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Forum - Schreiben - Übungen

Blitzlicht: Dialog

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Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied.

12.12.2020 um 18:47 Uhr

geändert am 12.12.2020 um 18:50 Uhr

Ihr Lieben,

da sich bislang niemand gefunden hat, der die Blitzlichter fortführen möchte, schiebe ich eine andere Übung ein.

 Schreibt einen Dialog.

Vorgegeben ist dieser Schnipsel: 

"Was denkst du?"

"Dass ich es tun werde."

"Bitte? Das ist nicht dein Ernst. Du weißt genau, was dann passiert. Willst du das riskieren?"

"Ja, das werde ich. Das ist es mir wert."

"Kann ich dazu bitte noch etwas sagen?"

"Dass du mich unterschätzt hast?"

 

Erweitert den Dialog. Der vorgegebene Teil muss allerdings unverändert bleiben, egal, an welcher Stelle er in Eurem Text letztendlich auftaucht.

Lasst Euch inspirieren - was könnte passiert sein oder gerade geschehen? Um was geht es überhaupt? Etwas Ernstes? Lustiges? Eine alltägliche oder besondere Situation? Brisant oder nicht?

Bedingungen: Nicht mehr als 300 Wörter. Und es muss ein reiner Dialog sein. Nichts außerhalb der wörtlichen Rede, kein "sagte sie", kein "knurrte er". Wenn Ihr die Szene beschreiben wollt, nutzt ausschließlich die Rede Eurer Protagonisten. Das ist ziemlich anspruchsvoll, ich weiß. Aber das traue ich Euch uneingeschränkt zu.

Ich bin gespannt.

Noch eines: Es wird niemand ausgelacht, der teilnimmt. Konstruktive Kritik ist gern gesehen, im Vordergrund stehen die Übung und der Spaß an der Sache.

Viele Grüße

Jona

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hanne lotte

Autorin. Lektorin.

12.12.2020 um 18:56 Uhr

Das ist eine sehe lobenswerte Initiative, mal schauen, was wir daraus machen?

Gibt es eine Deadline? Eine Woche oder bis Weihnachten oder grundsätzlich offen?

Ich nehme an, der vorgegebene Teil wird nicht auf die 300 Wörter angerechnet, sonst hätte ich ja nur 255 übrig.

Gruß

hanne

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Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied.

12.12.2020 um 18:58 Uhr

geändert am 12.12.2020 um 18:58 Uhr

Liebe hanne,

lassen wir es bis in den Januar laufen, zu Weihnachten muss niemand Schreibdruck spüren.

Und: Insgesamt 300 Wörter. Hier wird nicht verhandelt.

Viele Grüße

Jona

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hanne lotte

Autorin. Lektorin.

12.12.2020 um 19:03 Uhr

Jona Mondlich

Und: Insgesamt 300 Wörter. Hier wird nicht verhandelt.

Das kommt meiner Faulheit entgegen

hanne

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Onmymind

Autorin.

13.12.2020 um 10:36 Uhr

Es ist ein feuchtkalter regnerischer, überhaupt nicht weihnachtlicher Sonntag. Also, der richtige Zeitpunkt, um zu Schreiben. Ich habe zwar noch keine Idee, wie ich Jonas Dialog weiterführen soll, aber das ist das Spannende, ich lasse mich überraschen. Soll heißen, ich bin dabei! 

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Onmymind

Autorin.

13.12.2020 um 15:57 Uhr

Genau 300. Ein bisschen Klischee muss manchmal sein:

„Sag mal, wie oft spielst du den Text vom Diktiergerät noch ab? Das nervt, wenn du ständig seufzt. Wie soll ich mich da konzentrieren?“

„Es tut mir leid, aber seine Stimme macht mich ganz wuschig. Dann stelle ich mir alles Mögliche vor. Unter anderem, wie er mich in seinem geschniegelten Anzug übers Knie legt und mir mit dem langen Lineal den Hintern aufwärmt.“

„Deine geilen Träume in allen Ehren, aber davon erledigt sich kein Schriftverkehr. “

„Ich weiß.“

„Muss ich dich daran erinnern, dass er dein Chef ist? Er wechselt die Frauen, wie andere ihre Bettwäsche. Du bist viel zu schüchtern. Er ist ein ganz anderes Kaliber. So eine wie dich, frisst er zum Frühstück. Und wenn es vorbei ist, dann heulst du dir bei mir die Augen aus. Zusätzlich musst du dann deinen Job aufgeben, weil du das Glück hast, im Empfangsbereich zu arbeiten und du es nicht ertragen wirst, dass sich seine Gespielinnen vor deinen Augen die Türklinke in die Hand geben werden. Dann fängt das ganze Drama für mich erst so richtig an. Ich sehe es praktisch vor meinem geistigen Auge, dass meine neue Kollegin ein bösartiger Drache sein wird. “

„Ha, Ha! Du würdest es überleben. Ich wäre ja nicht aus der Welt. Wir könnten uns auf ein paar Drinks nach der Arbeit treffen und du ziehst über meine Ex-Kollegen her.“

„Hach Mädel, sei doch bitte vernünftig!

„Die Vernunft sagt das Eine, die unbändige Sehnsucht sagt das Andere. Du brauchst mich gar nicht so alarmiert anzusehen. Ich kann damit umgehen. Wirklich!“

"Was denkst du?"

"Dass ich es tun werde."

"Bitte? Das ist nicht dein Ernst. Du weißt genau, was dann passiert. Willst du das riskieren?"

"Ja, das werde ich. Das ist es mir wert."

"Kann ich dazu bitte noch etwas sagen?"

"Dass du mich unterschätzt hast?"

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Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied.

13.12.2020 um 16:05 Uhr

Onmymind: Jetzt legst Du die Messlatte gleich recht weit oben auf den Bücherschrank.

Großartig gemacht!  Ich bin beeindruckt! Und wie man sieht: Szenen aus reinem Dialog funktionieren sehr gut, wenn man die Protagonisten erzählen lässt.

Viele Grüße

Jona

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Meister Y

Autor. Förderer.

14.12.2020 um 17:19 Uhr

"Was denkst du?"

"Dass ich es tun werde."

"Bitte? Das ist nicht dein Ernst. Du weißt genau, was dann passiert. Willst du das riskieren?"

"Ja, das werde ich. Das ist es mir wert."

"Kann ich dazu bitte noch etwas sagen?"

"Dass du mich unterschätzt hast?"

„Nein, natürlich nicht. Aber vielleicht können wir ja eine Ausnahme machen, dieses Mal.“

„Wie eine Ausnahme? Das wäre keine Ausnahme sondern eine Gefälligkeit und jetzt frage ich Dich: Würde sie das tun? Für Dich, für mich, für uns? Ich sage Dir was, sie würde weder diskutieren, noch nachgeben, sie würde festlegen und genau das mache ich jetzt auch!“

„Aber an diesem Abend, wo doch auch die Anderen da sein werden?“

„Ja, genau, die Anderen, die freuen sich genau darauf, die kommen auch weil wir genau das machen und da gibt es keine Gefälligkeiten. Wo kommen wir denn da hin, dann machen wir das in Zukunft wahrscheinlich jedes mal. Kommt nicht in Frage!“

„Und wenn ich so ein kleines bisschen wenigstens für sie mache, so zusätzlich? Das würde doch gehen?“

„Du weißt genau, wie groß der Aufwand für das ist was wir vorhaben. Es wird Stunden dauern, alles vorzubereiten. Allein der Tisch und alles was da drauf gehört. Und da willst Du noch etwas zusätzlich machen, nur für sie?"

„Dann riskierst du aber wirklich viel. Du kennst sie und weißt, wie sie manchmal sein kann.“

„Manchmal? Ich weiß, wie sie zu mir immer ist und ja, dann riskiere ich viel. Das ist es mir aber wert, gerade an diesem Abend!“

„Wir könnten doch…“

„Nein wir könnten nicht! Es ist Heiligabend, es ist unser Haus, es sind unsere Gäste. Die Kinder kommen auch weil unser traditionelles Neunerlei jedes Jahr so lecker war und da gibt es keinen Kartoffelsalat mit Würstchen, nur weil Deine Mutter das so will!“

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Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied.

14.12.2020 um 20:03 Uhr

Meister Y: Klasse Idee - da hat wohl jemand was gegen Kartoffelsalat.

Aufgabe gelöst!

Nur als Hinweis am Rande: Das "du" braucht in wörtlicher Rede nicht großgeschrieben werden. Das schmälerte aber das tolle Ergebnis in keiner Weise.

Viele Grüße

Jona

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hanne lotte

Autorin. Lektorin.

14.12.2020 um 20:13 Uhr

Meister Y

ich bin da sowas von bei dir, zusammen mit vielen Schwiegertöchtern dieser Welt.

Gruß

hanne

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