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Die Liebe zum Dienen

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Gelöscht.

02.03.2007 um 21:06 Uhr

Die Liebe zum Dienen

Warum liebt der devote Mensch das Dienen?

Was empfindet er beim Dienen?

Wann ist er bereit zu Dienen?

Und vorallem was bedeutet überhaupt Dienen?

....................................................................... ...................................

Um Dienen zu können muss ich wissen-muss ich kennenlernen

und zwar den Menschen,dem ich dienen möchte.

Ich erzähle ihm von meinem Leben,meinen Wünschen und Träumen.

Was ich mag und wovor ich Angst haben könnte.

Denn ich möchte ihm ja vertrauen können und mich fallenlassen.

Ich möchte bereit dazu sein ihm auch meine Wünsche mitteilen

zu lönnen ohne die Angst er könnte es nicht verstehen.

Das Dienen zu lieben ist wiederum nicht zu beschreiben weil man

es erleben muss -man muss die eigene Erfüllung spüren

wenn man dienen darf............

Dienen-dem Partner Gutes tun zudürfen und dabei anerkannt und geliebt

zu werden und gleichzeitig eine innere Ruhe zu finden.

Ich darf geben und er nimmt und ich möchte nichts anderes nur das.

Das sind einfach nur meine Gedanken

und würde gerne wissen ob ihr ähnlich denkt oder ob für

euch das Dienen etwas ganz anderes bedeutet?

asteria

............Wenn ich einen Zweig in meinem Herzen tragen könnte, würde ein Vogel sich darauf niederlassen und singen........

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Rose Kane

Autorin.

14.03.2007 um 19:48 Uhr

Zitat asteria: "Ich darf geben und er nimmt und ich möchte nichts anderes nur das."

Partnerschaft hat für mich genauso wie Freundschaft (etc.) etwas mit Gegenseitig zu tun. Will heißen: Jeder der Beteiligten nimmt und gibt in bestimmten Situationen - mal mehr und mal weniger. Eine Dynamik, die, wenn sie wirklich lebendig ist, etwas sehr schönes und manchmal eben auch etwas sehr anstrengendes sein kann.

Aber ich bin in diesem Sred wohl nicht gut aufgehoben, denn ich fange mit "typischen" DS-Themen nicht sonderlich viel an.

Und das Wort -> dienen <- bewertet mein Unterbewußtsein irgendwie, naja ... *seufz* ... Es liest sich ganz oft "so groß". Ich sehe da ganz oft "Mondkuhaugen" vor mir.

*schmunzel*

LG

R.K.

~ R.K. ~

Signatur

---- ~ r.k. ~

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rhapsody

Autorin.

21.03.2007 um 13:36 Uhr

Für mich gestaltet sich der Aufbau einer Beziehung zu allererst so, wie es bei Menschen ohne unsere besondere Ausrichtung auch abläuft: erster Kontakt, Sympathie, Kennenlernen, sich Annähern, mehr und mehr, bis Gefühle sich intensivieren und man spürt, durch Ehrlichkeit, durch eine ganz eigene gemeinsame Sprache und durch den Wunsch, sich tatsächlich nahe sein zu möchten, habe ich den Wunsch mehr zu geben. Im Idealfall wächst Liebe. Durch das Entstehen tiefen Vertrauens erst wird das wirkliche Leben einer D/s-Beziehung erst möglich, wenn es nicht Spielerei sein soll. Doch wie ist das mit der Liebe? Ist es nicht so, dass ich für denjenigen, dem ich dieses große Gefühl entgegenbringe, nicht alles tun würde, damit es ihm gut geht? Würde ich ihm nicht alles geben, was er begehrt, im besonderen Maße mich selbst? Was ist denn Dienen? Ist es nicht genau das: die Sorge um das Wohlergehen und die Erfüllung des Geliebten? Und bringt nicht genau das auch die Erfüllung für mich?

Ein nachdenklicher Gruß

von rhapsody

Unsere Verabredung mit dem Leben findet im gegenwärtigen Augenblick statt. Und der Treffpunkt ist genau da, wo wir uns gerade befinden. - Buddha -

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Engelchen

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

26.03.2007 um 02:34 Uhr

Als ich Nubes kennen lernte, wußte ich was Symbiose ist. Der Gleichklang zweier Seelen und so ist es bis heute geblieben und ich hoffe wir wachsen weiter daran und vertiefen sie noch.

Liebe Grüße

Engelchen

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Das Leben ist das was einem zustößt, während man auf die Erfüllung seiner Träume wartet.

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donna

Autorin. Vereinsmitglied.

27.03.2007 um 11:34 Uhr

Die Liebe zum Dienen

Ich sehe das so wie Rose und auch wie Engelchen.

Ich diene und mein Herr-Ehemann gibt.

Ich gebe mich und mein Greif nimmt.

Sei es Liebe, Vertrauen, Vernatwortung, Verständnis auch

Anerkennung und Erfüllung, alles von und auf beiden Seiten.

Der eine, dem Anderen.

Wohl in einer SM Beziehung intensiver als in "normalen" möglich.

Nirgend wo sonst, öffnen sich beide Seiten so sehr.

Rose nennt es Partnerschaft, Engelchen Symbiose,

anders gesagt, ergänzen, gemeinsam sein, Eins sein.

LG donna

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Man muss erleben, was falsch war, um zu wissen, was das Richtige ist!

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Gelöscht.

04.04.2007 um 10:21 Uhr

Hallo Asteria,

vielen Dank für Deinen Text: "Die Liebe zum Dienen". Die Fragen, die Du ansprichst, haben mich auch oft beschäftigt. Natürlich liebt nicht nur ein im erotischen Sinne "devoter" Mensch das Dienen. Devot heisst laut Duden:

"de|vot

Vor allem auch im religiösen Sinne spielt das eine Rolle (vgl.: Devotionalien). Wenn ich übrigens bsp. Christus dienen möchte, setzt das logischerweise auch voraus, dass ich ihn kennen lerne.

Ich führe das hier nur aus, weil ich meine, dass viele Menschen eine Sehnsucht zum Dienen haben, auch solche, die mit BDSM nichts anfangen können. Eine latente Bereitschaft zum Unterordnen und Dienen gehört zum Leben dazu, wenn man es bestehen möchte.

Eine "Liebe zum Dienen", wie Du es beschreibst, geht darüber natürlich weit hinaus. Du stellst dazu genau die richtigen Fragen. In Deinen Antworten kann ich mich durchaus wiederfinden. Sehr schön beschreibst Du, dass es nicht nur darum geht, dass Dienen an sich zu lieben, sondern vor allem auch den Partner zu lieben und von ihm geliebt zu werden: "Dienen-dem Partner Gutes tun zu dürfen und dabei anerkannt und geliebt zu werden und gleichzeitig eine innere Ruhe zu finden". Ich glaube, auf diese Anerkennung und die innere Ruhe kommt es an, nicht nur beim Dienen im erotischen Sinne.

"Ich darf geben und er nimmt und ich möchte nichts anderes nur das", auch das ist übrigens ein Satz, den Du im religiösen Sinne durchaus hören kannst, und den ich ähnlich schon gehört habe ("Du bist Gott, Dir will ich dienen").

Du siehst, mich beschäftigt das Dienen auch in anderer Beziehung. Du fragst ja auch, ob für uns/ für mich das Dienen etwas anderes bedeutet. Übrigens gehe ich ja in dieser Kar- und Osterwoche in verschiedene GottesDIENSTe.

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Gelöscht.

04.04.2007 um 10:43 Uhr

.......................................................

Lieber benny

Deine Worte haben mich sehr beschäftigt und ich wiederum

konnnte mich darin wiederfinden.

Der Wunsch, dienen zu wollen und nichts anderes..

Oft wird dies tatsächlich wie schon erwähnt, mit einem

treuen und scheuen "Hundeblick" verwechselt.

Das mag in vielen Fällen auch zutreffen nur dann würde ich mich

darin nicht wohlfühlen.

Es gibt doch nichts Schöneres als "Ja" sagen zu können.

Ein "JA" sagen dass auch angenommen wird.

Wenn ich es fühle, dann möchte ich meine Augen,meinen Blick

senken können, ja senken dürfen.

Im Gegenzug kann ich ihm in die Augen schauen und bekomme ein Lächeln.

Das Empfinden etwas tun zu dürfen und nicht erst die

Provokation hervorkramen um zu bekommen.

--Viele devote Menschen begreifen nicht, das es ein "Bekommen"

geben kann ohne zu Fordern.

Ein Dienen in erster Linie ohne erotischen Hintergrund.

---Eine Erregung spielt sich da ab aber im Kopf--

Und diese möchte man immer und immer wieder haben.

-------------------------------------------------------------------

Und dein Vergleich mit verschiedenen Arten dienen zu können

oderzu wollen kenne ich.

Denn auch ich bin über Ostern in der griechisch orthodoxen Kirche

wo man auch das Dienen sehr schön fühlen und erleben kann......................................

asteria

............Wenn ich einen Zweig in meinem Herzen tragen könnte, würde ein Vogel sich darauf niederlassen und singen........

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Gelöscht.

04.04.2007 um 11:31 Uhr

Hallo Asteria,

wir müssen ja fast gleichzeitig bei den gewesen sein. Deine Antwort gibt mir auch Stoff zum Weiterdenken. Erstmal wünsche ich Dir gesegnete Karfreitags- und Ostergottesdienste.

Bei meinem Beitrag ist wohl die Bedeutung von "Devot" abgeschnibbelt worden, deshalb hier noch einmal:

Devot kommt von dem lateinischen "devovere", was weihen, sich aufopfernd hingeben, geloben, etc. bedeutet ("vovere" = weihen, geloben). Das Wort devot ist in der deutschen Spreche seit ungefähr 600 Jahren geläufig und bedeutete früher soviel wie: andächtig, fromm. So begegnet es oft auch noch in der Literatur. Heute wird devot meist in der Bedeutung von "demütig, unterwürfig, sich unterordnend" gebraucht.

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Gelöscht.

27.09.2007 um 12:04 Uhr

Die Fragen die im Eröffnungsbeitrag gestellt werden,

ich denk es gibt keine Allgemeingültigen Antworten darauf.

Denn ein jeder von uns hat doch seine eigenen Bewegründe dieses

oder jenes zu tun.In diesem Fall eben das Dienen im Bereich des BDSM.

Es gibt jene für die BDSM einfach nur hin und wieder eine Bereicherung

ihrer Sexualität ist.Je nach Lust und Laune begibt man sich in die jeweilige Rolle und dies ist auch

richtig und gut so.

Ist es dann aber nicht ein Dienen einfach nur aus einer Laune heraus? Ist es dann nicht ein

Dienen weil mir jetzt in diesem Moment einfach nur der Sinn danach steht in diese Rolle zu schlüpfen?

Ist dieses Dienen nicht ein völlig anderes als bei Menschen die dies aus einem inneren Bedürfnis

heraus tun und dies nicht nur auf wenige Tage im Monat/Jahr beschränken?

Ich hoffe ich bin mit diesem Posting nicht am Thema des Threads vorbei gerauscht,wenn doch,...sorry

Liebe Grüsse,Sabine

Es ist schon eine seltsame Zeit, in der es einfacher ist ein Atom zuspalten,

als Vorurteile aus der Welt zu schaffen.

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Gelöscht.

27.09.2007 um 14:07 Uhr

.............................................................

Da bin ich anderer Meinung...

Dienen ist nicht einfach nur eine Laune und auch keine Rolle die man eben mal gerade spielen möchte.

Dieses Dienen das ich beschrieben habe kommt ganz tief aus dem Innern eines Menschen.

Es ist ihm ein tiefes Verlangen dies tun zu dürfen weil es ihm sonst einfach nicht gutgeht.

Es bedeutet für solch einen Menschendie Erfüllung schlechthin und hat nicht unbedingt,wie ich schon beschrieb irgendetwas mit Sexualität zu tun.

Die Rolle des Erfüllungsgehilfen würde mir mit Sicherheit nicht stehen denn ich diene weil es mir guttut.

Weil es dem Partner guttut und ich ihm dadurch einen unheimlich tiefen Genuss verschaffen kann genauso wie er mir.

Nämlich dadurch ,dass er mein Dienen einfach nur annimmt.

asteria

............Wenn ich einen Zweig in meinem Herzen tragen könnte, würde ein Vogel sich darauf niederlassen und singen........

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