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Bewertungen - Wie damit umgehen?

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Thore

Gelöscht.

10.01.2023 um 09:01 Uhr

Hallo ihr Lieben,

 

ich bin seit einigen Tagen bei euch und mußte mich erstmal zurechtfinden.

Einen kleinen Text habe ich mittlerweile auch schon eingesendet und bin sehr gespannt ob etwas brauchbares dabei herausgekommen ist.

Nun zu meiner Frage.

Ich habe schon einige Texte gelesen und wie bei sicherlich vielen von euch, gibt es Themen mit denen man nicht wirklich etwas anfangen kann.

Man könnte sich bei diesen Texten sicherlich auch darauf beschränken, nur den literarischen Wert zu beurteilen aber selbst dies wäre immer noch subjektiv, denn wenn mir die Handlung nicht gefällt, bin ich ohnehin schon voreingenommen.

Zum anderen müsste ich mich jedesmal durch den Text quälen oder eine Bewertung abgeben, ohne es bis zum Schluss gelesen zu haben.

Beides erscheint mir den Autoren gegenüber jedoch unfair, also hinterlasse ich bei vielen Geschichten keine Bewertung, damit ich den Autoren meine subjektive Meinung erspare, bzw. eine schlechte Bewertung.

Was meint ihr, wie sollte man damit umgehen?

Eine Suchfunktion nach bestimmten Themen, würde es den Lesern bestimmt erleichtern, allerdings wäre dies auch eine Mamutaufgabe für die Betreiber, die diese Seite ohnehin schon mit viel Zeitaufwand betreiben.

 

Herzlichen Gruß Thore

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Tony Baigu

Gelöscht.

10.01.2023 um 10:35 Uhr

Mein Prinzip ist es, grundsätzlich ein paar Worte zu hinterlassen. Dabei werden Inhalt und Form gleichermaßen betrachtet. Ohne Vorurteile, ohne überzogenes Lob. Eben bemüht realistisch und emotionslos. Das bin ich gefühlt jedem Autor und allen Mitlesern schuldig. Außer Blumentöpfe gewinnt man damit nichts. Egal, geht um die Texte, nicht um mich.

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Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied.

10.01.2023 um 11:10 Uhr

Hallo Thore,

 

Du machst das schon richtig, wenn Du keine Bewertung abgibst für Texte, die Du nicht zuende lesen mochtest. Es gibt keinen Zwang zur Bewertung - stattdessen kannst Du den Text als unbewertet gelesen markieren und er wird für Dich und in Deinen Listen fortan genauso als gelesener Text zählen wie jeder bewertete Text.

 

Subjektiv ist eine Bewertung allerdings immer. Ganz gleich, ob Du den literarischen Aspekt oder Dein Gefallen am Inhalt zugrundelegst. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen und Maßstäbe. Texte, bei denen Du vielleicht die Nase rümpfst, empfinden andere als besonders gelungen - und umgekehrt. Das ist in Ordnung so, sonst wären wir alle einander gleich. Bewerte ganz nach Deinem Empfinden. Solange Du dabei ehrlich und sachlich vorgehst, hilft es der Autorin oder dem Autor.

 

Was nicht hilft, sind sinnfreie Anmerkungen wie "Wo bleibt die Fortsetzung" oder "Ich kann mit der Spielart nichts anfangen", aber die kenne ich von Dir sowieso nicht.

 

Viele Grüße

Jona

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Sisa

Autorin. Förderer.

30.03.2023 um 13:01 Uhr

Ich denke, jeder Autor der veröffentlicht, ist sich darüber im Klaren, dass da auch mal Gegenwind kommt. Niemand mag alles, da ist es doch ganz normal, dass das via Bewertung kommuniziert wird. 

Es kommt auch immer auf den Ton der Musik an, würde ich sagen. Man kann das auch nett formulieren, wenn einem etwas nicht gefällt. Ich sehe das dann als konstruktive Kritik, wenn es mit meinem Schreibstil zu tun hat, die mir dabei hilft, mich zu verbessern und etwas zu ändern.

Als Autorin irritiert es mich eher, wenn gar kein Feedback kommt, deshalb freue ich mich über jede einzelne Reaktion, die ich auf meine Veröffentlichungen erhalte. Zumindest, wenn die Geschichte zu Ende gelesen wurde, denn wenn nicht, da bin ich dann ganz bei dir

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31.03.2023 um 14:49 Uhr

Moin Thore.

ich könnt da jetzt locker mal zwanzig Seiten zu schreiben. Aber ich versuchs kurz: Jeder Autor schreibt aus seinen eigenen Gründen und hat seine eigenen Vorlieben, was Kritik betrifft. Manche möchten nur über den Kopf gestreichelt werden, manche mögen es hart (ist ja schließlich BDSM hier, nich war?). Manche mögen es übrigens gar nicht.

Ich möchte gelesen werden, gut unterhalten und das Leser sagen: "TT? Must du lesen!"

Viele Fehler (miese Spannung, Klischee, ausufernd, langweilige Dialoge) bekommt man selbst nicht mit, da jeder Autor auch ein gewisses Maß an Verliebtheit in seine Texte hat und manches nicht loslassen kann (Kill your Darlings ist Kacke und tut echt weh, ist aber notwendig). 

Wenn du über mich stolperst dann bitte so:

- wenn dich das Genre oder das Thema nicht interessiert, kein Kommentar.

- wenn du irgendwo aus der Geschichte herausgeflogen bist, dann wo und wenn möglich, warum

- wenn sachliche und /oder handwerkliche Fehler drin sind, welche

- wenn die Geschichte etwas beschreibt, dem du widersprechen würdest, dann tu es

- wenn etwas besonders gelungen ist, was (kopier ich mir und hänge es als Urkunde an die Wand)

- generell freue ich mich immer über ein paar nette Worte (wer tut das nicht?)

Was ich nicht brauche:

- Selbstdarstellung des Kommentierenden und seines ungeheuren literarischen Wissens in seinem Kommentar

- "die geschichte ist toll, aber das nächste Mal bestelle ich die blauen Rollschuhe in Größe XXL" oder so was

- eine Einordnung der literarischen Wertigkeit der Geschichte. Ich schreib keine Literatur, ich schreib Geschichten und bin glücklich, wenn sie andere glücklich machen. Oder traurig, oder wütend, lächeln, nachdenklich. Eine gute Geschichten sollte das Streichholz für das Feuer der Leidenschaft des Lesers sein. Finde ich.

 

Wir lesens uns. Hoffentlich.

Herzlich

TT

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Nora

Profil unsichtbar.

07.08.2023 um 10:40 Uhr

geändert am 07.08.2023 um 10:41 Uhr

Ich schließe mich hier Timothy in allen Dingen an, allerdings mit dem Geständnis mäßiger Verwirrung zum Punkt

wenn dich das Genre oder das Thema nicht interessiert, kein Kommentar.

Wenn 135 Menschen eine Geschichte lesen aber nur 25 eine Bewertung abgeben (von den Kommentaren sehe ich mal ganz ab), dann zweifle ich doch manchmal an mir selber und überlege mir, ob Ikebana oder Tierstimmen imitieren nicht doch angemessener wäre für mich.

 

Aber dann denke ich mir wieder: Ja, genau für diese 25 hast du die Geschichte geschrieben, für die hast du dir die Arbeit angetan, die hast du erreicht und, Göttin, es hat sich ausgezahlt!

 

Danke an alle, die sich trauen, auf ein Sternchen zu klicken oder gar einen Kommentar zu hinterlassen. Auch harte Kritik ist besser, als das Gefühl, ignoriert zu werden.

 

Nora, die schon als Kind gerne mit Streichhölzern spielte ...

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07.08.2023 um 19:32 Uhr

geändert am 07.08.2023 um 19:36 Uhr

Liebe Nora,

ich weiß nicht, wie viele Foren ich in meinem Leben schon moderiert habe, es waren jedenfalls eine ganze Menge. Daraus ergibt sich eine "Aktivitätsquote" von allerhöchsten zehn Prozent oder anders gesagt, nur jede zehnte Leser eines Posts fühlts sich zu einer Aktion veranlasst, und sei es au8ch nur, ein (oder mehrere) Sternchen zu geben. Das ist normal. Ich meinte jedoch etwas anderes. Ich meinte (Anwesende ausgenommen), die Enttäuschten, die, die an einen Post oder einen Text mit einer bestimmten Erwartung herangehen und dann ihre Kritik nicht dem Text widmen sondern kritisieren, was gar nicht im Text enthalten ist. Also für ihre Enttäuschung den Autor, den Lektor oder das Team verantwortlich machen und sie das auch deutlich spüren lassen.

Keine Fehlerdiskussion dazu, denn der kann durchaus auf beiden Seiten liegen (Erwartungen durch den Titel geweckt zum Beispiel und dann nicht erfüllt) und mein Punkt bezog sich genau darauf: Dann einfach die Finger von der Tastatur lassen, bitte. Oder kurze Mail an den Autor: Sorry, aber mach keine Versprechungen, die du nicht halten willst.

 

Denn Fall, das ein Text als Frustsack benutzt wird, gibt es natürlich auch. Ohne Sinn und Verstand erstmal draufprügeln. In den zehn Jahren, die ich jetzt hier bin, ist mir das, glaube ich, noch nicht ein einziges Mal passiert. Ist schon ein komisches Forum mit komischen Leuten hier

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Kachina

Gelöscht.

07.09.2023 um 11:52 Uhr

Im Prinzip ist es mit den Texten hier, wie mit Büchern in einer Bibliothek. Es gibt Themen, die mich persönlich interessieren, Titel, die mich ansprechen  - Dann lese ich den Text, so wie ich mir ein Buch kaufe oder ausleihe, das mich interessiert. Da hat jeder Mensch so seine persönlichen Vorlieben (als Leser sowie als Autor) und das ist auch gut so. Wenn ich dann einen Text gelesen habe, schreibe ich gerne was dazu und achte darauf, wie ich mich ausdrücke. Was ich gar nicht ab kann (hier habe ich das noch nicht gesehen), sind dumme Kommentare, die manchmal nur den Neid des Lesenden sichtbar machen. Aber wie der Thimoty schon geschrieben hat: Hier geht es so nicht zu. Sollte irgendwann mal ein Text von mir hier erscheinen, wünsche ich mir jedenfalls ehrliche, faire und konstruktive Kritik. Das kann ich ab, das bringt das Schreiben weiter.

 

So, das wollt' ich ma' gesprech'...

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