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Forum - Schreiben - Übungen

Blitzlicht (Staffel 5-3): Perspektive

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Sesemie

Autorin.

22.03.2020 um 15:25 Uhr

geändert am 05.04.2020 um 12:49 Uhr

Diese Woche im Blitzlicht musst Du ein bisschen umdenken und noch kreativer sein als eh schon

Es handelt sich hierbei um eine Schreibübung. Jede Woche gibt es ein neues Thema und jeder, der mitmachen will, darf sich jeweils mit einer Sequenz aus maximal 300 Wörtern beteiligen. (Keine ganze Geschichte, auch keine Fortsetzung o.ä., ohne Überschrift oder dergl.)

Diejenigen, die einfach nur mitlesen dürfen ihre konstruktive Kritik gerne äußern.

 Wichtig:

Bitte kennzeichnet Nicht jugendfreie Beiträge.

Kritik muss konstruktiv – nicht persönlich geäußert werden.

Überschreitet nicht die 300 – Wortgrenze, sonst muss ich löschen.

Viel Spaß!!

Finde eine ungewöhnliche Perspektive auf ein Thema Deiner Wahl und schreibe aus ihrer Sicht. Stehlampe, Frosch, Vogel, Staubkörnchen, nicht die von Dir sonst bevorzugte sondern die des anderen (Also, wenn Du submissiv bist, dann aus der Perspektive des Doms)… was auch immer!

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Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied. Förderer.

05.04.2020 um 13:01 Uhr

Viel Spaß beim Blitzlichtern!

Viele Grüße

Jona

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Lanika

Lektorin.

05.04.2020 um 20:19 Uhr

Die Aufgabe war der Perspektivwechsel:

Knie Dich hin.

Ich hatte gedacht, dass sie sich wehrt. Ich laufe um sie herum und denke nach, was ich verlangen kann. Ich habe viel gelesen. Hoffentlich glaubt sie mir, dass ich dominant bin. Ich hatte gedacht, wenn eine Frau vor mir kniet, würde ich wissen, was ich will, fällt mir ein, wie ich sie demütigen kann.

Zapple nicht rum und schau mir nicht hinterher, sonst müssen wir das Knien noch einmal üben.

Auch das hat sie akzeptiert. Wie soll ich sie hauen, wenn sie brav ist? Ich laufe die dritte Runde. Ich wollte die Session zwei Stunden lang. Ob sie erregt ist? Ich traue mir nicht, sie zu fragen.

Du kniest nicht ordentlich. Die Hände müssen anders liegen. Du hast nicht aufgepasst.

So kleinkariert will ich nicht sein. Ich hätte das vorbereiten müssen. Und nun fängt sie an zu lachen. Wie soll ich weiter machen? Ich ignoriere das Lachen und schreite eine Runde in der anderen Richtung um sie herum. Ich beiße die Zähne zusammen, denke angestrengt nach, hoffe, dass meine Augen eisig und unnahbar aussehen.

Sollen wir die Rollen tauschen und ich zeige Dir, wie das geht?

Habe ich wirklich ja gesagt? Nun knie ich hier, es fühlt sich richtig an, ich will tun, was sie sagt und lernen.  Vielleicht schaut sie mich dann noch einmal so an, wie an dem Tag, als ich sie in der Eisdiele gesehen habe.

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hanne lotte

Autorin. Lektorin.

05.04.2020 um 22:05 Uhr

Liebe Lanika

Da hat aber einen die Intuition verlassen. Das ist dann auch eine Erfahrung. Es reicht nicht, etwas theoretisch zu kennen.

Ein bisschen habe ich ja mitgelitten, doch vor allem hatte ich meine Freude an diesem Perspektiveechsel.

Gruß

hanne

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Sesemie

Autorin.

06.04.2020 um 12:38 Uhr

Liebe Lanika,

schön, dass Du als erste ins kalte Wasser hüpfst! Und in meinen Augen vollkommen realistisch... ich würde genauso dreinschauen und nich wissen, was zu tun ist!

Dankeschön

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Meister Y

Autor. Förderer.

06.04.2020 um 14:22 Uhr

Liebe Lanika, ich muss ja gestehen, dass ich mich mit der neuen Blitzlichtaufgabe von Sesemie gerade ein bisschen schwer tue. Du hingegen, hast das bravourös gelöst. Eine reel daherkommende Situation, in der man schmunzeln oder auch mitleiden kann und die zeigt, dass reine Theorie halt so ihre Tücken hat.

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Curiousity

Förderer.

06.04.2020 um 19:15 Uhr

Liebe Lanika,

die Idee Deines Blitzlichts gefällt mir gut.

Ich finde es etwas verwirrend zu verfolgen wer was sagt oder denkt.

Wenn ich das richtig verstanden habe, ist nur der Satz "Sollen wir die Rollen tauschen und ich zeige Dir, wie das geht?" von 'seiner' Sub gesprochen. "Knie Dich hin" sagt offenbar Dom. Du könntest das quasi als indirekte Rede in Doms Gedanken erscheinen lassen, dann wären alles einheitlich Gedanken einer Person.

Offensichtlich hat sich Dom nicht ausreichend vorbereitet. Mag sein, dass er sich von seiner Intuition leiten lassen wollte, die hat ihn aber hängen lassen.

Ich finde er hatte ziemlich Glück, dass Sub so das Ruder übernommen hat und ihm (hoffentlich) hilft zu lernen.

Ich hoffe ich kann Dir hiermit weiter helfen.

Jetzt brauche 'nur noch' ich eine Inspiration.

Lieben Gruß

Curiousity

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Knurrwolf

Autor.

06.04.2020 um 20:19 Uhr

Lanika Ein amüsanter Perspektivenwechsel, der sehr deutlich macht, dass nicht alles immer auf Anhieb klappt oder das ein Dom allwissend ist und immer auf alles eine Antwort hat.

Muss allerdings auch eingestehen, dass die etwas schwach gekennzeichnete Rede (egal ob direkt oder indirekt) etwas verwirrend war.

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Knurrwolf

Autor.

06.04.2020 um 20:31 Uhr

Na dann probiere ich es auch noch mal ...

In zwei Tagen musste Leonardo zu seinem nächsten Auftrag aufbrechen, aber bis es soweit war hatte er sich vom Besitzer des Mondschatten-Clubs breitschlagen lassen, einmal mehr die Rolle eines Dungeon-Monitors zu übernehmen. So freizügig das Verhalten innerhalb des Clubs auch scheinen mochte, stand doch die Sicherheit aller Mitglieder an oberster Stelle. Weshalb er auch seiner schlichten Erscheinung im Club die silberne Schärpe eines DMs hinzugefügt hatte. Deren Träger hatten nicht nur ein wachsames Auge auf die Einhaltung der Regeln, sondern standen auch immer mit Rat und Tat zur Seite.

Nachdem Leonardo in dieser Hinsicht einer unerfahrenen Domme geholfen hatte, ihren Sklaven passend an den Pranger zu stellen, setzte er seine Wanderung fort. Bis er schließlich zu einem der abgesperrten Bereiche gelangte, in dem ein Dom seine Sub für eine ausgiebige Demonstration in Sachen Schmerz vorbereitete.

Unwillkürlich umspielte eine Lächeln Leonardos Lippen, als er zusehen durfte, wie dieser seine Partnerin an das Andreaskreuz fesselte, bevor er zu einem ledernen Flogger mit langen Riemen griff. Noch bestand sein Ziel darin, sie für das kommende anzuwärmen und seine Bewegungen wirkten routiniert. Ihre Reaktion auf jede Berührung des Leders wirkte dabei wie ein leicht versetztes Spiegelbild. Bis die beiden schließlich diese Diskrepanz überwanden und kaum noch zu erkennen war, ob sie jemals anders als in perfekter Harmonie miteinander agiert hatten.

Keuchend sank die Sub schließlich vorüber, als ihr Dom hinter sie trat. Der Wortwechsel war so leise, dass die Umstehenden nichts verstanden, aber Leonardo konnte deutlich das Zusammenspiel der beiden erkennen. Am Ende ließ sie ein Nicken sehen, dass ihrem Partner ein zufriedenes Lächeln entlockte. Dann trat er zurück, um den Flogger abzulegen und seine Hand zu dem gewundenen Körper der Schlangenpeitsche zu führen.

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Sesemie

Autorin.

07.04.2020 um 10:05 Uhr

Vielleicht sollte ich nochmal erklären - also die Aufgabe ist, dass Ihr irgendeine andere Perspektive wählen könnt. Meinetwegen auch die der Tastatur beim Schreiben. Es muss nicht unbedingt eure Gegenteilige sein. (Die Idee aus ungewöhnlichen Perspektiven zu schreiben stammt ursprünglich aus einer Strafaufgabe in der Schule, als ich mich aus der Sicht meines zu oft vergessenen Englischbuchs über meine "katastrophal schlampige und ignorante Besitzerin" ausließ und damit so große Erfolge feierte, dass der Lehrer es der ganzen Klasse vorgelesen hat. Seit dem liebe ich diese Art zu schreiben und zu denken)

Lanika hat glaube ich den Spieß doppelt umgedreht, so, wie ich das lese. Sie hat versucht, aus der Sicht der eigentlichen Sub eine Sub zu beschreiben, die in die Rolle einer Domme geschlüpft ist, und hoffnungslos überfordert ist mit der Situation. Am Ende wechseln sie wieder und es fühlt sich richtig an.

Knurrwolf - Du wählst eine schöne Beobachter - Perspektive in einem Club. Schöne Szenen!

Denkt dran, das ist das letzte Blitzlicht dieser Staffel! Also alle, die sich bis jetzt noch nicht getraut haben - immer her mit euren Texten! (Und dann ist da auch noch der Schreibwettbewerb.... ! Viel zu tun )

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