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Demut

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Gelöscht.

19.04.2008 um 17:45 Uhr

Hallo zusammen.

ich habe da eine hmm etwas blöde Frage.

Ich fühle dass ich Demut in mir habe, immer noch.

Aber wie kann sie wieder "hervorgelockt" werden?

Von alleine wächst sie ja nicht. Was kann ich, was kann er tun?

Danke mal für ev. Antworten.

lg Mieze

Glaube an Liebe, Wunder und Glück. Schau nach vorne und niemals zurück. Tu was du willst und steh dazu, denn dieses Leben das lebst nur du!

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sinna

Autorin.

20.04.2008 um 11:17 Uhr

Da ist sie sicher oft oder immer. Demut die wirklich aus dem Herzen kommt ist selten und geheuchelt macht sie unglücklich.Es ist auch keine. Ich glaube sie entsteht aus tiefster Seele und kommt nur dann hervor wenn uns bewußt ist, was der andere uns gerade schenkt. Dass es nicht selbstverständlich ist, was der andere uns schenkt. Es ist etwas besonderes und nur das Bewußtsein, dass das so ist und das wir uns dessen würdig erweisen wollen, das lässt sie aus uns heraus. Der tiefe Wunsch, dem anderen dasselbe Geschenk zu machen, alles für ihn aus tiefstem Herzen zu wollen, nur um das glück in seinen Augen zu sehen für einen Augenblick, in der Hoffnung er möge uns weiter für würdig befinden.

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Gelöscht.

20.04.2008 um 12:21 Uhr

Hallo

ja ich gebe dir recht. Demut muss aus dem Herzen kommen. Damit ich Demut so intensiv zeigen und geben kann muss ich fühlen, erleben was er mir gibt. Kommt da jedoch kaum was, kann ich mich nicht öffnen.

Demut ist ein Geschenk. DAs ich immer gerne gab.

Ich weis nicht, bin ich da verkehrt, wenn ich um sie geben zu können erst fühlen muss?

lg Mieze

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Gelöscht.

08.05.2008 um 12:53 Uhr

Nochmal ich

Vor ein paar Tagen hatte ich ein Gespräch in einem Chat mit einem Dom.

Seiner Meinung nach ist eine Sub demütig und ergeben, punkt. Zeigt sie es nicht so will sie es nicht. Denn es ist in ihr, also kann sie doch zeigen.

Dass er als Dom sich aber diese Demut verdienen muss, dass er auch geben muss konnte auch dieser Dom nicht einsehen.

Es ist schon sehr überraschend dass es doch mehr Dom gibt die nicht begreifen wollen oder können dass auch Sub etwas braucht. ja sogar Anrecht auf mehr hat als auf SM und Sex. Auf bisschen halten beim Auffangen.

Dom die nicht erkennen oder begreifen dass Sub kein Spielzeug ist.

Drückt er auf den Knopf kommt alles automatisch.....

Einige erkennen auch Demut nicht. Sehen nicht dass hinter fast allem was die Sub gibt doch Demut steht.

Was ist für euch Demut? Ich frage das jetzt Sub und Dom

Wie zeigt ihr sie?

Eine Sklavin verglich es mal mit einem Koch.

Er kann gut kochen, weil er Koch ist. Aber es wird erst perfekt und wundervoll wenn er mit Liebe kocht. Und wenn ihm das seine Gäste auch entsprechend "honorieren". Das ist Ansporn und Dank zugleich. Weil sie erkannt haben was er tat und gab.

lg Miezele

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Gelöscht.

09.05.2008 um 00:40 Uhr

Hallo miezele,

meines Erachtens ist der Begriff DEMUT in unserer Gesellschaft ähnlich belastet, abgegriffen und dehnbar wie LIEBE. DEMUT bezeichnet auch heute noch ganz allgemein eine vor allem religiös geprägte Geisteshaltung. Weil die Menschen darüber hinaus DEMUT völlig unterschiedlich interpretieren, führt dies zwangsläufig oft zu Missverständnissen.

Unsere Sprache bietet so vielfältige Möglichkeiten, unmissverständlich und klar auszudrücken, was wir für unser Gegenüber empfinden. Eigenschaften wie Ergebenheit, Fügsamkeit, Bescheidenheit und Gehorsam sind nur einige Beispiele von vielen, die zeigen, wie individuell dies auch insbesondere zwischen DOM und SUB zum Ausdruck gebracht werden kann.

Liebe Grüße,

Samantha

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Gelöscht.

12.05.2008 um 15:54 Uhr

miezele!

Demut ist ein Geschenk, des oder der Demütigen an den oder die Hochmütigen. Mit diesem Geschenk geht aber auch Verantwortung an die Hochmütigen über, der sie aber leider oft nicht gerecht werden (siehe Sprichwort vom tiefen Fall und so ...). Allerdings ist das mit den Geschenken halt immer so 'ne Sache: Wem Du Deine Demut schenkst ist ganz allein Deine Entscheidung! - Und: geschenkt ist geschenkt! Klagen über fehlenden Respekt o.ä. sind fehl am Platz.

Ich denke, was wahrlich 'hohen Mut' ausmacht, ist zu erkennen, dass die entgegengebrachte Demut ein Geschenk und eine Aufgabe ist. Ich denke man muss auch als Hochmutiger seine eigenen Grenzen kennen und, wenn nötig, sich und dem/der Demütigen eingestehen, dass gewisse Aufgaben des Hochmutitgen Kraft übersteigen und in solchem Fall dann eben auch auf die entegegengebrachte Demut verzichten.

Schmerzen sind die Schwellen an den Türen zu neuen Zimmern im Haus der Lust

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