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Forum - Veröffentlichungen auf den Schattenzeilen - Geschichten

»Die eiserne Acht« von Tek Wolf

Bezieht sich auf die BDSM-Geschichte »Die eiserne Acht«.

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Nachtasou

Autor. Korrektor.

09.09.2026 um 00:40 Uhr

Bester Tek,

einen gut zu lesenden Text hast Du abgeliefert, der sich auch prima laut lesen lässt. Die Dialoge wirken realistisch. Dargestellt ist eine Extremsituation (für mich wäre es eine, wenn ich nach einer Schlägerei auf der Wache säße und begutachtet würde; aber wahrscheinlich läge ich eher im Krankenhaus *g). Auf den wenigen Seiten sind mehrere Themen verschachtelt hineingelegt, und doch habe ich ihn nicht überfrachtet empfunden. Die Obsession hat hier mal den Stellenwert, andere Hürden zu überwinden (Homophobie, Aggressionshemmungen, Selbstpathologisierung?). Sprachlich, wie gewohnt bei Dir, gelungen.

Noch eine sachliche Frage: U-Haft wird doch zur Sicherung des Strafverfahrens angeordnet, z.B. wenn Fluchtgefahr bestünde. Wenn Gabriel für sich oder andere eine Gefahr wäre - worüber der Psychiater ja begutachtet -, und vermindert schuldfähig (wie bei Gabriel eventuell), würde er doch erstmal in die Psychiatrie wandern. K.A., bin kein Jurist.

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

09.09.2026 um 00:40 Uhr

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Tek Wolf

Autor. Förderer.

09.09.2026 um 11:30 Uhr

Lieber Nachtasou, danke für dein Lob. Hat mich echt gefreut, dass die Geschichte bei dir Anklang gefunden hat. Und du hast recht, da sind viele Sachen versteckt, die man auf den ersten Blick gar nicht merkt. Als ich die Geschichte geschrieben hatte, war ich so richtig schön im Flow und alles hat wie von selbst ineinandergepasst.

 

Was die U-Haft, bzw. die Psychiatrie angeht, hier habe ich das wenige, was ich weiß mit dem gemischt, was ich in Krimis als glaubwürdig erachte und dann mit einer großen Portion "ist ja logisch" vermischt. Ich weiß also nicht, wie realistisch meine Schilderung war. Vermutlich würde man nur einen Psychiater hinzuziehen, wenn es auffälliges Verhalten gäbe und eine schwere Straftat vorliegt. Eine (relativ) kleine Prügellei auf dem Bahnsteig nicht das selbe wie ein bewaffneter Amoklauf. Aber als Gesprächspartner um die Geschichte im Dialog zu erzählen schien mir der Psychiater geeigneter als ein Polizist. Schließlich offenbart man ersterem viel leichter eine (vermeintlich perverse) Obession als dem Auge des Gesetzes

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