Forum - Veröffentlichungen auf den Schattenzeilen - Geschichten
»Toleranz« von poet
Bezieht sich auf die Satire-Geschichte »Toleranz«.
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14.02.2026 um 09:36 Uhr
geändert: 14.02.2026 um 09:40 Uhr
Hallo Poet,
ich greife in meiner Bewertung auch Äußerungen der Vorschreibenden auf, da Deine Geschichte ja durchaus Kontroversen auslöst und zum Nachdenken anregt, und genau das soll Satire ja erreichen!
Auf diese überzogene Art ist der Typ aus der Dorfkneipe gut beschrieben, dessen Toleranzentwicklung für Alkohol offensichtlich schon weit fortgeschritten ist, lustig, obwohl ich solche Typen in ihrer intoleranten Art, und eindimensionalen Sicht auf gesellschaftliche Entwicklungen und Themen und alles was sie nicht kennen, in Wirklichkeit schrecklich finde. Aber um so etwas zu ertragen hilft eben manchmal auch Humor.
Eigentlich passt es zu so jemanden, der meint homosexuelle Menschen dürften nur im stillen Kämmerlein körperliche Nähe zueinander zeigen und Trans- Frauen und Männer und alle , die sich als „ divers“ bezeichnen, sollen sich nicht so anstellen und zumindest den „ alten weißen Mann“ mit ihrem Gehabe in Ruhe lassen, also eigentlich passt Zivilcourage gar nicht zu so jemandem, der seine Frau auch als „ Alte“ bezeichnet und wahrscheinlich Sexismus und sexuelle Belästigung auch als „ normal“ empfindet.
Weil im vorherigen Kommentar die Frage gestellt wurde: Häusliche Gewalt fängt da an wo Gewalt anfängt, und Gewalt hat ganz unterschiedliche Aspekte, zumindest aber herrscht hier kein Konsens, keine Einvernehmlichkeit, es geht tatsächlich um Macht und Kontrolle, und sobald auch im BDSM Kontext eine Sub von ihrem Herrn weiter geschlagen wird, obwohl sie das Safe Wort ausgesprochen hat, ab da ist es auch hier Gewalt und da sie in einer Beziehung stattfindet eben auch Häusliche Gewalt.
Nun zurück zur Geschichte:
Der besagte Stammgast der Dorfkneipe hat doch eher aus Sorge gehandelt,, oder war es so gedacht das er sich schon “so etwas schon geahnt” hat und den „ Perversen“ nur eins auswischen wollte?
Schade, dass das junge Pärchen so reagiert hat, und nicht versucht hat durch einen Dialog zu mehr Verständnis und Toleranz beizutragen, was aber in der Realität auch oftmals sehr schwierig, aber nicht völlig unmöglich ist, wobei, nach dem maßlos überzogenen Polizeieinsatz irgendwie auch verständlich. In der Realität hätte dieser wohl auch eher etwas abgespeckt stattgefunden. Da würden wahrscheinlich höchstens zwei BeamtInnen an der Tür klingeln , im Idealfall ein Mann und eine Frau. Erreichen können wir Menschen, mit festgefahrenen, konservativ- intoleranten Meinungen am Ehesten wenn es gelingt sie auf der Ebene des Mitfühlens, also der Empathie zu „ berühren“, das funktioniert natürlich nicht, wenn ebenfalls beschimpft wird.
Vielen Dank für die Geschichte!
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