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Sehnsucht bei fehlendem Partner

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Kassandra

Autorin.

15.01.2005 um 03:50 Uhr

liebe yentl,

meine situation ist zwar gerade eine andere, aber ich kenne das: die ungeduld in mir, die unbedingt gleich alles haben will. die nicht warten will und unbedingt alles erleben, alles erfahren, alles wissen will. sofort.

das problem ist, wenn man den gedanken, was man alles zur zeit nicht hat, ständig nachhängt, dann verstellen sie einem den blick auf das, was man hat. die alltäglichen kleinigkeiten, die, wenn man sie wahrnimmt, eben auch kleine glücksmomente schenken können.

wir leben heute. und das, was das leben uns heute, in diesem moment schenkt, sind nicht nur unerfüllte dinge, sondern auch sehr viele, die uns erfüllen, schauen wir nur genau hin.

liebe und eine erfüllte partnerschaft gehören nun mal zu den dingen im leben, die sich überhaupt nicht erzwingen lassen. mit ungeduld, die letztlich ja genau das erzwingen will, verstellen wir uns den blick. gerade aber bei der partnersuche brauchen wir aber einen offenen blick, brauchen den zugang zu unseren gefühlen, unserer intuition, die uns eben dann vor unguten situationen schützen kann.

und genau das ist die lösung. aufhören krampfhaft zu suchen, uns dem fluss des lebens hingeben und genießen, was uns heute geschenkt wird. und das braucht geduld mit uns selbst. geduld, die unerfüllten sehnsüchte auszuhalten, und uns an denjenigen zu erfreuen, die uns heute erfüllt werden.

ich finde das sehr schwer, und bin auch am üben. aber ich denke, der weg lohnt sich - geduld mit sich selbst und dem eigenen leben haben, die möglichkeiten, die sich einem heute bieten, nutzen ... sich selbst annehmen.. vertrauen haben, dass das leben einem das schenken wird, was man braucht ... dazu gehören auch durststrecken, negative erlebnisse - mit denen man dann aber auch reift, sich selbst erkennt und damit dann nicht mehr blind in situationen hinein geht.

kreisen die gedanken mal wieder zu sehr um ein thema, hilft es, sich mit anderen dingen zu beschäftigen. zum beispiel sport... oder kreativ werden.. unter menschen gehen... alles aufschreiben... all die dinge, die die konzentration auf was anderes lenken.. und uns aus unserem kopf rausbringen...

ich wünsche dir alles liebe.. und schenke dir eine wunderschöne rose, die herrlich duftet...

kassandra

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Jona Mondlicht

Autor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

15.01.2005 um 03:50 Uhr

Posting aus altem Forum:

Hallo ihr Lieben

Ich habe nun in meinem Leben eine Menge Spielsituationen erlebt.Heute möchte ich SM nur noch in einer Partnerschaft erleben. Bei fehlendemPartner/in führt dies aber teilweise auch zu unerfüllter SehnsuchtIch selber tue mich im Alltag momentan sehr schwer damit. Viele Dingelassen mich einfach gar nicht mehr richtig zur Ruhe kommen, das liegt ursächlichauch daran, dass ich zu lange unerfüllte Sehnsüchte in mir trage. Genaudiese Sehnsüchte machen mich teilweise einfach ungeduldig , manchmal wie in der Vergangenheit sogar blind. Eigentlich sollte ja gerade der devotere Anteilals erstes Gebot die Geduld haben, ich glaube da muss ich noch einiges lernen.

Ja ich frage mich manchmal wie lange hält man so was aus wie lange kann man es ertragen. Welche Erfahrungen habt ihr so damit und welche Bewältigungsmöglichkeiten könnt ihr raten .....?gibt es überhaupt welche...?

Yentl

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15.01.2005 um 03:51 Uhr

ooooh yentl.....

ich fürchte , da weiss ich keine medizin.

nun finde ich den gedanken nicht gut,* wie lange *du es aus-

halten kannst, richte deine energie lieber auf das*wie* du es aushalten kannst.

könnte man nur wie peter pan den schönen gedanken finden,

der einen fliegen lässt......

könnte man seine wünsche so in energie umsetzten, daß sie in erfüllung gehen......

aber, hey...das kann sehr wohl gelingen...ist schon oft

gelungen !!

bestimmt auch in deinem leben ?

und dringend versuchen die wünsche positiv zu formulieren,

nicht ins negative zu rutschen....

ich freu mich immer dich zu lesen.....

deine gedichte, deine tiefe, deine hingabe....

und wünsch dir alles liebe und ein offenes auge und herz !

der Perlentaucher

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Köln Er

Autor.

15.01.2005 um 03:52 Uhr

Hallo Yentl,

ich kann Kassandra nur zustimmen. Der Spruch "Mach es wie die Sonnenuhr: Zähl die schönen Stunden nur!" mag zwar platt klingen, und er ist auch etwas am wirklich Machbaren vorbei. Aber nur mit diesem Ansatz kann man sich über Wasser halten. Und das im wahrsten Sinne. Die kleinen Glücksmomente geben einem die Luft zum Atmen, und ein klarer Blick hilft Dir, überhaupt nach dem Ausschau zu halten, was Du eigentlich suchst. Ansonsten sind Enttäuschungen vorprogrammiert.

Ich verstehe Deine Sehnsüchte und Dein Verlangen, aber Du solltest, so schwer es auch fällt, nicht darin verharren, sondern Deinen Weg weitergehen. Und dazu mußt Du erst einmal leben, ohne Erfüllung. Es wird Phasen des Innehaltens auf Deinem Weg geben, Pausen mit Rückbesinnung auf Deine Sehnsüchte. Aber nur mit dem Blick nach vorne kannst Du dort ankommen, wo Du es Dich hinzieht: Zu der richtigen Kreuzung zweier Lebenswege, wo sich die Menschen begegnen, die den Rest des Weges gemeinsam gehen wollen.

Ich kann Dir nicht sagen, wann Du diese Kreuzung erreichst, das kann niemand. Ich kann Dir nicht raten, welches Tempo Du auf Deinem Weg nehmen sollst. Nur: wenn Du zu lange verharrst, wirst Du an der richtigen Kreuzung niemanden mehr treffen, weil Du zu lange gezögert hast.

Auch ich bin auf meinem Weg. Ich komme an Kreuzungen, ich begegne Menschen, ich nehme mir die Zeit, zu prüfen. Bisher habe ich verworfen. Und die nächsten Schritte auf meinem Weg getan, einen nach dem anderen, in meinem Tempo. Werde ich je finden? Ich weiß es nicht, aber ich vertraue. Auf meine Freunde, und auch auf mich selbst. Diese kleinen Sonnenstrahlen lassen mich weitergehen. Es ist mir sogar passiert, daß ich zur richtigen Zeit an der richtigen Kreuzung gewesen bin, und dann einer nicht mit dem anderen Schritt halten konnte. Schmerz, enttäuschte Hoffnung, auch Mutlosigkeit. Und wieder ein Sonnenstrahl. Keiner, der mich wärmt, aber einer, der mir die Stelle erleuchtet, auf die ich meinen Fuß setzen werde, für den nächsten Schritt auf meinem Weg.

Ich wünsche Dir einen solchen Sonnenstrahl immer dann, wenn Du meinst, den nächsten Schritt auf Deinem Weg nicht tun zu können. So viele, wie nötig sind, um rechtzeitig an die richtige Kreuzung zu kommen. Die beiden ganz wichtigen, die die beiden Menschen an dieser Kreuzung ins richtige Licht setzen. Dazu einen klaren Blick, um diese Sonnenstrahlen zu erkennen und das, was sie Dir enthüllen. Bist Du dann zur rechten Zeit am rechten Ort, dann kann die Sonne verlöschen. Dann tragt ihr das Licht in euch selber.

Yentl, steh auf und lebe!

KölnEr

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Kajira

Autorin.

15.01.2005 um 03:52 Uhr

Hallo kölnEr,

das hast Du wunderschön geschrieben.

Ich habe ein kleines Zitat von mir, welches ganz schön dazu passt, finde ich.

Manchmal.....

Wege sind dazu da sie zu gehen,

manchmal.....erreicht man eine Kreuzung,

der Eine geht gerade aus, der Andere biegt ab.

Ob zusammen oder allein, nichts wird uns hindern weiter zu gehen.

liebes tal von kajira

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Kassandra

Autorin.

15.01.2005 um 03:52 Uhr

ich finde auch, dass du es wunderschön geschrieben hast, KölnER... und dein zitat, liebe kajira, gefällt mir auch sehr gut...

es grüßt euch herzlich kassandra

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Laetitia O

Autorin.

15.01.2005 um 03:53 Uhr

Ich schau nach langer Zeit wieder einmal hervor, und möchte mich bei allen für die wirklich aufrichtigen Ratschläge bedanken. Bei Kassandra und Perlentaucher, Kajira und KölnEr und auch bei Engelchen meiner besten Freundin, die mir sicherlich immer am meisten bei meinem Kummer geholfen hat und stets für mich da war und ist.

Ja ich habe mich in der letzten Monaten etwas in mein Schneckenhaus zurückgezogen, vor allem, um in mancherlei Hinsicht auch mit mir selber klar zu kommen, meine Gedanken zu sortieren. Ich habe vielleicht unbewusst neue Wege und Kreuzungen gesucht, bin etwas langsamer meines Weges gegangen und vor allem bewusster. Ja und ich habe gerade vor nicht allzu langer Zeit, in dem Moment wo ich nicht mehr suchte, einen sehr lieben Menschen gefunden, es war Anfangs ein Sonnenstrahl und nun leuchten wir tatsächlich in uns selber.

Mir geht es momentan wieder wirklich gut, und ich bin so ausgeglichen wie schon lange nicht mehr, und darum nutze ich auch nun dieses Forum um es denen mitzuteilen die mich gut kennen. Einiges wird und hat sich geändert, auch weil ich in vielen Dingen zu mir gefunden habe und zu einer sehr netten Partnerin gehöre. Ich bin seit geraumer Zeit zo*e* und die reale Dienerin von Anine. Sie ist eine wunderbare Gebieterin, die es mental und real versteht mit der Inszenierung eines Machtgefälles um zu gehen. Anine bedeutet im hebräischen Huld, Gunst und Zuneigung, für mich bedeutetet es „ dass Sie, die Begnadete ist „ Sie gab mir meinen Namen zo*e* und Sie meint damit „mein Leben „ mein ein und alles. Unsere Seelen haben sich sehr intensiv berührt und langsam vertraut gemacht. In intensiven, bewegten und unendlichen Zaubernächten lieben wir es zart aber auch hart. Wir haben etwas sehr schönes gefunden, es ist

unfassbar, …wir nennen es Liebe….

Dieses Gedicht habe ich Ihr gewidmet und sie hat es mit Stolz angenommen.

Für alle Ewigkeit

Stolz und freiwillig

Zärtlich, leise und ganz still

lege ich Dir heute

meine Träume, Wünsche und auch meinen Willen

devot zu Deinen Füßen.

Du lässt mir alles, ich bin frei

doch meine Seele ist schon länger Dein

ich bitte Dich darum

bestimme

Du

wann immer ich Dir dienen soll

mit meiner Zeit,

mit meinem Körper und auch meinem Geist.

Du bist der Traum, den ich einst pflanzte.

Ich bitte Dich darum

in der heutigen

Zaubernacht

schreib

Du

wenn Du mich lieben,

achten und auch ehren kannst

mit Deiner starken Hand

zärtlich und doch dominant

Für alle Ewigkeit

Du

Dein Zeichen

und damit mein Glück

auf meine nackte Haut.

© zo*e* / laetitiaO

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Köln Er

Autor.

15.01.2005 um 03:54 Uhr

Hallo,

ich freue mich, daß jemand Dich zo*e* nennt, und daß Du gefunden hast und gefunden wurdest. Also sei es für diesen Menschen.

Es macht mich stolz, daß Du meine Bilder wieder verwendest, um Deinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Dafür meinen Dank.

Ich wünsche Euch beiden, daß das Leuchten in Euch strahlend und das Feuer in Euch heiß bleibt.

Der KölnER

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Kassandra

Autorin.

15.01.2005 um 03:54 Uhr

liebe laetitiaO,

es freut mich so sehr, dass du deinen sonnenstrahl gefunden hast und es dir gut geht.

von herzen die allerliebsten wünsche,

kassandra

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15.01.2005 um 03:55 Uhr

liebe laetitia.....

ich nehme dich für einen intensiven moment in den arm....

und freue mich mit dir an deinem glück !

und höre töne, die sich zart einschleichen , in mein ohr,

während ich mir dein gedicht laut vorlese !

der Perlentaucher

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