ich möchte es kurz machen, mit einen Zitat, dessen Autor ich nicht kenne

"Es allen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann"

Oder anders gesagt:

"Wer die schattenzeilen nicht so mag, wie sie sind, wird wohl noch an sich arbeiten müssen".

Du und Jona und die Lektoren

Ihr macht hervorragende Arbeit. 

Lasst euch nicht von Menschen runter ziehen, die das nicht zu schätzen wissen. 

Freue euch an denen, die euch zu schätzen wissen. 

Kopf hoch! ( und ist der Hals auch noch so dreckig 😉)

Fühle ich umarmt, die Tränen getrocknet,  etwas Karamell hingestellt und dann lass uns schauen, was der Tag heute schönes im Gepäck hatte. 

 

Ganz liebe Grüße

Dienerin

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Sophie Amalia

Autorin.

02.12.2021 um 22:34 Uhr

Liebe Devana,

 

es hat mich traurig gemacht diesen Schmerz lesen zu müssen, welcher sich über so lange Zeit angestaut hat. Aber ich finde es wichtig, solche Gedanken rauszulassen. Also danke für Deinen Post.

 

Ich gehöre eigentlich noch zu den Grünschnäbeln, da ich hier noch nicht lange vertreten bin, aber ich habe mir dennoch eine Meinung bilden können und diese ist wie folgt:

Ich ziehe vor Euch den Hut und wundere mich stets wie das Projekt "Schattenzeilen" so ganz nebenbei und ganz selbstverständlich läuft, da es eigentlich eine hauptberufliche Tätigkeit für mehrere Personen wäre. Denn es ist eben mehr zu tun als "nur" ein "paar" Textfreigaben oder Freischaltungen vorzunehmen. Vieles läuft zudem im Hintergrund ab, was wir gar nicht mitbekommen, aber getan werden muss und wichtig ist. Ich glaube die wenigsten können den Zeitaufwand wirklich einschätzen.

 

Ich könnte jetzt noch weiter fortfahren und aufzählen wie toll Ihr dies und jenes macht. Ich könnte auch schreiben, dass Ihr Euch manche Dinge nicht so zu Herzen nehmen sollt, aber letztlich wären es nur Worte, gut gemeint, aber für Euch wahrscheinlich wenig hilfreich und eigentlich sehe ich etwas ganz anderes als notwendiger an. Und so möchte ich stattdessen fragen: Wie könntet Ihr unterstützt werden?

 

Sich um das Forum, den Support, das Lektorat und alle administrativen Dingen zu kümmern, ist viel Arbeit. Eventuell könnte da eine Verteilung auf mehreren Schultern hilfreich sein? Ich habe herausgelesen, Ihr benötigt möglicherweise weitere Lektoren? Vielleicht würden auch sowas wie Angels (gibt es auf anderen Plattformen) eine Entlastung bringen, die das Forum im Auge haben, die ersten Ansprechpartner wären für benötigte Hilfestellungen und auch bei Konflikten vermitteln könnten.

Betrachtet es lediglich als Gedankenanstoß, vielleicht ergeben sich dadurch auch weitere oder ganz andere Ideen. Ich versuche nur gerade lösungsorientiert zu denken.

Ich möchte dabei betonen, dass meine Vorschläge nicht dazu da sein sollen, damit Ihr die Erwartungen der Community noch besser und schneller erfüllen könnt (denn das läuft aus meiner Sicht perfekt), sondern lediglich, damit Ihr etwas Entlastung erfahrt und den Frust nicht immer alleine abfangt.

 

Ich möchte Euch abschließend Danken für Euer unermüdliches Engagement und wünsche Euch und auch allen anderen eine besinnliche Adventszeit!

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Jona Mondlicht

Autor. Korrektor. Teammitglied.

02.12.2021 um 22:52 Uhr

Ihr Lieben,

 

ich möchte sicherheitshalber anmerken, bevor es möglicherweise falsch verstanden wird: Die Einnahmen, welche Texte über die VG Wort erzielen, gehen allein an die jeweiligen Autorinnen und Autoren, nicht jedoch an uns.

 

Ansonsten ist alles gesagt. Devana hat es nicht überzeichnet. Was uns in letzter Zeit an Beleidigungen, Unterstellungen, Aggressivität, Forderungen und Ansprüchen angetragen wird, ist schwer aushaltbar bzw. leistbar. Das hat es in all den Jahren bis hierher in diesem Ausmaß nie gegeben.

 

Vielleicht ist es der Widerschein einer Gesellschaft, die unter Spaltung, extremen Positionen, Hass und großen Egos leidet. Ich hoffe, die Zeiten ändern sich wieder.

 

Viele Grüße

Jona

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Wodin

Autor. Förderer.

03.12.2021 um 00:48 Uhr

An uns User,

das, was ich da von Devana lese, irritiert mich doch sehr.

Es ist an und für sich doch gar nicht so schwer zu begreifen.

Man bekommt hier viele Geschichten gesammelt, lektoriert und serviert. Dagegen die Bitte, zumindest ein Mal jährlich eine Bewertung abzugeben, ist doch wirklich nicht zuviel verlangt. Wenn man hingegen gerne vor 23:00 Uhr auch jugendgefährdende Texte lesen will, stellt sich für mich die Frage, was denn so schwierig an der Altersverifikation ist?

Die Message an diejenigen, die das „aufwändig“, „lästig“ oder als Gängelei wahrnehmen, bitte ich mal zu vergleichen, wieviel Aufwand hier das Team und die Lektoren einbringen, um diese Platform zu betreiben und mit Geschichten zu füllen.

Natürlich ist es für uns User bequem, mal schnell eine Frage an das Team zu richten und ich glaube auch, daß den meisten von uns Usern gar nicht bewusst ist, was für ein Aufwand beim Team da zusammenkommt. Für den einzelnen Fragesteller erscheint das wenig, aber wenn nach der aktuellen Anzahl der User unserer Community jeder von uns nur einmal im Jahr das Team direkt anspricht, wären das pro Woche immer noch mehr als 70 Anfragen, die so „nebenbei“ auf eine Antwort warten. Daher die Bitte an uns alle, sich das mal vor Augen zu führen.

Die Schattenzeilen sind wie sie sind. Es ist ein Angebot an uns User, es zu nutzen. Natürlich wird es immer wieder Leute geben, die meinen, hier und da Änderungen reklamieren zu müssen. Denen möchte ich gerne in Erinnerung rufen, daß es Jonas Baby ist und letztlich obliegt dem Team jegliche Entscheidung, von der ich sicher bin, daß diese wohl überlegt ist. Was wir User daraus machen, mit wieviel Leben wir die Seiten hier füllen, steht und fällt mit unserem eigenen Verhalten. Ich hoffe nicht, daß die allgemeine Meinung herrscht, daß wir hier bespaßt werden, das müssen wir schon selber tun.

Also, wie so oft im Leben, ist es eine Frage des persönlichen Engagements.

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Onmymind

Autorin.

03.12.2021 um 10:00 Uhr

Liebe Devana, Jona und der fleißige Lektor. Vielen herzlichen Dank für eure Mühe und vor allem Herzblut, das ihr in eurer FREIZEIT in die Schattenzeilen steckt! 

Wie angesprochen, glaube ich auch, dass sich in Zeiten wie diesen viel Frust angestaut hat. Es in diesem Format  auszulassen, verstehe ich nicht. Wir dürfen hier niveauvolle, lektorierte Geschichten und spannende Einblicke in ein Thema lesen, dass so manchen im realen Leben verwehrt ist. Abschließend möchte ich den wutentbrannten einen Boxsack empfehlen. Ach ja, noch was fällt mir ein: 

Sehe mich vor meinem geistigen Auge auf einem Podium stehen, als zerwuzelte  Schönheitskönigin in der Menopause, deren Formen aus dem zu engen Kleid quellen, mit schiefen Krönchen auf dem Haupt. Aber ist ja egal, denn ich werde die Jury von meinem Intellekt überzeugen, ganz sicher!

Ich richte meinen Busen im Ausschnitt und krächze ins Mikrofon:

"Ich wünsche mir Weltfrieden, hooommm."

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

03.12.2021 um 10:00 Uhr

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Queeny

Förderer.

03.12.2021 um 11:11 Uhr

Hallo liebe Devana und Jona!

Ich fühle mich durch eure Zeilen angesprochen, weil auch ich für Ärger und Frustration gesorgt habe.

Es tut mir unendlich Leid, und ich entschuldige mich nochmals öffentlich dafür!

Bitte verzeiht mir Queeny!

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