Hallo ihr Beiden,
danke für diese informative Podcastfolge.
Als ich den Titel gelesen habe fühlte ich mich ein wenig von euch beobachtet. Ich fühlte mich beim Hören ganz oft persönlich angesprochen. Bei mir ist es oft so, dass ganz alltägliche Situationen mich in Denkorgien über meine Neigung stürzen. Gerade im Moment, wo der Alltag mal wieder mit voller Wucht zuschlägt, alle Probleme wichtiger sind als ich und meine Neigung, da verdränge ich meine persönlichen Befindlichkeiten, meine Neigung, alles was mich eigentlich ausmacht. Dann verfalle ich in einen Modus des Funktionierens, leider sehr zu Lasten des Miteinanders in der Partnerschaft. Ich ziehe mich dann in mich zurück, mauere mich ein, muss Mann sein, muss Vater sein, ein Vorbild, der Beschützer, der Fels in der Brandung.
Da passt dann meine submissive Neigung so gar nicht, rede ich mir ein.
Und dann kommen die vielen Fragen wieder hoch. Ist das alles richtig? Darf ich das gerade jetzt leben, wo es andere Sorgen gibt? Bin ich normal? ...
Es ist manchmal zum verrückt werden.
Man stellt seinen "Kink" in Frage, obwohl man sich nach dem Outing so akzeptiert und frei fühlt, obwohl alles Erlebte so großartig ist und die Neugier auf alles was noch kommen mag so riesig ist, obwohl die Beziehung dadurch so gefestigt und so liebevoll ist. Der Weg dahin sich selbst zu akzeptieren geht sich nicht von selbst, ist gar nicht so einfach.
Und da kommt ihr mit diesem Podcast um die Ecke, der mir sehr gut gefallen hat, mich aufgemuntert hat, mich ein wenig gefestigt hat und ermutigt hat den Weg zu mir selbst wieder aufzunehmen und weiterzugehen.
Ganz lieben Dank dafür!

»Podcast: Mit dem Kink hadern«
von Jona Mondlicht und Devana
Warum fällt es uns manchmal so schwer, zu lieben, was wir lieben? Jona und Devana unterhalten sich über Selbstzweifel bezüglich sexueller Vorlieben und Fantasien im Kink- und BDSM-Bereich.
Die Podcastfolge hören :»Podcast: Mit dem Kink hadern« von Jona Mondlicht und Devana