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Forum - Veröffentlichungen auf den Schattenzeilen - Geschichten

»Die Drosselgrube« von Natty

Bezieht sich auf die BDSM-Geschichte »Die Drosselgrube«.

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Natty

Autorin. Förderer.

31.08.2026 um 20:24 Uhr

Liebes Eulchen, vielen Dank für deine Worte und ich wünsche deiner Bekannten alles Gute, vielleicht gibt es ja doch irgendwann noch einen anderen Ansatz.

 

Lieber Joker eren Das freut mich sehr, dass ich dich begeistern konnte

 

Liebe hanne lotte Auch dir ein großes Danke  Ja, der Ritter auf dem weißen Pferd wird es vermutlich nicht leicht haben, aber ich wünsche beiden einfach mal Glück und weiterhin leckere Bratkartoffeln. Und auch wenn beide nur ein, zwei Stationen auf der Reise des Lebens miteinander verbringen, haben sie uns immerhin eine nette Geschichte beschert. 

 

meine liebe Sesemie, ich danke dir und freue mich sehr über deine Worte. Wir reden aber nochmal über die Gruppenleitung, gelle

 

VG Natty

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kehinn

Autor.

09.09.2026 um 01:09 Uhr

Die Geschichte greift ein Thema auf, das aus der BDSM-Fiktion in die schnöde Wirklichkeit hineinreicht. Insofern verdirbt sie die Laune eines Lesers, der ungetrübte Lust für sich erwartet hat. Vielleicht grade deshalb finde ich diese Darstellung ausgesprochen wertvoll, einmal jenseits der psychiatrischen Diagnose, die am Ende zu stellen wäre. Andererseits: haben Menschen mit ihren jeweiligen psychischen Dellen in ihrer Werdens-Geschichte nicht auch das Recht, sich trotzdem zu vergnügen?  Erst recht, wenn sie sich dadurch erleichtert fühlen?

 

Klar, das BDSM-Glashaus, das durch vielerlei Fiktion gestützt wird,  zerbricht bei dieser Gelegenheit klirrend. Wir landen in einer zwischenmenschlichen Wirklichkeit, in der BDSM-Aktivitäten ihren "ganz normalen Platz finden", zwischen all dem Anderen, was sich im unübersehbaren Feld der sexuellen Erregung alles abspielt. 

 

Danke. 

 

kehinn

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Nachtasou

Autor. Korrektor.

14.09.2026 um 03:02 Uhr

Beste Natty,

 

ich möchte Dir auch mein Leseerlebnis mit Deiner Geschichte schildern. Als ich merkte, dass es in Richtung  Lehrstück geht, sank MEIN Dopaminspiegel. Aber ich wurde eines Besseren belehrt.

Gefallen hat mir, dass es Dir gelungen ist, Form und Inhalt in Übereinstimmung zu bringen. Die stürmische Schreibweise spiegelt die Gefühlsfahrten Penelopes. Obwohl ich normalerweise langsam lese, wurde ich in den Strudel hineingezogen und las irgendwann schneller, als ich denken kann. So mancher Halbsatz ist dabei wahrscheinlich auf der Strecke geblieben.

Einen Menschen in einer psychischen Krise zu beschreiben gehört nicht zum Standard auf den Schattenzeilen, und das machte mich immer neugieriger, was es mit Penelope auf sich hat. Damit hast Du Deine Leser am Haken.

In die Innenwelt Penelopes ist natürlich schwer einzufühlen, wenn das überhaupt geht, ohne selbst betroffen zu sein. Aber wie anstrengend es sein muss, dauernd  Gefühlsachterbahn zu fahren, und auch wie groß der Bedarf dabei nach "Glättungen" ist, ist angekommen.

Über die Inhalte ist schon reichlich gesprochen worden, das spar ich mir der Länge wegen.

Das scheinbare Happy-End hat einen bitteren Beigeschmack, und das fand ich super. Die Zukunft der beiden Hauptpersonen lässt mehr offen, als dass es ein Abschluss wäre. Liest sich wie ein Cliffhanger.

Eine Geschichte braucht keine  «Moral». Ich sehe doch eine: Aus der Befürchtung heraus, jemandem zu nahe zu treten, aus Diskretion heraus, aus Angst, jemanden zu stigmatisieren, schauen wir gern mal über Krisen von Mitmenschen hinweg; und das, obwohl wie bei Penelope die Selbstschädigungen ins Auge springen. Dann ist es gut, wenn jemand doch mal beherzt nachfragt.

Einen Kritikpunkt habe ich auch: Die lange fachliche Ausführung von Dennis fiel stilistisch arg aus dem Rahmen des sonstigen Textes. Aber notwendig waren die Informationen, und ich hab auch keine Idee, wie Du das anders hättest vermitteln können.

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

14.09.2026 um 03:02 Uhr

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Natty

Autorin. Förderer.

14.09.2026 um 10:15 Uhr

Lieber kehinn , lieber Nachtasou

 

Ich danke euch für das reflektierte Feedback, denn ja, die "Wirklichkeit" ist überall und wie überall, neigen wir Menschen dazu, die Augen zu verschließen, um nicht Gefahr zu laufen, in die Privatsphäre einzudringen oder selbst zuviel Energie zu geben, ohne etwas zurück zu bekommen und auszubrennen. 

Das zu unterscheiden, wird aber wohl leider niemals einfach sein.

VG Natty

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