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Forum - Schreiben - Schreibtisch

Schreibrituale

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Gelöscht.

28.07.2018 um 11:34 Uhr

Ich schreibe eigentlich immer wenn ich ein paar Tage frei habe. Während meiner Schichtzeiten ist das so gut wie unmöglich. Ich muss etwas aufgeheizt sein dafür. Gern des abends auf dem Balkon bei lauem Lüftchen mit einem kühlen Getränk. Was mich eben ganz kalt erwischte war, als ich Wäsche aufgehängt habe auf dem Wäscheboden dachte ich so zu mir "Wow, der perfekte Ort um zu schreiben!". Mal schauen ob und wie ich das umsetzte. Dort ist es immerhin ruhig und ich kann durch das Dachfenster die Sterne sehen. Ich schreibe sowohl am Handy (ja ich weiß schlecht für die Augen) als auch am Laptop. Ich schreibe oft, wenn ich verarbeite nach einem Treffen zum Beispiel. Während des Schreibens kann ich stundenlang der Umwelt abstinent bleiben und tauche in meine eigene Welt ein. 

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Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied.

28.07.2018 um 17:39 Uhr

Joyful Silence

Gern des abends auf dem Balkon bei lauem Lüftchen mit einem kühlen Getränk. 

Das habe ich gestern (anlässlich der Mondfinsternis) getan. Ohne einen Tipp, wie man dabei nicht von Mücken zerstochen wird, mache ich es nie wieder. Glücklicherweise findet die nächste vergleichbare Mondfinsternis mit Marskonstellation erst in etwa einhundertfünftausend Jahren statt. Bis dahin gibt es ja vielleicht keine Mücken mehr (#Insektensterben).

Viele Grüße

Jona

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Sophie Amalia

Autorin.

06.07.2022 um 21:37 Uhr

Ich habe leider kein Ritual und möchte bewusst das "leider" betonen. Vielleicht würde ein Ritual nämlich helfen, dass ich in den Schreibmodus komme, wenn ich wirklich Zeit und Ruhe habe. Ich trage manchmal schöne Ideen mit mir rum, aber immer, wenn ich dann zeitlich könnte, will mein Kopf nicht bzw. das Gefühl stimmt nicht, um etwas hinzukriegen.

Aber, wenn es mich packt und ich mir im jeweiligen Moment auch die Zeit nehmen kann, dann sitze ich mit Laptop auf den Knien im Schneidersitz auf der Couch oder bei schönem Wetter im Garten. Dann darf sogar Gewusel um mich rum sein, das blende ich dann aus.

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Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied.

06.07.2022 um 21:59 Uhr

Knapp vier Jahre nach meinem vorherigen Statement  - danke an Sophie Amalia für das Hervorkramen - stelle ich fest, dass ich weiterhin keine (oder die gleichen) Schreibrituale habe.

Ich schreibe noch immer gerne nachts und höre dabei (zum Leidwesen von Devana) am liebsten das Geräusch einer Schreibmaschine. Aber ein richtiges Ritual ist das wohl nicht.

Kein Ritual übrigens zaubert Zeit und Gelegenheit herbei, fürchte ich.

Viele Grüße

Jona

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06.07.2022 um 22:12 Uhr

Da ich seit vierzig Jahren der Schreibwut verfallen bin (Achtung! Auf dieser Seite - vielleicht noch - nicht!), kann ich meine Art möglicherweise empfehlen. Wenn es jemandem hilft, dann erfüllt es den Zweck. Ich notiere ständig meine Ideen, sammle so. Von Zeit zu Zeit ergänze ich diese mit einer Art Gerüst darum. Manchmal sind es nur einzelne Worte/Bilder, oft auch lediglich ein einziges Wort. Unerheblich. Wichtig ist nur Reproduzier- und Verwertbarkeit. Wenn ich dann schreibe, geschieht dies in Fernzügen, Reisebussen, nachts in den berühmten Schlaflosen. Mehr ist es nicht. Also alles ganz simpel und profan. Kann im Prinzip jeder Depp. Stimmt, also auch ich.

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07.07.2022 um 10:40 Uhr

Lieber Tony,

Deine Art zu schreiben finde ich herrlich.Pointiert.Eindeutig unmissverständlich und stets mit einer guten Prise Selbstironie versehen.

Alle Achtung!

Beste Grüße

Magnus

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Tek Wolf

Autor. Förderer.

07.07.2022 um 11:09 Uhr

Ein Schreibritual habe auch ich nicht. Wenn ich etwas inspiriert (und ich Zeit dafür habe), setze ich mich an den Rechner und tippe drauflos. Ich gratuliere mir dann übrigens immer selbst, das 10-Finger-Tippen erlernt zu haben. Neben der englischen Sprache das Wichtigste, was ich mir je angeeignet habe. Inspirieren tun mich besonders gute Geschichten oder besonders schlechte. Manchmal auch Filme oder Serienfolgen mit den selben Eigenschaften. Und natürlich ein schönes, heißes Bad an einem kühlen Tag. Dann denke ich mir schon mal einen ganzen Roman aus und bin danach traurig, dass das Aufschreiben Monate dauern würde. Am wichtigsten ist es für mich allerdings, dass ich nicht weiß, wie es ausgeht. Wenn ich nur den Anfang oder den Zipfel einer Idee erwische, macht das Schreiben mindestens so viel Spaß wie das Lesen. Ich weiß dann selbst nicht, was in der nächsten Zeile passieren wird und die Spannung treibt mich weiter. Ein herrliches Gefühl!

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07.07.2022 um 11:59 Uhr

Magnus

Lieber Tony,

Deine Art zu schreiben finde ich herrlich.Pointiert.Eindeutig unmissverständlich und stets mit einer guten Prise Selbstironie versehen.

Alle Achtung!

Beste Grüße

Magnus

Danke Magnus Carolus oder wie das heißt. Kennen wir uns? Beziehungsweise Du meine Texte? Egal. Noch allen anderen einen Tipp (furchtbar dieses Doppel-P): fast jeder hat ein Handy (ebenfalls grausame Wortschöpfung, weil schon die von Mobiltelefon war eines der so "geliebten" Fremdverwortung), nutzt es aber bestenfalls, um seine Umwelt, Mitmenschen, Freunde und natürlich Feinde damit nervend stets und überall rumzuquarken. Selbstredend sich nebenbei bei der Umwelt aufgezwungenem Mitlauschen noch beschwerend, dass sie dieses tut. Es besitzt die herrliche funktionale Eigenschaft, ihm etwas anzuvertrauen, das später jederzeit abhörbar ist. Ein Diktiergerät, so etwas gibt es und kann gegen Verstaubung im heimischen Schubfach genutzt werden, erfüllt diese Funktion ebenfalls!

Nachsatz: ich bin manchmal geneigt, eine Geschichte zu schreiben, worin die verblödete, sorry - degenerierte, Menschheit gelbe Fernsprechzellen (ein herrliches Wort - grins) an den Ohren durch die Gegend tänzelt. Wäre das schon BDSM? Bestimmt, ist doch maso oder?

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