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Profil unsichtbar.

Gelöscht.

05.02.2014 um 15:59 Uhr

Insbesondere interessiert mich, wie ich am Besten in einem Text wörtliche Rede (in "") von innerem Dialog (also in Gedanken und Abwägungen) abgrenzen kann. Insbesondere wenn beides dicht beieinander stattfindet. 

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Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

05.02.2014 um 18:38 Uhr

Wenn Du die wörtliche Rede direkt verwendest, dann umschreibe doch die Gedanken.

Sie sagte zu Emil: "Ich liebe Dich!", während sie dachte, wie schön es jetzt wäre, Ludwig zu umarmen.

statt 

Sie sagte zu ihm: "Ich liebe Dich!", wähernd sie dachte: 'Wie schön wäre es jetzt, Ludwig Mann zu umarmen.'

Wölfin

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Wo Liebe ist, ist Lachen.

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Jona Mondlicht

Autor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

05.02.2014 um 20:01 Uhr

Hallo Oswald!

"Wer eigentlich fragt mich das", dachte ich erstaunt, weil weder Anrede noch Absendername im Beitrag zu finden waren, "und was genau meint er denn überhaupt", ergänzte ich einen Augenblick später.

Vielleicht kannst Du Deine Frage noch ein wenig konkretisieren, denn wörtliche Rede und Gedanken des Protagonisten in einem einzelnen Satz findet man in nahezu jedem Buch. Ich denke, Dir ging es sicher um etwas anderes, oder?

Viele Grüße

Jona

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Profil unsichtbar.

Gelöscht.

05.02.2014 um 22:28 Uhr

Hier ein Beispiel:

Der Meister sagt: "So ist es richtig. Du lernst schnell. Dafür lasse ich Dir die Wahl der Strafe:

Zehn Schläge mit der Gerte auf den bedeckten Po, oder

fünf Schläge auf den nackten Po, oder

jeweils einen Schlag auf die nackten Titten.

Wähle schnell. Ich zähle bis 10. Wenn Du Dich nicht entscheidest, wähle ich für Dich.

Eins"

Svenja erbleichte, in ihrem Kopf fing es an zu rattern '10 Schläge auf den bedeckten Po sind...'

"Zwei"

'...vielleicht auszuhalten...'

"Drei"

'...aber so dick ist meine Jeans...'

Hier habe ich die Gedanken in ' ' eingefügt. Ich dachte aber daran, dass es hier vielleicht eine Art Konvention gibt, es anders zu machen. Oder einfach auch nur eine Möglichkeit, es vielleicht leichter Lesbar zu gestalten.

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Jona Mondlicht

Autor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

05.02.2014 um 22:39 Uhr

Hallo Oswald,

dann mach doch einfach Sätze aus dem, was gesagt wird, und Gedanken aus dem, was gedacht wird. Ich verstehe mitunter nicht die Kompliziertheit. Beispiel:

Der Meister sagt: "So ist es nicht richtig. Du hast immer noch nicht gelernt, dass es eine Anrede gibt. Dafür lasse ich Dir die Wahl der Strafe: Zehn Schläge mit der Gerte auf den bedeckten Po oder fünf Schläge auf den nackten Po. Wähle schnell. Ich zähle bis zehn. Wenn Du Dich nicht entscheidest, wähle ich für Dich. Eins."

Svenja erbleichte und dachte: ...

"Zwei."

..., überlegte sie.

"Drei."

Zweifelnd bemerkte sie...

Ganz abgesehen davon: Bitte setze keine Absätze in die wörtliche Rede. Oder mach mir vor, wie Du Absätze redest. Das aber nur nebenbei.

Viele Grüße

Jona

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Gelöscht.

05.02.2014 um 23:02 Uhr

Hallo Jona,

im Prinzip geht es natürlich mit den Sätzen. Allerdings ist zum einen das Vokabular für alternative Ausdrücke bei 'denken' eher begrenzt, zum anderen empfinde ich solche Interjektionen in einer relativ gedrängten Handlung wie in dem Beispiel irgendwie störend.

Und ich kann durchaus in Absätzen reden, nämlich durch Pausen und eine Änderung der Betonung. 

So ist es richtig. Du lernst schnell. Dafür lasse ich Dir die Wahl der Strafe: [ca. 2 sec. Pause]

Zehn Schläge mit der Gerte auf den bedeckten Po, oder [Stimme leicht nach oben gezogen, etwa 1 sec. Pause]

fünf Schläge auf den nackten Po, oder [Stimme leicht nach oben gezogen, etwa 1 sec. Pause]

jeweils einen Schlag auf die nackten Titten. {Hier gebe ich Dir recht, dieser Absatz ist unnötig}

Wähle schnell. Ich zähle bis 10. Wenn Du Dich nicht entscheidest, wähle ich für Dich. {Dieser Absatz ist u.U. strittig. Ich glaube aber, hier sollte man eine etwas längere Sprechpause machen als nach einem normalen Punkt.}

Eins"

Für mich war der Grund, die Absätze zu setzen, eben der, die Pausen, die nicht wirklich durch Satzzeichen begründet waren, deutlich zu machen. Wenn Du dafür eine einleuchtende Alternative bieten kannst, bin ich durchaus aufgeschlossen, diese auszuprobieren.

Und danke für die bisherigen Tipps, auch die werde ich bedenken.

Liebe Grüße,

Oswald

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Jona Mondlicht

Autor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

05.02.2014 um 23:14 Uhr

Hallo Oswald,

ich kann natürlich nur für mich sprechen und will hier keine Allgemeinmeinung behaupten, aber: Ich halte es für einen furchtbar schlechten Stil, wenn in einem Text Redepausen innerhalb wörtlicher Rede durch Absätze deutlich werden sollen. Gerade solche Pausen sind doch der beste Moment, um die Situation auszumalen.

Dafür lasse ich Dir die Wahl der Strafe: [ca. 2 sec. Pause]

Zehn Schläge mit der Gerte auf den bedeckten Po, oder [Stimme leicht nach oben gezogen, etwa 1 sec. Pause]

Du fragst nach einer Alternative: Du hast sie doch selbst in eckigen Klammern eingefügt.

"Zehn Schläge mit der Gerte auf den bedeckten Po, oder..." Er hob seine Stimme leicht an, fixierte sie mit seinem Blick und verharrte kurz. "Oder... (und weiter)"

Das liest sich viel spannender als ein:

Dafür lasse ich Dir die Wahl der Strafe:

(Absatz)

Zehn Schläge mit der Gerte auf den bedeckten Po, oder

(Absatz)

(und weiter)

Aber letztendlich entscheidest Du, wie Du schreiben möchtest.

Viele Grüße

Jona

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ungewiss

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

05.02.2014 um 23:34 Uhr

Hallo Oswald,

zunächst gilt auch für mich: Bitte keine Absätze, wo sie nicht zwingend nötig sind. Absätze sollen den Lesefluss erleichtern, indem sie dem Auge mit Weißraum um den Text einen Anker bieten. Mit ständigen Absätzen, etwa in der wörtlichen Rede, erreichst du aber genau das Gegenteil.

Was nun deine Ursprungsfrage angeht: In Büchern findet man alternativ zu den hier schon angesprochenen Varianten oft auch die Gedanken einfach kursiv gesetzt (statt oder zusätzlich zu den Anführungszeichen). Ich persönlich mag allerdings Texte mit zu viel Formatierungen nicht und bevorzuge stattdessen eindeutige Inquitformeln statt das Trennen durch unterschiedliche Zeichensetzung oder Formatierung.

Und was deine Sorge angeht, für "denken" gebe es nicht genug Alternativen, eine kleine Auswahl: überlegen, abwägen, erwägen, in Betracht ziehen, grübeln, sinnieren, einschätzen, ersinnen, meinen, ahnen, vermuten,...

Viele Grüße

ungewiss

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Nur wer träumt, kann Großes erreichen.

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Lucia

Autorin.

06.02.2014 um 15:44 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich weiß, dies ist kein direkter Beitrag zum angesprochenen Thema,

nur so zwischendurch; ich amüsiere mich köstlich uber euren kleinen Schlagabtausch!

Und bekomme nebenbei auch noch ein paar Tipps!

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Erfülle deine Träume, damit du Platz für neue hast!

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dienerin

Autorin.

08.02.2014 um 23:08 Uhr

Lucia,

ich kann es noch "besser" mit dem "fremdgehen" (auf das Thema bezogen)

Mich würde nun interessieren, wie sie sich entscheidet.

und das sogar ganz ohne wörtliche Rede, aber in Gedanken.

Mit einem abendlichem Schmunzeln

nach einer interessanten und lehrreichen Lektüre.

Danke

Dienerin

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"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

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